Wer meinen Blog aufmerksam liest, kennt meine Vorliebe für Mallorca. Und weiß vielleicht auch, dass der Mallorca-Marathon im Herbst zu meinen Pflichtterminen gehört. In diesem Jahr war die mittlerweile sechste Teilnahme über die 10 km beim Mallorca-Marathon geplant.

Freitagvormittag flogen wir mit Niki auf unsere absolute Lieblingsinsel. Diesmal hatten wir ein Zimmer im Hotel Java an der Playa de Palma gebucht. Glücklicherweise konnten wir bei der Ankunft zur Mittagszeit schon unser Zimmer beziehen.

Ich bin dann gleich an den Strand und habe erstmal die Wassertemperatur getestet. Sehr angenehm!

Am Abend lief ich dann auch meine Lieblingsstrecke, die immer am Meer entlang Richtung Palma führt.

Am nächsten Tag liehen wir uns Räder aus und fuhren damit die etwa 8 km nach Palma. Dort fand unterhalb der Kathedrale die Startnummernausgabe statt. Das ging alles ganz fix. 20 Euro hatte ich für den Startplatz bezahlt.

Neben der Marathondistanz und den 10 km ist auch die halbe Distanz im Angebot. In der Startertüte fanden sich nur Gelbonbons. Doch dafür war auch die kostenfreie Nutzung der Busse am Lauftag sowie Snack + Getränk bei der Afterrace-Party enthalten.

Am  Sonntagmorgen fuhren wir dann mit dem Bus nach Palma rein. Die Marathon- und Halbmarathonläufer starteten um 9 Uhr – wir waren 40 min danach dran. Start und Ziel waren wie immer am Parque del Mar.

Die Sonne strahlte und es war bereits zum Start sehr warm. Daher hieß mein einziges Ziel nur gesund die 10 km schaffen.

Auf den ersten Metern wurde es wieder recht eng. Und dann ging es nur geradeaus auf der breiten Straße am Hafen entlang. Ich war froh als bei Kilometer 3 der erste Getränkepunkt auftauchte. Wie in Spanien üblich gab es kleine Wasserflaschen, was ich immer sehr praktisch finde.

Kurz danach kam ich mit Roland aus Berlin ins Gespräch. Und für die nächsten Kilometer sollte er dann auch meine Laufbegleitung bleiben. Das war ganz gut, weil ich so etwas von den Strapazen des Laufes abgelenkt wurde. Nur als wir dann den Anstieg nach Kilometer 4 erklimmen mussten, legten wir eine kurze Redepause ein 🙂

Ich war froh als Kilometer 5 erreicht war! Das Dumme war nur, dass es dort erst einmal wieder bergan ging. Doch als dieser Anstieg geschafft war, waren die schlimmsten Höhenmeter des Laufes auch vorbei.

Etwa zwei Kilometer später musste ich Roland dann ziehen lassen. Mir war es einfach zu warm und ich wollte ein wenig gehen. Und die Gehpause wurde dann auch länger wie geplant. Ich hatte einfach keine Lust mehr bei den Temperaturen zu laufen!

Beim nächsten Getränkepunkt goss ich mir Wasser über Arme und Beine, was etwas half. Ich versuchte mich dann zu motivieren und rannte immer ein kleines Stück bevor ich wieder ging.

Als es dann jedoch nur noch ein halber Kilometer bis zum Ziel war, kehrten meine Kräfte zurück. Habe dann nur noch überholt und erreichte bei 1:04:35 h das Ziel. Ich traf Roland wieder und er hängte mir meine wohlverdiente Medaille um den Hals.

Die Zielverpflegung war wieder super – diverse Getränke, Obst und Kekse.

Wir fuhren dann mit dem Bus wieder zurück an die Playa de Palma. Den restlichen Nachmittag entspannte ich im und am Meer. So schön …

Auch wenn ich überhaupt kein Fan vom Megapark bin, so wollte ich doch am Abend kurz bei der Afterrace-Party in dieser Location vorbeischauen. Wir blieben aber nicht allzu lange – war mir zu sehr Oktoberfeststimmung …

Und leider waren auch weder Bier noch Hotdog, die es für Läufer gratis gab, etwas für mich. Wäre schön, wenn es wenigstens ein vegetarisches Angebot gäbe.

Am Montagabend hieß es dann leider schon wieder Abschiednehmen von Mallorca. Aber Weihnachten sind wir wieder auf unserer Lieblingsinsel!

Fazit: Beim Mallorca-Marathon hat man die Möglichkeit bei sommerlichen Temperaturen unter Palmen zu laufen. Außerdem ist Mallorca immer ein tolles (Kurz)Urlaubsziel!

Skid Row ist ein Stadtviertel in Los Angeles, in dem Tausende von Obdachlosen leben. Sie leben auf der Straßen, in Zelten oder provisorischen Unterkünften aus Pappe. Darunter sind viele Drogenabhänge und ehemalige Häftlinge.

Der Richter Craig Mitchell hat durch seinen Job mit vielen Bewohnern von Skid Row zu tun. Als er Skid Row das erste Mal besucht, beschließt er dort eine Laufgruppe zu gründen. Und um diese Laufgruppe geht es in dem Dokumentarfilm „Skid Row Marathon“.

Ich hatte die Möglichkeit diesen Film am Berlin-Marathon-Wochenende im Cinemaxx Berlin bei der Deutschlandpremiere zu sehen.

Am Vorabend der Filmpremiere hatte ich bereits die Gelegenheit bei der Verleihung des 1. Ampelmann-Awards mehr über die Geschichte und die Protagonisten zu erfahren. In der Zentrale der Berliner Marke mit den bekannten Ampelmann-Figuren fanden sich prominente Läufer, wie Dieter Baumann, Herbert Steffny und Volker Schlöndorf, zusammen. Es wurde über das Thema Laufen gefachsimpelt und es gab witzige, aber auch ernste Beiträge dazu. Alles in allem eine tolle Diskussionsrunde!

