halbmarathon barcelona

Den Halbmarathon in Barcelona habe ich in sehr guter Erinnerung. Daran habe ich bereits dreimal teilgenommen – das letzte Mal vor zwei Jahren. Aufgrund meines Bandscheibenvorfalls vor 1,5 Jahren war ich seitdem keinen Halbmarathon mehr gelaufen. Eigentlich war der erste Halbmarathon danach jetzt für April in Berlin geplant. Doch dann beschloss Anette den Halbmarathon in Barcelona zu laufen und fragte ob ich auch mitlaufe.

Nachdem ich im November die 15 km beim Porto-Marathon ohne Probleme geschafft hatte, meldete ich mich ebenfalls für Barcelona an. Doch dann tauchten im Dezember plötzlich wieder Rückenprobleme auf, die meine Vorbereitung für Barcelona sehr beeinträchtigten. So konnte ich im gesamten Januar nur 32 km laufen (davon einmal 10 km in Gran Canaria). Aber Ende Januar war dann wieder alles okay und ich konnte noch einmal 10 km und einmal 14 km laufen. Das musste reichen … Mein Ziel in Barcelona war einfach nur Ankommen!

 Barcelona

Am letzten Freitag flog ich dann mit Easyjet in die katalanische Hauptstadt. Das Zuhause für die nächsten drei Nächte sollte erneut das bewährte Hotel NH Podium werden. Dieses Hotel liegt perfekt in der Nähe von Start- und Zielbereich.

Kurz nach mir trafen dann auch Anette + Familie ein und wir starteten auf eine kleine Laufrunde im Parc de la Cuitadella. Dort begegneten wir sogar einem Mammut!

Barcelona

Am nächsten Vormittag machten wir uns mit der U-Bahn auf den Weg zur Startnummernausgabe. Diese fand leider nicht mehr in Laufnähe vom Hotel statt, sondern war nun in das Einkaufszentrum Las Arenas (eine ehemalige Stierkampfarena) umgezogen. Dort trafen wir dann auch noch Andreas und Fatma aus Hamburg.

Mitja Marato de Barcelona

Für die Startgebühr hatte ich knapp unter 25 Euro bezahlt und hierfür gab es ein schickes Funktionsshirt von Brooks, eine Gym-Bag und eine Portion Quinoa!

Im Anschluss bummelte ich durch die wunderbare Altstadt von Barcelona und gab ein wenig Geld beim Shoppen aus.

Barcelona

Am späten Nachmittag traf auch André aus Berlin ein und wir ließen den Abend bei leckeren Tapas in der Casa Alfonso ausklingen.

Gefrühstückt wurde am Sonntagmorgen im Hotelzimmer: Kaffee sowie Haferbrei mit Erdbeeren und Banane.

Mitja Marato Barcelona

Kurz nach 8 Uhr trafen wir uns mit Anette in der Lobby und machten uns auf den Weg zum Start. Nach etwa zehn Minuten waren wir unserem Startblock, welcher der letzte war. Ein wenig bange war uns aufgrund des Wetters – vorhergesagt war Regen! Darauf hatte nun wirklich niemand Lust … Die Temperaturen von 13° C hingegen versprachen gute Bedingungen für das Laufen.

Mitja Marato Barcelona

8:45 Uhr erfolgte der Startschuss – wir mussten uns allerdings noch 15 min gedulden bevor wir über die Startlinie durften. Leider hatten wir Anette kurz zuvor noch wegen eines Toilettenbesuchs verloren.

Die ersten Meter auf dem Passeig de Pujades war es noch recht voll. Doch sobald wir die breite Avenida del Marques Argentera erreicht hatten, war das kein Problem mehr.

Vorbei an der Kolumbussäule ging es dann kurze Zeit später nach rechts in die Avenida Parallel. Dort ging es ein wenig bergauf. Bald war Kilometer 5 erreicht, wofür ich 31 min benötigt hatte. Ich ging ein paar Schritte und trank Gaterode und Wasser.

Halbmarathon Barcelona

Wir liefen ziemlich lange geradeaus auf der Gran Via bevor es irgendwann nach rechts ging. Bei Kilometer 7 liefen wir direkt an unserem Hotel vorbei. Bei meiner letzten Teilnahme war das noch nicht der Fall gewesen.

Kurze Zeit später liefen wir am Arc de Triomf, also dem Start- und Zielbereich, entlang und dort war die Stimmung am besten. Die darauffolgenden Kilometer waren eher langweilig.

Kilometer 10 erreichte ich nach 1:03 h und mir ging es noch gut. Bei Kilometer 14 hatten wir das einzige Mal die Gelegenheit die Läufer vor bzw. hinter einem selbst zu sehen. Dabei sah ich dann auch Anette und sie war nicht weit hinter mir.

Halbmarathon Barcelona

Nach Kilometer 16 liefen wir dann endlich Richtung Meer. Da war der Wind zwar recht stark, aber dafür hatte ich Meerblick 🙂 Zu dem Zeitpunkt war ich mir dann aber sicher, dass ich den Halbmarathon finishen würde. Den Rest hätte ich zur Not auch gehen können. Unterwegs hatte ich immer bei jedem Getränkepunkt eine kleine Gehpause eingelegt.

Mitja Marato Barcelona

Der Blick auf die Uhr zeigte, dass ich sogar richtig gut in der Zeit lag und auf jeden Fall unter 2:20 h finishen würde. Und dann fängt doch tatsächlich ab Kilometer 20 die Außenseite von meinem linken Knie an zu schmerzen. Das Interessante ist, dass ich bei diesem Lauf in Barcelona immer derartige Probleme habe. Aber es war ja nur noch ein Kilometer und ich ließ mich durch die Beschwerden auch nicht von einem Zielsprint abhalten.

Mitja Marato de Barcelona

Bei 2:17:09 erreichte ich das Ziel. Ich konnte mich also nicht nur über den ersten Halbmarathon nach dem Bandscheibenvorfall sondern auch über eine gute Zeit freuen. Gerechnet hatte ich eher mit einer Zeit um die 2:30 h. Insgesamt belegte ich Platz

Im Ziel ließ ich mir die Medaille umhängen und nahm Wasser und Obst entgegen. Außerdem waren Ponchos im Angebot.

Mitja Marato Barcelona

Anette und André haben ihre Läufe auch gut geschafft und waren über ihre Zeiten sehr glücklich. Felicidades!

Den restlichen Nachmittag genoß ich ganz entspannt auf dem Zimmer bevor mich am nächsten Tag Easyjet wieder nach Berlin brachte. Im Gepäck dabei: Erinnerungen an ein großartiges Wochenende in Barcelona und die Medaille für meinen 31. Halbmarathon. Nos vemos otra vez!

Fazit: Der Mitja Marató de Barcelona bietet eine schnelle Strecke mitten durch die Stadt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis! Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer immer internationaler werden und mittlerweile auch viele Deutsche dabei sind.

Last but not least: Hier ist der Bericht von Anette’s Laufcoach Iwan zu finden.

gran-canaria-marathon

Sonne, Palmen und Strand – davon träumen wir doch alle heimlich im Januar in Deutschland. Ich wollte diesen Traum in die Realität umsetzen und recherchierte daher kurz vor Weihnachten nach sonnigen Laufreisezielen. Dabei wurde ich auf den Gran-Canaria-Marathon aufmerksam. Nach einer kurzen Recherche der Flugpreise und dem Okay vom Arbeitgeber, wurde schnell gebucht.

