Bereits dreimal hatte ich am St. Pauli X-Mass Run in Hamburg teilgenommen. Und auch in diesem Jahr wollte ich erneut bei diesem weihnachtlichen Lauf durch St. Pauli dabei sein.

Da der Lauf immer ausverkauft ist, hatten wir uns sofort am ersten Tag, an dem die Anmeldung geöffnet war, Startplätze gesichert. Hierfür  hatten wir 16 Euro (inkl. Chipgebühr) bezahlt).

Letzten Samstag fuhren wir dann mit der Bahn von Berlin aus nach Hamburg. Unser Domizil für das Wochenende sollte das Arcotel Onyx direkt an der Reeperbahn sein. Diese stylische Hotel machte einen guten Eindruck auf uns und wir hatten auch erstmalig die Gelegenheit in einem runden Bett zu schlafen 🙂

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Elbphilharmonie. Wir genossen dort die Aussicht von der Plaza auf den Hamburger Hafen. Es war leider sehr windig und wurde schon dunkel. Wir wärmten uns dann dort im Café bei Kaffee und Stollen wieder auf.

Am Abend besuchten wir, wie schon so oft in der Vergangenheit, das vegane Restaurant Loving Hut. Im Anschluss bummelten wir noch über den Weihnachtsmarkt in St. Pauli und ich genoss den ersten Glühwein in diesem Jahr.

Sonntag war Ausschlafen angesagt, da der Start erst für 11 Uhr angesetzt war. Beim Blick aus dem Fenster verging mir aber sehr die Lust auf Laufen. Grau, nass und windig!

Wären Anette und Stefan nicht gewesen, dann hätten wir wohl auf den Lauf verzichtet …

Und in der Tat war es dann nicht gerade sehr angenehm, als wir die wenigen Meter im Regen bis zum Millerntorstadion liefen. Wenigstens mussten wir für die Startnummern nicht lange anstehen und konnten uns dann noch im Warmen unterstellen. Außerdem trafen wir noch kurz Andreas.

Wir schauten auch noch kurz am Stand von Jaybird vorbei, wo es sogar ein Geschenk gab. Vielen Dank!

Um 11 durfte dann die erste Startwelle los. Erstmalig in diesem Jahr gab es drei Startwellen und wir waren glücklicherweise in der ersten Welle.

Ein wenig Verwirrung gab es dann noch weil nicht klar war, ab wo die Zeitnahme eigentlich losging. Im Endeffekt war das dann erst im Stadion der Fall.

Die Strecke hatte sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert. Zunächst liefen wir am Heiligengeistfeld entlang, wo gerade Dom (= Rummel) war, und dann weiter durch die Parkanlage Planten & Blomen. Zum Glück wurde mir durch das Laufen relativ schnell warm. Man musste nur aufpassen, da es so einige Pfützen gab und teilweise auch etwas glatt war.

Aber es machte wieder viel Spaß die diversen Kostümierungen zu betrachten. Einige hatten sich da wirklich viel Mühe gegeben!

Ich war diesmal relativ fix unterwegs und bei 29:26 min kam ich ins Ziel. Offiziell waren es 5 km, aber wie in den Vorjahren war die Strecke doch um einiges länger. Ich belegte in meiner Alterklasse Platz 9 (von 113) und Platz 86 (von 799) bei den Damen.

Eine coole Medaille gab es wie jedes Jahr und im Anschluss einen schönen warmen Punsch! Auch eine Urkunde ließ ich mir noch ausdrucken. Dann wurde es schon Zeit wieder ins Hotel zu gehen und kurz darauf den Zug nach Berlin zu besteigen.

Fazit: Der St. Pauli X-Mass Run macht jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit viel Spaß und wir sind nächstes Jahr sicherlich auch wieder dabei. Sehen wir uns?

Hier findet Ihr übrigens noch den Bericht von Anette.

Stell‘ Dir vor Du kannst im November in einem Außenpool schwimmen, an einem Strand liegen und in kurzen Sachen laufen. Das alles ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich. Und deshalb hatten wir eine Reise dahin gebucht. Die Wettervorhersage versprach jeden Tag über 30° C sowie Sonnenschein!

Dubai – die Stadt der Superlative

Vorletztes Wochenende flogen wir mit Lufthansa über Frankfurt nach Dubai. Von Frankfurt aus waren es etwas über 6 Stunden in die bevölkerungsreichste Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. In Dubai hatten wir das Hotel Rove City Centre für drei Nächte gebucht. Dieses Hotel liegt im Stadtteil Deira und hat eine super Anbindung an die Metro.

Das Highlight der ersten Tage war der Besuch des Burj Khalifa. Mit fast 830 Metern Höhe ist der Burj Khalifa das höchste Gebäude der Welt. Wir hatten Tickets für die Aussichtplattform im 124. Stock gebucht und ich war etwas skeptisch, da ich unter Höhenangst leide. Aus diesem Grund hatten wir uns auch für die günstigsten Tickets (30 Euro) entschieden. Nach einer Wartezeit von einer halben Stunde brachte uns dann der Aufzug in einer Minute nach oben.

 

Von Höhenangst war nichts zu merken und ich konnte den tollen Ausblick genießen. Ich hatte auch gar nicht den Eindruck, dass ich auf einer Höhe von 450 Metern bin. Ein Besuch auf dem Burj Khalifa lohnt sich auf jeden Fall!

Wüstensafari und Laufen in Abu Dhabi

Am Dienstag fuhren wir mit dem Taxi die etwa 140 km bis nach Abu Dhabi. Taxifahren ist günstig in den VAE und wir bezahlten gerade einmal 60 Euro für die Fahrt. Abu Dhabi ist übrigens die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

Unser Ziel war Yas Island in Abu Dhabi. Denn dort wollten wir einige Tage später am Abu Dhabi Striders Half Marathon über die 10 km teilnehmen. Bereits im letzten Jahr hatten wir an diesem Lauf teilgenommen.

Beim Einchecken im Hotel dann ein kleiner Schreck – unsere Buchung konnte nicht gefunden werden! Es stellte sich dann heraus, dass ich das Nachbarhotel gebucht hatte. Somit sollten wir die nächsten vier Nächte im Centro Yas Island by Rotana statt im Yas Island Rotana verbringen 🙂 Das war aber im Endeffekt kein Problem, da die Hotels nebeneinander liegen und zur selben Kette gehören. Aber dass mir mal so etwas passieren würde …

Am Mittwoch sollte es dann für uns erstmal in die Wüste gehen. Wir hatten eine Wüstensafari für 60 Euro pro Person gebucht. Am Nachmittag wurden wir abgeholt und sollten die nächsten Stunden mit vier weiteren Personen sowie dem Fahrer verbringen. Zunächst einmal mussten wir eine Stunde fahren um die Wüste zu erreichen. Kurz vorher konnten wir noch Dromedare in einer Kamelfarm bestaunen.

