Verfasst von: Manu | September 24, 2016

Zieleinlauf auf der blauen Bahn oder der B2Run in Berlin …

b2run-berlin

In mittlerweile 17 Städten findet der B2Run statt. Seit 2004 wird diese Laufserie in Deutschland angeboten. Ich war bereits fünfmal dabei – das letzte Mal vor zwei Jahren in Berlin.

B2Run Berlin

In diesem Jahr erhielt ich von BMW Nefzger einen kostenfreien Startplatz. Vielen Dank dafür!

Somit fuhr ich mit Anna direkt nach der Arbeit am späten Donnerstagnachmittag zum Olympiastadion. Denn dort sollte der Zieleinlauf nach den 6 Kilometern stattfinden.

B2Run Berlin

Für unser Team war als Startzeit 18:40 Uhr vorgesehen. In insgesamt vier Wellen gingen die Starter am Maifeld auf ihre 6-km-Runde. Die ersten durften bereits um 18 Uhr laufen. Somit waren also die ersten Läufer bereits im Ziel als wir losliefen.

Wir hatten uns recht weit vorn im Startblock eingeordnet und somit mussten wir nur kurz warten. Auf den ersten Metern war es wieder recht eng, aber ich wollte sowieso nur langsam laufen.

B2Run Berlin

Für Ende September war es noch recht mild, aber zum Laufen angenehm. Wir liefen kreuz und quer um das Olympiastadion herum und wie üblich bei einem Firmenlauf, verfielen die Ersten bald ins Gehen.

Irgendwann waren die fünf Kilometer geschafft und da waren wir dann auch schon kurz vor dem Olympiastadion. Der Zieleinlauf in diesem Stadion ist immer wieder ein Highlight! Erst durch die Katakomben und dann die letzten Meter auf der blauen Bahn – echt toll!

B2Run Berlin

Bei 32:09 min lief ich ins Ziel ein. Damit belegte ich Platz 688 von 3803 Frauen. Eine Medaille gab es auch wieder.

Laut meiner Uhr waren es übrigens nicht ganz 6 Kilometer – aber das war ja auch nicht so schlimm🙂

B2Run Berlin

Im Ziel erwarteten uns Getränke sowie Obst. Und wer wollte, der konnte noch bis spät in die Nacht mit seinem Team auf dem Maifeld feiern.

Fazit: Ein schöner Laufabend mit Zieleinlauf im Olympiastadion! Und toll zu sehen, wieviele Firmen ihre laufenden Mitarbeiter unterstützen.

Ausstattung: PureFlow von Brooks, Shirt von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

Lübbeseelauf 2016

Lübbesee? Templin? Wo soll das denn sein? Kein Sorge, vor nicht allzu langer Zeit konnte ich damit auch nicht allzu viel anfangen. Aber vor mehr als einem Jahr wurde ich auf den Lübbeseelauf aufmerksam. Dank Google hatte ich dann schnell herausgefunden, dass sich dieses Gewässer gar nicht so weit von Berlin entfernt befindet.

Der Lübbesee ist etwa 12 km lang und befindet sich in Templin, einer Stadt im Nordosten Brandenburgs. Und bereits 32-mal fand am Ufer dieses Sees der Lübbeseelauf statt. Und dieses Jahr wollte ich mir diesen Lauf einmal genauer ansehen.

Ahorn Seehotel Templin

Eigentlich wollte ich am Freitag nach der Arbeit nach Templin fahren. Doch die Wettervorhersage mit sommerlichen Temperaturen bewog mich dann zu einer Planänderung. So brachte mich bereits am Donnerstagabend der Zug in die achtgrößte Stadt Deutschlands. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Rein flächenmäßig ist Templin in der Tat mit fast 380 km² die achtgrößte Stadt in Deutschland.

Die Zugfahrt dauerte etwa 1:20 h. Vom Bahnhof aus waren es dann zu Fuß noch etwa 25 min bis zu meinem Domizil für das Wochenende. Ich hatte ein Zimmer im Ahorn Seehotel direkt am Lübbesee gebucht.

Ahorn Seehotel Templin

Das Hotel war früher ein FDGB-Ferienwohnheim und somit ein typischer Plattenbau. Im letzten Jahr erhielt die Fassade des Gebäudes dann einen kunterbunten Anstrich. Der Künstler Michael Fischer-Art gestaltete den Komplex zu einem der größten bemalten Kunstwerke Europas.

Ahorn Seehotel Templin

So sind jetzt unter anderem Fische und Blumen im Pop-Art-Stil an der Außenfassade zu bestaunen. Ich fand das eine geniale Idee! Weniger genial waren allerdings die Zimmer: winziges Bad und sehr hellhörig.

Das Wetter war dann am Freitag in der Tat wie angekündigt. Zunächst erkundete ich am Morgen nach dem Frühstück die Umgebung laufend. Es war so großartig ganz allein im Wald am Ufer des Lübbesees unterwegs zu sein. Soetwas kann mal als Großstädter erst so richtig schätzen!

Lübbesee

Danach gönnte ich mir etwas Sonne am Strand und genoß das glasklare Wasses des Lübbesees. Es war noch so angenehm warm! Ich bin wohl noch nie Mitte September in Deutschland in einem See schwimmen gewesen.

Lübbesee

Schließlich schaute ich mir Templin an. Zunächst erst einmal musste ich dafür etwa 2,5 km zu Fuß zurück legen. Besonders angetan war ich vom barocken Rathaus, der alten Stadtmauer und den Stadttoren.

Templin Rathaus

Den Nachmittag entspannte ich dann erneut am Strand – so schön!

Am Samstagmorgen holte ich mir nach dem Frühstück die Startunterlagen im Biergarten vom Hotel ab. Zur Auswahl standen bei diesem Lauf 2 km, 6 km, 10 km und 20 km. Ich hatte mich für die 6 km angemeldet und das war auch eine gute Entscheidung gewesen. Denn ich hatte ein wenig Halsschmerzen und wollte mich somit nicht überanstrengen.

Lübbeseelauf

10 Euro betrug die Startgebühr und inklusive waren ein Mittagessen, der freie Eintritt in das Schwimmbad vom Hotel und ein Finisher-Geschenk.

Die 6-km-Läufer mussten sich am längsten gedulden. Wir durften erst kurz nach halb 11 starten. Das Teilnehmerfeld war mit etwa 170 Teilnehmern für alle Strecken recht übersichtlich. Da ist definitiv noch Luft nach oben!

Lübbeseelauf

Etwas außergewöhnlich fand ich, dass wir den Zeitmesschip am rechten Arm tragen mussten. Das hatte ich bisher auch noch nicht gehabt.

Nach dem Startschuss lief ich recht schnell los und wir liefen zunächst auf dem Radweg. Im Gegensatz zum Vortag war es bewölkt und noch nicht einmal 20° C – zum Laufen also ideal.

Lübbeseelauf

Wie ich schnell feststellte, war ich einen Großteil der Strecke bereits am Vortag gelaufen. Wir liefen etwa 2 km auf dem Radweg und dann ging es weiter auf Waldwegen. Trailrunning! Ich laufe ja gern auf Waldboden, auch wenn man da konzentrierter laufen muss. Aber viele Wurzeln hatten die Veranstalter markiert und somit bestand wenig Sturzgefahr.