Und somit hoben wir letzte Woche Freitag mit Air Berlin Richtung Gran Canaria ab. Diese kanarische Insel ist die drittgrößte der Inselgruppe. Vor einigen Jahren hatten wir bereits ein paar Urlaubstage im Süden von Gran Canaria verbracht- gelaufen waren wir dort allerdings noch nicht.

Nach 4,5 Stunden Flug landeten wir am frühen Nachmittag auf Gran Canaria. Das Taxi brachte uns in weniger als 30 min nach Las Palmas. In der Hauptstadt hatten wir ein Hotelzimmer nur wenige Meter entfernt vom Las Canteras Strand gebucht.

Las Palmas de Gran Canaria

Am späten Nachmittag liefen wir an diesem Strand entlang zum Einkaufszentrum Las Arenas. In diesem konnten wir auf der Laufmesse unsere Startunterlagen abholen. Dort zeigte sich schon, dass diese Laufveranstaltung doch viel größer ist wie erwartet. Es war ziemlich viel los, aber wir erhielten unsere Startunterlagen sehr schnell.

Gran Canaria Marathon

Beim Gran-Canaria-Marathon sind neben dem Marathon noch ein Kinderlauf sowie 3 km, 10 km und ein Halbmarathon im Angebot. Wir hatten uns für die 10 km entschieden und hierfür vorab 20 Euro bezahlt. Dafür erhielten wir einen Rucksack mit Riegeln sowie ein schickes Funktionsshirt.

Am nächsten Morgen lief ich ein wenig an der Strandpromenade und am Strand entlang.

Las Palmas de Gran Canaria

Zufälligerweise wurde zum selben Zeitpunkt auch der 3-km-Lauf gestartet. Dieser Lauf war als Inklusionslauf gedacht. Wirklich jeder konnte teilnehmen – ob zu Fuß, im Rollstuhl oder mit Gehilfe. Der Spaß stand im Vordergrund! Ich war erstaunt wieviele Teilnehmer da zusammengekommen waren. Und die Stimmung war großartig!

Gran Canaria Marathon

Am Nachmittag waren wir noch bei der Pastaparty, die in der Startgebühr enthalten war. Dort gab es neben Pasta auch Obst sowie Getränke (einschließlich Bier).

Am Sonntagmorgen waren zunächst die Marathon- und Halbmarathonläufer dran. Unser Start war zum Glück erst für halb 12 geplant und so konnten wir ausschlafen.

Vom Hotel aus waren es gerade einmal 15 min zu Fuß bis zum Start – immer am Strand entlang.

Gran Canaria Marathon

Der Start selbst erfolgte vor dem Einkaufszentrum. Dort war es schon mächtig voll. Insgesamt waren es fast 2.500 Teilnehmer über die 10 km. Das Wetter war großartig: Sonnenschein und 23° C.

Bei bombastischer Stimmung wurden wir halb 12 auf die Strecke geschickt. Der grobe Streckenverlauf sah so aus: zunächst Richtung Hafen, dann durch die Altstadt und schließlich am Meer zurück Richtung Ausgangspunkt.

Mir wurde beim Laufen aufgrund der Sonneneinstrahlung schnell warm. Aber ich hatte sowieso keine zeitlichen Ambitionen. Der letzte Lauf über diese Distanz war zwei Monate her und ich wollte einfach nur ohne Rückenprobleme finishen.

Gran Canaria Marathon

Daher legte ich an den Getränkepunkten (die es reichlich gab) immer wieder kleine Gehpausen ein und hielt immer mal wieder für Fotos an.

Erstaunt war ich nicht nur über die Teilnehmerzahl, sondern auch über die zahlreichen Zuschauer.

Gran Canaria Marathon

Die ersten fünf Kilometer hatte ich immerhin noch in 30:30 min geschafft. Danach wurde ich jedoch deutlich langsamer. Ab Kilometer 7 begann dann der schönste Streckenabschnitt. Bis zum Ziel drei Kilometer am Atlantik entlang. Das war echt traumhaft!

Gran Canaria Marathon

Glücklicherweise machte mein Rücken keinerlei Probleme und somit konnte ich nach 1:03 h ins Ziel einlaufen. Damit belegte ich Platz 440 von 797 bei den Damen.

Im Ziel standen Getränke, Obst und Donuts für uns bereit. Und besonders freute ich mich über die schicke Medaille!

Gran Canaria Marathon

Die restlichen Stunden bis zum Abflug am folgenden Tag nutzten wir noch um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.

Fazit: Der Gran-Canaria-Marathon bietet nicht nur traumhafte Temperaturen im Winter, sondern auch einen perfekt organisierten Lauf mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich komme auf jeden Fall wieder!

Verfasst von: Manu | Januar 8, 2017

Läufe, die ich 2017 nicht verpassen möchte …

Läufe 2017

Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt und so einige Laufanmeldungen habe ich auch schon getätigt.

Hier findet Ihr den vorläufigen Überblick meiner geplanten Läufe:

Halbmarathon Berlin

Wings for Life World Run Poznan

Tollenseseelauf

City Night Berlin

Lübbeseelauf

San Silvestre Juaneda Palma

Vollständig ist die Liste noch nicht, denn ich will dieses Jahr gern noch zwei weitere neue Länder erlaufen (neben Litauen). Slovenien und die Slowakei stehen in der engeren Auswahl. Schließlich will ich in der Länderläuferliste wieder ein Stückchen nach oben kommen 🙂

 

Cursa Nocturna Sa Murada

Was habt Ihr für 2017 für Läufe geplant? Sehen wir uns vielleicht sogar irgendwo? Oder habt Ihr noch Empfehlungen für mich! Ich wünsche Euch auf jeden Fall: Run Happy!

„Alle strömen hierher, an den vielleicht einzigen wirklichen utopischen Ort Europas, um ihren ganz persönlichen Traum vom Süden zu leben.“ Stefan Keller

mallorca-jahreswechsel

Wer hier fleißig mitliest, der weiß, dass Mallorca in meiner Liste der Lieblingsreiseziele ganz weit oben steht. Und somit ist es nicht verwunderlich, dass wir die letzten Tage des alten Jahres an der Playa de Palma verbringen wollten.

Heiligabend brachte uns Air Berlin auf die Lieblingsinsel der Deutschen. Mallorca erwartete uns mit Sonnenschein sowie frühlingshaften Temperaturen. Unser Hotel sollte erneut das Grupotel Playa de Palma Suites & Spa sein.

Grupotel Playa de Palma Suites Spa

Gerade noch rechtzeitig schafften wir es die Startunterlagen für den ersten Lauf, der über die Feiertage auf Mallorca geplant war, abzuholen. Im Laufladen Evasion Running etwas außerhalb von Palma konnten wir eine Einkaufstasche mit Shirt, Weihnachtsmannmütze sowie Brühe (!) in Empfang nehmen. Der San Silvestre Juaneda sollte am zweiten Weihnachtsfeiertag stattfinden und wir hatten uns für die 6,5 km angemeldet. Außerdem war ein 9,8-km-Lauf Lauf im Angebot. Wir hatten bereits letztes Jahr teilgenommen und waren begeistert. Außerdem war die Startgebühr von 7 Euro ein echtes Schnäppchen.

