Verfasst von: Manu | August 31, 2019

Knieprobleme oder der 10. Dresdner Nachtlauf …

Mitte August steht ein Pflichttermin in meinem Laufkalender und zwar der Dresdner Nachtlauf. In diesem Jahr sollte er bereits zum zehnten Mal stattfinden. Und auch für mich würde es die zehnte Teilnahme werden. Der Dresdner Nachtlauf ist der einzige Lauf, an dem ich jedes Jahr seit der ersten Auflage teilnehme.

Donnerstagabend fuhrt ich mit dem Flixbus vom Alexanderbus in knapp drei Stunden nach Berlin. Gegen 20 Uhr traf ich in Dresden ein. Mein Domizil für das Wochenende sollte das ibis Budget am Altmarkt werden – praktisch, günstig, gut!

Am Freitagvormittag stand erst einmal shoppen auf dem Plan. Am Nachmittag traf dann Svea aus Berlin ein und wir holten in der Centrum-Galerie unsere Startunterlagen ab. Wir hatten uns Beide für die 13,8 km angemeldet. Darüber hinaus sind seit einigen Jahren auch 5 km im Angebot. Ich hatte 14 Euro Startgebühr bezahlt .Neben der Startnummer gab es diverse Flyer, ein Schaumbad sowie zum zehnjährigen Jubiläum einen Laufgürtel.

Danach trafen wir uns noch mit einer weiteren Freundin im Wilma Wunder am Altmarkt.

Für 20 Uhr war der Start auf der Wilsdrufer Straße angekündigt. Wir trafen uns vorher noch mit Hannah, Carsten und Jörg.

Wir versuchten uns relativ weit vorn im Startblock aufzustellen, denn die Startgasse ist schmal und man muss sonst relativ lange warten bis man los kann. Bei uns dauerte es dann trotzdemüber 5 Minuten.

Die Temperaturen von 23° C waren ideal zum laufen – in den Vorjahren war es ja immer sehr heiß gewesen. Nur mein Trainingszustand war nicht so ideal. Meine längste Distanz war in diesem Jahr 8 km gewesen!

Nach kurzer Zeit kamen wir auf dem Radweg an der Elbe an und von da aus ging es die ganze Zeit an der Elbe entlang. Ist eine echt schöne Strecke!

Ich war auch noch recht fix unterwegs und nachdem wir die Waldschlösschenbrücke passiert hatten, kam auch bald das Blaue Wunder in Sicht. Kurz dafür waren die 5 km erreicht, die ich in knapp unter 27 min geschafft hatte. Doch noch bevor ich das Blaue Wunder überqueren konnte, machte sich mein Knie bemerkbar. Ich bekam auf der linken Seite Knieschmerzen. Daher begann ich kleine Gehpausen einzulegen. Ich hatte Svea noch vor dem Lauf erzählt, dass ich bei diesem Lauf schon oft mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Aber ich hatte nicht auch heute damit gerechnet.

Auf der anderen Elbseite begann dann auch der schwierigere Abschnitt der Strecke mit Kopfsteinpflaster. Dort ging ich dann nur noch und die Schmerzen ließen durchgängiges Laufen auch sowieso nicht mehr zu.

Es war wie immer schön auf das beleuchtete Dresden im Dunklen zuzzulaufen. Leider konnte ich das aufgrund meiner Knieschmerzen aber nicht so wirklich genießen. Zumal dann auch noch Schmerzen auf der rechten Knieaußenseite auftraten.

Abgesehen von den Schmerzen wurde es dann also ein ganz gemütlicher Lauf mit vielen Gehpausen zwischendurch. Ich war froh als wir dann wieder in der Innenstadt waren und über die Brücke auf die andere Elbseite liefen.

Diesmal freute ich mich auch auf den Anstieg kurz vor dem Ziel. Denn erstens hatte ich noch viel Puste und zweitens war bergauf für meine Knie am besten. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass ich sogar noch unter 1:30 h finishen sollte und somit gab es doch einen kleinen Zielsprint. Im Endeffekt kam ich bei 1:28:59 h an und war damit unter diesen Umständen auch sehr happy. Und es war auch bei Weitem nicht meine langsamste Zeit bei diesem Lauf gewesen.

Ich holte mir noch meine Medaille ab – die Getränkestände ließ ich jedoch links liegen, da sie so voll waren. Nur eine Banane holte ich mir noch.

Im Hotel duschte ich mich und dann bin ich mit Hannah und Carsten auf das Stadtfest. Da sollte auf dem Theaterplatz Gestört aber geil spielen und die schauten wir uns an. Zufällig trafen wir dann auch noch Uli und Jörg.

Am Samstagmorgen fühlte ich mich wie nach einem Marathon. Die Beine und vor allem Knie taten noch sehr weh. Im Laufe des Tages wurde es jedoch zum Glück besser.

Am Nachmittag traf ich mich mit Katrin auf die obligatorische Eierschecke. Im Anschluss sah ich endlich ein Idol aus meiner Jugend live. IC Falkenberg spielte auf dem Theaterplatz.

Abends stand dann auch wieder Stadtfest mit Joris an, wo ich auch wieder Leute vom Parkrun traf.

Am Sonntagvormittag brachte mich das Flixbus leider schon wieder zurück nach Berlin. Die Zeit in Dresden war wieder viel zu schnell vorbei. Ich hoffe ich komme in diesem Jahr noch einmal nach Dresden!

Fazit: Der Dresdner Nachtlauf hat auch beim zehnten Mal nicht seine Faszination verloren! Ich lege diesen Lauf jedem ans Herz und er lässt sich außerdem ideal mit dem Stadtfest verbinden. 2020 bin ich auf jeden Fall in Dresden wieder dabei!


Responses

  1. Hallo Manu, unter den Umständen (Knie und Trainingszustand) doch ein gutes Ergebnis 😉 Glückwunsch zum Finish. Hört sich alles sehr nett an, schade, dass Dresden von uns aus nur sehr langwierig zu erreichen ist … Gruß Iwan


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