Schließlich hatten wir die Wüste außerhalb von Abu Dhabi erreicht und es ging in die Dünen. Vor diesem Teil des Abends hatte ich ja schon ein wenig Angst gehabt. Und es wurde auch sehr rasant – die steilen Dünen hoch und dann wieder runter. Ich krallte mich im Auto fest und war froh, dass ich aufgrund des aufgewirbelten Sandes nicht soviel sah. Ich sah uns mehrfach aufgrund der schrägen Seitenlage schon umkippen …

Ich war froh, dass wir zwischendurch zweimal eine Pause für Fotos einlegten. Ein paar Fotos als Erinnerung an meinen ersten Besuch in der Wüste mussten schon sein!

In unserem Auto wurde es immer ruhiger und jeder hoffte wohl auf ein baldiges Ende dieser rasanten Fahrt … Ein Wunder, dass niemandem von uns schlecht geworden ist.

Endlich erreichten wir das Wüstencamp und dort stand zunächst ein sehr kurzer Ritt auf einem Kamel an. Beim Aufsteigen hatte ich doch ein wenig Angst und ich war froh, als ich kurze Zeit später wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Mittlerweile war es schon dunkel geworden. Im Camp saßen wir auf Kissen an Tischen rund um eine Bühne. Ich war schon sehr hungrig und froh, als dann endlich das BBQ eröffnet wurde. Das war auch richtig lecker und selbst für uns Vegetarier war die Auswahl groß.

Im Anschluss durften wir noch einer Bauchtänzerin und einem Tanoura-Tänzer zuschauen. Außerdem gab es eine kleine Einweisung in den Bauchtanz, wo ich kläglich versagte 😉

Schließlich ließen wir uns noch in traditioneller Kleidung fotografieren – die Henna-Tattoos ließen wir jedoch aus.

Auch wenn es natürlich ein speziell auf Touristen ausgelegter Abend war, so war dieses Erlebnis für uns einer der Höhepunkte der Reise.

Am nächsten Morgen besuchten wir den Strandclub Yas Beach. Der Eintritt ist normalerweise kostenpflichtig, aber im Hotel erhält man Gutscheine. Der Club war nur 10 min zu Fuß vom Hotel entfernt. Im Eintritt enthalten waren Handtücher, Liegen und Sonnenschirme. Es gab sogar einen Pool!

Wir mieteten einen Jetski und ich bin das erste Mal in meinem Leben damit gefahren. War cool!

Am Nachmittag holten wir dann im benachbarten Hotel die Startunterlagen für den Abu Dhabi Striders Half Marathon ab. Wir hatten uns, wie bereits erwähnt, für die 10 km angemeldet. Die Startgebühr war mit 65 Euro zwar sehr hoch, aber dafür erhielt man auch viel. Zunächst einmal enthielt das Starterpaket eine recht große Sporttasche, ein Funktionsshirt sowie einen Trinkbecher. Dann war der Eintritt im Wasserpark Yas Waterworld (normalerweise 60 Euro) enthalten und dort sollte es auch ein spezielles Frühstück für die Läufer geben.

Den Abend genoßen wir noch leckeres Essen bei Surf’n’Turf im Hotel Yas Island Rotana. Vielen Dank an das Hotel für die Einladung!

Am Freitagmorgen klingelte der Wecker bereits vor halb 6 am Morgen. Aufgrund der hohen Temperaturen war der Start für 6:55 Uhr angesetzt.

Von unserem Hotel fuhr ein gratis Shuttlebus direkt bis zum Start vor Yas Waterworld. Die Halbmarathonläufer liefen schon vor uns los.

Um die 1.000 Läuferinnen und Läufer gingen dann über die 10 km an den Start. Darunter waren wieder sehr viele Engländer.

Die Strecke hatte sich im Gegensatz zu letztem Jahr nicht verändert. Es ging auf dem Yas Leisure Drive vorbei an der Ferrari-World und der Formel-1-Rennstrecke Yas Marina Circuit zunächst einmal zu unserem Hotel.

Es waren sicherlich schon über 25° C beim Start und als die Sonne dann auftauchte, wurde es auch gleich noch einmal wärmer. Glücklicherweise erwarteten uns an drei offiziellen (und einem inoffiziellen) Getränkepunkt(e) Wasser. Ich nutzte dieses vor allem für den Kopf.

Die ersten 5 Kilometer hatte ich immerhin noch in knapp über 29 min geschafft. Als wir dan an der Yas Marina den Wendepunkt erreicht hatten, liefen wir wieder diesselbe Strecke zurück.

Da mittlerweile die Sonne vom Himmel strahlte, wurde ich auch immer langsamer. Doch ich nutzte das langsamere Tempo noch für ein paar Fotos 🙂

Auf den letzten 500 Metern gab ich noch einmal Gas und erreichte schließlich bei 1:00:16 h das Ziel. Damit war ich sogar über 2:30 min schneller als im letzten Jahr gewesen. Platz 13 (von 38) belegte ich in der Alterklasse und bei den Frauen Platz 81 (von 387).

Im Ziel gab es erstmal einmal eine Medaille sowie Getränke und Bananen und sogar Eis!

Doch das Highlight war dann das Frühstück in Yas Waterworld! Da gab es genug für alle zu essen und lecker war es außerdem!

Danach war es Zeit Yas Waterworld zu erkunden. Besonders Spaß machten wieder die genialen Wasserrutschen! Erst am Nachmittag fuhren wir zurück ins Hotel.

Geburtstag in Dubai

Am nächsten Tag ging es mit dem Taxi wieder zurück nach Dubai. Mein Geburtstag stand an und somit hatten wir uns mit dem Grosvenor House ein Luxushotel gegönnt. Das Hotel liegt in der Dubai Marina und diesen Stadtteil kannten wir bisher noch nicht.

Wir freuten uns sehr, dass wir ein Upgrade erhielten und somit eine Junior Suite hatten. In der gab es sogar ein extra Gäste-WC! Wir hätten also locker noch zwei weitere Personen unterbringen können.

Unser Zimmer beinhaltete auch den Zugang zur Club-Lounge. Damit hatten wir Frühstück, Afternoon-Tea und Pre-Dinner-Drinks inklusive. Das reichte uns vollkommen und wir hatten an den zwei Tagen keine extra Ausgaben für Essen.

Schließlich war mein Geburtstag am Sonntag da. Den Vormittag entspannten wir im benachbarten Beachclub am wunderbaren Strand! Besonders cool waren die dort plötzlich auftauchenden Kamele 🙂

Im Hotel wartete dann noch eine Geburtstagsüberraschung auf mich. Das Grosvenor House hatte eine Flasche Wein und leckeren Schokokuchen spendiert. Danke!

Am Abend genoßen wir dann noch bei leckerem Wein die Aussicht aus der 52. Etage vom Marriott-Hotel.

Die letzten Stunden bis zum Rückflug verbrachten wir schließlich in der Pool-Bar in unserem Hotel. Mai alslama, Dubai! Bis bald!

Der Flug zurück startete 2:15 Uhr in der Nacht. Was für eine schreckliche Zeit! Swiss brachte uns über Zürich zurück nach Berlin. Wir trafen dort am Dienstagvormittag ziemlich kaputt ein.

Fazit: Wer auf der Suche nach Sonne, Strand und angenehmen Temperaturen im November ist, dem empfehle ich die Vereinigten Arabischen Emirate! Und für Läufer bietet der Abu Dhabi Striders Half Marathon einen perfekt organisierten Lauf mit tollem Erlebniswert!