Die Weihnachtstage verflogen im Nu und schon war der 26. Dezember da. Der Start war für 11 Uhr geplant und zwar am Fuße der Festung Bellver, die über der Bucht von Palma trohnt.

San Silvestre Juaneda Palma

Dieses Jahr hatten wir leider Pech und wir konnten nicht mehr am Berg parken, sondern mussten das Auto unten abstellen. Somit zeigte die Uhr schon so einige Schritte und Höhenmeter bevor wir überhaupt losgelaufen waren.

San Silvestre Juaneda Mallorca

Der Start für beide Distanzen erfolgte pünktlich um 11 Uhr. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich es überhaupt ins Ziel schaffen würde, denn mein Rücken machte mir Probleme. Aber ich wollte es einfach testen und zur Not vorher aussteigen. Zunächst einmal ging es auf der Straße nur bergab und ich lief ganz langsam. Als es wieder eben weiterging, war schon mehr als ein Kilometer geschafft.

Dann liefen wir zunächst durch ein Wohngebiet, bevor es wieder in den Wald ging. Das war für mich der schönste Teil der Strecke: Auf tollen Wegen durch den Wald mit ein paar Höhenmetern.

San Silvestre Juaneda

Schließlich waren es nur noch zwei Kilometer und wir trafen wieder auf die Straße, die zur Festung führte. Nun sollte es aber nur noch nach oben gehen. Als es schließlich nur noch ein Kilometer bis zum Ziel war, fing ich mit Gehen an. Nur die letzten Meter lief ich dann noch einmal.

Die Zeit war mit 44:21 min zwar nicht überragend, aber ich war froh es ins Ziel geschafft zu haben. Immerhin belegte ich noch Platz 30 (von 45) in meiner Altersklasse. Im Ziel erhielten wir eine Medaille und ich genoß den angebotenen Kuchen mit heißer Schokolade.

San Silvestre Juaneda Mallorca

Die Tage danach erfreuten wir uns weiterhin am super Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen von über 16° C. Wir unternahmen ein paar Ausflüge und erkundeten die Umgebung von Alcudia sowie das Cap Blanc.

Cap Blanc Mallorca

In den Vorjahren waren wir immer bereits vor Silvester wieder abgereist. Doch diesmal wollten wir erstmal bis ins neue Jahr auf Mallorca bleiben. Somit musste natürlich auch ein Silvesterlauf sein. Zur Auswahl standen insgesamt fünf und wir entschieden uns für den Yodeman Skyrunner in Palma am Silvesternachmittag.

Yodeman Skyrunner Mallorca

Bei diesem Lauf waren diverse Distanzen für Kinder im Angebot sowie 6,7 und 10 km für die Erwachsenen. Wir hatten uns für die 6,7 km angemeldet und hierfür erneut 7 Euro bezahlt. Die Startnummernausgabe war unterhalb der Kathedrale in Palma und es sah alles nach einem sehr kleinen Lauf aus.

Für 16:30 Uhr war unser Start angekündigt – gemeinsam mit den 10-km-Läufern. Das Starterfeld war sehr übersichtlich. Und trotz der geringen Teilnehmerzahl mussten wir noch 20 min warten ehe für uns der Startschuss kam.

Yodeman Skyrunner Palma

Aber dann ging es endlich los! Wir hatten zwei Runden rund um den Parc le la Mar und die Kathedrale von Palma zu laufen. Dabei ging es kreuz und quer durch den Park und über kleine Wege. Auch ein paar Stufen waren dabei zu bewältigen. Es war zwar keine schnelle Strecke, aber eine Strecke mit tollem Blick auf das Meer und die Kathedrale.

Yodeman Skyrunner Mallorca

Mein Rücken zwickte zwar ein wenig, aber ich konnte dennoch ganz gut laufen und einige Teilnehmer hinter mir lassen. Die Zeit war aufgrund der abwechslungsreichen Strecke auch schnell vorbei. Ehe ich mich versah wurde es Zeit für den Endspurt. Bei 37:36 min erreichte ich das Ziel. Leider gab es keine Medaille, aber dafür neben Getränken auch Bagettes und Kuchen im Ziel.

Yodeman Skyrunner Mallorca

Erstaunlicherweise hatte ich bei den Damen insgesamt sogar Platz 4 belegt. 13 Frauen hatten ingesamt teilgenommen.

Den Silvesterabend verbrachten wir ganz entspannt im Hotel. Tapas, Cocktailempfang und schließlich noch das hoteleigene Feuerwerk! Total angenehm fand ich auch, dass es Silvester auf Mallorca total ruhig ist. Feuerwerk von Privatpersonen – Fehlanzeige!

Feuerwerk

Nach einer Woche Sonnenschein, Laufen und Entspannung flogen wir dann am ersten Tag des neuen Jahres wieder zurück nach Berlin. Und ich weiß jetzt schon wo wir dieses Jahr den Jahreswechsel erleben werden 🙂

Fazit: Wer über den Jahreswechsel der Kälte in Deutschland entfliehen möchte, dem lege ich Mallorca ans Herz. Darüber hinaus stehen auch über die Feiertage eine Vielzahl von Laufwettbewerben zur Auswahl. Vamos!

Verfasst von: Manu | Dezember 31, 2016

Das Laufjahr 2016 – ein Rückblick …

jahresrueckblick

Bevor das neue Jahr kommt, gibt es heute noch eine kurze Zusammenfassung des Jahres 2016 aus sportlicher Sicht.

  • Jahreskilometer Laufen: 615 km (85 km weniger als im Vorjahr) – davon waren 259 km in Wettkämpfen
  • Anzahl Laufwettkämpfe gesamt: 33 (2 mehr als im Vorjahr)

Porto Marathon

  • Längster Lauf: 15 km beim Porto-Marathon
  • Erlaufene Länder (nur Wettkämpfe): Frankreich, Zypern (neu), Polen (4x), Spanien (5x), Liechtenstein (neu), Großbritanien, Niederlande, Bulgarien (neu), Österreich, Portugal (neu), Singapur (neu), VAE – insgesamt sind es jetzt 36 Länder!

Garfield Run Singapore

  • Neue Bestzeiten: keine
  • Schönster Wettkampf: Dresdner Nachtlauf
  • Lieblingslaufstrecke: Playa de Palma, Waren/Müritz, Paphos, Templin, Tollensesee

Playa de Palma

  • Schönste Begegnung: Florian Neuschwander und das Treffen alter und neuer Lauffreunde
  • Lieblingslaufschuhe: PureFlow, Ghost und Launch von Brooks

Mallorca

  • Lieblingsgadget: Fitbit
  • Lieblingszubehör: Blackroll, Formbelt
  • Lieblingskleidungsstück: meine Tights und Shirts von Brooks
  • Bestes Laufbuch: „Laufwunder: Wie sie Dein Leben verändern“ von Mike Kleiß

mike-kleiss

Lübbeseelauf

  • Beste Entscheidung: soviel gereist zu sein
  • Alternativsport: Gymnasium zuhause, ein wenig Radfahren und Schwimmen im Sommer
  • Lieblingssportart: Stand-Up-Paddling

Stand up Paddling

  • Neue Erfahrung: Kurs in Progressiver Muskelentspannung
  • Darauf  hätte ich verzichten können: Rückenschmerzen Anfang Dezember
  • Erkenntnis des Jahres: Laufen macht Spaß – auch langsam und nur kurze Strecken!

