Verfasst von: Manu | Juni 23, 2017

After-Work-Lauf am Brandenburger Tor oder der Berliner Firmenlauf …

Neulich war mal wieder so ein Tag an dem ich nach dem Tag im Büro müde zuhause auf dem Sofa saß. Normalerweise hätte ich dort auch den Rest des Abends verbracht. Doch am Mittwoch war es anders … Ich hatte noch etwas vor und zwar den Berliner Firmenlauf. Den Startplatz hatte ich über das Team Erdinger Alkoholfrei kostenlos erhalten.

Zweimal hatte ich bereits am Berliner Firmenlauf teilgenommen – das letzte Mal vor drei Jahren.

Noch einen Tag zuvor wäre ich wahrscheinlich bei Temperaturen von über 30 Grad nicht gestartet. Am Mittwoch waren es zwar auch immer noch über 20 Grad, aber es war wesentlich angenehmer.

Start und Ziel vom Berliner Firmenlauf sind direkt am Brandenburger Tor. Erstmalig wurde in diesem Jahr das gesamte Gelände abgesperrt. An mehreren Stellen waren Einlasskontrollen. Ich hatte Pech und wählte die Stelle, an der es am vollsten war und am längsten dauerte. Dabei war ich schon eine Stunde vor dem Start vor Ort. Zum Glück war André schneller drin und er holte dann auch schon die Startunterlagen ab.

Im Endeffekt hatten wir dann doch noch etwas Zeit. Und dann wurden die Starts aufgrund der Staus auch noch um ein paar Minuten nach hinten verschoben.

Zunächst starteten die Skater, gefolgt von den Rollstuhl- und Einradfahrern. Unser Start über die 5,5 km war ursprünglich für 19:20 Uhr geplant, doch der verzögerte sich noch um ein paar Minuten.

Glücklicherweise hatten wir uns recht weit vorn eingeordnet, denn das Gedränge war auf den ersten Metern sehr groß.

Wir liefen zunächst über die Behren- und Wilhelmstraße und dann wieder Richtung Tiergarten. So einige Läufer nahmen sehr großzügig Abkürzungen, was den Ordern egal zu sein schien.

Ich hatte für den Lauf keine großen Ambitionen – ich wollte einfach nur wieder das Ziel erreichen 🙂

Bei etwa Kilometer 3 wartete ein Verpflegungspunkt mit Wasser auf uns und den nahm ich auch gern in Anspruch. Kurz danach tauchte die Siegessäule vor uns auf und wir liefen in ihre Richtung. Doch bevor ich diese erreichte, musste ich einen kurzen Stopp am Rand einlegen. Ich hätte sonst fast meinen Zeitmesschip verloren!

Auf der Straße des 17. Juni ging es dann nur noch geradeaus Richtung Brandenburger Tor und Ziel. Die letzten Meter waren etwas zermürbend, weil man das Ziel schon lange sehen kann, es aber im Endeffekt doch noch 1,5 km waren.

Die fünf Kilometer hatte ich in etwa 27 min geschafft. Auf den letzten Metern gab ich dann noch einmal Gas, denn eine Zeit von unter 30 min für die 5,5 km war machbar. Und bei 29:46 min erreichte ich schließlich auch das Ziel. Damit belegte ich Platz 51 (von 398) in meiner Alterklasse.

Die Verpflegung im Ziel war für eine kurze Strecke super: Wasser, Bier sowie Obst und Riegel.

Im Anschluss rockte noch Roof Garden die Bühne, aber wir waren müden und fuhren dann doch lieber schon nach Hause.

Fazit: Der Berliner Firmenlauf  bietet mit Start und Ziel eine tolle Kulisse für einen Lauf! Man sollte nur bedenken, dass schnelles Laufen etwas schwierig ist. Es ist voll und die Strecke teilweise blockiert aufgrund der unzähligen Teilnehmer, die das erste Mal in ihrem Leben an einem Lauf teilnehmen.


Responses

  1. Hallo Manu, Du beschreibst genau das, was Frauchen die Firmenläufe verleidet hat – voll, Startzeiten können nicht eingehalten werden )hier in Nürnberg standen wir mal über 1 Stunde bei brütender Hitze!), abkürzende „Läufer“ … macht wenig Spaß. Aber Brandenburger Tor ist schon toll … Gruß Iwan

    • Ja, daher habe ich auch nur teilgenommen, weil der Startplatz gratis war 🙂

    • Firmenläufe sind auch nicht wirklich meins. Sicherlich nett mit Kollegen zu laufen, aber oft gibt es halt doch ziemlich große, organisatorische Mängel.
      Hier gab es vor zwei Jahren bei brütender Hitze für die, „die zu langsam“ waren keinerlei Verpflegung mehr.

      • Keine Verpflegung bei großer Hitze darf natürlich nicht passieren!


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