Verfasst von: Manu | August 29, 2017

Maritime Medaillen oder die 10 km beim Półmaraton in Stettin …

Laute Musik, Wodka und auf dem Boden liegende Jugendliche … So sah meine Anreise nach Stettin (polnisch: Szczecin) am letzten Freitag aus. Eigentlich ist es möglich die polnische Stadt in unter drei Stunden mit dem Zug und ohne Umsteigen zu erreichen. Doch letzte Woche gab es nicht nur einen Schienenersatzverkehr, sondern auch noch zwei Züge im Anschluss. Und unglücklicherweise fand an dem Wochenende in der Nähe von Stettin ein Festival statt. Gefühlt die Hälfte der erwarteten Festivalbesucher war in meinem Zug. Aber trotz hohem Alkoholpegel meiner Mitfahrer, hatte ich sogar ein nettes Gespräch über das Laufen.

Bereits zum dritten Mal hatte ich mich für den Halbmarathon in Stettin angemeldet. Nachdem ich 2015 den Halbmarathon und im letzten Jahr die 10 km gelaufen war, sollten es in diesem Jahr wieder die 10 km werden. 15 Euro hatte ich für die Startgebühr bezahlt.

Jedenfalls war ich froh als ich dann am späten Freitagnachmittag aus dem überfüllten Zug in Stettin kletterte. 20 min später war ich dann auch endlich in unserem Appartment angekommen. Eine nette kleine Wohnung in der 6. Etage und einer schönen Terasse erwarteten mich.

Am späten Abend kam dann auch André aus Berlin an – er hatte mit dem Flixbus die bessere Wahl der Anreise getroffen 😉

Samstagvormittag liefen wir zur Floating Arena, einer Schwimmhalle. Dort erhielten wir unsere Startunterlagen. Neben der Startnummer und diversen Flyern erhielten wir ein schickes Funktionsshirt.

Am Nachmittag trafen wir dann Udo aus Rostock im Café 22. Dieses Café im 22. Stock des PEZIM-Gebäudes bietet einen tollen Blick über die Stadt. Außerdem wird dort sehr leckerer Kuchen serviert!

Im Anschluss spazierten wir ein wenig durch Stettin – unter anderem über die Hakenterasse. Schließlich landeten wir auf der Uferpromenade an der Oder. Dort nahmen wir dann unser Abendessen zu uns.

Der Start für beide Distanzen war am Sonntag für 9 Uhr angesetzt. Wir machten uns etwa 40 min vorher zu Fuß auf den Weg zum Start am Platz Jasne Błonia. Dort trafen wir dann auch Udo, der den Halbmarathon laufen würde.

Auch wenn Regen angesagt war, so schien bei unserem Start sogar die Sonne und die Temperaturen von knapp unter 20 Grad waren angenehm.

Die Strecke war im Vergleich zu den Vorjahren unverändert geblieben. Am schönsten ist die Passage auf der Hakenterasse und vorbei am Neuen Rathaus.

Kurz darauf hatten wir bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Ich hatte hierfür 31 min benötigt. Der erste Getränkepunkt wartete dann auch auf uns. Und ich hatte das Wasser auch nötig.

Und wer wollte, der konnte sogar eine Abkühlung unter einer Dusche nehmen 🙂

Irgendwie war ich nicht so fit und die letzten Kilometer wurde ich immer langsamer. Ich war echt froh, als ich kurz nach Kilometer 9 schon einmal am Ziel vorbei lief. Das Ziel war auch am Jasne Błonia.

Auf den letzten Metern fand ich dann doch noch etwas Energie für den Endspurt. Bei 1:03:21 h erreichte ich das Ziel.

Als Medaille erhielten wir in diesem Jahr ein cooles Steuerrad. Im letzten Jahr war es ein Anker gewesen. Außerdem gab es für jeden Läufer eine Tüte von Netto mit Isogetränk, Müsliriegeln und einer Banane. Leider waren aber nicht mehr das Obst und der Kuchen im Zielbereich, so wie im letzten Jahr, im Angebot.

Wir mussten dann schnell ins Appartment zurück, da wir bis 12 Uhr auschecken mussten.

Die Rückfahrt war dann im Flixbus auf jeden Fall um einiges entspannter als die Hinfahrt 🙂

Fazit: Den Halbmarathon in Stettin kann ich auf jeden Fall empfehlen! Er bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, ist perfekt organisiert und als Belohnung wartet im Ziel immer eine tolle Medaille!


Responses

  1. Am besten gefällt mir das Foto des Kuchens, sieht lecker aus 😉 Zeit ist doch gut, Glückwunsch zum Finish … unter den Umständen …
    Viele Grüße aus Nürnberg

    • Ja, ja – den Iwan interessiert nur der Kuchen 😉

  2. Ein wunderschöner Bericht – ich war auch erst kürzlich mit ziemlich vielen Festivalbesuchern im Zug und kann davon ein Lied singen…
    Aber bei so einer schicken Medaille tut man sich das ja gerne an 🙂
    Liebe Grüsse
    Ariana

    • Ja, die Medaille war ein guter Ausgleich für den Stress auf der Hinfahrt 😉


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