Es wurde einmal wieder Zeit für ein neues Laufland! Vor einigen Monaten führte mich ein Hinweis von Laufspatz auf die Website vom Ljubljana-Marathon. Slowenien und die slowenische Hauptstadt waren mir bis dahin noch völlig unbekannt.

Also wurden Flüge gebucht und letzten Freitag brachte uns Lufthansa zunächst nach München und im Anschluss Adria Airways nach Ljubljana.

Wir trafen am späten Abend in der slowenischen Hauptstadt ein und ein Taxi brachte uns ins Zentrum von Ljubljana. 25 km entfernt liegt der Flughafen. Wir hatten uns für das Best Western Slon als Unterkunft für das verlängerte Wochenende entschieden. Slon ist übrigens das slowenische Wort für Elefant und im 16. Jahrhundert hat in der Tat in dem damaligen Hotel ein Elefant übernachtet. Cool fand ich auch, dass es in jedem Zimmer einen Plüschelefanten gab!

Unser Hotel befand sich direkt im Zentrum und somit waren es am nächsten Tag nur wenige Minuten Fußweg bis zur Startnummernausgabe auf dem Messegelände. Im Angebot beim Ljubljana-Marathon waren neben der vollen Distanz, ein Halbmarathon, 10 km und diverse Kinderläufe. Wir hatten uns für die 10 km angemeldet und hierfür stolze 33 Euro bezahlt! Dafür gab es dann aber auch ein grünes Langarmshirt von Adidas und eine grüne Tasche. Außerdem fand eine kostenfreie Pastaparty für alle Läufer inklusive Getränken statt. Diese ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Am Nachmittag erkundeten wir die wunderschöne Innenstadt von Ljubljana. Echt toll! Und wir erklommen das Hochhaus Nebotičnik, von dem man einen großartigen Blick über Ljubljana hat. Leider waren alle Plätze im Café besetzt, aber so nutzen wir die Terasse wenigstens für Fotos.

Unser Lauf sollte am Sonntagmorgen bereits um 8:30 Uhr starten. Glücklicherweise waren es von unserem Hotel aus nur fünf Minuten bis zum Start. Es gab zwar Startblöcke, aber die Eingruppierung erfolgte auf freiweilliger Basis. Und das sollte sich später auch als Problem herausstellen …

Der Start erfolgte pünktlich und um die 7.000 Läuferinnen und Läufer machten sich auf die 10 km. Auf dem ersten Kilometer wurde es sehr eng und ich musste richtig viel überholen. Da hatten sich leider sehr viele Läufer total falsch eingeordnet.

Es war zwar mit knapp über 5° C sehr frisch, aber zum Laufen war es ideal. Die Strecke an sich war (im Gegensatz zur Altstadt von Ljubljana) eher weniger spektakulär. Wir liefen auf einer großen Straße bis Kilometer 5 gerade aus und da gab es nichts Tolles zu sehen. Die Hälfte der Strecke hatte ich übrigens in knapp unter 28 min geschafft.

Dann bogen wir nach links ab und es ging wieder zurück Richtung Ziel. Mein einziger Plan war gewesen endlich einmal wieder unter einer Stunde zu laufen. Der Blick auf die Uhr zeigte dann jedoch, dass noch viel mehr drin wäre. Es sollten sogar 56 min möglich sein.

Und somit gab ich dann auf dem letzten Kilometer noch einmal richtig Gas. Wir kamen wieder an unserem Hotel vorbei und dann nur noch ein wenig gerade aus und schließlich nach links auf den Kongressplatz. Da war die Stimmung dann auch richtig super! Unterwegs hatte man ja eher weniger Zuschauer (bis auf Kilometer 5) zu Gesicht bekommen.

Ich schaffte den Zieleinlauf bei 55:32 min. Das war meine schnellste 10-km-Zeit in diesem Jahr und ich war sehr froh darüber! Bei den Damen belegte ich damit Platz 610 (von 3.374). Eine Altersklassenwertung gab es nicht.

Sehr enttäuscht war ich, dass es keine Medaille gab. Davon war ich eigentlich ausgegangen 😦 Wie ich später sah, gab es die Medaillen nur ab Halbmarathon-Distanz. Sehr schade! Ich hätte gern eine Medaille als Erinnerung an Laufland Nummer 38 gehabt.

Und im Ziel gab es auch nur Wasser. Dafür hatten wir jedoch unterwegs am Verpflegungspunkt auch Isogetränke sowie Obst bekommen. Ich hatte jedoch nur einen Schluck vom Iso getrunken.

Alles in allem war es aber eine gut organisierte Laufveranstaltung! Und sie fand bereits zum 22. Mal statt. Viele deutsche Teilnehmer gab es allerdings nicht. Und somit hatte ich sogar das Glück über die 10 km die schnellste Deutsche gewesen zu sein 🙂

Am Nachmittag besuchten wir das sehr empfehlenswerte Biro Bistro. Dort genossen wir Matcha Latte und leckeren veganen Kuchen. Am nächsten Tag schauten wir noch einmal für ein zweites Frühstück vorbei.

Am Montag schließlich fuhren wir mit der gläseren Standseilbahn zur Burg hoch. Von dort aus hat man auch einen schönen Blick über Ljubljana. Später statteten wir dem Cat Caffe (ja, ich habe das richtig geschrieben) noch einen Besuch ab.

Am nächsten Tag stand leider schon wieder die Abreise an. Adria Airways brachte uns zunächst nach Frankfurt und von dort flogen wir mit Lufthansa zurück nach Berlin.

Fazit: Der Ljubljana-Marathon ist eine sehr gut organisierte Laufveranstaltung! Einziges Manko waren die Startblocksituation und die fehlende Medaille. Und auch ohne Lauf lohnt sich eine Reise nach Ljubljana auf jeden Fall!

Seit 2013 fliegen wir jedes Jahr im Oktober nach Salzburg. Dort findet das Trailrunning-Festival statt, an dem ich auch in diesem Jahr erneut teilnehmen wollte.

Es sollte meine vierte Teilnahme werden – einmal konnte ich leider nur zuschauen.

Freitagabend flogen wir das letzte Mal mit Air Berlin in Berlin-Tegel ab. Eine Propellermaschine brachte uns in 75 min nach Salzburg.

Wir übernachteten erneut im NH Salzburg City und dort waren vor uns bereits Anette, der bärige Coach Iwan und Stefan eingetroffen. Am nächsten Morgen trafen wir alle beim leckeren Hotelfrühstück.

Samstagvormittag stand zunächst ein Pflichtpunkt an: Sachertorte essen! Diese leckere Spezialität genossen wir wieder im Café Fürst. Dort wurde übrigens die Mozartkugel erfunden.