Auch Craig Mitchell, der Richter aus Los Angeles, war in der Ampelmann-Zentrale. Er nahm für seine Initiative den 1. Ampelmann-Award, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden war, in Empfang. Ebenfalls vor Ort waren das Produzententeam Marc und Gabriele Hayes. Es war sehr spannend mehr über die Skid-Row-Laufgruppe zu erfahren und zu hören, wie sich einzelne Mitglieder der Laufgruppe entwickelt haben. Ein inspirierender Abend, der viel zu schnell zu Ende war!

Am nächsten Morgen nahm ich mit meinen Freunden beim Berliner Frühstückslauf teil. Dort entdeckte ich zufällig im Feld Craig Mitchell, der ganz alleine unterwegs war. Ich nutzte die Gelegenheit und lief den letzten Kilometer bis ins Olympiastadion mit ihm gemeinsam. Der Mann ist so inspirierend und doch total bescheiden! Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit jede Woche mehrmals mitten in der Nacht aufzustehen um 5 Uhr morgens mit der Laufgruppe in Skid Row in den Tag zu starten.

Ich war schon sehr auf den Film am selben Tag gespannt! Besonders toll war, dass ich bei der Aufführung direkt hinter Craig Mitchell sitzen durfte und vor dem Film noch mit ihm plaudern konnte. Er würde übrigens am nächsten Tag auch den Berlin-Marathon laufen.

Der Film selbst war sehr bewegend und ich hatte mehrmals Augen in den Tränen. Die Geschichten der einzelnen Protagonisten, wie Ben Shirley, einem Musiker, den die Drogen zerstört haben, oder Rafael Cabrera, waren sehr emotional. Es war so toll zu sehen, wie das Laufen den Menschen wieder Motivation für ihr eigenes Leben gegeben hat und wie sie wieder Anschluss gefunden haben! Laufen verbindet und Laufen ist soviel mehr als nur sportliche Betätigung!

Die Mitglieder die Laufgruppe bekommen übrigens die Möglichkeit einen Marathon im Ausland zu laufen. Dafür werden Spenden gesammelt und so waren sie schon beim Rom-Marathon am Start und nächstes Jahr ist Jerusalem geplant.

Ich lege Euch den Film „Skid Row Marathon sehr ans Herz! Hier erfahrt Ihr mehr zum Film und wie Ihr das Projekt unterstützen könnt.

Hinweis: Ich wurde von Ampelmann zu diesem Event eingeladen. Dies hat jedoch nicht meine Berichterstattung beeinflusst. Der Bericht stellt meine eigene Meinung dar.

Verfasst von: Manu | September 12, 2017

Laufland Nummer 37 oder die 10 km beim Vilnius-Marathon …

Was ist ein Laufland? Das ist ein Land, in dem ich an einem offiziellen Lauf teilgenommen habe. Und ich bin nicht die Einzige, die Laufländer sammelt. Auf einer speziellen Website für Länderläufer wird sogar eine Bestenliste geführt. Bisher belegte ich dort mit 36 Ländern Platz 13.

Das letzte neue Land stammt aus 2016 – es wurde also einmal wieder Zeit für ein neues Laufland! Land Nummer 37 sollte Litauen werden. In den zwei anderen baltischen Staaten waren wir bereits gelaufen, doch Litauen fehlte noch. Unser Ziel war der Vilnius-Marathon.

Freitagabend flogen wir mit Air Baltic Richtung Litauen und nach gerade einmal 75 Minuten erreichten wir die litauische Hauptstadt. Mit einem Taxi fuhren wir dann zu unserem Hotel Atrium direkt in der Altstadt von Vilnius. Aufgrund der einen Stunde Zeitverschiebung war es bereits 1 Uhr in der Nacht als wir endlich ins Bett fallen konnten.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Kathedralenplatz. Dort gab es nicht nur die Startunterlagen, sondern am Sonntag sollten hier auch Start und Ziel sein. Wir hatten uns für die 10 km angemeldet. Die Startgebühr war zwar mit 22 Euro nicht gerade günstig, aber dafür gab es auch eine gut gefüllte Startertüte. In der Tüte fanden sich so interessante Dinge, wie Topfreiniger, Brot und Rote Beete, aber auch Tee und Blasenpflaster.

Danach war es Zeit weiter die Stadt zu erkunden. Die Altstadt zählt übrigens zum Unesco-Welterbe. Von der Burgruine Gediminas hat man einen super Blick auf die Stadt. Außerdem bietet Vilnius viel Grün und damit perfekte Bedingungen für Läufer.

Am Nachmittag liefen wir zum Cat Café, welches etwa 20 min Fußweg von unserem Hotel entfernt war. Ich hatte ja schon viel von diesen Cafés gehört, aber bisher noch nie eins besucht. Daher war ich froh, dass ich zufällig im Stadtplan die Anzeige für dieses Café entdeckte.

Glücklicherweise bekamen wir noch einen Platz – wobei ich mir meinen Sessel mit der wunderbaren Laguna teilen musste. André wurde von ihr zunächst noch angefaucht, aber von mir ließ sie sich dann die ganze Zeit kraulen 🙂 Insgesamt 15 Katzen tummeln sich im Cat Café in Vilinus. Einige lagen nur faul im Katzenkorb, andere hüpften sogar auf die Tische der Besucher.

Sehr cool waren auch die kleinen Details beim Essen, wie ein Keks in Katzenform, der beim Kaffee dabei lag, oder Zimt in Form einer Katzenpfote auf dem Kuchenteller. Für Katzenliebhaber ist dieses Café eindeutig empfehlenswert!

Am frühen Abend holten wir uns dann noch unsere gratis-Portion Pasta bei der Startnummernausgabe auf dem Kathedralenplatz ab. Später bekamen wir dann jedoch noch einmal Hunger und waren im Zatar sehr leckere Falafel mit Hummus essen.

Am nächsten Morgen unternahmen wir noch eine kleine Wanderung. Wir erklommen den Hügel mit den Drei Kreuzen, von dem sich uns ein toller Blick über Vilnius bot.

Die Marathon- und Halbmarathonläufer waren bereits um 9 Uhr losgelaufen. Wir hatten noch bis 14 Uhr Zeit. Kurz davor waren wir noch leckere Pancakes gegenüber von unserem Hotel essen.