Lübbeseelauf

Ich wußte dass ich im vorderen Feld lag und wollte diesen Platz so lange wie möglich auch behalten. Etwa 1,5 km vor dem Ziel überholte mich noch eine Frau – sonst hatte ich eher andere Läufer überholt.

Lübbesee

Auf dem Weg zurück liefen wir am See entlang und diese Strecke erinnerte mich sehr stark an den Tollenseseelauf in Neubrandenburg.

Schließlich kam der Strand in Sicht und damit war klar, dass ich nur noch wenige Meter laufen musste. Kurz vor dem Ziel war ich noch ein wenig verwirrt, welchen Weg ich folgen musste. Keine Markierung zu sehen … Ich folgte dann einfach dem Weg, an dem Zuschauer standen und das war richtig so.

Das Ziel erreichte ich in 32:37 min. Das Finisher-Geschenk war eine Gym Bag mit dem Aufdruck vom Lauf – auch eine nette Idee!

Die Zielverpflegung konnte sich auch sehen lassen – diverse Getränke und ganz viel Obst. Besonders süß fand ich ja die handgemalten Schildchen🙂

Lübbeseelauf

Das Mittagessen war in der Startgebühr enthalten und ich ahnte Schlimmes als ich die Gulaschsuppe sah. Doch mich erwartete eine angenehme Überraschung – für Vegetarier wurde Gemüsesuppe angeboten. Super!

Lübbeseelauf

Schließlich wurden die Ergebnisse veröffentlicht – ausgedruckt und zunächst an der Seite eines Transporters aufgehängt. Und was sehe ich dort? Ich habe in der Tat Platz 3 bei den Frauen belegt! Insgesamt hatten 16 Frauen teilgenommen.

Somit musste ich also noch auf die Siegerehrung warten. Beim Warten lernte ich ein Paar aus der Nähe von Berlin kennen und wir plauderten über das Thema Laufen. Worüber auch sonst!🙂

Lübbeseelauf

Schließlich war es soweit – Siegerehrung bei den Damen über die 6 km. Ich erhielt eine Urkunde. Im Anschluss fand auch noch die Altersklassenwertung statt. Dort belegte ich Platz 1 – das war aber keine Leistung, denn ich war die Einzige in meiner Altersklasse🙂 Aber somit kam ich in den Genuss von zwei Siegerehrungen und erhielt zwei Urkunden.

Am Nachmittag ließ sich dann die Sonne doch noch blicken und ich genoß sie an der Strandbar mit einem leckeren Eis.

Lübbesee

Am Sonntagmorgen musste ich unbedingt noch einmal die Gelegenheit nutzen am wunderschönen Lübbesee zu laufen. Ganz allein im Wald unterwegs – so ein Genuss!

Lübbesee

Fazit: Wer auf der Suche nach einem gut organisierten Naturlauf ist, der ist beim Lübbeseelauf genau richtig! Und warum nicht auch gleich das komplette Wochenende in dieser wunderbaren Gegend verbringen?

Ausstattung: PureFlow von Brooks, Tights und Shirt von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

Verfasst von: Manu | September 15, 2016

Das Finale der Brooks Run Happy Tour in Berlin …

brooks-run-happy-tour

19 Städte in drei Wochen – das war das Programm der Brooks Run Happy Tour in diesem Jahr! Bereits im letzten Jahr erfreute der Run-Happy-Truck so einige Läuferinnen und Läufer.  So erlebte ich letztes Jahr einen wunderbaren Abend mit meinen Lauffreunden in Berlin.

Brooks Run Happy Tour

Und auch in diesem Jahr musste ich natürlich beim Finale der Run Happy Tour unbedingt dabei sein!

Seit dem 22. August war der Run-Happy-Truck bereits in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs gewesen. Das Konzept war einfach: In entspannter Atmosphäre durch die Städte laufen und danach bei kühlen Getränken und Gegrilltem entspannt chillen. Vorab wurde übrigens abgestimmt in welchen Städten Brooks Station machen würde.

Brooks Run Happy Tour

Dienstagabend war es soweit – Tourabschluss in Berlin! Treffpunkt war im Garten des Astra-Kulturhauses auf dem RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain. Und es hat sich einmal wieder gezeigt, dass Gott ein Läufer sein muss. An dem Tag schien die Sonne und das Thermometer zeigte 30° C. Und das Mitte September!

Brooks Run Happy Tour

Vor Ort erhielt jeder ein cooles Run-Happy-Tourshirt und ein Multifunktionstuch. Außerdem gab es die Möglichkeit Schuhe von Brooks zu testen. Ich lief an dem Abend in den Ravenna 7. Aber nicht wundern, auf den Fotos trage ich noch die PureFlow 5🙂

In Berlin durften wir übrigens auch einen Überraschungsgast begrüßen: Florian Neuschwandner wollte mit uns gemeinsam laufen!

Brooks Run Happy Tour

20 Uhr begaben wir uns auf die bis zuletzt geheim gehaltene Strecke. In jeder Stadt hat eine lokale Running Crew die Strecke bestimmt – in Berlin waren es die Muschinskis. Die Strecke lässt sich kurz und knapp folgendermaßen beschreiben – zunächst Richtung Ostbahnhof, dann auf der Karl-Marx-Allee bis zum Alexanderplatz und von da aus wieder zurück an der Eastside Gallery entlang.

Brooks Run Happy Tour

Das Tempo war sehr gemächlich und somit blieb genügend Zeit unterwegs zu plaudern. Ich plauderte etwas mit Flo und ihn störte es übrigens keineswegs, dass er heute so schleichen musste🙂

Nach knapp 8 Kilometern erreichte die Läufermasse wieder das RAW-Gelände. Nun durften wir uns bei Wurst (glücklicherweise war sogar vegetarische im Angebot) und Getränken stärken. Hätte ich am nächsten Morgen nicht früh rausgemusst, dann wäre ich auf jeden Fall noch länger geblieben!

Brooks Run Happy Berlin

Fazit: Das war ein genialer Run-Happy-Abend mit Lauffreunden in Berlin! Wer nicht dabei wart, hat auf jeden Fall etwas verpasst! Danke an Brooks für dieses tolle Event!

Live the way you run – Run happy!

frauenlauf-dresden

„Dresden – hier wurde die Schönheit erfunden. Nichts als Fluss und Wiesen – in zartesten Farben und märchenhaftem Licht.“ – dieses Zitat stammt vom deutschen Humanisten Johann Joachim Winckelmann. Und ich kann dieser Aussage nur voll und ganz zustimmen. Nicht ohne Grund machte ich mich am letzten Wochenende bereits zum fünften Mal in diesem Jahr auf den Weg in die sächsische Landeshauptstadt.

Frauenkirche Dresden

Erneut war der Anlass natürlich ein Lauf – dieses Mal wollte ich mir den Mercedes-Benz-Frauenlauf anschauen. Dieser sollte zum vierten Mal stattfinden und fehlte bisher in der Liste der von mir gelaufenenen Wettkämpfe in Dresden.

Samstagvormittag brachte mich Flixbus für wenig Geld in weniger als drei Stunden nach Dresden. Dort checkte ich erneut in meinem Lieblingshotel, dem NH Collection Altmarkt, ein. Mittlerweile kenne ich schon alle Mitarbeiter an der Rezeption – ob sie mich auch mittlerweile erkennen?🙂

Kurz nach 12 lief ich zum Zwinger, einem der berühmtesten Barockbauwerke Deutschlands. Gleich nebenan befindet sich die berühmte Semperoper und direkt daneben sollten Start und Ziel vom Frauenlauf sein. Dort befand sich ebenfalls die Startnummernausgabe.