12 Uhr öffnete dann die Startnummernausgabe. Diese fand diesmal direkt auf dem Kapitelplatz im Foyer der Katholischen Aktion statt. Wir drei (Anette, André und ich) hatten uns alle für den Panoramatrail angemeldet. Das bedeutete 8 km und 210 Höhenmeter. Außerdem im Angebot waren: Kindertrail, Festungstrail (15,9 km) und Gaisbergtrail (21,9 km) – inklusive Gaisberg-Race. Für unsere Startgebühr hatten wir 20 Euro bezahlt. Hierfür gab es wieder eine gut gefüllte Startertüte.

Im Anschluss aßen wir lecker im vegetarischen Bio-Restaurant Spicy Spices.

Um 16 Uhr begaben sich die Läuferinnen und Läufer des Festungstrails auf die Strecke. Wir waren 10 Minuten später dran. Bevor aber überhaupt jemand auf die Strecke gehen konnte, musste erstmal das Starttor wieder aufgestellt werden. Dem war nämlich die Luft ausgegangen 😉

Start war für alle Teilnehmer direkt auf dem Kapitelplatz. Das Wetter war zum Glück auch wieder besser – am Vormittag hatte es geregnet.

Mein einziges Ziel bei diesem Lauf war das gesunde Ankommen. Wie jedes Jahr hatte ich mich wieder überhaupt nicht speziell auf diesen Lauf vorbereitet. Und dabei waren es sogar noch ein paar Meter mehr in diesem Jahr.

Diesmal ging es nämlich noch eine Runde um den Dom und das Kaiviertel bevor die schreckliche Clemens-Holzmeister-Stiege zu bewältigen war. Gerade einmal einen Kilometer geschafft und die endlosen Treppenstufen killten mich schon …

Aber irgendwann waren wir oben angekommen. Ich war ziemlich am Keuchen … Dann ging es zum Glück erstmal etwas harmloser weiter, auch wenn immer wieder neue Treppenstufen und neue Anstiege warteten.

Da die Strecke jedoch so abwechslungsreich war und ich bald die Orientierung verlor, verging die Zeit wie im Fluge. Außerdem bot sich immer wieder ein toller Blick auf die wunderbare Bergwelt. Da konnte ich natürlich nicht anders und blieb immer mal wieder für ein Foto stehen. Diese Fotopausen waren auch eine gute Möglichkeit, um meinen Puls zu beruhigen 🙂

Dann kam noch ein besonders fieser Anstieg mitten durchs Gebüsch und über einen Baumstamm. Die Treppen und Anstiege bin ich übrigens immer gegangen.

Als der höchste Punkt mit 507 Metern (Richterhöhe) erreicht war, wusste ich, dass das Schlimmste geschafft war. Dann wartete jedoch noch eine ziemlich steile Passage bergab auf uns. Dort sind die beiden Führenden des Festungstrails an mir vorbei – was für eine krasse Geschwindigkeit! Ich bin ganz vorsichtig runtergelaufen. Einerseits wollte ich nicht ausrutschen und andererseits ist es bergab auch für meinen Rücken nicht ideal. Und ich war froh, dass ich meine PureGrit an den Füssen hatte!

Und plötzlich kam Anette von hinten. Ich hatte ja schon viel früher erwartet, dass sie mich überholen würde. Da danach wieder ein Anstieg kam, sah ich eigentlich keine Chance mehr Anette wieder einholen zu können. Aber irgendwie schaffte ich es doch mich wieder heranzuarbeiten. Und ich konnte in der Tat überholen.

Kurz darauf war ich aber etwas verwirrt, da ein Schild an einer Treppe hing. Die vor mir liefen aber alle geradeaus und ich befürchtete schon, dass es vielleicht Festungstrailläufer waren. Aber glücklicherweise kam dann doch noch eine Abzweigung nach unten. Noch eine Runde durch das Kaiviertel über Kopfsteinpflaster und durch enge Gassen und dann war die Strapaze fast geschafft. Auch wenn der letzte Kilometer nicht so einfach zu laufen war, so machte er mir doch am meisten Spaß. Und zwar aus dem Grund, weil das Ziel so nah war 🙂

Auf den letzten Metern lieferte ich mir dann sogar noch einen Wettstreit mit einer anderen Läuferin. Laut Ergebnisliste war ich eine Zehntelsekunde schneller 🙂

Bei 55:30 min erreichte ich überglücklich das Ziel. Damit belegte ich sogar noch Platz 3 (von 7) in meiner Alterklasse und Platz 38 (von 66) bei den Damen. Insgesamt sollten knapp über 150 Teilnehmer im Ziel einlaufen. Und für alle gab es eine Medaille zur Erinnerung.

Das Beste erwartete mich dann im Zelt mit der Zielverpflegung: Mozartkugeln und Sachertorte! Lecker!

André war schon lange vor mir im Ziel und Anette kam nur kurze Zeit später. Auch sie hatte Platz 3 in der Alterklasse geschafft – herzlichen Glückwunsch!

Am Abend gönnten wir uns dann leckere österreichische Leckereien im „Alten Fuchs„. Ich genoss Spinatknödel und als Nachtisch Kaiserschmarrn. Einfach köstlich!

Sonntag war es dann schon wieder Zeit die wunderschöne Stadt Salzburg zu verlassen. Das Wochenende war schon wieder viel zu schnell vorüber gewesen! Und besonders traurig war ich auch, dass der Rückflug unser letzter Flug mit Air Berlin war. Ich bin traurig, dass meine Lieblingsairline ihren Dienst einstellen muss. Ich werde sie vermissen, denn mit Air Berlin verbinde ich viele tolle Laufreisen. Alles Gute den Mitarbeitern!

Fazit: Eine wunderschöne Stadt, kulinarische Köstlichkeiten und Trailrunning – diese Kombination bietet das Trailrunning-Festival in Salzburg! Und auch für ungeübte Trailläufer ist der Panoramatrail machbar. Ich bin 2018 wieder am Start – Du auch?

Wer meinen Blog aufmerksam liest, kennt meine Vorliebe für Mallorca. Und weiß vielleicht auch, dass der Mallorca-Marathon im Herbst zu meinen Pflichtterminen gehört. In diesem Jahr war die mittlerweile sechste Teilnahme über die 10 km beim Mallorca-Marathon geplant.

Freitagvormittag flogen wir mit Niki auf unsere absolute Lieblingsinsel. Diesmal hatten wir ein Zimmer im Hotel Java an der Playa de Palma gebucht. Glücklicherweise konnten wir bei der Ankunft zur Mittagszeit schon unser Zimmer beziehen.

Ich bin dann gleich an den Strand und habe erstmal die Wassertemperatur getestet. Sehr angenehm!

Am Abend lief ich dann auch meine Lieblingsstrecke, die immer am Meer entlang Richtung Palma führt.

Am nächsten Tag liehen wir uns Räder aus und fuhren damit die etwa 8 km nach Palma. Dort fand unterhalb der Kathedrale die Startnummernausgabe statt. Das ging alles ganz fix. 20 Euro hatte ich für den Startplatz bezahlt.

Neben der Marathondistanz und den 10 km ist auch die halbe Distanz im Angebot. In der Startertüte fanden sich nur Gelbonbons. Doch dafür war auch die kostenfreie Nutzung der Busse am Lauftag sowie Snack + Getränk bei der Afterrace-Party enthalten.