Fast 2.300 Läuferinnen und Läufer hatten sich an der Kathedrale Sankt Stanislaus versammelt, um die 10 km zu laufen. Wir mussten nach dem Startschuss nicht lange warten bis wir die Startlinie überqueren durften.

Wir liefen sofort über den Fluss Neris und die ersten drei Kilometer führten dann erstmal auf der anderen Flusseite entlang. Es waren mindestens 22 Grad und glücklicherweise schien die Sonne nicht. Ziemlich schwül war es!

Schön war die Strecke am Fluss, doch ansonsten eher unspektakulär mit größtenteils Bürogebäuden und Einkaufszentren. Aber super war, dass es bereits nach 2 km das erste Mal Wasser gab. Und auch später sollte es noch oft genug Getränke unterwegs geben.

Schließlich überquerten wir wieder eine Brücke und waren im interessanten Teil von Vilnius.

Wir liefen eine ganze Weile auf dem Gediminas-Prospekt, einer großen Straßen mit vielen Geschäften. Schließlich kamen wir wieder in die Nähe von Start und Ziel an der Kathedrale. Da war dann auch Kilometer 5 erreicht und ich hatte hierfür um die 29 min benötigt.

Dann wurde das Laufen schwieriger, denn es ging teilweise bergan und über Kopfsteinpflaster. Aber dafür liefen wir auch durch die Altstadt und kamen unter anderem am Falafel-Restaurant von Samstagabend vorbei.

Kurz vor Kilometer 7 passierten wir den Rathausplatz mit dem Rathaus. Danach liefen wir weiter an der Bastei der Wehrmauer von Vilnius vorüber. Diese befindet sich auf einem Hügel und es ging die ganze Zeit nur bergan.

Glücklicherweise ging es dann ab Kilometer 8 wieder bergab! Schließlich liefen wir durch den Stadtteil Užupis, die „Republik“ der Künstler. Dort gibt es viele Cafés und kleine Läden.

Vorbei an der Annenkirche und dann war es nur noch ein Kilometer. Noch am Kathedralenplatz vorbei und als wir dann endlich in die Straße mit dem Ziel einbogen, kam mein Endspurt. Bei 1:01:37 h erreichte ich das Ziel und belegte damit Platz 37 (von 85) in meiner Altersklasse und Platz 377 (von 834) bei den Damen. Eine schicke Medaille als Erinnerung gab es noch! Die Zielverpflegung bestand allerdings nur aus Wasser.

Wir entspannten den restlichen Nachmittag noch im Hotel. Am frühen Abend liefen wir zum Bahnhof und nahmen dort den Flughafen-Minibus für gerade einmal 1 Euro. Mit etwas Verspätung startete Air Baltic dann gegen 22 Uhr den Rückflug. Ein tolles Wochenende nahm sein Ende und ich war froh, dass ich mit Litauen Laufland Nummer 37 geschafft hatte!

Fazit: Die litauische Hauptstadt Vilnius ist ein wunderbares Ziel für ein Wochenende (oder länger). Empfehlenswert ist für alle Läufer der gut organisierte Vilnius-Marathon mit einer Vielzahl von Strecken im Angebot.

Bereits zweimal hatte ich am Nachtlauf in Magdeburg teilgenommen, der im Rahmen der Sportscheckläufe stattfindet. Die letzte Teilnahme war aber mittlerweile schon vier Jahre her. Es wurde also einmal wieder Zeit für diesen Lauf! Daher bewarb ich mich beim Team Erdinger um einen Startplatz und diesen erhielt ich dann auch.

Freitagnachmittag fuhr ich nach der Arbeit mit dem Zug in knapp über 1:30 h von Berlin nach Magdeburg. Diesmal hatte ich mir ein Zimmer im direkt am Dom gelegenen Motel One gebucht. Von da aus sollten es bis zum Start und Ziel nur fünf Minuten sein. Und auch vom Bahnhof aus, waren es nicht einmal zehn Minuten.

Am Nachmittag bummelte ich durch die Innenstadt. Dazu gehörte natürlich auch erneut ein Besuch der Grünen Zitadelle, einem von Hundertwasser entworfenen Gebäude, dazu.

Die Startunterlagen erhielt ich im Startbereich. Wie bei den Sportscheckläufen üblich erhält jeder Teilnehmer ein Shirt und das passte auch perfekt. Außerdem gab es einen Sportbeutel mit ein paar Kleinigkeiten. Ich hatte mich übrigens für die 5 km entschieden. Bei den Malen davor war ich immer 10 km gelaufen, aber eine Runde sollte mir dieses Mal reichen 🙂

Halb 8 waren zunächst die Kleinen dran. Der Start für die 5 km war für 20 Uhr geplant. Aufgrund der Nähe meines Hotels machte ich mich erst 15 min vorher auf den Weg. Das sollte sich als Fehler herausstellen. Ich kam nur noch in das hintere Startfeld und stand somit hinter sehr vielen langsamen Läufern.

Besonders kurz nach dem Start war es schlimm. Ich versuchte jede kleine Lücke zu nutzen, um zu überholen. Wir waren auf dem Breiten Weg gestartet und bogen kurze Zeit später nach rechts ab. Auf der Ernst-Reuter-Allee liefen wir dann auf der Strombrücke über die Elbe. Leider mussten wir auf dem Fußweg laufen, so dass Überholen schwierig war. Auf der anderen Elbseite liefen wir dann an der Elbe entlang weiter. Dort konnte man dann wenigstens auf dem Rasen am Rand überholen. Ich glaube es hat im Endeffekt bis Kilometer 3 gedauert bis ich in etwa den richtigen Platz für mich gefunden hatte.

Der Blick auf den Dom auf der anderen Elbseite im Sonnenuntergang war toll! Leider war keine Zeit für ein Foto 🙂

Am Funkhaus und der Stadthalle vorbei und dann erwartete uns kurz vor der Sternbrücke ein cooler Discobogen. Und der dort eingesetzte Moderator war auch gut drauf 🙂

Wir liefen dann direkt an der Elbe zurück und das war der für mich schönste Streckenabschnitt. Kurz vor dem Dom wartete dann noch ein Anstieg auf uns, schließlich noch eine kleine Schleife und wir waren wieder auf dem Breiten Weg.