Beim Frauenlauf hat man die Wahl zwischen 5 und 10 km – ich hatte mich für die kürzere Distanz entschieden. Dafür hatte ich 19,90 Euro bezahlt – etwas früher wären es noch fünf Euro weniger gewesen.

Bei der Startnummernausgabe erhielt ich ein ein schickes blaues Funktionsshirt (leider etwas zu kurz für mich) sowie eine tollen Rucksack mit einer Zeitschrift und allerlei Flyern.

Dresdner Frauenlauf

Ich bummelte noch ein wenig durch die Stadt und bald war es soweit mich für den Lauf fertigzumachen. Wie eigentlich alle Frauenläufe, die ich kenne, sollte auch dieser am Nachmittag stattfinden. Gibt es hierfür einen plausiblen Grund oder ist es einfach nur Zufall?

Katharina holte mich vom Hotel ab und schon auf dem Weg zum Start kamen wir total ins Schwitzen. Ich hatte nicht wirklich Lust auf 5 Kilometer in der prallen Sonne … Schnell würde ich an dem Nachmittag auf keinen Fall laufen!

Frauenlauf Dresden

Wie bei Frauenläufen üblich gab es wieder eine Erwärmung, die wir an dem Tag aber auf keinen Fall nötig hatten🙂 Halb 3 durften wir dann los – einmal gemeinschaftliches Schwitzen bitte!

Mit 2.100 Starterinnen über beide Strecken hatte es übrigens auch einen neuen Teilnehmerrekord gegeben.

Frauenlauf Dresden 2016

War schon toll vor dieser imposanten Kulisse zu starten! Wir liefen gleich nach links über die Augustusbrücke bis zum Japanischen Palais.

Schon nach der Brücke war ich recht geschafft und meine Beine wurden von der Hitze immer schwerer. Bei knapp 30° C und wolkenlosem Himmel war das aber auch kein Wunder. So sehr ich Sonne und Wärme mag, mehr als 15° C sind mir beim Laufen zu warm.

Elbe Dresden

Wir liefen ein Stückchen auf dem Königsufer an der Elbe entlang und wieder pralle Sonne. Ich war so froh, als kurz vor der Hälfte der Strecke die Wasserstation auftauchte. Ein Becher zum Trinken und der zweite über den Kopf!

Kurz nach der Wasseraufnahme erwartete uns ein kleiner Anstieg und diesen ging ich hoch. Ich hätte auf gar keinen Fall an diesem Tag die 10 km laufen wollen – dann hätte ich die sowieso schon anstrengende Runde zweimal laufen müssen!

Ich war so froh als wir über die Carolabrücke liefen und somit das Ziel nicht mehr weit entfernt war. Noch ein kurzes Stückchen an der Elbe entlang und dann erwartete uns der Höhepunkt des Laufes: eine kalte Dusche durch die Feuerwehr! Diese Erfrischung hatte ich wirklich gebraucht!

Mit etwas mehr Schwung ging es dann auch die letzten Meter ins Ziel. Dieses erreichte ich bei 30:49 min. Damit belegte ich Platz 25 (von 150) in meiner Altersklasse und Platz 164 (von 1.124) insgesamt.

Ich war echt froh bei dieser Hitze nicht mehr laufen zu müssen! Im Ziel erhielten wir einen Prosecco – glücklicherweise in einer Dose, denn in dem Moment war mich nicht wirklich nach Alkohol. Neben dem Prosecco durften wir uns noch bei diversen Getränken und Obst erfrischen.

Frauenlauf Dresden

Im Schatten erholte ich mich und danach traf ich auch Katja und ihre Familie. Wir entspannten uns im Anschlus in einem tollen Restaurant namens Felix im Lebendigen Haus mit wunderbaren Blick auf den Zwinger. Mein Kritikpunkt ist nur, dass sie keine Eierschecke im Angebot hatten🙂

felix im Lebendigen Haus

Am Sonntagmorgen nutzte ich dann die Gelegenheit endlich einmal wieder im Großen Garten zu laufen. Da ich schon halb 8 loslief, waren die Temperaturen noch erträglich. Wirklich ein toller Park und großartig zum Laufen!

Großer Garten Dresden

Den restlichen Vormittag verbrachte ich dann im Georg-Arnhold-Bad – direkt am Großen Garten gelegen. Dieses Freibad wollte ich schon seit langem einmal besuchen. Und was soll ich sagen – der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich schwamm im nicht zu vollen 25-Meter-Becken und genoß ansonsten die Sonne auf der kostenfreien Liege. Und dafür hatte ich gerade einmal 3,50 Euro bezahlt!

Aber alles hat einmal ein Ende und so ging es dann am frühen Nachmittag wieder mit dem Flixbus zurück nach Berlin. Das war echt ein tolles Wochenende in Dresden! Und ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich fast Mitte September bei einem Lauf noch einmal so schwitzen würde und sogar im Freibad planschen kann.

Leider werde ich in diesem Jahr nicht mehr in Dresden laufen – aber beim Citylauf im März 2017 bin ich auf jeden Fall wieder in der Stadt!

Fazit: Der Mercedes-Benz-Frauenlauf ist ein gut organisierter Lauf mit einem hohen Sightseeing-Faktor! Er eignet sich für den Einstieg, aber eher nicht für Bestzeiten.

Ausstattung: Launch 3 von Brooks, Shirt und Shorts von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

Last but not least: Vielen Dank an René für das Zieleinlaufsfoto und für Katharina für die vielen Schnappschüsse!

 

Verfasst von: Manu | September 4, 2016

12 Läufe, die ich in diesem Jahr noch finishen möchte …

Lauftipps

Nur noch vier Monate und dann ist 2016 bereits wieder Geschichte. Aber der Herbst mit vielen Laufwettkämpfen wartet noch auf uns. Und bei mir stehen die folgenden Läufe bis Ende des Jahres an:

TUI-Marathon Mallorca

Giru de Natale

Welche Läufe stehen bei Euch noch in diesem Jahr an? Sehen wir uns vielleicht bei einem der oben erwähnten Läufe? Oder habt Ihr noch weitere tolle Lauftipps?

Run happy!

Halbmarathon Stettin 2016

Bereits im letzten Jahr hatte ich erstmalig das Vergnügen die Woiwodschaft Westpommern, im Nordwesten von Polen, kennenzulernen. Damals nahm ich erstmalig am Półmaraton, dem Halbmarathon, in Stettin teil. Da es uns dort so gefallen hatten, stand fest, dass wir dieses Jahr erneut in die siebtgrößte Stadt Polens fahren würden.

Gesagt, getan – letzten Freitag nahm ich von Berlin aus den Direktzug nach Stettin und zwei Stunden später traf ich in Szczecin (so heißt die Stadt auf Polnisch) ein.

Diesmal hatten wir uns für das Radisson Blu im Stadtzentrum entschieden. 25 min zu Fuß und ich konnte das moderne und klimatisierte Hotelzimmer betreten. Vor allem die Klimaanlage war an diesem Wochenende sehr wichtig, denn es sollte sehr heiß werden.

Floating Arena Stettin

Am späten Nachmittag lief ich dann zu Floating Arena, einem großen Komplex mit Schwimmhalle. Dort sollte so wie im Vorjahr die Startnummernausgabe stattfinden. Im Gegensatz zu letztem Jahr wollten wir diesmal nur die 10 km laufen. Ein Halbmarathon ist momentan noch nicht drin bei mir.