Am  Sonntagmorgen fuhren wir dann mit dem Bus nach Palma rein. Die Marathon- und Halbmarathonläufer starteten um 9 Uhr – wir waren 40 min danach dran. Start und Ziel waren wie immer am Parque del Mar.

Die Sonne strahlte und es war bereits zum Start sehr warm. Daher hieß mein einziges Ziel nur gesund die 10 km schaffen.

Auf den ersten Metern wurde es wieder recht eng. Und dann ging es nur geradeaus auf der breiten Straße am Hafen entlang. Ich war froh als bei Kilometer 3 der erste Getränkepunkt auftauchte. Wie in Spanien üblich gab es kleine Wasserflaschen, was ich immer sehr praktisch finde.

Kurz danach kam ich mit Roland aus Berlin ins Gespräch. Und für die nächsten Kilometer sollte er dann auch meine Laufbegleitung bleiben. Das war ganz gut, weil ich so etwas von den Strapazen des Laufes abgelenkt wurde. Nur als wir dann den Anstieg nach Kilometer 4 erklimmen mussten, legten wir eine kurze Redepause ein 🙂

Ich war froh als Kilometer 5 erreicht war! Das Dumme war nur, dass es dort erst einmal wieder bergan ging. Doch als dieser Anstieg geschafft war, waren die schlimmsten Höhenmeter des Laufes auch vorbei.

Etwa zwei Kilometer später musste ich Roland dann ziehen lassen. Mir war es einfach zu warm und ich wollte ein wenig gehen. Und die Gehpause wurde dann auch länger wie geplant. Ich hatte einfach keine Lust mehr bei den Temperaturen zu laufen!

Beim nächsten Getränkepunkt goss ich mir Wasser über Arme und Beine, was etwas half. Ich versuchte mich dann zu motivieren und rannte immer ein kleines Stück bevor ich wieder ging.

Als es dann jedoch nur noch ein halber Kilometer bis zum Ziel war, kehrten meine Kräfte zurück. Habe dann nur noch überholt und erreichte bei 1:04:35 h das Ziel. Ich traf Roland wieder und er hängte mir meine wohlverdiente Medaille um den Hals.

Die Zielverpflegung war wieder super – diverse Getränke, Obst und Kekse.

Wir fuhren dann mit dem Bus wieder zurück an die Playa de Palma. Den restlichen Nachmittag entspannte ich im und am Meer. So schön …

Auch wenn ich überhaupt kein Fan vom Megapark bin, so wollte ich doch am Abend kurz bei der Afterrace-Party in dieser Location vorbeischauen. Wir blieben aber nicht allzu lange – war mir zu sehr Oktoberfeststimmung …

Und leider waren auch weder Bier noch Hotdog, die es für Läufer gratis gab, etwas für mich. Wäre schön, wenn es wenigstens ein vegetarisches Angebot gäbe.

Am Montagabend hieß es dann leider schon wieder Abschiednehmen von Mallorca. Aber Weihnachten sind wir wieder auf unserer Lieblingsinsel!

Fazit: Beim Mallorca-Marathon hat man die Möglichkeit bei sommerlichen Temperaturen unter Palmen zu laufen. Außerdem ist Mallorca immer ein tolles (Kurz)Urlaubsziel!

Skid Row ist ein Stadtviertel in Los Angeles, in dem Tausende von Obdachlosen leben. Sie leben auf der Straßen, in Zelten oder provisorischen Unterkünften aus Pappe. Darunter sind viele Drogenabhänge und ehemalige Häftlinge.

Der Richter Craig Mitchell hat durch seinen Job mit vielen Bewohnern von Skid Row zu tun. Als er Skid Row das erste Mal besucht, beschließt er dort eine Laufgruppe zu gründen. Und um diese Laufgruppe geht es in dem Dokumentarfilm „Skid Row Marathon“.

Ich hatte die Möglichkeit diesen Film am Berlin-Marathon-Wochenende im Cinemaxx Berlin bei der Deutschlandpremiere zu sehen.

Am Vorabend der Filmpremiere hatte ich bereits die Gelegenheit bei der Verleihung des 1. Ampelmann-Awards mehr über die Geschichte und die Protagonisten zu erfahren. In der Zentrale der Berliner Marke mit den bekannten Ampelmann-Figuren fanden sich prominente Läufer, wie Dieter Baumann, Herbert Steffny und Volker Schlöndorf, zusammen. Es wurde über das Thema Laufen gefachsimpelt und es gab witzige, aber auch ernste Beiträge dazu. Alles in allem eine tolle Diskussionsrunde!

Auch Craig Mitchell, der Richter aus Los Angeles, war in der Ampelmann-Zentrale. Er nahm für seine Initiative den 1. Ampelmann-Award, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden war, in Empfang. Ebenfalls vor Ort waren das Produzententeam Marc und Gabriele Hayes. Es war sehr spannend mehr über die Skid-Row-Laufgruppe zu erfahren und zu hören, wie sich einzelne Mitglieder der Laufgruppe entwickelt haben. Ein inspirierender Abend, der viel zu schnell zu Ende war!

Am nächsten Morgen nahm ich mit meinen Freunden beim Berliner Frühstückslauf teil. Dort entdeckte ich zufällig im Feld Craig Mitchell, der ganz alleine unterwegs war. Ich nutzte die Gelegenheit und lief den letzten Kilometer bis ins Olympiastadion mit ihm gemeinsam. Der Mann ist so inspirierend und doch total bescheiden! Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit jede Woche mehrmals mitten in der Nacht aufzustehen um 5 Uhr morgens mit der Laufgruppe in Skid Row in den Tag zu starten.

Ich war schon sehr auf den Film am selben Tag gespannt! Besonders toll war, dass ich bei der Aufführung direkt hinter Craig Mitchell sitzen durfte und vor dem Film noch mit ihm plaudern konnte. Er würde übrigens am nächsten Tag auch den Berlin-Marathon laufen.

Der Film selbst war sehr bewegend und ich hatte mehrmals Augen in den Tränen. Die Geschichten der einzelnen Protagonisten, wie Ben Shirley, einem Musiker, den die Drogen zerstört haben, oder Rafael Cabrera, waren sehr emotional. Es war so toll zu sehen, wie das Laufen den Menschen wieder Motivation für ihr eigenes Leben gegeben hat und wie sie wieder Anschluss gefunden haben! Laufen verbindet und Laufen ist soviel mehr als nur sportliche Betätigung!

Die Mitglieder die Laufgruppe bekommen übrigens die Möglichkeit einen Marathon im Ausland zu laufen. Dafür werden Spenden gesammelt und so waren sie schon beim Rom-Marathon am Start und nächstes Jahr ist Jerusalem geplant.

Ich lege Euch den Film „Skid Row Marathon sehr ans Herz! Hier erfahrt Ihr mehr zum Film und wie Ihr das Projekt unterstützen könnt.

Hinweis: Ich wurde von Ampelmann zu diesem Event eingeladen. Dies hat jedoch nicht meine Berichterstattung beeinflusst. Der Bericht stellt meine eigene Meinung dar.