Fazit: Alles in allem war 2016 ein schönes Laufjahr für mich! Auch wenn ich nicht mehr um neue Bestzeiten gelaufen bin und auch noch kein Halbmarathon drin war, so war ich froh, dass ich überhaupt wieder unbeschwert laufen kann. Ärgerlich war nur, dass Anfang Dezember wieder Rückenschmerzen auftraten, aber ich hoffe, dass diese bald wieder verschwinden.

Und wie war 2016 so bei Euch? Ich bin auf Eure Antworten gespannt! Und ich wünsche Euch alles Gute für das neue Jahr! Run happy!

laufwunder

Mike Kleiß ist vielen als Laufkolumnist des Tagesspiegels bekannt. Nun hat er mit „Laufwunder: Wie sie dein Leben verändern„* ein Buch voller berührender und spannender Laufgeschichten geschrieben. Dazu schreibt er: „Wer losläuft wird jeden Tag sein kleines Laufwunder erleben.

Dieses Buch ist übrigens bereits sein zweites nach „More Power. Lauf Dich frei“ aus dem Jahr 2012.

Inspiration für sein neues Buch erhielt Kleiß aus seiner Kolumne „So läuft es“ im Tagessspiegel. Er fasst sein neues Buch folgendermaßen zusammen: „Jeden hat das Laufen verändert. Jeder kann von Laufwundern erzählen … Solchen Laufwundern ist dieses Buch gewidmet.“

mike-kleiss

In den insgesamt 30 Laufgeschichten lesen wir über Themen wie das Grüßen unter Läufern, Magersucht oder auch Veganismus. Sehr berührend fand ich die Geschichte über den Flüchtlingsjungen Bassam aus Syrien.

Kleiß schreibt, dass die unzähligen Laufwunder und Begegnungen ihn verändert haben und auch seine Einstellung zu den Menschen und zum Leben allgemein.

Sein Lauffreund Peter Tauber sagt über dieses Buch: „Wenn man nicht mit Mike laufen kann, sollte man ihn wenigstens lesen.

Fazit: „Laufwunder: Wie sie dein Leben verändern* ist eine wunderbare Sammlung von Laufgeschichten! Mit den folgenden Worten von Mike Kleiß möchte ich abschließen: „Geben Sie den Laufwundern eine Chance! Finden Sie Ihre ganz eigenen!„.

Anmerkung: Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die oben erwähnten Zitate stammen alle aus dem Buch.

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Abu Dhabi Striders Half Marathon

Heute folgt der zweite Teil unserer Asienreise. Was wir in Singapur und Indonesien (laufend) erlebt haben, könnt Ihr hier nachlesen. Dann war es Zeit für die letzte Station unserer Reise: Abu Dhabi.

Mitten in der Nacht erreichten wir nach 7 Stunden Flug mit Ethiad Airways die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Einreise dauerte diesmal aufgrund einer langen Schlange recht lange und ich war total müde.

Yas Island Rotana

Glücklicherweise war unser Hotel in Abu Dhabi nur etwa 10 min Fahrtzeit vom Flughafen entfernt. Wir hatten ein Zimmer im Yas Island Rotana gebucht. Dieses Hotel befindet sich auf der Yas-Insel, eine der größeren natürlichen Inseln von Abu Dhabi. Bekannt ist Yas Island besonders durch die Formel-1-Rennstrecke und den Themenpark Ferrari-World.

Ferrari World Abu Dhabi

Am ersten Tag schauten wir uns die Yas-Mall (ein riesiges Einkaufszentrum) an und holten unsere Startunterlagen für die 10 km beim Abu Dhabi Striders Half Marathon ab. Praktischerweise fand die Startnummernausgabe im Nachbarhotel statt. Mit fast 61 Euro hatten wir für die 10 km eine stolze Summe entrichtet. Doch dafür war auch einiges in der Startgebühr enthalten. Wir erhielten ein schickes Funktionsshirt und für den Lauftag war der Eintritt in der Yas Waterworld frei. Und der Eintritt dafür kostet normalerweise mehr als der Lauf. Außerdem sollte es nach dem Lauf noch ein Frühstück geben. Man durfte gespannt sein!

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Am nächsten Morgen hieß es 5:15 Uhr aufstehen. Nach einem kleinen Frühstück begaben wir uns zum kostenfreien Shuttle-Bus, der neben unserem Hotel abfahren sollte. Dort standen schon viele Läufer an der Haltestelle – der Großteil war britischer Herkunft.

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Der Bus brachte uns zur Yas Water World, wo Start als auch Ziel des Laufes sein sollten. Dort war schon eine Menge los. Wir holten uns zunächst unsere Armbänder für den Zutritt zur Yas Water World. Damit konnten wir dann dort die Schließfächer kostenfrei nutzen.

Halb 7 liefen die Halbmarathonläufer los. Wir mussten uns noch eine halbe Stunde gedulden und dann ging es für uns auf die Strecke. Nicht ganz 1.000 Teilnehmer waren es über die 10 km.

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Die Strecke führte zunächst von der Yas Water World auf dem Yas Leisure Drive vorbei an der Ferrari World und der Formel-1-Rennstrecke Yas Marina Circuit zu unserem Hotel.

Yas Marina Circuit

Mittlerweile war auch die Sonne am Himmel aufgetaucht und es wurde immer wärmer. Glücklicherweise waren aller drei Kilometer Getränkepunkte eingeplant. Dort gab es Wasser – an zwei Stellen in so einer Art Joghurtbecher, der etwas schwierig zu öffnen war.

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Vorbei am Hotel liefen wir noch bis Yas Marina und von da aus ging es wieder zurück. Zuschauer waren so gut wie keine zu sehen – aber dafür sorgten die Helfer für Stimmung.

Aufgrund der hohen Temperaturen hatte ich mir kein Zeitziel gesetzt, sondern genoss nur die Strecke und machte hier und da ein Foto.

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Bald waren wir wieder in der Nähe der Water World und ein kleiner Endspurt war sogar noch drin. Bei 1:02:53 h erreichte ich das Ziel und belegte damit Platz 11 (von 34) in meiner Alterklasse und Platz 112 von 353 Frauen.

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Eine schicke Medaille gab es im Ziel und neben Wasser, Bananen und Eis, erhielt noch jeder einen stabilen Getränkebecher mit dem Lauflogo zum Mitnehmen.

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Wir sind dann wieder in die Yas Water World und dort wartete das Frühstück auf uns. Dort konnte man sich selbst bedienen und das Angebot war groß: Rühreier, gekochte Eier, Würstchen, Brötchen, Croissants, Obst, Gemüse … Das war super!

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Wir genossen dieses Frühstück auf den Sonnenliegen und dann machten wir uns daran den Wasserpark zu erkunden. Ich wagte mich sogar in ein Fahrgeschäft und dann hatten wir wir mächtig Spaß bei der rasanten Abfahrt im Falcon’s Falaj. Das war echt cool! Schließlich ließen wir uns noch ganz entspannt im Al Raha River treiben.

