Verfasst von: Manu | August 21, 2017

Gewitter im Anmarsch oder der Dresdner Nachtlauf 2017 …

Sicherlich hat jeder von Euch mindestens einen Lieblingslauf. Einer meiner Lieblingsläufe ist der Dresdner Nachtlauf, der jedes Jahr Mitte August stattfindet. Und dieser Lauf gehört nicht nur zu meinen Lieblingsläufen, sondern ich war seit der ersten Auflage 2010 auch jedes Jahr dabei.

Somit sollte ich in diesem Jahr bereits zum achten Mal am Dresdner Nachtlauf teilnehmen.

Donnerstagabend erreichte ich die sächsische Landeshauptstadt und bezog erneut Domizil im NH-Hotel auf dem Altmarkt.

Den Freitag nutzte ich zunächst um ein wenig zu shoppen und die übliche Tour durch die Stadt zu machen: Frauenkirche, Brühlsche Terasse und Zwinger. Und es gab die obligatorische Eierschecke!

Am Nachmittag holte ich dann bei Karstadt in der Centrum-Galerie die Startunterlagen ab. Seit letztem Jahr sind zwar Strecken im Angebot – neu sind seit 2016 die 5 km. Wir hatten uns natürlich wieder für die 13,8 km angemeldet und dafür 15 Euro bezahlt. Hierfür gab es neben der Startnummer einen Turnbeutel mit diversen Flyern.

Fast stündlich checkte ich die Wettervorhersage für den Abend. Gewitter waren angekündigt und zwar genau zum Start des Laufes. Mit über 25 Grad war es sehr warm.

Über 4.000 Läuferinnen und Läufer warteten um 20 Uhr auf den Startschuss auf der Wilsdruffer Straße am Altmarkt. Für mich dauerte es über 12 min bis ich die Startlinie überqueren durfte.

Nach noch nicht einmal einem Kilometer waren wir dann schon an der Elbe. Von da aus liefen wir dann immer auf dem Elberadweg entlang Richtung Blaues Wunder. Für die Nicht-Dresdner unter Euch – das Blaue Wunder ist eine Brücke!

Es ist immer wieder schön so an der Elbe zu laufen! Ich war zu Beginn auch recht fix unterwegs, doch dann sehnte ich so langsam das Blaue Wunder herbei. Aber erstmal unter der Waldschlösschenbrücke hindurch und dann wartete kurz vor Kilometer 5 auch der erste Getränkepunkt auf uns. Ich ging ein paar Schritte und bei 5 km zeigte die Uhr eine Zeit von 29 min.

Schließlich liefen wir über das Blaue Wunder. Da war zwar noch nicht ganz die Hälfte der Strecke geschafft, aber für den Kopf ist es gut schon wieder auf dem Rückweg zu sein.

Kurz nach der Brücke erwartete uns dann dann schwierigste Teil der Strecke: Kopfsteinpflaster! Zu dem Zeitpunkt war es auch schon dunkel und ich lief ganz vorsichtig.

Kurze Zeit später dann Getränkepunkt Nummer 2 und es gab die ersten Regentropfen von oben. Ein Donnergrollen war zum Glück noch nicht zu vernehmen.

Die 13,8 km waren für mich ja eine lange Distanz. Das letzte Mal war ich mehr als 10 km Anfang April gelaufen! Aber mir ging es noch recht gut und damit es auch so blieb, legte ich immer mal wieder eine kurze Gehpause ein.

Wir liefen dann am Start des 5-km-Laufes durch. Die Läufer durften erst 22 Uhr auf die Strecke. Die Stimmung dort war super!

Auch die Feuerwehr wartete wieder mit einem Wasserschlauch auf uns und diese Erfrischung war auch angebracht.

Wie in den Vorjahren gab es am Wegesrand auch wieder Knicklichter und Flammentöpfe. Und ein besonders Highlight war erneut der „Disco-Wald“.

Als die beleuchtete Skyline von Dresden auftauchte, waren die Mühen fast vergessen. Wir überquerten die Carolabrücke und gelangten so wieder auf die andere Elbseite.

Auf dem letzten Kilometer sammelte ich dann noch einmal ziemlich viele Läufer ein, denn da waren noch ein paar Kraftreserven vorhanden 🙂

Bei 1:28:50 h erreichte ich schließlich das Ziel. Ich ließ mir die Medaille umhängen und hätte gern etwas getrunken. Aber an den Ständen war es total voll, dass ich doch lieber schnell ins Hotel bin, welches nur 2 min entfernt war. Und auf dem Rückweg zum Hotel ging dann auch das Unwetter los. Das hatte ich perfekt abgepasst!

Wir ließen den Abend dann noch mit unseren Brandenburger Lauffreunden bei Vapiano ausklingen während es draußen wie verrückt regnete. Die armen 5-km-Läufer!

Am nächsten Tag fuhren wir mit der S-Bahn in einer halben Stunde ins Elbsandsteingebirge. Unser Ziel war der Kurort Rathen. Dort wanderten wir zum beliebtesten Aussichtspunkt in der Sächsischen Schweiz. Die Bastei mit der Basteibrücke konnten wir nach einer halbstündigen Wanderung mit vielen Höhenmetern bestaunen. Ziemlich viele Leute waren unterwegs, aber es war dennoch toll!

Am Abend besuchten wir dann das Stadtfest in Dresden. Dort genossen wir am Abend das Konzert mit Max Giesinger! Echt großartig!

Sonntag fanden die wunderbaren Tage in Dresden leider schon wieder ein Ende. Doch spätestens im nächsten Jahr werden wir wieder im schönen Elbflorenz sein. Und für den Dresdner Nachtlauf melde ich mich die nächsten Tage auch schon an 🙂

Fazit: Den Dresdner Nachtlauf kann ich uneingeschränkt empfehlen! Oder warum würde ich dort sonst seit 2010 jedes Jahr wieder antreten? 🙂 Eine tolle Strecke an der Elbe entlang und großartige Stimmung – seid Ihr nächstes Jahr dabei?


Responses

  1. Klingt sehr stimmungsvoll – ein Discowald 😉 Gut, dass das Gewitter erst später losbrach …

    • Oh ja, da hatten wir wirklich Glück mit dem Gewitter! 🙂

  2. Die Strecke hört sich wirklich interessant an 🙂 Gratuliere zum Finish! LG

    • Vielen Dank Astrid!


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