Also nur noch einige Meter geradeaus und dann hatten wir es geschafft. Ich gab noch einmal Gas und bei 26:43 min erreichte ich da Ziel. Mit dieser Zeit erreichte ich Platz 13 (von 61) in meiner Altersklasse und Platz 78 (von 517) bei den Damen. Damit war ich sehr zufrieden.

Eine Medaille gab es noch und darüber hinaus so richtig viel Zielverpflegung! Diverse Getränke, alkoholfreies Bier und einige Snacks, inklusive Obst, waren im Angebot.

Um 21:15 Uhr waren dann die 10-km-Läufer dran. Zu dem Zeitpunkt stand ich jedoch gerade unter der Dusche 🙂

Heute früh fuhr ich dann wieder mit dem Zug zurück nach Berlin. Der Kurzausflug nach Magdeburg hatte sich auf jeden Fall gelohnt!

Fazit: Der Nachtlauf in Magdeburg ist mit einer Startgebühr von 28 Euro zwar nicht gerade günstig, aber dafür gibt es ein schönes Shirt, eine Finishertüte, eine Medaille sowie Zielverplegung wie bei einem Halbmarathon. Außerdem macht es Spaß im Sonnenuntergang an der Elbe zu laufen!

Laute Musik, Wodka und auf dem Boden liegende Jugendliche … So sah meine Anreise nach Stettin (polnisch: Szczecin) am letzten Freitag aus. Eigentlich ist es möglich die polnische Stadt in unter drei Stunden mit dem Zug und ohne Umsteigen zu erreichen. Doch letzte Woche gab es nicht nur einen Schienenersatzverkehr, sondern auch noch zwei Züge im Anschluss. Und unglücklicherweise fand an dem Wochenende in der Nähe von Stettin ein Festival statt. Gefühlt die Hälfte der erwarteten Festivalbesucher war in meinem Zug. Aber trotz hohem Alkoholpegel meiner Mitfahrer, hatte ich sogar ein nettes Gespräch über das Laufen.

Bereits zum dritten Mal hatte ich mich für den Halbmarathon in Stettin angemeldet. Nachdem ich 2015 den Halbmarathon und im letzten Jahr die 10 km gelaufen war, sollten es in diesem Jahr wieder die 10 km werden. 15 Euro hatte ich für die Startgebühr bezahlt.

Jedenfalls war ich froh als ich dann am späten Freitagnachmittag aus dem überfüllten Zug in Stettin kletterte. 20 min später war ich dann auch endlich in unserem Appartment angekommen. Eine nette kleine Wohnung in der 6. Etage und einer schönen Terasse erwarteten mich.

Am späten Abend kam dann auch André aus Berlin an – er hatte mit dem Flixbus die bessere Wahl der Anreise getroffen 😉

Samstagvormittag liefen wir zur Floating Arena, einer Schwimmhalle. Dort erhielten wir unsere Startunterlagen. Neben der Startnummer und diversen Flyern erhielten wir ein schickes Funktionsshirt.

Am Nachmittag trafen wir dann Udo aus Rostock im Café 22. Dieses Café im 22. Stock des PEZIM-Gebäudes bietet einen tollen Blick über die Stadt. Außerdem wird dort sehr leckerer Kuchen serviert!

Im Anschluss spazierten wir ein wenig durch Stettin – unter anderem über die Hakenterasse. Schließlich landeten wir auf der Uferpromenade an der Oder. Dort nahmen wir dann unser Abendessen zu uns.

Der Start für beide Distanzen war am Sonntag für 9 Uhr angesetzt. Wir machten uns etwa 40 min vorher zu Fuß auf den Weg zum Start am Platz Jasne Błonia. Dort trafen wir dann auch Udo, der den Halbmarathon laufen würde.

Auch wenn Regen angesagt war, so schien bei unserem Start sogar die Sonne und die Temperaturen von knapp unter 20 Grad waren angenehm.

Die Strecke war im Vergleich zu den Vorjahren unverändert geblieben. Am schönsten ist die Passage auf der Hakenterasse und vorbei am Neuen Rathaus.

Kurz darauf hatten wir bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Ich hatte hierfür 31 min benötigt. Der erste Getränkepunkt wartete dann auch auf uns. Und ich hatte das Wasser auch nötig.

Und wer wollte, der konnte sogar eine Abkühlung unter einer Dusche nehmen 🙂

Irgendwie war ich nicht so fit und die letzten Kilometer wurde ich immer langsamer. Ich war echt froh, als ich kurz nach Kilometer 9 schon einmal am Ziel vorbei lief. Das Ziel war auch am Jasne Błonia.

Auf den letzten Metern fand ich dann doch noch etwas Energie für den Endspurt. Bei 1:03:21 h erreichte ich das Ziel.

Als Medaille erhielten wir in diesem Jahr ein cooles Steuerrad. Im letzten Jahr war es ein Anker gewesen. Außerdem gab es für jeden Läufer eine Tüte von Netto mit Isogetränk, Müsliriegeln und einer Banane. Leider waren aber nicht mehr das Obst und der Kuchen im Zielbereich, so wie im letzten Jahr, im Angebot.

Wir mussten dann schnell ins Appartment zurück, da wir bis 12 Uhr auschecken mussten.

Die Rückfahrt war dann im Flixbus auf jeden Fall um einiges entspannter als die Hinfahrt 🙂

Fazit: Den Halbmarathon in Stettin kann ich auf jeden Fall empfehlen! Er bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, ist perfekt organisiert und als Belohnung wartet im Ziel immer eine tolle Medaille!

Verfasst von: Manu | August 21, 2017

Gewitter im Anmarsch oder der Dresdner Nachtlauf 2017 …

Sicherlich hat jeder von Euch mindestens einen Lieblingslauf. Einer meiner Lieblingsläufe ist der Dresdner Nachtlauf, der jedes Jahr Mitte August stattfindet. Und dieser Lauf gehört nicht nur zu meinen Lieblingsläufen, sondern ich war seit der ersten Auflage 2010 auch jedes Jahr dabei.