Yas Water World Abu Dhabi

Es war ein genialer Ausklang nach dem Lauf und super, dass wir als Läufer Yas Water World gratis besuchen durften! Und noch am selben Tag erhielt ich eine E-Mail mit den Fotos vom Lauf. Diese waren auch kostenfrei und zum Teilen wurde ausdrücklich aufgerufen. Echt toll!

Abu Dhabi Striders Half Marathon

Am Nachmittag stand dann großes Schlemmen auf dem Programm. Unser Hotel hatte uns aufgrund meines Geburtstages am nächsten Tag zum Friday Brunch eingeladen. Soviele köstliche Leckereien aus der ganzen Welt: Sushi, Curry, Pizza und dann noch die ganzen süßen Köstlichkeiten.

Yas Rotana Abu Dhabi

Der Samstag war dann der Tag meines Geburtstags. Hierfür hatten wir im Emirates Palace für den Afternoon Tea reserviert. Das war in der Tat ein Highlight! Das Hotel gehört zu den luxuriösesten Häusern der Welt und ist einfach gigantisch. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall!

Emirates Palace Abu Dhabi

Der Afternoon Tea war auch große Klasse! Serviert wurde zu Beginn ein Cappuccino mit Blattgold! Dann folgten begleitet von einem Glas Champagner diverse Köstlichkeiten, wie Avocado-Sandwich mit Granatapfel, frisch gebackene Scones sowie Apfel-Zimt-Crumble.

Afternoon Tea Emirates Palace

Und ich war schon total satt, als dann zum Abschluss noch ein absolut gigantischer Schokokuchen (ebenfalls mit Blattgold) serviert wurde. Danach war ich soetwas von voll!

Als wir wieder im Hotel eintrafen, ging es dort mit Schokokuchen weiter. Im Zimmer warteteten Geschenke auf mich: Lautsprecher, eine Thermoskanne und ein Geburtstagskuchen. Vielen Dank an das Yas Rotana Island!

Yas Island Rotana Abu Dhabi

Die restlichen Tage entspannten wir dann noch am Pool, besuchten die Yas Mall und waren auch noch einmal laufen.

Abu Dhabi

Leider hieß es dann aber nach fünf Tagen in Abu Dhabi wieder Abschied nehmen von Sonne und Palmen.

Abu Dhabi

Fazit: Der Abu Dhabi Striders Half Marathon & 10k ist zwar recht teuer, aber dafür wird auch so einiges geboten. Ich kann diesen Lauf aufgrund der vielen inkludierten Leistungen und der super Organisation eindeutig empfehlen!

Verfasst von: Manu | November 19, 2016

Laufen in Asien – Teil 1: Garfield Run in Singapur …

garfield-run

Dem grauen Novemberwetter in Deutschland entflieht man am besten, indem man das Flugzeug besteigt und Richtung Asien fliegt. Das hatte sich bereits im letzten Jahr bewährt, als wir in Thailand und Abu Dhabi waren.

Also flogen wir letzte Woche Donnerstag zunächst mit Air Berlin  in 6 Stunden nach Abu Dhabi und von dort aus ging es dann nach einem kurzen Stopp weiter nach Singapur. Der zweite Flug dauerte noch einmal 7 Stunden.

Singapur

Garfield Run in Singapur

Ich war froh als wir am Freitagvormittag Ortszeit endlich aus dem Flieger steigen konnten. Geschlafen hatte ich die ganze Zeit nicht.

Ein Taxi brachte uns für gerade einmal 14 Euro in unser Hotel Park Regis in Singapur Downtown. Glücklicherweise konnten wir schon einchecken und wir haben uns erst einmal hingelegt.

Singapore River

Am frühen Abend waren wir dann wieder munter und machten uns auf Singapur zu erkunden. Wir schlenderten am Singapore River entlang bis zur Marina Bay, wo wir auf das Wahrzeichen von Singapur trafen.

Merlion Singapur

Der Merlion, eine Mischung aus Löwe und Fisch, ist der Schutzpatron der Stadt. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Marina Bay Sands Hotel. Dort sollten wir ein paar Tage später noch übernachten dürfen.

Am nächsten Tag schlenderten wir am Morgen durch China Town, wo wir den Sri Mariamman Tempel besuchten. Außerdem ließen wir uns Pad Thai und Mango Sticky Rice schmecken. Diese thailändischen Gerichte hatten wir letzes Jahr in Thailand lieben gelernt.

Singapur China Town

Am frühen Nachmittag liefen wir zur The Promontory an der Marina Bay. Dort war schon alles für den Garfield Run aufgebaut. Der Lauf war eher ein Fun Run – im Angebot waren ein 1-km-Lauf für Kinder, ein 3-km-Lauf und ein 5-km-Lauf. Beim 5-km-Lauf konnte man in zwei Kategorien starten: Garfield & Arlene Couple Run und Garfield & Odie Buddies Run. Wir hatten uns für die erste Kategorie angemeldet und hierfür umgerechnet 65 Euro (als Paar bezahlt).

Garfield Run Singapore

In der Startgebühr enthalten waren pro Person ein Rucksack, ein Plüsch-Garfield (den sollte es erst im Ziel geben) und ein Shirt.

Wir waren zwischendurch noch einmal im Hotel um uns umzuziehen, denn vor Ort gab es keine Möglichkeit Sachen abzugeben.

Garfield Run

Für 18:45 Uhr war der Start angekündigt und bis 18:30 Uhr musste man im Startblock sein. Fast alle Teilnehmer trugen das Event-Shirt, was mir jedoch viel zu warm gewesen wären. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch und es waren wohl um die 30° C. Glücklicherweise schien die Sonne jedoch nicht mehr.

Garfield Run

Der Moderator holte uns dann noch in den vorderen Startblock – irgendwie sahen wir wohl schnell aus 🙂 Aber als ich mich so umsah, war mir auch klar warum. Selbst im ersten Startblock saßen viele Teilnehmer auf dem Boden (!) und warteten auf den Startschuss. Bevor wir auf die Strecke durften, kamen noch Garfield und Odie auf die Bühne und machten Stimmung. Das war süß!

Garfield Run Singapur

Schließlich war es soweit! Und es bestätigte sich schnell, dass wir soweit vorn im Startblock richtig standen. Wir waren in der Gruppe der ersten 20 Läufer.

Die Strecke versprach cool zu werden, denn wir sollten vorbei am Marina Bay Sands Hotel, dem Art Science Museum und Gardens by the Bay entlang laufen. Und auch wenn es Markierungen gab, so war doch die Strecke nicht abgesperrt. Überall liefen kreuz und quer Leute über die Strecke.

Marina Bay

Die Gegend an der Marina Bay ist bei Spaziergängern und Touristen sehr beliebt. Da ich weit vorn lief, war ich auch größtenteils alleine auf der Strecke unterwegs. Ich war froh in weiter Ferne noch einen Läufer zu sehen, denn ich hatte auch Angst falsch zu laufen.

Ich war in relativ schnellem Tempo losgelaufen und wurde dann etwas langsamer. Dennoch kam von hinten niemand. Es war schon ein tolles Erlebnis an der Marina Bay zu laufen und am liebsten wäre ich ganz oft für Fotos stehen geblieben.