Halbmarathon Stettin

Für den Startplatz hatte ich etwas über 14 Euro bezahlt. Diesmal war dann auch die Bezahlung mit Kreditkarte über die Website möglich. Im letzten Jahr hatte ich da ja noch Probleme gehabt.

Erneut gab es ein schickes Funktionsshirt und im Starterbeutel waren außerdem ein Gel sowie Wasser mit Koffein zu finden.

Stettin

Alles war super organisiert und ich erhielt meine Startnummer sowie den Starterbeutel sehr schnell.

Am Abend traf dann auch André aus Berlin ein und wir besuchten noch das Café 22 im benachbarten PEZIM-Gebäude. Im 22. Stock konnten wir nicht nur lecker speisen, sondern hatten auch einen wunderbaren Blick auf das nächtliche Stettin.

Cafe 22 Stettin

Aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen hatten wir für Samstag einen Ausflug an die polnische Ostseeküste geplant. Mit dem Zug fuhren wir am Vormittag etwa 1:15 h und schon waren wir im Badeort Misdroy.

Misdroy

Misdroy (auf Polnisch: Międzyzdroje) hatte ich bereits im letzten Jahr besucht. Der Ort mit gerade einmal 5.500 Einwohnern besteht im Sommer definitiv aus mehr Touristen als Einheimischen.

Ein wenig erinnert mich Misdroy an eine polnische Version von Mallorca – voller Strand und unzählige Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten für Touristen. Aber darüber hinaus ist da der Nationalpark Wollin, der mich bereits im letzten Jahr sehr beeindruckt hat.

Misdroy

Zunächst einmal nahmen wir ein sehr günstiges, aber auch schmackhaftes, Mittagessen ein. Dann stürzten wir uns ins Getrubel an den Strand. Wir liefen erst ein ganzes Stückchen um den Massen zu entgehen. Schließlich fanden wir ein etwas ruhigeres Plätzchen und dort genossen wir Sonne und Meer. So schön in der Ostsee zu schwimmen!

Misdroy

Schließlich bummelten wir noch ein wenig an der Steilküste im Nationalpark entlang und erklommen die steile Holztreppe zum Aussichtspunkt.

Am späten Nachmittag brachte uns der Zug dann wieder zurück nach Stettin.

Erneut beendeten wir den Abend im Café 22 – diesmal hatten wir jedoch Glück und konnten noch bei Tageslicht über die Stadt schauen.

Cafe 22 Stettin

Sonntagmorgen mussten wir dann bereits kurz nach 7 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg zum Platz Jasne Błonia. Das waren etwa 20 min zu Fuß.

Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und bereits vor dem Start war es sehr warm.

Halbmarathon Stettin

Der Start für die 10 km und den Halbmarathon sollte zeitgleich erfolgen. Insgesamt 3.300 Läuferinnen und Läufer waren erschienen, um auf die Strecke zu gehen.

Wie im letzten Jahr stand am Start ein Panzer. Die polnische Armee braucht wohl sportlichen Nachwuchs und sah unter den Läufern eine große potenzielle Zielgruppe.

Halbmarathon Stettin

Ich war im dritten von vier Startblöcken als um 9 Uhr der Startschuss fiel.

Die ersten zwei Kilometer lief ich noch ganz gut und einer Zeit von unter einer Stunde sollte nichts im Wege stehen.

Vorbei am Komplex, in welchem sich unser Hotel und das Café 22 befinden, liefen wir Richtung Oder. Dort ging es weiter über die Hakenterasse vorbei am Neuen Rathaus– für mich mit der schönste Abschnitt bei diesem Lauf.

Halbmarathon Stettin
Kurz danach hatten wir dann auch glücklicherweise bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Ich hatte hierfür knapp über 30 min benötigt.

Doch die Hitze machte mir dann immer mehr zu schaffen. Ich wurde immer langsamer und meine Beine waren plötzlich total schwer. Da half auch das Wasser von den insgesamt zwei Getränkepunkten und die eine Dusche unterwegs nur ein wenig.

Ich war echt froh, dass ich nur 10 km laufen musste und nicht wie im Vorjahr den Halbmarathon.
Schließlich waren wir wieder im Jasne Błonia angelangt und nun lag nur noch eine kleine Runde vor mir.

Wie ich in der Zeit lag, wusste ich nicht wirklich. Meine Uhr hatte unterwegs wie verrückt angefangen zu vibrieren und ich musste sie neu starten. Wahrscheinlich war ihr auch zu heiß🙂

Halbmarathon Stettin

Bei 1:02:48 Uhr erreichte ich letztendlich völlig erschöpft das Ziel. Beim Halbmarathon im letzten Jahr hatte ich mich ähnlich erschöpft gefühlt – nur dass es da die doppelte Strecke war. Die Zeit reichte zu Platz 32 (von 68) in der Altersklasse und Platz 173 (von 406) bei den Frauen.

Halbmarathon Stettin

Im Ziel freute ich mich über die coole Ankermedaille und auch über den Sprühnebel, der schön erfrischte.
Im Zielbereich genoßen wir dann im Schatten Obst und Kuchen.

Halbmarathon Stettin

Wieder im Hotelzimmer hatten wir noch etwas Zeit um die Klimaanlage zu genießen und zu entspannen. Schließlich war es Zeit für die Abreise. Vorher gab es jedoch noch ein leckeres Mittagessen auf dem Heumarkt.

stettin

Do zobaczenia, Szczecin! Nächste Jahr kommen wir sicherlich wieder.

Fazit: Der Półmaraton in Szczecin bietet für kleines Geld einen perfekt organisierten Lauf! Außerdem finden sich sowohl in der Stadt als auch außerhalb viele Möglichkeiten ein tolles Wochenende zu verbringen.

Ausstattung: Launch 3 von Brooks, Shorts und Shirt von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

Laufen in Sachsen

Es gibt einen Lauf, bei dem ich seit dem ersten Mal jedes Jahr gestartet bin. Dieser Lauf ist der Dresdner Nachtlauf, der seit 2010 stattfindet. In diesem Jahr würde ich bereits zum 7. Mal bei diesem Lauf an den Start gehen.

Donnerstagabend reiste ich mit der Bahn aus Berlin an. Die Fahrt war ein wenig abenteuerlich, denn zunächst wurde per Durchsage ein Polizist gesucht, dann jemand der Kurdisch spricht und schließlich ertönte für mehrere Minuten lang eine Art Alarm. Kurz vor der Ankunft in Dresden sagte mir dann der Schaffner, dass ein Fahrgast sich wohl daneben benommen hatte und der Alarm nicht wirklich einer war, sondern eine Art Fehlschaltung im Kommunikationssystem. Glücklicherweise …

Die erste Nacht verbrachte ich im Ibis Budget im Altmarktzentrum. Mit 42 Euro sehr günstig, aber auch sehr einfach. Doch über die zentrale Lage konnte man sich nicht beschweren.

Zwinger Dresden

Am Freitagvormittag bummelte ich durch Dresden und genehmigte mir auch wieder die obligatorische Eierschecke, eine köstliche Kuchenspezialität aus Sachsen.