Verfasst von: Manu | September 12, 2017

Laufland Nummer 37 oder die 10 km beim Vilnius-Marathon …

Was ist ein Laufland? Das ist ein Land, in dem ich an einem offiziellen Lauf teilgenommen habe. Und ich bin nicht die Einzige, die Laufländer sammelt. Auf einer speziellen Website für Länderläufer wird sogar eine Bestenliste geführt. Bisher belegte ich dort mit 36 Ländern Platz 13.

Das letzte neue Land stammt aus 2016 – es wurde also einmal wieder Zeit für ein neues Laufland! Land Nummer 37 sollte Litauen werden. In den zwei anderen baltischen Staaten waren wir bereits gelaufen, doch Litauen fehlte noch. Unser Ziel war der Vilnius-Marathon.

Freitagabend flogen wir mit Air Baltic Richtung Litauen und nach gerade einmal 75 Minuten erreichten wir die litauische Hauptstadt. Mit einem Taxi fuhren wir dann zu unserem Hotel Atrium direkt in der Altstadt von Vilnius. Aufgrund der einen Stunde Zeitverschiebung war es bereits 1 Uhr in der Nacht als wir endlich ins Bett fallen konnten.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Kathedralenplatz. Dort gab es nicht nur die Startunterlagen, sondern am Sonntag sollten hier auch Start und Ziel sein. Wir hatten uns für die 10 km angemeldet. Die Startgebühr war zwar mit 22 Euro nicht gerade günstig, aber dafür gab es auch eine gut gefüllte Startertüte. In der Tüte fanden sich so interessante Dinge, wie Topfreiniger, Brot und Rote Beete, aber auch Tee und Blasenpflaster.

Danach war es Zeit weiter die Stadt zu erkunden. Die Altstadt zählt übrigens zum Unesco-Welterbe. Von der Burgruine Gediminas hat man einen super Blick auf die Stadt. Außerdem bietet Vilnius viel Grün und damit perfekte Bedingungen für Läufer.

Am Nachmittag liefen wir zum Cat Café, welches etwa 20 min Fußweg von unserem Hotel entfernt war. Ich hatte ja schon viel von diesen Cafés gehört, aber bisher noch nie eins besucht. Daher war ich froh, dass ich zufällig im Stadtplan die Anzeige für dieses Café entdeckte.

Glücklicherweise bekamen wir noch einen Platz – wobei ich mir meinen Sessel mit der wunderbaren Laguna teilen musste. André wurde von ihr zunächst noch angefaucht, aber von mir ließ sie sich dann die ganze Zeit kraulen 🙂 Insgesamt 15 Katzen tummeln sich im Cat Café in Vilinus. Einige lagen nur faul im Katzenkorb, andere hüpften sogar auf die Tische der Besucher.

Sehr cool waren auch die kleinen Details beim Essen, wie ein Keks in Katzenform, der beim Kaffee dabei lag, oder Zimt in Form einer Katzenpfote auf dem Kuchenteller. Für Katzenliebhaber ist dieses Café eindeutig empfehlenswert!

Am frühen Abend holten wir uns dann noch unsere gratis-Portion Pasta bei der Startnummernausgabe auf dem Kathedralenplatz ab. Später bekamen wir dann jedoch noch einmal Hunger und waren im Zatar sehr leckere Falafel mit Hummus essen.

Am nächsten Morgen unternahmen wir noch eine kleine Wanderung. Wir erklommen den Hügel mit den Drei Kreuzen, von dem sich uns ein toller Blick über Vilnius bot.

Die Marathon- und Halbmarathonläufer waren bereits um 9 Uhr losgelaufen. Wir hatten noch bis 14 Uhr Zeit. Kurz davor waren wir noch leckere Pancakes gegenüber von unserem Hotel essen.

Fast 2.300 Läuferinnen und Läufer hatten sich an der Kathedrale Sankt Stanislaus versammelt, um die 10 km zu laufen. Wir mussten nach dem Startschuss nicht lange warten bis wir die Startlinie überqueren durften.

Wir liefen sofort über den Fluss Neris und die ersten drei Kilometer führten dann erstmal auf der anderen Flusseite entlang. Es waren mindestens 22 Grad und glücklicherweise schien die Sonne nicht. Ziemlich schwül war es!

Schön war die Strecke am Fluss, doch ansonsten eher unspektakulär mit größtenteils Bürogebäuden und Einkaufszentren. Aber super war, dass es bereits nach 2 km das erste Mal Wasser gab. Und auch später sollte es noch oft genug Getränke unterwegs geben.

Schließlich überquerten wir wieder eine Brücke und waren im interessanten Teil von Vilnius.

Wir liefen eine ganze Weile auf dem Gediminas-Prospekt, einer großen Straßen mit vielen Geschäften. Schließlich kamen wir wieder in die Nähe von Start und Ziel an der Kathedrale. Da war dann auch Kilometer 5 erreicht und ich hatte hierfür um die 29 min benötigt.

Dann wurde das Laufen schwieriger, denn es ging teilweise bergan und über Kopfsteinpflaster. Aber dafür liefen wir auch durch die Altstadt und kamen unter anderem am Falafel-Restaurant von Samstagabend vorbei.

Kurz vor Kilometer 7 passierten wir den Rathausplatz mit dem Rathaus. Danach liefen wir weiter an der Bastei der Wehrmauer von Vilnius vorüber. Diese befindet sich auf einem Hügel und es ging die ganze Zeit nur bergan.

Glücklicherweise ging es dann ab Kilometer 8 wieder bergab! Schließlich liefen wir durch den Stadtteil Užupis, die „Republik“ der Künstler. Dort gibt es viele Cafés und kleine Läden.

Vorbei an der Annenkirche und dann war es nur noch ein Kilometer. Noch am Kathedralenplatz vorbei und als wir dann endlich in die Straße mit dem Ziel einbogen, kam mein Endspurt. Bei 1:01:37 h erreichte ich das Ziel und belegte damit Platz 37 (von 85) in meiner Altersklasse und Platz 377 (von 834) bei den Damen. Eine schicke Medaille als Erinnerung gab es noch! Die Zielverpflegung bestand allerdings nur aus Wasser.

Wir entspannten den restlichen Nachmittag noch im Hotel. Am frühen Abend liefen wir zum Bahnhof und nahmen dort den Flughafen-Minibus für gerade einmal 1 Euro. Mit etwas Verspätung startete Air Baltic dann gegen 22 Uhr den Rückflug. Ein tolles Wochenende nahm sein Ende und ich war froh, dass ich mit Litauen Laufland Nummer 37 geschafft hatte!

Fazit: Die litauische Hauptstadt Vilnius ist ein wunderbares Ziel für ein Wochenende (oder länger). Empfehlenswert ist für alle Läufer der gut organisierte Vilnius-Marathon mit einer Vielzahl von Strecken im Angebot.

Bereits zweimal hatte ich am Nachtlauf in Magdeburg teilgenommen, der im Rahmen der Sportscheckläufe stattfindet. Die letzte Teilnahme war aber mittlerweile schon vier Jahre her. Es wurde also einmal wieder Zeit für diesen Lauf! Daher bewarb ich mich beim Team Erdinger um einen Startplatz und diesen erhielt ich dann auch.