Somit sollte ich in diesem Jahr bereits zum achten Mal am Dresdner Nachtlauf teilnehmen.

Donnerstagabend erreichte ich die sächsische Landeshauptstadt und bezog erneut Domizil im NH-Hotel auf dem Altmarkt.

Den Freitag nutzte ich zunächst um ein wenig zu shoppen und die übliche Tour durch die Stadt zu machen: Frauenkirche, Brühlsche Terasse und Zwinger. Und es gab die obligatorische Eierschecke!

Am Nachmittag holte ich dann bei Karstadt in der Centrum-Galerie die Startunterlagen ab. Seit letztem Jahr sind zwar Strecken im Angebot – neu sind seit 2016 die 5 km. Wir hatten uns natürlich wieder für die 13,8 km angemeldet und dafür 15 Euro bezahlt. Hierfür gab es neben der Startnummer einen Turnbeutel mit diversen Flyern.

Fast stündlich checkte ich die Wettervorhersage für den Abend. Gewitter waren angekündigt und zwar genau zum Start des Laufes. Mit über 25 Grad war es sehr warm.

Über 4.000 Läuferinnen und Läufer warteten um 20 Uhr auf den Startschuss auf der Wilsdruffer Straße am Altmarkt. Für mich dauerte es über 12 min bis ich die Startlinie überqueren durfte.

Nach noch nicht einmal einem Kilometer waren wir dann schon an der Elbe. Von da aus liefen wir dann immer auf dem Elberadweg entlang Richtung Blaues Wunder. Für die Nicht-Dresdner unter Euch – das Blaue Wunder ist eine Brücke!

Es ist immer wieder schön so an der Elbe zu laufen! Ich war zu Beginn auch recht fix unterwegs, doch dann sehnte ich so langsam das Blaue Wunder herbei. Aber erstmal unter der Waldschlösschenbrücke hindurch und dann wartete kurz vor Kilometer 5 auch der erste Getränkepunkt auf uns. Ich ging ein paar Schritte und bei 5 km zeigte die Uhr eine Zeit von 29 min.

Schließlich liefen wir über das Blaue Wunder. Da war zwar noch nicht ganz die Hälfte der Strecke geschafft, aber für den Kopf ist es gut schon wieder auf dem Rückweg zu sein.

Kurz nach der Brücke erwartete uns dann dann schwierigste Teil der Strecke: Kopfsteinpflaster! Zu dem Zeitpunkt war es auch schon dunkel und ich lief ganz vorsichtig.

Kurze Zeit später dann Getränkepunkt Nummer 2 und es gab die ersten Regentropfen von oben. Ein Donnergrollen war zum Glück noch nicht zu vernehmen.

Die 13,8 km waren für mich ja eine lange Distanz. Das letzte Mal war ich mehr als 10 km Anfang April gelaufen! Aber mir ging es noch recht gut und damit es auch so blieb, legte ich immer mal wieder eine kurze Gehpause ein.

Wir liefen dann am Start des 5-km-Laufes durch. Die Läufer durften erst 22 Uhr auf die Strecke. Die Stimmung dort war super!

Auch die Feuerwehr wartete wieder mit einem Wasserschlauch auf uns und diese Erfrischung war auch angebracht.

Wie in den Vorjahren gab es am Wegesrand auch wieder Knicklichter und Flammentöpfe. Und ein besonders Highlight war erneut der „Disco-Wald“.

Als die beleuchtete Skyline von Dresden auftauchte, waren die Mühen fast vergessen. Wir überquerten die Carolabrücke und gelangten so wieder auf die andere Elbseite.

Auf dem letzten Kilometer sammelte ich dann noch einmal ziemlich viele Läufer ein, denn da waren noch ein paar Kraftreserven vorhanden 🙂

Bei 1:28:50 h erreichte ich schließlich das Ziel. Ich ließ mir die Medaille umhängen und hätte gern etwas getrunken. Aber an den Ständen war es total voll, dass ich doch lieber schnell ins Hotel bin, welches nur 2 min entfernt war. Und auf dem Rückweg zum Hotel ging dann auch das Unwetter los. Das hatte ich perfekt abgepasst!

Wir ließen den Abend dann noch mit unseren Brandenburger Lauffreunden bei Vapiano ausklingen während es draußen wie verrückt regnete. Die armen 5-km-Läufer!

Am nächsten Tag fuhren wir mit der S-Bahn in einer halben Stunde ins Elbsandsteingebirge. Unser Ziel war der Kurort Rathen. Dort wanderten wir zum beliebtesten Aussichtspunkt in der Sächsischen Schweiz. Die Bastei mit der Basteibrücke konnten wir nach einer halbstündigen Wanderung mit vielen Höhenmetern bestaunen. Ziemlich viele Leute waren unterwegs, aber es war dennoch toll!

Am Abend besuchten wir dann das Stadtfest in Dresden. Dort genossen wir am Abend das Konzert mit Max Giesinger! Echt großartig!

Sonntag fanden die wunderbaren Tage in Dresden leider schon wieder ein Ende. Doch spätestens im nächsten Jahr werden wir wieder im schönen Elbflorenz sein. Und für den Dresdner Nachtlauf melde ich mich die nächsten Tage auch schon an 🙂

Fazit: Den Dresdner Nachtlauf kann ich uneingeschränkt empfehlen! Oder warum würde ich dort sonst seit 2010 jedes Jahr wieder antreten? 🙂 Eine tolle Strecke an der Elbe entlang und großartige Stimmung – seid Ihr nächstes Jahr dabei?

Schon oft waren wir in Rostock, aber an einem Wettkampf hatten wir dort bisher noch nie teilgenommen. Das sollte sich in diesem Jahr endlich ändern. Wir hatten uns für die 7 km bei der Hella-Marathonnacht angemeldet. Von diesem Lauf hatte ich schon viel Gutes gehört.