Der Dresdner Nachtlauf

Die Startunterlagen für den Dresdner Nachtlauf holte ich am Nachmittag bei Karstadt ab. Dieses Jahr waren erstmalig zwei Strecken im Angebot – neben 13,8 km wurde auch ein 5-km-Lauf angeboten.

Ich hatte mich natürlich für die längere Distanz angemeldet und hierfür 15 Euro bezahlt. Die 13,8 km sollten mein längster Lauf seit dem Bandscheibenvorfall im September letzten Jahres werden. Bisher war ich maximal 10 km gelaufen.

Dresdner Nachtlauf

Am Abend reiste dann auch André noch an und wir trafen Dirk und Karin – unsere Brandenburger Lauffreunde. Kurz vor dem Start trafen wir auch noch Hannah und Carsten aus Berlin.

Dresdner Nachtlauf

Ich reihte mich weit hinten im Startblock C ein. Das Wetter war eigentlich ideal zum Laufen. Es waren zwar fast noch 25° C, aber dafür schien ja keine Sonne mehr. Im Gegensatz zu der Hitze im letzten Jahr, war es angenehm.

Der erste Startblock durfte um 20 Uhr los – ich musste fast noch neun Minuten auf meinen Start warten.

Dresdner Nachtlauf

Start und Ziel waren wie immer auf der Wilsdruffer Straße direkt am Altmarkt. Dort hatten wir auch unser Hotel – das NH Collection Altmarkt. Das ist unser Stamm- und Lieblingshotel in Dresden.

Nach wenigen Minuten waren wir an der Elbe auf dem Radweg und liefen von da an immer am Ufer entlang Richtung Blaues Wunder. Ich lief ganz entspannt und freute mich über die wunderbare Laufstrecke. Vorbei an der Waldschlösschenbrücke und bald sahen wir in der Ferne bereits die imposante Brücke namens Blaues Wunder. Kurz davor gab es den ersten Getränkepunkt, wo ich mir einen Becher Wasser geben ließ.

Am Blauen Wunder wartete ein kleiner Anstieg auf uns und dann durften wir die Brücke überqueren. Da hatten wir schon um die 6 km geschafft.

Dresdner Nachtlauf

Auf der anderen Seite wartete wieder dieser schreckliche Abschnitt mit Kopfsteinpflaster auf uns. Da musste ich wirklich richtig konzentriert laufen. Glücklicherweise war alles gut ausgeleuchtet, denn mittlerweile war es schon richtig dunkel geworden. Da half auch mein Leuchtarmband, welches wir bei unserem letzten Lauf in Poznan erhalten hatten, nicht wirklich viel🙂 Aber es blinkte so schön.

Am Wegesrand sorgten Knicklichter und Flammentöpfe für etwas Helligkeit und auch romantische Stimmung.

Kurz nach dem zweiten Getränkepunkt, durchliefen wir die spätere Startzone für den 5-km-Lauf. Da war gute Stimmung!

Dresdner Nachtlauf

Kurze Zeit später kam mein Lieblingslaufabschnitt – wir liefen bei cooler Musik durch einen beleuchteten Wald. Ich fühlte mich ein wenig wie in einer Mischung aus Märchen- und Science-Fiction-Film.

An der Albertbrücke verließen wir den Elberadweg und liefen schließlich über die Carolabrücke wieder auf die andere Elbseite. Imposant war erneut der Anblick auf die wunderbare beleuchtete Silhouette von Dresden! Immer wieder schön!

Mir ging es immer noch richtig gut und ich wußte, dass ich in unter 90 min finishen sollte. Somit würde dieser Lauf also nicht mein langsamster Nachtlauf werden. Diesen war ich vor einem Jahr bei der großen Hitze gelaufen.

Von der Elbe hoch Richtung Ziel wartete noch ein kleiner Anstieg auf uns. Wieder auf der Wildsdruffer Straße angelangt und das Zieltor im Blick gab ich noch einmal ein wenig Gas. Bei 1:27:54 h erreichte ich schließlich das Ziel und war sehr glücklich darüber. Platz 73 (von 128) in meiner Altersklasse belegte ich damit. Insgesamt finishten fast 1.800 Läufer die längere Distanz.

Schnell im wenige Meter entfernten Hotelzimmer geduscht und umgezogen und schon konnten wir bei Vapiano unsere Erfolge bei einer Flasche Wein feiern.

Königstein

Am Samstag fuhren wir mit der S-Bahn in die Sächsische Schweiz. Nach etwa 40 min hatten wir Königsstein erreicht. Dort erklommen wir zu Fuß die Festung Königstein, eine der größten Bergfestungen Europas. 247 Meter hatten wir zu bewältigen und ich war klamottentechnisch mit meinen Sandalen und Kleidchen nicht wirklich darauf eingestellt. Da wir ganz spontan beschlossen hatten nach Königstein zu fahren, kam dieses Outfit zustande. Aber ich habe den Aufstieg gut geschafft. Oben angekommen, genoßen wir bei tollem Sonnenschein einen wunderbaren Ausblick auf das Elbtal und den Nationalpark Sächsische Schweiz. Wirklich wunderschön!

Festung Königstein

Auch der Abstieg gelang in den Sandalen und dabei überholten wir noch so einige Wanderer im passenderen Outfit🙂

Am Abend trafen wir uns schließlich noch mit Freunden aus Dresden zum Abendessen.

Deutsche Post Ladies Run Leipzig

Sonntag wäre ich eigentlich wieder nach Berlin zurückgefahren, aber dann kam ein Gewinn dazwischen. Für den Deutsche Post Ladies Run hatte ich einen Freistart gewonnen und den Ort durfte ich mir aussuchen. Passenderweise sollte am Sonntag dieser Lauf in Leipzig stattfinden. Somit fuhr ich also gegen Mittag eine knappe Stunde nach Leipzig.

Beim Deutsche Post Ladies Run stehen 5 und 10 km zur Auswahl. Aufgrund der Vorbelastung am Freitag hatte ich mich für die kürzere Distanz entschieden. Außerdem merkte ich auch noch den Ausflug in die Sächsische Schweiz in meinen Beinen🙂

Deutsche Post Ladies Run Leipzig

Glücklicherweise konnte ich im Intercity-Hotel direkt am Leipziger Hauptbahnhof schon früher einchecken. Ich machte mich gleich auf den Weg zum Markt, den ich innerhalb von 10 Minuten bereits erreichte. Dort befand sich die sog. Ladies Town mit der Startnummernausgabe und diversen Ständen. Die Startertüte erhielt ich sehr schnell ohne jegliches Schlangestehen. Jede Teilnehmerin erhielt ein postgelbes Funktionsshirt und eine Startertüte. Darin befinden sich u.a. Brausetabletten, Tee, eine Trinkflasche sowie diverse Flyer und Gutscheine.

Deutsche Post Ladies Run Leipzig

Ich traf Anna mit ihrem Freund und danach bin ich schnell wieder in mein Hotel, um mich dort umzuziehen. Die Wettervorhersage hatte sich eigentlich gar nicht gut angehört. Von Regen und Gewitter war die Rede, doch im Endeffekt schien die Sonne und es war sehr warm.