Marina Bay

Glücklicherweise kam bald der erste Getränkepunkt und den hatte ich auch nötig. Wir liefen an den Gardens by the Bay entlang und dort kam dann auch die Wendemarke. Kurz vorher hatte ich André gesehen, der zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz 6 insgesamt lag. An der Wendemarke am Marina Barrage (ein Damm) liefen wir noch einmal über eine Zeitmessmatte und es gab Wasser.

Dann schnell wieder zurück und durch die Menschenmassen. Glücklicherweise kannte ich bereits den Weg. Aber man musste schon höllisch auf die Leute aufpassen, die da immer mal wieder im Weg standen.

Plötzlich stand André am Wegesrand. Er wollte alleine ins Ziel einlaufen, aber dann wurde ihm gesagt, dass man bei diesem Lauf mit seinem Partner einlaufen muss 🙂 Also liefen wir dann die letzten Meter gemeinsam und konnten dann händchenhaltend ins Ziel einlaufen. Unser erster Zieleinlauf mit Zielband! Uns war vorab übrigens nicht klar gewesen, dass wir in der Tat zusammen ins Ziel einlaufen müssen. Und wie André berichtete, durfte der Führende aus diesem Grund auch nicht ins Ziel und wartete immer noch auf seine Partnerin als wir schon längst im Ziel waren.

Mit einer Zeit von 26:55 min belegten wir von 173 Paaren ingesamt Platz 6. Ein unerwarteter Erfolg in Singapur!

Garfield Run

Im Ziel erhielten wir noch eine coole Medaille und jeder einen kleinen Plüsch-Garfield. Das war ein lustiger Lauf vor einer tollen Kulisse! Und dieser Lauf war übrigens mein Lauf in Land Nummer 36!

Entspannung auf Indonesien

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Taxi zum Tanah Merah Ferry Terminal in der Nähe vom Flughafen. Unser nächster Stopp sollte die indonesische Insel Bintan sein. Indonesien ist übrigens der größte Inselstaat der Welt und Bintan eine von etwa 1.300 Inseln!

Bintan Ferry

In gerade einmal 60 min brachte uns unser Schiff nach Indonesien. Die Einreise dort war auch zügig und ohne Probleme. Eine Einreisegebühr ist auch nicht mehr fällig.

Unser Hotel Grand Lagoi hatte einen kostenfreien Shuttle organisiert und in weniger als 15 min waren wir im Hotel. Das Hotel liegt an der Lagoi Bay und außer einem kleinen Einkaufszentrum, einem See und zwei weiteren Hotels ist dort sonst nichts zu finden. Der Strand ist nur 2 Minuten entfernt.

Lagoi Bintan

Ich testete jedoch am Nachmittag erst einmal den tollen Infinity Pool auf dem Hoteldach. Bei dieser Kulisse machte das Schwimmen gleich doppelt soviel Spaß!

Lagoi Bay Bintan

Der nächste Tag war dann leider sehr verregnet – aber das war in der Regenzeit auch ganz normal. Dennoch konnten wir am Abend dann noch eine Runde (knapp über 7 km) um den Lagoi Lake direkt vor dem Hotel laufen. Ich wollte doch nicht Indonesien verlassen ohne dort gelaufen zu sein!

Lagoi

Am nächsten Tag fuhren wir wieder mit dem Schiff zurück nach Singapur.

Erneut in Singapur – einmal im größten Außenpool der Welt schwimmen

Noch eine Nacht stand in Singapur an und hierfür hatten wir uns ein ganz besonderes Hotel ausgesucht. Im Marina Bay Sands wollten wir die Nacht verbringen.

Marina Bay Sands Hotel

Diese Hotel ist durch den spektakulären Pool in 200 Meter Höhe weltweit bekannt. Und dieser Pool ist nicht nur hoch, sondern auch riesig. Fast 150 Meter lang ist dieser Pool, was ihn damit zum größten Außenpool der Welt macht. Ich hatte schon viele Bilder von diesem Pool gesehen und war daher riesig gespannt! Nur der Pool war übrigens der Grund, dass wir in diesem Hotel übernachteten. Denn nur Hotelgäste haben Zutritt und dafür kosten die Zimmer dann auch richtig viel Geld!

Marina Bay Sands

Als wir ankamen, war unser Zimmer leider noch nicht fertig. Glücklicherweise erhielten wir jedoch schon Karten für den Pool. Also hoch in die 57. Etage und einmal staunen! Das war echt ein genialer Blick! Und noch viel cooler war es in diesem Pool zu schwimmen. Aber ich kann Euch versichern – Angst muss man da keine haben. Meine Höhenangst machte sich zu keinem Zeitpunkt bemerkbar.

Marina Bay Sands Hotel

Den restlichen Tag nutzten wir dann noch um die illuminierten Bäume im Gardens by the Bay zu bestaunen. Definitiv empfehlenswert!

Gardens by the Bay

Außerdem ließen wir uns einen Singapur Sling in der Bar auf dem Hoteldach schmecken. Was für ein Ausblick!

Marina Bay Sands Hotel

Und auch unser Zimmer war echt der Hammer! Vom 33. Stock schauten wir direkt auf die Skyline von Singapur. Die Fassade war voll verglast und unser Zimmer riesig.

Marina Bay Sands Hotel

Am nächsten Vormittag wollten wir dann nicht wirklich dieses tolle Hotelzimmer verlassen. Aber die nächste Station unserer Reise stand an: Abu Dhabi. Mehr dazu erfahrt Ihr in Teil 2!

Marina Bay Sands Hotel

Fazit: Singapur ist auf jeden Fall eine Reise wert! Und der Garfield Run ist ein witziges Laufevent – besonders für alle Fans dieses Katers!

Verfasst von: Manu | November 7, 2016

Laufen am Atlantik oder die 15 km beim Porto-Marathon …

porto-marathon

Portugal würde eigentlich schon seit einem Jahr in meiner Liste gelaufener Länder stehen. Und in der Tat war ich vor einem Jahr in Portugal und dort für einen Lauf angemeldet. Doch leider konnte ich am Porto-Marathon nicht teilnehmen, da ich nur zwei Monate vorher einen Bandscheibenvorfall erlitten hatte. Aber das Wochenende in Porto mit meinen Laufmädels war letztes Jahr dennoch schön. Ich hatte mich ein wenig in die Stadt verliebt und wollte auf jeden Fall wiederkommen!

Und so flogen wir am letzten Freitagabend mit Ryanair von Berlin-Schönefeld in knapp über drei Stunden in die zweitgrößte Stadt Portugals.

Pünktlich landeten wir in Porto noch vor 23 Uhr Ortszeit – die Uhr mussten wir eine Stunde zurückstellen.

Ich hatte erneut das Porto Apartment2Enjoy aus dem letzten Jahr gebucht und so wie 2015 auch den Shuttleservice dorthin. Das war zu dieser späten Stunde am unkompliziertesten.

Die Sonne weckte uns am Samstagmorgen und wir suchten uns erstmal ein kleines Café zum Frühstück. Für knapp über drei Euro genossen wir zu zweit einen Kaffee und etwas Süßes.