Letzte Woche Donnerstag reiste ich mit der Bahn in unter drei Stunden in die Hansestadt. Diesmal hatten wir das Steigenberger Hotel Sonne auf dem Neuen Markt gewählt.

Den Freitagmorgen nutzte ich für einen ersten Lauf in Rostock. Diesmal schaute ich mir die Stadt mal von der anderen Seite der Unterwarnow an.

Am späten Nachmittag holte ich im historischen Rathaus die Startnummern ab. 13 Euro hatten wir hierfür bezahlt. Neben der 7 km waren auch noch Marathon und Halbmarathon sowie ein Schülerlauf im Angebot. Die 7 km werden übrigens erst seit 2015 angeboten und ich bin froh darüber. Für einen Halbmarathon wäre ich nicht genug trainiert gewesen.

Das Wetter war die ganze Zeit gut – bis auf einen kurzen Schauer am Donnerstagabend. Samstagmittag reiste dann auch André.

18 Uhr starteten die Marathon- und Staffelläufer auf dem Neuen Markt. Die Halbmarathonläufer waren zu dem Zeitpunkt mit einem Schiff unterwegs zu ihrem Start. Somit erlebten sie ein Hightlight schon bevor sie überhaupt gestartet waren.

Unser Start war für 19:07 auf dem Neuen Markt in 200-Meter-Luftlinie von unserem Hotel angesetzt. Vorher hatten wir noch Anna getroffen, die auch an den Start gehen würde.

Das Wetter war zum Laufen perfekt! Es waren wohl noch fast 20° C, aber nur ein kleiner Teil der Strecke lag noch in der Sonne. Wir hatten zunächst eine kleine und dann zwei große Runden durch die Innenstadt von Rostock zu laufen.

Das Läuferfeld war mit knapp unter 270 Startern recht übersichtlich. Dennoch war es auf den ersten Metern etwas voll. Doch wir hatten uns glücklicherweise recht weit vorn eingeordnet.

Nach der ersten kurzen Runde, die etwa einen Kilometer lang war, erreichten wir schnell wieder den Neuen Markt. Und mir war schon recht warm geworden, so dass ich den mir angebotenen Becher Wasser gern entgegen nahm.

Die zweite Runde führte dann erst über die Lange Straße, danach die Einkaufsstraße Kröpeliner Straße und schließlich an und durch die Wallanlagen entlang. Das war für mich der schönste Teil der Strecke. Nach der zweiten Runde erreichten wir erneut den Neuen Markt, wo ich noch einmal Wasser trank.

Ich hatte mir für diesen Lauf keine besondere Zeit vorgenommen – ich wollte einfach nur entspannt meine Runden durch die Innenstadt von Rostock drehen.

Aber etwa einen Kilometer vor dem Ziel gab ich dann doch noch einmal Gas und überholte noch einmal ziemlich viele Läufer. Die  letzten Meter auf der Kröpeliner Straße und der Zielauf auf dem Neuen Markt machten dann auch richtig Spaß. Bei 41:11 min erreichte ich das Ziel und belegte damit Platz 4 (von 14) in der Altersklasse und Platz 37 (von 146) bei den Damen.

Eine schicke Medaille gab es als Erinnerung und aufgrund des Sponsors Hella gab es eine große Auswahl (neben Obst) an Getränken im Ziel.

Wir ließen den Abend dann bei Vapiano ausklingen und sahen noch den Zieleinlauf der anderen Läufer.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in knapp einer Stunde in unsere nächste Station: Kühlungsborn. Ich kannte das Ostseebad bisher noch nicht und war gespannt!

Wir hatten eine Ferienwohnung in der Nähe vom Bahnhof Kühlungsborn-West gebucht. Von da aus waren es auch nur 5 min bis zum Strand.

Kühlungsborn ist der größte Badeort in Mecklenburg-Vorpommern. Da der Ort relativ groß ist, hatte man nicht den Eindruck, dass es total überlaufen ist. Nur am Strand war es recht voll. Wir hatten nämlich richtig viel Glück mit dem Wetter und somit zog es alle Urlauber an den Strand.

Außerdem nutzten wir die längste Strandpromenade Deutschlands und liefen dort mit Blick auf die blaue Ostsee. Knapp vier Kilometer lang ist Promenade.

Leider war die Zeit in Kühlungsborn viel zu schnell vorüber und nach drei Tagen ging es zurück nach Berlin. Gebräunt, entspannt und mit vielen schönen Erinnerungen an eine tolle Zeit an der Ostsee!

Fazit: Die Hella-Marathonnacht in Rostock ist definitiv eine Empfehlung! Und für jeden Geschmack ist eine passende Strecke in der Hansestadt dabei.

Jedes Jahr erobern Ende Juli Tausende von Läufern bei der City Night den Berliner Kudamm. Ich war bereits bei sieben Auflagen dieses Laufes dabei. Und auch in diesem Jahr hatte ich mich erneut angemeldet.

Bei der City Night werden zwei Distanzen angeboten: 5 km und 10 km. Ich hatte mich natürlich wieder für die kürzere Strecke angemeldet. In den Vorjahren war es immer sehr warm und somit reichten mir die 5 km. Ich hatte einen Rabattcode und somit 13,50 Euro für die Startgebühr bezahlt.

Die Startunterlagen holte ich am Freitagnachmittag bei Karstadt am Zoo ab. Ich war positiv überrascht, denn neben einem Rucksack gab es auch Kosmetik und einen Schokoriegel 🙂

Wie in den letzten Jahren, hatten wir auch diesmal wieder ein Warm-Up und eine Party danach geplant. Die fand im Büro der OCM Internet GmbH statt, deren Büro idealweiser unmittelbar im Startbereich im Europa-Center ist.

Ab 18 Uhr trafen nach und nach unsere Lauffreunde sowie mein Bruder mit Tochter ein. Mandy und ich waren für die 5 km gemeldet. Jochen, Aljoscha und Udo hatten sich für die 1o km angemeldet. André als Gastgeber litt noch unter Jetlag und schaute heute nur zu.