Halb 3 erfolgte der Start direkt auf dem Leipziger Marktplatz. Bei der Erwärmung mit Lucy Diakovska, die ehemalige Sängerin von No Angels, standen Anna und ich jedoch nur unbeteiligt daneben. Dieses Gehüpfe ist nicht wirklich so unser Ding🙂

Deutsche Post Ladies Run Leipzig

Wir hatten uns relativ weit vorn im Starterfeld eingereiht und das war auch gut so. Auf den ersten Metern wurde es sehr eng, aber das Feld zog sich dann glücklicherweise schnell auseinander. Ich hatte keinerlei Zeitziele für diesen Lauf – wollte ihn nur einfach zu Ende bringen. Die Strecke führte uns kreuz und quer durch die Innenstadt von Leipzig. War ein toller Sightseeing-Lauf! Leipzig ist wirklich eine wunderschöne Stadt und definitiv einen Besuch wert!

Besonders schön fand ich die Passage, die uns durch den kleinen Park an der Moritzbastei führte. Da war wenigstens Schatten. Es war wirklich sehr warm und ich war froh, dass noch vor Kilometer 2,5 ein Wasserstand auf uns wartete.

Bei 27:37 min lief ich ins Ziel ein und belegte damit Platz 60 von 430 Frauen. Eine Altersklassenwertung gab es nicht.

Deutsche Post Ladies Run Leipzig

Anna und ich genossen im Ziel einen Becher Prosecco und auch sonst war die Zielverpflegung mit diversen Getränken und Obst gut.

Eine Stunde später gingen die 10-km-Läuferinnen auf die Strecke – sie mussten zweimal unsere Runde laufen. Wir schauten ihnen von einem netten Café aus zu.

Deutsche Post Ladies Run Leipzig

Den Abend ließ ich dann noch mit meinem ehemaligen Brieffreund aus Leipzig in einer Cocktail-Bar ausklingen.

Am Montagmorgen fuhr ich dann direkt mit dem Zug zurück nach Berlin ins Büro. Die Fahrt dauerte auch nur etwas über eine Stunde und somit war die Fahrtzeit nur unwesentlich länger wie sonst.

Fazit: Dresden und Leipzig sind immer eine Reise wert – umso mehr, wenn dort Läufe anstehen! Für die Laufeinsteigerinnen empfehle ich den Deutsche Post Ladies Run  und für fortgeschrittene Läufer den Dresdner Nachtlauf. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder in Dresden am Start!

Ausstattung: Launch 3 von Brooks, Shirt von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

City Night Berlin 2016

Auch wenn es in Berlin fast jedes Wochenende irgendwo einen Lauf gibt, so war ich dieses Jahr bisher noch nicht in der Hauptstadt gelaufen. Aber dieses Wochenende war es soweit – die Citynacht stand wieder an. Mittlerweile zum 25. Mal sollten Läuferinnen und Läufer den Berliner Kudamm zu Fuß erobern.

Für mich sollte es bereits die 7. Teilnahme werden und wie immer hatte ich mich für die 5 km angemeldet. Meist ist es recht warm bei diesem Lauf und daher reichen mir 5 Kilometer vollkommen.

Die Startgebühr betrug 15 Euro und am Freitag holte ich meine Startunterlagen bei Karstadt Sport in der Nähe vom Bahnhof Zoo ab. Diesmal gab es sogar eine Gymbag mit zwei Deosprays. Ich meldete André noch nach und dafür gab es 5 Euro bar auf die Hand. Kurz vor dem Lauf wurde nämlich noch im Newsletter kommuniziert, dass jeder angemeldete Läufer, der einen anderen zur Nachmeldung mitbringt, dafür 5 Euro erhält. Gute Sache!

Wie in den letzten zwei Jahren hatten wir unsere Runbase für den Lauf im Büro von OCM Internet GmbH. Dort konnten wir nicht nur unsere Sachen lagern, sondern hatten auch ausreichend kühle Getränke und Snacks zur Verfügung.

City Night Berlin

 

Wir hatten wieder einige Lauffreunde eingeladen und die weiteste Anreise hatte Babeta aus Prag.

Die Mehrzahl unserer Gruppe hatte sich für die 10 km angemeldet – nur Anna und ich wollten über die 5 km starten.

City Night Berlin

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto machten sich Anna und ich auf den Weg zum Start. Der erfolgte auf dem Kudamm kurz hinter der Gedächtniskirche. Wir stellten uns ziemlich weit vorn im Starterfeld auf, denn bei dem 5-km-Lauf gibt es keine Startblöcke und auf den ersten Metern ist es meist sehr voll.

City Night Berlin

19:50 Uhr wurden wir – etwa 800 Starter – auf die Strecke geschickt. Im Vergleich zu den Vorjahren war es jedoch nicht so voll und ich kam auf den ersten Metern gut durch.

Ein Zeitziel hatte ich mir nicht gesetzt – die Bestzeit aus dem letzten Jahr anzugreifen war sowieso utopisch. Also lief ich dann mal so los und gab auch nicht gleich Vollgas. Zum Glück war es nicht ganz so heiß wie im letzten Jahr – aber um die 24° C waren es wohl dennoch.

City Night Berlin 2016

Irgendwie fehlten in diesem Jahr die Kilometerschilder, aber ich hatte ja meine Uhr dabei. Unterwegs gab es zwei Getränkestationen, aber ich wollte nicht jeweils auf die andere Straßenseite wechseln und ließ diese daher aus.

Die Stimmung auf dem Kudamm war gut, aber die Strecke zieht sich immer ziemlich. Ich war froh als wir den Wendepunkt erreicht hatten und zurück Richtung Ziel durften.

City Night Berlin

Der Zieleinlauf mit LED-Tor und goldenem Konfetti war schon cool! Bei genau 27 Minuten erreichte ich das Ziel und war noch recht fit. Die Zeit reichte sogar zu Platz 3 (von 50) in meiner Altersklasse und Platz 79 (von 527) bei den Damen.

City Night Berlin

Diesmal gab es erstmalig sogar eine Medaille, auch wenn sie sehr an eine Erkennungsmarke vom Militär erinnert🙂

Ich traf Anna im Ziel wieder, die schon vor mir angekommen war und wir machten uns dann auf den Weg zurück zu unserer Runbase. Auf dem Weg dorthin legten wir jedoch noch einige Fotopausen bei diversen Berliner Bären ein🙂

City Night Berlin

So nach und nach trafen dann die anderen auch wieder ein. Der Schnellste in unserer Gruppe war wieder Jochen gewesen. Glückwunsch!

Mit Sekt stießen wir dann noch auf unsere Erfolge an und plauderten fast bis Mitternacht.

City Night Berlin

Das war wieder ein echt schöner Abend mit Lauffreunden! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!

Fazit: Auf dem Berliner Kudamm zu laufen ist immer wieder ein Erlebnis! Die Citynacht kann ich definitiv empfehlen – auch wenn sie nicht ganz günstig ist.

Ausstattung: Launch 3 von Brooks, Shorts und Shirt von Brooks, Formbelt, Fitbit Surge

Ueckermünder Abendlauf

Kürzlich verspürte ich den Drang ein Wochenende an einem Strand in Mecklenburg-Vorpommern zu verbringen. Daher recherchierte ich welche Läufe im Juli im Norden angeboten werden. Schließlich entdeckte ich den Ueckermünder Abendlauf. Nicht nur das Datum passte, auch die Anbindung mit der Bahn von Berlin aus war gegeben. Glücklicherweise fand ich auch noch ein freies Hotelzimmer.

Ueckermünde ist das jüngste Seebad Deutschlands ganz im Osten von Mecklenburg-Vorpommern. Vom Strand aus blickt man direkt auf die Insel Usedom.