Freitagnachmittag fuhr ich nach der Arbeit mit dem Zug in knapp über 1:30 h von Berlin nach Magdeburg. Diesmal hatte ich mir ein Zimmer im direkt am Dom gelegenen Motel One gebucht. Von da aus sollten es bis zum Start und Ziel nur fünf Minuten sein. Und auch vom Bahnhof aus, waren es nicht einmal zehn Minuten.

Am Nachmittag bummelte ich durch die Innenstadt. Dazu gehörte natürlich auch erneut ein Besuch der Grünen Zitadelle, einem von Hundertwasser entworfenen Gebäude, dazu.

Die Startunterlagen erhielt ich im Startbereich. Wie bei den Sportscheckläufen üblich erhält jeder Teilnehmer ein Shirt und das passte auch perfekt. Außerdem gab es einen Sportbeutel mit ein paar Kleinigkeiten. Ich hatte mich übrigens für die 5 km entschieden. Bei den Malen davor war ich immer 10 km gelaufen, aber eine Runde sollte mir dieses Mal reichen 🙂

Halb 8 waren zunächst die Kleinen dran. Der Start für die 5 km war für 20 Uhr geplant. Aufgrund der Nähe meines Hotels machte ich mich erst 15 min vorher auf den Weg. Das sollte sich als Fehler herausstellen. Ich kam nur noch in das hintere Startfeld und stand somit hinter sehr vielen langsamen Läufern.

Besonders kurz nach dem Start war es schlimm. Ich versuchte jede kleine Lücke zu nutzen, um zu überholen. Wir waren auf dem Breiten Weg gestartet und bogen kurze Zeit später nach rechts ab. Auf der Ernst-Reuter-Allee liefen wir dann auf der Strombrücke über die Elbe. Leider mussten wir auf dem Fußweg laufen, so dass Überholen schwierig war. Auf der anderen Elbseite liefen wir dann an der Elbe entlang weiter. Dort konnte man dann wenigstens auf dem Rasen am Rand überholen. Ich glaube es hat im Endeffekt bis Kilometer 3 gedauert bis ich in etwa den richtigen Platz für mich gefunden hatte.

Der Blick auf den Dom auf der anderen Elbseite im Sonnenuntergang war toll! Leider war keine Zeit für ein Foto 🙂

Am Funkhaus und der Stadthalle vorbei und dann erwartete uns kurz vor der Sternbrücke ein cooler Discobogen. Und der dort eingesetzte Moderator war auch gut drauf 🙂

Wir liefen dann direkt an der Elbe zurück und das war der für mich schönste Streckenabschnitt. Kurz vor dem Dom wartete dann noch ein Anstieg auf uns, schließlich noch eine kleine Schleife und wir waren wieder auf dem Breiten Weg.

Also nur noch einige Meter geradeaus und dann hatten wir es geschafft. Ich gab noch einmal Gas und bei 26:43 min erreichte ich da Ziel. Mit dieser Zeit erreichte ich Platz 13 (von 61) in meiner Altersklasse und Platz 78 (von 517) bei den Damen. Damit war ich sehr zufrieden.

Eine Medaille gab es noch und darüber hinaus so richtig viel Zielverpflegung! Diverse Getränke, alkoholfreies Bier und einige Snacks, inklusive Obst, waren im Angebot.

Um 21:15 Uhr waren dann die 10-km-Läufer dran. Zu dem Zeitpunkt stand ich jedoch gerade unter der Dusche 🙂

Heute früh fuhr ich dann wieder mit dem Zug zurück nach Berlin. Der Kurzausflug nach Magdeburg hatte sich auf jeden Fall gelohnt!

Fazit: Der Nachtlauf in Magdeburg ist mit einer Startgebühr von 28 Euro zwar nicht gerade günstig, aber dafür gibt es ein schönes Shirt, eine Finishertüte, eine Medaille sowie Zielverplegung wie bei einem Halbmarathon. Außerdem macht es Spaß im Sonnenuntergang an der Elbe zu laufen!

Laute Musik, Wodka und auf dem Boden liegende Jugendliche … So sah meine Anreise nach Stettin (polnisch: Szczecin) am letzten Freitag aus. Eigentlich ist es möglich die polnische Stadt in unter drei Stunden mit dem Zug und ohne Umsteigen zu erreichen. Doch letzte Woche gab es nicht nur einen Schienenersatzverkehr, sondern auch noch zwei Züge im Anschluss. Und unglücklicherweise fand an dem Wochenende in der Nähe von Stettin ein Festival statt. Gefühlt die Hälfte der erwarteten Festivalbesucher war in meinem Zug. Aber trotz hohem Alkoholpegel meiner Mitfahrer, hatte ich sogar ein nettes Gespräch über das Laufen.

Bereits zum dritten Mal hatte ich mich für den Halbmarathon in Stettin angemeldet. Nachdem ich 2015 den Halbmarathon und im letzten Jahr die 10 km gelaufen war, sollten es in diesem Jahr wieder die 10 km werden. 15 Euro hatte ich für die Startgebühr bezahlt.

Jedenfalls war ich froh als ich dann am späten Freitagnachmittag aus dem überfüllten Zug in Stettin kletterte. 20 min später war ich dann auch endlich in unserem Appartment angekommen. Eine nette kleine Wohnung in der 6. Etage und einer schönen Terasse erwarteten mich.

Am späten Abend kam dann auch André aus Berlin an – er hatte mit dem Flixbus die bessere Wahl der Anreise getroffen 😉

Samstagvormittag liefen wir zur Floating Arena, einer Schwimmhalle. Dort erhielten wir unsere Startunterlagen. Neben der Startnummer und diversen Flyern erhielten wir ein schickes Funktionsshirt.

Am Nachmittag trafen wir dann Udo aus Rostock im Café 22. Dieses Café im 22. Stock des PEZIM-Gebäudes bietet einen tollen Blick über die Stadt. Außerdem wird dort sehr leckerer Kuchen serviert!

Im Anschluss spazierten wir ein wenig durch Stettin – unter anderem über die Hakenterasse. Schließlich landeten wir auf der Uferpromenade an der Oder. Dort nahmen wir dann unser Abendessen zu uns.

Der Start für beide Distanzen war am Sonntag für 9 Uhr angesetzt. Wir machten uns etwa 40 min vorher zu Fuß auf den Weg zum Start am Platz Jasne Błonia. Dort trafen wir dann auch Udo, der den Halbmarathon laufen würde.

Auch wenn Regen angesagt war, so schien bei unserem Start sogar die Sonne und die Temperaturen von knapp unter 20 Grad waren angenehm.

Die Strecke war im Vergleich zu den Vorjahren unverändert geblieben. Am schönsten ist die Passage auf der Hakenterasse und vorbei am Neuen Rathaus.

Kurz darauf hatten wir bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Ich hatte hierfür 31 min benötigt. Der erste Getränkepunkt wartete dann auch auf uns. Und ich hatte das Wasser auch nötig.