Porto

Im Anschluss bummelten wir durch die wunderbare Altstadt von Porto bis zum Wahrzeichen der Stadt – die Brücke Ponte Dom Luís I. Trotz Höhenangst lief ich ich komplett über die fast 50 Meter hohe Brücke auf die andere Seite des Flusses Douro. Doch es hat sich gelohnt – so ein toller Blick über die Stadt!

Porto

Von dort aus war es nicht mehr weit bis zur Startnummernausgabe im Centro de Congressos da Alfandega. Doch vorher machten wir noch Rast in einem Restaurant namens Tram. Ich ließ mir ein leckeres Pilzrisotto schmecken.

Portomarathon

Beim Porto-Marathon werden drei Distanzen angeboten – neben der vollen Distanz, ein Family-Race über 15 km und Minimarathon über 6 km Wir hatten uns für die 15 km entschieden – wobei ich die Bezeichnung Family Race für eine derartige Distanz etwas unpassend finde 🙂

Für die Startgebühr hatte ich 10 Euro bezahlt und hierfür gab es in einem Rucksack, ein Funktionsshirt, eine portugiesische Laufzeitschrift und diverse Flyer.

Porto Marathon

Die Messe war relativ groß und zahlreiche Stände luden zum Stöbern ein. Auch die Location war genial!

Den restlichen Tag ließen wir dann ganz entspannt ausklingen. Am Abend ließen wir uns noch Tortilla und leckeren portugiesischen Wein in unserem Apartment, welches eine Küche hatte, schmecken.

Am nächsten Morgen mussten wir schon kurz vor 7 Uhr aufstehen. Durch die Zeitverschiebung war es aber unserem Gefühl nach bereits 8 Uhr – so dass es noch okay war.

Mit der Metro A fuhren wir ca. 25 min nach Matosinhos – ein Kreis im Distrikt Porto am Atlantik. Die Metro war voller Läufer und somit bestand keine Gefahr den Weg zum Start nicht zu finden.

Porto Marathon

Von der Haltestelle waren es noch ca. 15 min zu laufen und dann erreichten wir das Areal. Start und Ziel waren ca. 1 km voneinander entfernt. Bevor wir uns auf den Weg zum Start machten, gaben wir noch unsere Tüte bei der Kleiderabgabe ab.

Erst fünf Minuten vor dem geplanten Startschuss um 9 Uhr waren wir im Startbereich. Aber vor uns waren noch die Blocks der Marathonläufer und somit dauerte es noch mindestens fünf Minuten bis wir die Startlinie überqueren durften.

Porto Marathon

Die Sonne schien und es waren im Schatten etwa 10° C. Aber in der Sonne wurde es schnell sehr warm und ich hätte eigentlich statt Shirt auch ärmellos tragen können.

Auf den ersten Metern konnten wir den Atlantik sehen, was ein großartiger Anblick war.

Die Streckenführung danach war an sich weniger reizvoll, denn wir liefen außerhalb von Porto auf irgendwelchen Straßen. Nur die Marathonläufer würden später dann auch im Stadtzentrum laufen.

Porto Marathon 2016

Für mich sollte dieser Lauf mit 15 km der längste Lauf seit dem Bandscheibenvorfall werden. Bisher waren die 13,8 km beim Nachtlauf in Dresden im August meine längste Distanz gewesen. Ich war gespannt wie mein Körper so mitspielen würde!

Die ersten fünf Kilometer liefen gut – ich lief gleichmäßig und hatte die 5 km in unter 30 min geschafft. An diesem Punkt gab es auch die erste Wasserstation.

Ich war froh als ein Drittel der Strecke geschafft war, denn vorher schienen mir 15 km ewig!

Porto Marathon

Auch die nächsten fünf Kilometer lief alles wie am Schnürrchen – auch wenn teilweise die Qualität der Straßen nicht so toll war und wir auch so einige Anstiege zu meistern hatten . Die 10 km schaffte ich auch in knapp unter einer Stunde. Eine Wasserstation erwartete uns ebenfalls wieder.

Dann waren es nur noch fünf Kilometer und wir hatten mittlerweile auch den Hafen passiert.

Wir liefen noch einmal durch den Startbogen, dann einen lange Anstieg hoch, wieder runter und noch einmal durch den Startbogen.

Porto Marathon

Dann war es nur noch ein Kilometer und der führte noch einmal stetig nach oben zum Ziel.

Laut meiner Uhr schaffte ich die 15 km in unter 1:30 h, aber tatsächlich waren es noch etwa 200 Meter mehr. Somit lief ich bei 1:30:40 h über die Ziellinie. Mit dieser Zeit war ich sehr zufrieden. Hätte nicht gedacht, dass ich so kontinuierlich durchlaufen kann. Bei den Frauen belegte ich Platz 308 (von 610).

Porto Marathon

Im Ziel erhielten wir alle eine schicke Medaille und einen weiteren Rucksack gefüllt mit Iso und Wasser.

In einem nahegelegenen Einkaufszentrum genehmigten wir uns noch einen Kaffee sowie Gebäck. Dann wurde es auch wirklich Zeit ins Apartment zurückzufahren. Dieses mussten wir bis 13 Uhr geräumt haben.

Porto Marathon 2016

Also nur noch schnell duschen, alles zusammenräumen und mit der Metro E zum Flughafen von Porto. 1,85 € kostete die Fahrt und dauerte etwa eine halbe Stunde.

Wie gerne wäre ich noch länger in Porto geblieben. Das Wetter war so toll und ich hatte keine Lust auf das kalte Berlin! Aber es half alles nichts – am Nachmittag flog uns Ryanair wieder zurück in die deutsche Hauptstadt.

Und ich hatte es ein Jahr später als geplant doch noch geschafft und konnte Portugal von meiner Länderlaufliste streichen. Somit wurde Portugal zu Land 35, in dem ich gelaufen bin. Ein schöner Lauf in einer wunderschönen Stadt! Ich bin mir sicher, dass das nicht der einzige Lauf in Porto bleiben wird.

Fazit: Im November noch einmal dem grauen Herbstwetter in Deutschland entfliehen und bei angenehmen Temperaturen am Atlantik laufen? Dann kann ich den Porto-Marathon definitiv empfehlen.

Ausstattung: Launch 3 von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

trailrunning-festival-in-salzburg

Vor drei Jahren verliebte ich mich in eine österreichische Stadt und den dort stattfindenden Lauf. Damals nahm ich erstmalig am Salzburger Trailrunning-Festival teil. Und seitdem kehre ich jedes Jahr nach Salzburg zurück, um im Oktober Höhenmeter zu sammeln.

So brachte uns auch in diesem Jahr Air Berlin am Freitagabend in die viergrößte Stadt Österreichs. Unser Domizil war in diesem Jahr das NH Salzburg City.

Am Samstagmorgen trafen wir die Familie von Iwan, dem bloggenden Bären sowie Trainer von Anette, zum Frühstück. Im Anschluss schlenderten wir in die Salzburger Altstadt. Dort ließen wir uns Sachertorte mit Schlagobers schmecken. Verspeist haben wir sie übrigens im Café Fürst. Dort wurde die Mozartkugel erfunden!

