Verfasst von: Manu | September 2, 2017

Hindernislauf oder die 5 km beim Sportschecklauf in Magdeburg …

Bereits zweimal hatte ich am Nachtlauf in Magdeburg teilgenommen, der im Rahmen der Sportscheckläufe stattfindet. Die letzte Teilnahme war aber mittlerweile schon vier Jahre her. Es wurde also einmal wieder Zeit für diesen Lauf! Daher bewarb ich mich beim Team Erdinger um einen Startplatz und diesen erhielt ich dann auch.

Freitagnachmittag fuhr ich nach der Arbeit mit dem Zug in knapp über 1:30 h von Berlin nach Magdeburg. Diesmal hatte ich mir ein Zimmer im direkt am Dom gelegenen Motel One gebucht. Von da aus sollten es bis zum Start und Ziel nur fünf Minuten sein. Und auch vom Bahnhof aus, waren es nicht einmal zehn Minuten.

Am Nachmittag bummelte ich durch die Innenstadt. Dazu gehörte natürlich auch erneut ein Besuch der Grünen Zitadelle, einem von Hundertwasser entworfenen Gebäude, dazu.

Die Startunterlagen erhielt ich im Startbereich. Wie bei den Sportscheckläufen üblich erhält jeder Teilnehmer ein Shirt und das passte auch perfekt. Außerdem gab es einen Sportbeutel mit ein paar Kleinigkeiten. Ich hatte mich übrigens für die 5 km entschieden. Bei den Malen davor war ich immer 10 km gelaufen, aber eine Runde sollte mir dieses Mal reichen 🙂

Halb 8 waren zunächst die Kleinen dran. Der Start für die 5 km war für 20 Uhr geplant. Aufgrund der Nähe meines Hotels machte ich mich erst 15 min vorher auf den Weg. Das sollte sich als Fehler herausstellen. Ich kam nur noch in das hintere Startfeld und stand somit hinter sehr vielen langsamen Läufern.

Besonders kurz nach dem Start war es schlimm. Ich versuchte jede kleine Lücke zu nutzen, um zu überholen. Wir waren auf dem Breiten Weg gestartet und bogen kurze Zeit später nach rechts ab. Auf der Ernst-Reuter-Allee liefen wir dann auf der Strombrücke über die Elbe. Leider mussten wir auf dem Fußweg laufen, so dass Überholen schwierig war. Auf der anderen Elbseite liefen wir dann an der Elbe entlang weiter. Dort konnte man dann wenigstens auf dem Rasen am Rand überholen. Ich glaube es hat im Endeffekt bis Kilometer 3 gedauert bis ich in etwa den richtigen Platz für mich gefunden hatte.

Der Blick auf den Dom auf der anderen Elbseite im Sonnenuntergang war toll! Leider war keine Zeit für ein Foto 🙂

Am Funkhaus und der Stadthalle vorbei und dann erwartete uns kurz vor der Sternbrücke ein cooler Discobogen. Und der dort eingesetzte Moderator war auch gut drauf 🙂

Wir liefen dann direkt an der Elbe zurück und das war der für mich schönste Streckenabschnitt. Kurz vor dem Dom wartete dann noch ein Anstieg auf uns, schließlich noch eine kleine Schleife und wir waren wieder auf dem Breiten Weg.

Also nur noch einige Meter geradeaus und dann hatten wir es geschafft. Ich gab noch einmal Gas und bei 26:43 min erreichte ich da Ziel. Mit dieser Zeit erreichte ich Platz 13 (von 61) in meiner Altersklasse und Platz 78 (von 517) bei den Damen. Damit war ich sehr zufrieden.

Eine Medaille gab es noch und darüber hinaus so richtig viel Zielverpflegung! Diverse Getränke, alkoholfreies Bier und einige Snacks, inklusive Obst, waren im Angebot.

Um 21:15 Uhr waren dann die 10-km-Läufer dran. Zu dem Zeitpunkt stand ich jedoch gerade unter der Dusche 🙂

Heute früh fuhr ich dann wieder mit dem Zug zurück nach Berlin. Der Kurzausflug nach Magdeburg hatte sich auf jeden Fall gelohnt!

Fazit: Der Nachtlauf in Magdeburg ist mit einer Startgebühr von 28 Euro zwar nicht gerade günstig, aber dafür gibt es ein schönes Shirt, eine Finishertüte, eine Medaille sowie Zielverplegung wie bei einem Halbmarathon. Außerdem macht es Spaß im Sonnenuntergang an der Elbe zu laufen!


Responses

  1. Hallo Manu,
    da bist Du ja noch ordentlich nach vorne gelaufen! Glückwunsch zum gelungenen Ausflug. Gruß Iwan und sein Frauchen

    • Lieben Dank!

  2. Ui – Magdeburg sieht ja erstaunlich schön aus! Ich mag das selbst nicht, wenn es so wahnsinnig eng ist am Anfang – aber Dir scheint das nichts ausgemacht zu haben 😉
    Liebe Grüsse
    Ariana

    • Ja, Magdeburg hat so einige schöne Ecken! LG

  3. Der Sportschecklauf in Berlin wartet auch mal wieder auf dich… 🙂

    • Ach, den bin ich schon so oft gelaufen 🙂


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