Natürlich gab es wieder das obligatorische Gruppenfoto mit dem Berliner Bären. Danach machten sich Mandy und ich auf den Weg zum Start. Das Läuferfeld beim 5-km-Lauf ist im Gegensatz zum 10-km-Lauf recht übersichtlich und Startblöcke gibt es auch nicht. Aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren wusste ich auch, dass wir uns weit vorn im Startfeld aufstellen sollten. Und das taten wir dann auch.

Uta Pippig gab den Startschuss und 19:50 Uhr wurden wir auf den Kudamm geschickt. Für mich war es wieder viel zu warm. Außerdem war ich noch etwas erkältet (hatte erst ein paar Tage vorher Halsschmerzen gehabt).

Mandy überholte mich auch ganz schnell und weg war sie 🙂 Den ersten Kilometer lief ich in 5:25 min. Doch dann hatte ich eigentlich schon genug …

Die Strecke ist schnell erklärt. Wir hatten mit dem Europa-Center in unserem Rücken 2,5 km in die eine Richtung zu laufen und dann auf der anderen Seite des Kudamms wieder zurück.

Ich war froh über den ersten Verpflegungspunkt nach zwei Kilometern und das kalte Wasser tat mir gut. Und noch glücklicher war ich, als ich den Wendepunkt erreicht hatte!

Auch wenn es immer wieder cool ist auf dem Kudamm zu laufen, so ist es doch zermürbend nur geradeaus zu laufen und genau zu wissen wie weit es noch ist. Daher freute ich mich über den zweiten Verpflegungspunkt bei Kilometer 4. Und dann war es nur noch ein Kilometer.

Ein wenig wurde ich noch einmal schneller und bei genau 29:00 min erreichte ich dann das Ziel. Ich war froh es geschafft zu haben! Eine „Medaille“ gab es auch wieder – so wie im letzten Jahr in Form einer militärischen Erkennungsmarke 🙂 Ich belegte übrigens Platz 167 (von 579) bei den Frauen. Eine Altersklassenwertung gibt es leider nicht.

Mandy war schon längst da und erwartete mich im Ziel. Wir gingen langsam zum Europa-Center zurück und  20:30 Uhr starteten dann die 10 km Läufer.

Wir starteten schon einmal mit der Party während die anderen noch am Laufen waren 🙂

Nach und nach trafen dann wieder alle bei uns ein und wir ließen den Abend bei Getränken und tollen Gesprächen ausklingen! Das war ein schöner Abschluss eines wunderbaren Abends mit Lauffreunden!

Fazit: Einmal sollte jeder an der City Night teilnehmen! Nur an diesem Abend hat man die Möglichkeit einmal auf dem berühmten Berliner Kudamm zu laufen. Ich bin 2018 auf jeden Fall wieder am Start!

Dreimal waren wir bereits im Rahmen der Veranstaltung Lausitzer Seenland 100 gestartet – immer in der Disziplin Run & Bike über die Marathondistanz. Auch in diesem Jahr wollten wir wieder bei Run & Bike an den Start gehen. Und so hatte ich schon Anfang des Jahres unser Hotel in Senftenberg gebucht.

Als ich uns dann vor ein paar Wochen anmelden wollte, erwartete mich leider eine Enttäuschung. Der Austragungsort war von Senftenberg nach Großräschen verlegt worden. Der neue Austragungsort ist etwa 15 km von Senftenberg entfernt. Wir hatten jedoch unser Hotel schon fest in Senftenberg gebucht!

Wir entschieden uns dann in diesem Jahr nur an einem Lauf teilzunehmen und somit fiel die Wahl auf den 10-km-Lauf am Samstagabend. Es hätte übrigens einen weiteren Lauf über diese Distanz am Freitagabend gegeben, aber das passte zeitlich leider nicht.

Ich traf Freitagnachmittag mit dem Zug in Senftenberg ein. Noch nicht einmal zwei Stunden benötigt die Regionalbahn von der deutschen Hauptstadt.

Weitere 25 Minuten später erreichte ich das Strandhotel am Senftenberger See. Dort hatten wir bereits zweimal übernachtet. Aufgrund der perfekten Lage direkt am See liebten wir dieses Hotel.

Glücklicherweise stimmte das Wetter und ich hüpfte am hoteleigenen Strand gleich ins klare Wasser des Senftenberger Sees. War das schön! Der See gehört übrigens zu den größten künstlich angelegten Seen Deutschlands.

Zum Frühstück am nächsten Tag trafen wir dann auch Christine, die extra aus Hamburg angereist war. Sie hatte am Vortag den Marathon in Angriff genommen, musste aufgrund der Hitze jedoch leider aufgeben. Doch sie wollte am Samstagabend mit uns noch einmal über die 10 km starten.

Am Vormittag besuchten wir den kleinen Tierpark in Senftenberg und ich genoss auch noch einmal ein Bad im See.

Am späten Nachmittag nahm uns dann Christine mit dem Auto mit nach Großräschen. Noch einmal vielen Dank dafür!

Start und Ziel sollten am Hafen von Großräschen sein. Auch wenn der Hafen schon fertig war, so fehlte doch das Wasser. Wie in Senftenberg ist auch dieser See künstlich und durch die Flutung eines Tagebaus entstanden. Allerdings fehlen noch Unmengen an Wasser bis im Hafen die ersten Boote anlegen könnten.

Unsere Startunterlagen erhielten wir sehr schnell. 15 Euro hatten wir hierfür bezahlt – außer einer Startnummer gab es jedoch nix.

Um 18 Uhr sollte es für uns auf die Strecke gehen. Vorher trafen wir noch Dirk und Kai.

Mit uns gingen auch die Läufer über 3 km und die Run & Biker über die Halbmarathondistanz an den Start.

Das Feld war relativ übersichtlich und wir waren nur knapp über 80 Teilnehmer über die 10 km.

Kurz nach dem Start sprach mich eine andere Läuferin an. Sie kannte meinen Blog und somit plauderten wir ein wenig. Viele Grüße an Diana!