Cafe Fürst Salzburg

Schließlich wurde es Zeit für die Startnummernausgabe. Diese fand erneut Stieglkeller statt. Beim Salzburger Trailrunning-Festival werden neben dem Kindertrail die folgenden Läufe angeboten:

  • Festungstrail: 15 km, 570 hm
  • Panoramatrail: 7 km, 205 hm
  • Gaisbergtrail: 22 km, 1.135 hm
  • Gaisbergrace: 12 km, 1.080 hm

Ich hatte mich natürlich erneut für die „harmloseste“ Variante, den Panoramatrail, entschieden. Die Startgebühr betrug 20 Euro und hierfür gab es wieder eine gut gefüllte Startertüte.

Salzburg Trailrunning Festival

Mitterweile hatten wir auch Astrid getroffen und gemeinsam mit ihr machten wir uns auf den Weg hoch zum Festungsberg. Immer wieder bin ich von der wunderschönen Aussicht von da oben auf die Stadt Salzburg begeistert! Und wie immer in den letzten Jahren durften wir blauen Himmel und Sonnenschein genießen.

Salzburg

Danach wurde es Zeit für das Mittagessen. Und da es sich bereits in den letzten Jahren bewährt hatte, machten wir uns erneut auf zum vegan-vegetarischen Restaurant The Green Garden. Und ich wurde nicht enttäuscht – der von mir ausgewählte Flammkuchen war super lecker!

The Green Garden Salzburg

Im Anschluss schnell zurück ins Hotel, in die Laufklamotten schlüpfen und wieder zurück zum Kapitelplatz. Dort war der Start für alle Läufe.

Salzburg Trailrunning Festival

16 Uhr fiel der Startschuss für die Teilnehmer am Festungstrail. Dort waren Astrid und auch Steve dabei. Für Anette, André und mich ging es zehn Minuten später auf die Strecke. Bei mir war es genauso wie bei Anette die dritte Teilnahme. Im letzten Jahr konnte ich ja leider aufgrund meiner Rückengeschichte nur zuschauen. Insgesamt waren wir knapp 150 Teilnehmer beim Panoramatrail.

Salzburg Trailrunning Festival

Zunächst ging es erst einmal ganz harmlos los: eine Runde um den Dom und weiter durch den Festspielbezirk. Doch dann begann das Grauen! Noch bevor wir den ersten Kilometer gemeistert hatten, wartete die erste Treppe auf uns. Ich versuchte erst gar nicht diesen Anstieg mit dem harmlos klingenden Namen Clemens-Holzmeister-Stiege laufend zu bewältigen. Ich verfiel nach wenigen Sekunden ins Gehen – die meisten Läufer um mich herum glücklicherweise auch. Und als ich dachte, dass es das erstmal mit Treppen war, warteten die nächsten Stufen auf uns.

Salzburg Trailrunning Festival

Dann waren wir auf dem Mönchsberg und dort warteten glücklicherweise erst mal keine weiteren Treppen auf mich. Dafür wurde ich mit einem wunderschönen Blick auf die schneebedeckten Gipfel rundum belohnt. War das toll! Am liebsten wäre ich für ganz viele Fotos stehen geblieben …

Salzburg

Also weiter – hoch & runter und kreuz & quer über den Mönchs- und Festungsberg. Bald hatte ich die Orientierung verloren. Daher war es schön noch ein bekanntes Gesicht zu erblicken – Steve flitzte auch da oben durch die Gegend.

Salzburg Trailrunning Festival

Einmal ging es so völlig wild einen Anstieg im Wald hoch. Zum Glück war der Untergrund trocken, sonst hätte ich noch größere Probleme gehabt den Hang über diverse Stämme hochzukommen. Zum Glück trug Trailschuhe (PureGrit von Brooks) – übrigens die einzigen, die ich besitze.

Schließlich war die Richterhöhe erreicht, die mit 507 Metern die höchste Erhebung des Mönchsberges und damit des Laufes darstellte. Dort konnte ich dann noch Anette winken.

Salzburg Trailrunning Festival

Noch bevor wir Kilometer 5 erreicht hatten, ging es abwärts. Anfangs freute ich mich noch darüber, aber nicht lange. Es wurde richtig steil und man musste wirklich tierisch aufpassen und hatte Probleme abzubremsen. Das war nicht ungefährlich und ich war froh als ich unversehrt unten ankam.

Salzburg Trailrunning Festival

Dank der Warnung vor dem Lauf wusste ich, dass bei Kilometer 6 noch ein kleiner Anstieg auf mich wartete. Da hatte ich dann wirklich genug und verfiel wieder ins Gehen. Aber kurz danach ging es dann nur noch abwärts ins Kaiviertel. Da waren zwar noch Pflastersteine und enge Gassen zu bewältigen, aber es war nicht mehr weit bis zum Ziel. Kurz davor wäre ich zwar fast noch falsch abgebogen, aber zum Glück wies mich ein Helfer darauf hin.

Bei 49:37 min erreichte ich das Ziel auf dem Kapitelplatz. Damit hatte ich meine Zeit von vor zwei Jahren sogar um fast 1,5 Minuten verbessern können. Wie das klappen konnte, weiß ich allerdings nicht. Denn trainiert hatte ich für diesen Lauf nicht – weder Berg- noch Treppentraining hatte ich in den letzten Monaten absolviert.

Salzburg Trailrunning Festival

Ich belegte bei den Damen Platz 33 von 66 und Platz 101 (von 148) Startern. Damit war ich sehr zufrieden! Anette kam auch kurz nach mir ins Ziel und hatte ihre Zeit aus dem letzten Jahr super verbessert. Glückwunsch! Die Medaillen hatten wir uns wirklich hart erarbeitet.

Und auch wenn ich unterwegs ganz viel geflucht habe, so war ich mir doch spätetestens beim Zieleinlauf wieder sicher, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin!

Den Samstagabend ließen wir dann bei österreichischen Leckereien, wie Kärtner Nudeln und Kaiserschmarrn, im Altstadtwirtshaus Goldene Kugel ausklingen. Köstlich!

Goldene Kugel Salzburg

Den sonnigen Sonntagvormittag nutzte ich dann um noch ein paar Höhenmeter auf dem Kapuzinerberg zu sammeln. Diesen hatten ja die Teilnehmer am Gaisbergtrail und -race noch am selben Morgen bewältigen dürfen. Mir hat dieser Berg schon im Spaziermodus gereicht 🙂

Kapuzinerberg Salzburg

Am frühen Nachmittag durfte ich beim Abflug noch einen letzten Blick auf die wunderschöne Bergwelt um Salzburg werfen und dann war ich schon wieder zurück in Berlin. Aber als Trost waren im Rucksack wenigstens noch Mozartkugeln dabei!

Salzburg

Fazit: Das Salzburger Trailrunning-Festival bietet für jeden Geschmack einen passenden Lauf. Der Panoramatrail eignet sich am besten für Einstiger und ist auch ohne spezielles Training machbar. Aber Achtung: Suchtfaktor! Und während des Laufs besteht die Gefahr, dass man sich selbst für die Teilnahme verflucht 🙂 Das nehme ich 2017 gern wieder in Kauf!

Weitere Berichte findet Ihr hier:

Ausstattung: PureGrit von Brooks, Tights und Shirt von Brooks, Fitbit Surge, Formbelt

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