Verfasst von: Manu | Mai 21, 2017

Sightseeing mit Tempo oder der Leipziger Nachtlauf …

Beim Dresdner Nachtlauf bin ich seit Anfang an dabei – beim Leipziger Nachtlauf hatte bisher eine Teilnahme noch nie geklappt. Ich war zwar schon einmal angemeldet gewesen – musste dann jedoch aufgrund einer Verletzung zuschauen. Doch dieses Jahr sollte sich das ändern! Beide Läufe werden übrigens vom selben Veranstalter (Laufszene Events) organisiert.

Freitagnachmittag fuhr ich direkt nach der Arbeit mit dem IC nach Leipzig. Nach knapp einer Stunde Fahrtzeit erreichte ich größte Stadt Sachsens. Diesmal hatte ich ein Appartment gemietet und zwar ein Zimmer bei Lodge Leipzig auf der Ritterstraße. Die Schlüsselübergabe klappte perfekt und ich war von der 60-Quadratmeter-Wohnung sehr angetan.

Ich bummelte noch ein wenig durch die Stadt und am Abend traf ich mich mit meinem alten Brieffreund Dani zum Essen. Wir waren im Dhillons auf der Reichsstraße. Dort aß ich einen total leckeren Halloumi-Burger mit Süßkartoffelpommes!

Am Samstag nutzte ich das schöne Wetter um durch die tolle Innenstadt von Leipzig zu bummeln. Die Stadt hat sich wirklich herausgemacht und ich beginne Leipzig immer mehr ins Herz zu schließen. Aber Dresden wird sie wohl nie von Platz 1 verdrängen können 🙂

Am Nachmittag holte ich dann auf dem Marktplatz die Startunterlagen für den Nachtlauf ab. Ich hatte mich für die 5 km angemeldet. 10 km und ein Kinderlauf über 1,2 km waren noch im Angebot. Die Startgebühr betrug 15 Euro und dafür gab es die Startnummer und eine Plastiktüte mit Flyern 🙂

Am Abend durften dann zunächst die Kinder auf dem Marktplatz starten. Für uns 5-km-Läufer war der Start um 20 Uhr geplant. Von unserem Appartment aus waren es gerade einmal 5 min bis zum Startort.

Wir waren 15 min vorher da und es war alles sehr übersichtlich. Bei den Teilnehmerzahlen ist definitiv noch Luft nach oben. Man sieht ja beim Dresdner Nachtlauf wie hoch die Anmeldezahlen dort sind.

Wir waren um die 350 Läuferinnen und Läufer, die dann 20 Uhr auf die Strecke geschickt wurden. Auf den ersten Metern war es etwas eng, aber das wurde zum Glück bald besser.

Der Kurs führte kreuz und quer durch die Innenstadt von Leipzig und als Auswärtiger verlor man schnell die Orientierung.

Ich hatte für diesen Lauf kein Ziel – ich wollte nur die Strecke genießen und hoffte, dass mein Rücken sich nicht beschwerte. Aufgrund meiner Rückenschmerzen Anfang Mai, war der Nachtlauf erst der dritte Lauf überhaupt im Mai.

Die Temperaturen von etwa 18° C waren ganz angenehm zum Laufen. Ich kam gut über den ersten Kilometer und hatte da noch so Einige überholt. Bei Kilometer 2 kamen wir an der Nikolaikirche vorbei und wenige Meter später direkt an unserem Appartment.

Quelle: Laufszene Sachsen

Vorbei am Gewandhaus und der Moritzbastei sowie am Burgplatz und bald war ich auch schon auf dem letzten Kilometer. Ich rechnete mir eine 26er-Endzeit aus, was die schnellste Zeit über 5 km in diesem Jahr bedeutet hätte.

Doch als ich den Marktplatz erahnte, legte ich noch einen Endspurt hin und flog bei 25:32 min über die Ziellinie. Das war meine bisher schnellste Zeit über die 5 km seit dem Bandscheibenvorfall und (wenn ich es richtig recherchiert habe) auch meine drittschnellste Zeit über diese Distanz überhaupt.

So richtig erklären kann ich es mir nicht und es lag auch nicht an einer zu kurzen Strecke 🙂 Ich belegte jedenfalls Platz 3 (von 22) in meiner Altersklasse und Platz 24 (von 216) bei den Frauen.

Das war wirklich ein unverhofft schneller Lauf und ich konnte mich somit umso mehr über die schicke Medaille freuen!

Im Ziel gab es genügend Getränke und sogar Obst. 21 Uhr starteten dann die 10-km-Läufer, doch zu diesem Zeitpunkt waren wir gerade zurück im Appartment zum Duschen. Als wir uns auf dem Weg zum späten Abendessen machten, konnten wir dann noch den Läufern zuschauen.

Heute Vormittag haben wir dann die wunderschöne Stadt Leipzig wieder verlassen. Aber ich bin mir sicher, dass wir 2018 spätestens wiederkommen!

Fazit: Wer Lust auf eine wunderbare Stadt in Sachsen hat, dem empfehle ich Leipzig! Und beim Leipziger Nachtlauf kann man optimal die Hightlights der Stadt im Laufschritt erkunden!


Responses

  1. Hallo Manu, je weniger Du trainierst, desto schneller wirst Du – irgendwie frustrierend … Glückwunsch zur Superzeit! 🙂 Einer meiner Kumpelbären kommt übrigens aus Leipzig, der sächselt noch nach inzwischen 26 Jahren hier 😉 Gruß Iwan

    • Vielen Dank! So richtig erklären kann ich es mir aber auch nicht 🙂 Wie heisst denn der sächsische Kumpelbär? Grüße von einer Sächsin an ihn!

      • Hüstel, er heißt Erich 😉

      • Aha 🙂

  2. Meinen Glückwunsch, dass Du eine Medaille mit nehmen konntest.
    Das motiviert ungemein.
    LG. Hilde

  3. Mein Leipzig lob ich mir ,wird nicht umsonst auch Klein Paris genannt. Es gibt viel zu entdecken je öfter man hier ist. Danke das du hier warst.

    • Danke, dass Du mich empfangen hast! 🙂


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