Ueckermünde

Freitagnachmittag fuhr ich direkt nach Feierabend mit dem Zug in die Kleinstadt Ueckermünde. Nach 2,5 Stunden Fahrt (und einmal Umsteigen) erreichte ich das Seebad und stieg direkt am Stadthafen aus. Große und kleine Boote, Segelyachten und eine liebevoll restaurierte Altstadt erblickte ich.

Ueckermünde

Das Hotel Am Markt war das Zuhause für das Wochenende und befand sich direkt auf dem Marktplatz. Ueckermünde ist eine Stadt der kurzen Wege und vom Bahnhof aus waren es weniger als 10 Minuten bis zum Hotel.

Hotel am Markt Ueckermünde

Ich bummelte durch die wunderhübsche Altstadt und freute mich auf das anstehende Wochenende!

Als es sich etwas abgekühlt hatte, zog ich meine Laufschuhe an und lief Richtung Strand. Vorbei am Stadthafen musste ich nur auf dem Weg mit dem Namen „Zum Strand“ laufen. Dort waren auf den ersten Metern in alte Bäume geschnitzte Märchenfiguren am Wegesrand zu finden. Eine schöne Idee!

Ueckermünde

Am Strand angekommen genoß ich die letzten Sonnenstrahlen und den Blick auf die Wellen des Stettiner Haffs. Es war einfach wunderschön!

Ueckermünde

In Ueckermünde fanden an dem Wochenende auch die Haff-Tage, ein großes Volksfest, statt. Und zufälligerweise spielte am Freitagabend die legendäre Ostband City. War großartig diese Band nun endlich einmal live zu erleben!

Ueckermünde Hafftage

Den Samstagvormittag entspannte ich am Strand mit Blick auf die Insel Usedom. Zum Schwimmen ist mir das Stettiner Haff zwar etwas zu flach, aber dennoch genoß ich das Plantschen im Wasser.

Ueckermünde

Etwa 25 min Fußweg benötigt man übrigens vom Ueckermünder Zentrum aus bis zum Strand.

Kurz nach Mittag holte ich André vom Bahnhof ab und wir genoßen ein leckeres Mittagessen auf dem Marktplatz.

Ueckermünde

Am Nachmittag holten wir unsere Startnummern für den Ueckermünder Abendlauf ab. Angeboten wurden vier Strecken: Haffmeile, 5,4 km, 10,2 km und 15 km. Ursprünglich hatte ich uns für die 10,2 km angemeldet. Als ich dann jedoch die Wettervorhersage sah, meldete ich uns auf die kürzere Strecke um.

Ueckermünder Abendlauf

Die Startgebühr für die 5,4 km betrug gerade einmal 2,50 Euro! Wann habe ich das letzte Mal so wenig für einen Lauf bezahlt …

Laut Ausschreibung war der Start für 18:15 Uhr angesetzt. Doch als wir kurz nach 18 Uhr auf der Goethestraße eintrafen, sahen wir schon das Teilnehmerfeld startbereit und ein Helfer fragte uns, ob wir nicht mitlaufen wollen. Ich weiß auch nicht warum der Start vorverlegt wurde. Wir legten noch einen Sprint hin um ins sehr übersichtliche Teilnehmerfeld zu gelangen und dann ging es los. Erst beim Laufen konnte ich mir einen Zopf binden und das Handy verstauen.

Ueckermünder Abendlauf

Wir liefen zunächst eine Runde in der Stadt und dann raus Richtung Stettiner Haff. Es war sehr warm und ich war froh, dass wir nur eine Runde laufen mussten. Glücklicherweise wartete auf uns bei der Hälfte der Strecke ein Getränkepunkt.

Die Zeit war mir völlig egal und die auf meiner Uhr stimmte ja sowieso nicht, da ich gar nicht rechtzeitig die Zeitmessung starten konnte.

Als wir wieder in der Innenstadt waren, hatte ich ein wenig Angst, dass ich einen falschen Weg einschlagen würde. Vor mir war niemand zu sehen und die Laufstrecke war auch nicht abgesperrt. Ich bin dann einfach wieder Richtung Goethestraße gelaufen und dort auf den Sportplatz eingebogen. Und das war richtig – dort war das Ziel. Nach 31:16 min hatte ich es geschafft.

Ueckermünder Abendlauf

Im Anschluss gab es sogar eine Siegerehrung für alle Altersklassen. Da das Feld so übersichtlich gewesen war, durften sich sowohl André als auch ich über Platz 1 freuen. Wenigstens gab es in meiner Altersklasse noch eine zweite Teilnehmerin, so dass ich den 1. Platz nicht geschenkt bekam🙂

Ueckermünder Abendlauf

Da bisher noch keine Ergebnislisten veröffentlicht wurden, weiß ich leider nicht welchen Platz ich bei den Frauen insgesamt belegt habe.

Am Abend waren wir wieder bei den Haff-Tagen mit dem toll leuchtenden Riesenrad.

Ueckermünde Hafftage

Wir lauschten den Hits der 80er und 90er, die von der Berliner Showband Right Now gespielt wurden.

Sonntagvormittag entspannten wir noch bei einem kleinen Läufchen am Stadthafen. Ich liebe es einfach am Wasser zu laufen!

Ueckermünde

Dort bestiegen wir dann auch später ein kleines gelbes Motorboot, mit welchem wir die Uecker erkundeten. Außer anderen Booten sahen wir in den zwei Stunden auf dem Fluß niemanden – nur Natur pur!

Ueckermünde

Am Abend sang schließlich noch der frühere DDR-Star Frank Schöbel bei den Haff-Tagen. Erinnerungen an alte Kindertage …

Montagfrüh nahm ich dann den ersten Zug und fuhr direkt nach Berlin zum Büro. Mit dabei unzählige Erinnerungen an ein wunderbares Sommerwochenende im Seebad Ueckermünde!

Ueckermünde

Fazit: Wer die ideale Kombination von Laufen und Entspannen sucht, dem empfehle ich den Ueckermünder Abendlauf! Laufen für kleines Geld und darüber hinaus eine wunderbare Auszeit am Stettiner Haff – das alles findet man im hübschen Ueckermünde. Ich war sicherlich nicht das letzte Mal in der östlichsten Hafenstadt Deutschlands!

Ausstattung: Launch von Brooks, Shirt und Shorts von Brooks, Fitbit Surge

Amsterdam

Wow, war das ein Wochenende! Am Montag landete ich mit vielen Erlebnissen und Eindrücken im Kopf wieder zuhause in Berlin. Zurückblicken konnte ich auf zwei wunderbare Tage in Amsterdam.

Die Anreise

Samstagmittag brachte mich KLM in einer Stunde in die größte Stadt der Niederlande. Ich war sehr gespannt, denn Amsterdam hatte ich bisher nur einmal besucht. Das war Mitte der 90er Jahre im Rahmen einer Busreise.

KLM

Eingeladen hatte mich, gemeinsam mit weiteren Bloggern und Run-Happy-Ambassadors, meine Lieblingsmarke Brooks, deren europäische Zentrale in Amsterdam sitzt.