Mir wurde sehr schnell warm und das war auch kein Wunder bei über 25° C. Sehr viel Schatten bot die Strecke auch nicht wirklich. Wir hatten eine Pendelstrecke zu bewältigen, die in einiger Entfernung am Ufer des Großräschener Sees entlang führte.

Ich war froh als nach ca. zwei Kilometern der erste Verpflegungspunkt auftauchte. Und noch einmal zwei Kilometer später kam dann auch schon die zweite Möglichkeit etwas zu trinken. Das hatte ich auch sehr nötig!

Nach 5 km durften wir umdrehen und ich hatte hierfür knapp unter 29 min benötigt. Doch dann sollte ich die Hitze so richtig spüren. Ich hatte plötzlich Gänsehaut, was ein eindeutiges Zeichen ist, dass der Körper mit der Wärme nicht klarkommt. Somit wurde ich langsamer und fing dann auch an zu gehen.

An der nächsten Getränkestation schüttete ich mir dann Wasser über Arme und Beine und trank neben Wasser auch Apfelsaftschorle.

Ich nahm mir auch Zeit für Fotos und wurde dann von einem Teilnehmer von Run & Bike angesprochen. Derjenige auf dem Fahrrad nahm sich die Zeit und fotografierte mich. Vielen Dank noch einmal!

Noch die letzte Getränkestation und dann waren es nur noch zwei Kilometer bis ins Ziel. Ich war fix und fertig!

Nach 1:03:44 h lief ich dann auch ganz einsam ins Ziel ein. Platz 21 (von 31) Damen belegte ich und Platz 67 (von 83) Läufern ingesamt. Dieses Jahr gab es eine besonders große Medaille!

Im Ziel hatte ich immer noch großen Durst und ließ das reichhalte Angebot an Essen (u. a. Kuchen) erstmal links liegen.

Den Abend ließen wir dann noch ganz entspannt bei einem leckeren Essen im Stadthafen von Senftenberg ausklingen.

Am Sonntag erkundeten wir dann doch den Senftenberger See auf dem Wasser. Wir liehen uns ein Motorboot aus und genossen den Sonnenschein auf dem See.

Fazit: Das Lausitzer Seenland 100 bietet eine Vielzahl von Disziplinen (Laufen, Radfahren, Skaten etc.) in einer einzigartigen Landschaft. Auch die Organisation war top! Schade fand ich nur, dass Senftenberg nicht mehr der Austragungsort ist.

Neulich war mal wieder so ein Tag an dem ich nach dem Tag im Büro müde zuhause auf dem Sofa saß. Normalerweise hätte ich dort auch den Rest des Abends verbracht. Doch am Mittwoch war es anders … Ich hatte noch etwas vor und zwar den Berliner Firmenlauf. Den Startplatz hatte ich über das Team Erdinger Alkoholfrei kostenlos erhalten.

Zweimal hatte ich bereits am Berliner Firmenlauf teilgenommen – das letzte Mal vor drei Jahren.

Noch einen Tag zuvor wäre ich wahrscheinlich bei Temperaturen von über 30 Grad nicht gestartet. Am Mittwoch waren es zwar auch immer noch über 20 Grad, aber es war wesentlich angenehmer.

Start und Ziel vom Berliner Firmenlauf sind direkt am Brandenburger Tor. Erstmalig wurde in diesem Jahr das gesamte Gelände abgesperrt. An mehreren Stellen waren Einlasskontrollen. Ich hatte Pech und wählte die Stelle, an der es am vollsten war und am längsten dauerte. Dabei war ich schon eine Stunde vor dem Start vor Ort. Zum Glück war André schneller drin und er holte dann auch schon die Startunterlagen ab.

Im Endeffekt hatten wir dann doch noch etwas Zeit. Und dann wurden die Starts aufgrund der Staus auch noch um ein paar Minuten nach hinten verschoben.

Zunächst starteten die Skater, gefolgt von den Rollstuhl- und Einradfahrern. Unser Start über die 5,5 km war ursprünglich für 19:20 Uhr geplant, doch der verzögerte sich noch um ein paar Minuten.

Glücklicherweise hatten wir uns recht weit vorn eingeordnet, denn das Gedränge war auf den ersten Metern sehr groß.

Wir liefen zunächst über die Behren- und Wilhelmstraße und dann wieder Richtung Tiergarten. So einige Läufer nahmen sehr großzügig Abkürzungen, was den Ordern egal zu sein schien.

Ich hatte für den Lauf keine großen Ambitionen – ich wollte einfach nur wieder das Ziel erreichen 🙂

Bei etwa Kilometer 3 wartete ein Verpflegungspunkt mit Wasser auf uns und den nahm ich auch gern in Anspruch. Kurz danach tauchte die Siegessäule vor uns auf und wir liefen in ihre Richtung. Doch bevor ich diese erreichte, musste ich einen kurzen Stopp am Rand einlegen. Ich hätte sonst fast meinen Zeitmesschip verloren!

Auf der Straße des 17. Juni ging es dann nur noch geradeaus Richtung Brandenburger Tor und Ziel. Die letzten Meter waren etwas zermürbend, weil man das Ziel schon lange sehen kann, es aber im Endeffekt doch noch 1,5 km waren.

Die fünf Kilometer hatte ich in etwa 27 min geschafft. Auf den letzten Metern gab ich dann noch einmal Gas, denn eine Zeit von unter 30 min für die 5,5 km war machbar. Und bei 29:46 min erreichte ich schließlich auch das Ziel. Damit belegte ich Platz 51 (von 398) in meiner Alterklasse.

Die Verpflegung im Ziel war für eine kurze Strecke super: Wasser, Bier sowie Obst und Riegel.

Im Anschluss rockte noch Roof Garden die Bühne, aber wir waren müden und fuhren dann doch lieber schon nach Hause.

Fazit: Der Berliner Firmenlauf  bietet mit Start und Ziel eine tolle Kulisse für einen Lauf! Man sollte nur bedenken, dass schnelles Laufen etwas schwierig ist. Es ist voll und die Strecke teilweise blockiert aufgrund der unzähligen Teilnehmer, die das erste Mal in ihrem Leben an einem Lauf teilnehmen.

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