Und wer wollte, der konnte sogar eine Abkühlung unter einer Dusche nehmen 🙂

Irgendwie war ich nicht so fit und die letzten Kilometer wurde ich immer langsamer. Ich war echt froh, als ich kurz nach Kilometer 9 schon einmal am Ziel vorbei lief. Das Ziel war auch am Jasne Błonia.

Auf den letzten Metern fand ich dann doch noch etwas Energie für den Endspurt. Bei 1:03:21 h erreichte ich das Ziel.

Als Medaille erhielten wir in diesem Jahr ein cooles Steuerrad. Im letzten Jahr war es ein Anker gewesen. Außerdem gab es für jeden Läufer eine Tüte von Netto mit Isogetränk, Müsliriegeln und einer Banane. Leider waren aber nicht mehr das Obst und der Kuchen im Zielbereich, so wie im letzten Jahr, im Angebot.

Wir mussten dann schnell ins Appartment zurück, da wir bis 12 Uhr auschecken mussten.

Die Rückfahrt war dann im Flixbus auf jeden Fall um einiges entspannter als die Hinfahrt 🙂

Fazit: Den Halbmarathon in Stettin kann ich auf jeden Fall empfehlen! Er bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, ist perfekt organisiert und als Belohnung wartet im Ziel immer eine tolle Medaille!

Verfasst von: Manu | August 21, 2017

Gewitter im Anmarsch oder der Dresdner Nachtlauf 2017 …

Sicherlich hat jeder von Euch mindestens einen Lieblingslauf. Einer meiner Lieblingsläufe ist der Dresdner Nachtlauf, der jedes Jahr Mitte August stattfindet. Und dieser Lauf gehört nicht nur zu meinen Lieblingsläufen, sondern ich war seit der ersten Auflage 2010 auch jedes Jahr dabei.

Somit sollte ich in diesem Jahr bereits zum achten Mal am Dresdner Nachtlauf teilnehmen.

Donnerstagabend erreichte ich die sächsische Landeshauptstadt und bezog erneut Domizil im NH-Hotel auf dem Altmarkt.

Den Freitag nutzte ich zunächst um ein wenig zu shoppen und die übliche Tour durch die Stadt zu machen: Frauenkirche, Brühlsche Terasse und Zwinger. Und es gab die obligatorische Eierschecke!

Am Nachmittag holte ich dann bei Karstadt in der Centrum-Galerie die Startunterlagen ab. Seit letztem Jahr sind zwar Strecken im Angebot – neu sind seit 2016 die 5 km. Wir hatten uns natürlich wieder für die 13,8 km angemeldet und dafür 15 Euro bezahlt. Hierfür gab es neben der Startnummer einen Turnbeutel mit diversen Flyern.

Fast stündlich checkte ich die Wettervorhersage für den Abend. Gewitter waren angekündigt und zwar genau zum Start des Laufes. Mit über 25 Grad war es sehr warm.

Über 4.000 Läuferinnen und Läufer warteten um 20 Uhr auf den Startschuss auf der Wilsdruffer Straße am Altmarkt. Für mich dauerte es über 12 min bis ich die Startlinie überqueren durfte.

Nach noch nicht einmal einem Kilometer waren wir dann schon an der Elbe. Von da aus liefen wir dann immer auf dem Elberadweg entlang Richtung Blaues Wunder. Für die Nicht-Dresdner unter Euch – das Blaue Wunder ist eine Brücke!

Es ist immer wieder schön so an der Elbe zu laufen! Ich war zu Beginn auch recht fix unterwegs, doch dann sehnte ich so langsam das Blaue Wunder herbei. Aber erstmal unter der Waldschlösschenbrücke hindurch und dann wartete kurz vor Kilometer 5 auch der erste Getränkepunkt auf uns. Ich ging ein paar Schritte und bei 5 km zeigte die Uhr eine Zeit von 29 min.

Schließlich liefen wir über das Blaue Wunder. Da war zwar noch nicht ganz die Hälfte der Strecke geschafft, aber für den Kopf ist es gut schon wieder auf dem Rückweg zu sein.

Kurz nach der Brücke erwartete uns dann dann schwierigste Teil der Strecke: Kopfsteinpflaster! Zu dem Zeitpunkt war es auch schon dunkel und ich lief ganz vorsichtig.

Kurze Zeit später dann Getränkepunkt Nummer 2 und es gab die ersten Regentropfen von oben. Ein Donnergrollen war zum Glück noch nicht zu vernehmen.

Die 13,8 km waren für mich ja eine lange Distanz. Das letzte Mal war ich mehr als 10 km Anfang April gelaufen! Aber mir ging es noch recht gut und damit es auch so blieb, legte ich immer mal wieder eine kurze Gehpause ein.

Wir liefen dann am Start des 5-km-Laufes durch. Die Läufer durften erst 22 Uhr auf die Strecke. Die Stimmung dort war super!

Auch die Feuerwehr wartete wieder mit einem Wasserschlauch auf uns und diese Erfrischung war auch angebracht.

Wie in den Vorjahren gab es am Wegesrand auch wieder Knicklichter und Flammentöpfe. Und ein besonders Highlight war erneut der „Disco-Wald“.

Als die beleuchtete Skyline von Dresden auftauchte, waren die Mühen fast vergessen. Wir überquerten die Carolabrücke und gelangten so wieder auf die andere Elbseite.

Auf dem letzten Kilometer sammelte ich dann noch einmal ziemlich viele Läufer ein, denn da waren noch ein paar Kraftreserven vorhanden 🙂

Bei 1:28:50 h erreichte ich schließlich das Ziel. Ich ließ mir die Medaille umhängen und hätte gern etwas getrunken. Aber an den Ständen war es total voll, dass ich doch lieber schnell ins Hotel bin, welches nur 2 min entfernt war. Und auf dem Rückweg zum Hotel ging dann auch das Unwetter los. Das hatte ich perfekt abgepasst!

Wir ließen den Abend dann noch mit unseren Brandenburger Lauffreunden bei Vapiano ausklingen während es draußen wie verrückt regnete. Die armen 5-km-Läufer!

Am nächsten Tag fuhren wir mit der S-Bahn in einer halben Stunde ins Elbsandsteingebirge. Unser Ziel war der Kurort Rathen. Dort wanderten wir zum beliebtesten Aussichtspunkt in der Sächsischen Schweiz. Die Bastei mit der Basteibrücke konnten wir nach einer halbstündigen Wanderung mit vielen Höhenmetern bestaunen. Ziemlich viele Leute waren unterwegs, aber es war dennoch toll!

Am Abend besuchten wir dann das Stadtfest in Dresden. Dort genossen wir am Abend das Konzert mit Max Giesinger! Echt großartig!

Sonntag fanden die wunderbaren Tage in Dresden leider schon wieder ein Ende. Doch spätestens im nächsten Jahr werden wir wieder im schönen Elbflorenz sein. Und für den Dresdner Nachtlauf melde ich mich die nächsten Tage auch schon an 🙂

Fazit: Den Dresdner Nachtlauf kann ich uneingeschränkt empfehlen! Oder warum würde ich dort sonst seit 2010 jedes Jahr wieder antreten? 🙂 Eine tolle Strecke an der Elbe entlang und großartige Stimmung – seid Ihr nächstes Jahr dabei?

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