 

Westcord Fashion Hotel

Schon auf dem Flughafen traf ich die liebe Caro und mit einem Shuttle-Service wurden wir in unser Zuhause für das Wochenende gebracht. Im Westcord Fashion Hotel war alles auf Brooks und Läufer eingestellt – Schuhe, Klamotten und überall sportliche Menschen in Brooks gekleidet. Außerdem durften wir die Special Edition für die Leichtathletik-EM bewundern. In meiner Größe waren die Schuhe leider nicht mehr verfügbar😦

Brooks

Grachtenfahrt und Abendessen

Am späten Nachmittag trafen wir die anderen Blogger und Ambassadors und wir machten uns auf den Weg zu einer Bootsanlegestelle an der Westlandsgracht. Als Ehrengast hatte sich Florian Neuschwander (Flo) zu uns gesellt.

Amsterdam

Bei interessanten Gesprächen und tollen Eindrücken schipperten wir durch die Grachten von Amsterdam. Vorbei an süßen Grachtenhäusern und ab und an den Duft von Gras (nicht das auf der Wiese!) in der Nase, genoß ich die Zeit auf dem Wasser. Viel zu schnell war die Fahrt vorüber. Aber mittlerweile hatte ich auch schon großen Hunger.

Bo Cinq

Dieser wurde dann sehr stilvoll im Restaurant Bo Cinq an der Prinsengracht gestillt. Auch für die Vegetarier wurde gesorgt und ich verputzte die drei Gänge in Windeseile. Perfekt war auch, dass ich als Tischnachbar Flo neben mir sitzen hatte. Ich nutzte natürlich die Gelegenheit und löchterte ihn mit Fragen. Sehr sympathisch ist er mir ja schon allein dadurch, dass er keinen Trainingsplan hat und nach Lust und Laune trainiert. Auf die Ernährung achtet er nicht wirklich und auch Alkohol vor einem Lauf ist nicht tabu. Das perfekte Frühstück vor einem Wettkampf ist bei ihm übrigens Toast mit Nutella.

Der Sonntag war dann unser Sporttag. Zunächst durften wir selbst ran beim Brooks Champions Run und später sollten wir den Profis im Stadion bei der Leichtathletik-EM zuschauen.

Brooks 10k Champions Run

Am Morgen brachte uns ein Bus zum Museumplein. Dort starteten auch die Halbmarathonläufer (Frauen und Männer) im Rahmen der Leichtathletik-Europameisterschaften. Wir schauten beim Start zu und machten uns dann auf zum Stand von Brooks. Dort war viel los und wir hatten jede Menge Spaß. Und sogar Lauffreunde aus Berlin traf ich dort!

Brooks Champions Run

Auch Flo war mit dabei und im Gegensatz zu uns, trug er noch Freizeitlook. Dabei hatte er große Ziel für den Lauf: Er wollte ihn gewinnen!

Florian Neuschwander

Der Brooks-Champions-Run sollte 10 km durch die Innenstadt von Amsterdam führen. Da die Strecke relativ eng war, wurde in mehreren Wellen gestartet. Wir durften halb 12 in der ersten Welle auf die Strecke.

Brooks 10k Champions Run

Der Wettergott meinte es gut mit uns – wobei der Sonnenschein und die hohen Temperaturen wohl optimaler für die Zuschauer als die Läufer waren.

Brooks 10k Champions Run Amsterdam

Auf den ersten drei Kilometern war ich noch recht fix unterwegs, aber bald machten sich sowohl die Brückenüberquerungen über die unzähligen Grachten als auch die hohen Temperaturen bemerkbar. Ich wartete die ganze Zeit auf den Vondelpark, weil ich dort Schatten vermutete.

Brooks Champions Run

Kurz nach Kilometer 6 erreichten wir den Park auch endlich. Dort erwarte uns eine coole Cheering-Zone mit großartiger Stimmung.

Die Hälfte der Strecke hatte ich übrigens noch in 28:45 min bewältigt, aber dann ging es eindeutig abwärts. Mein Körper spielte etwas verrückt und ich hatte Gänsehaut, obwohl es total heiß war. Ich war echt froh, dass aller 2,5 km eine Wasserstelle auf mich wartete und die nutzte ich auch alle ausgiebig. Außerdem musste ich dann sehr viele Gehpausen einlegen. Ich wollte nicht wie so einige Läufer am Straßenrand landen. Durch das Gehen hatte ich dann auch viel mehr Zeit die Strecke und die Stimmung zu genießen. War echt eine coole Strecke!

Brooks Champions Run

Bei 1:04 h erreichte ich dann endlich das Ziel. Mir war so warm und ich wollte nur noch etwas trinken. Die kleine Flasche Isodrink, die wir erhielten war dann schnell leer. Traurig war ich, das ich keine Medaille erhielt. Hätte ich es vorab gewußt, dann hätte ich sie dazugebucht. Wobei es schon eine interessante Situation ist, dass das Teilnehmershirt gratis ist und die Medaille bezahlt werden muss🙂

Zum Glück bekamen wir alle am Brooks-Stand eine Lunchtüte und diese hatte ich auch nötig.

Per Fuß liefen wir dann die etwa drei Kilometer zurück zu unserem Hotel. Zu dem Zeitpunkt waren einige Teilnehmer immer noch nicht gestartet. Die taten mir echt leid, da es mittlerweile noch wärmer geworden war.

Leichtathletik-Europameisterschaften

Die Dusche im Hotel habe ich genoßen, aber mit Ausruhen war danach nicht viel. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Olympiastadion.

Brooks Amsterdam

Zunächst war ich total gespannt auf das Headquarter von Brooks, welches in der Tat im Stadiongebäude ist. Vom Büro aus hat man einen tollen Blick auf den Innenraum des Stadions.

Brooks Amsterdam

Nachdem ich ausgiebig die Büroräume von Brooks bewundert hatte, war es Zeit für das Stadion. Von Block O verfolgten wir diverse Disziplinen, die sich teilweise gleichzeitig abspielten. Nicht ganz einfach, da immer den Überblick zu behalten. Mich hat das sehr an die Leichtathletik-Weltmeisterschaften erinnert, die ich 2009 als Twitter-Reporter in Berlin erlebt hatte.

Leichtathletik EM Amsterdam

Die Stimmung war super und die Athleten gaben ihr Bestes! Wir haben mitgefiebert, viel geklatscht und uns besonders über die Erfolge der deutschen Athleten gefreut. David Storl wurde Europameister im Kugelstoßen, Gesa-Felicitas Kraus gewann die 3.000 Meter Hindernis – wir waren live dabei.

Leichtathletik-EM Amsterdam

19 Uhr war dann leider auch der letzte Wettbewerb beendet und das war auch das Ende der Leichtathletik-EM 2016.

Den Abend ließ ich schließlich mit dem lieben Jochen, der an dem Tag auch in Amsterdam war, in der Skybar vom Hotel ausklingen. Ich war ziemlich geschafft, aber ich wußte auch warum🙂 Übrigens, wer mehr zum Thema Laufen in Holland wissen möchte, der sollte die Website von Jochen besuchen.

Montagmittag brachte mich dann KLM wieder nach Berlin zurück. Und an Bord war übrigens ein Europameister. David Storl, der bereits zum dritten Mal den Europameistertitel im Kugelstoßen gewonnen hatte, flog mit nach Berlin.

Fazit: Amsterdam ist immer eine Reise wert – und vor allem dann, wenn ein Lauf und eine Leichtathletik-EM gleichzeitig anstehen! Vielen Dank an Brooks für die Einladung!

Hinweis: Ich wurde von Brooks eingeladen. Dennoch stellt dieser Artikel meine eigene Meinung dar und wurde auf keinerlei Art und Weise beeinflusst.

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