Verfasst von: Manu | Mai 2, 2017

Ein schneller Lauf an der Elbe oder die 5 km beim Oberelbemarathon in Dresden …

Wieder einmal war ich am letzten Freitag auf dem Weg in meine zweite Heimat Dresden. Die deutsche Bahn brachte mich in weniger als zwei Stunden in die sächsische Landeshauptstadt.

Unser Zuhause für das Wochenende sollte erneut unser Lieblingshotel in Dresden sein – das NH Collection direkt auf dem Altmarkt.

Natürlich stand wieder ein Lauf an – die 20. Auflage des Oberelbemarathons zog an diesem verlängerten Feiertagswochenende die Laufgemeinschaft nach Dresden.

Bereits vier Mal hatten wir am Oberelbemarathon teilgenommen – immer über die 10 km. Auch in diesem Jahr waren die 10 km geplant, aber dann hatte ich letzte Woche plötzlich Hüftprobleme. Es war zunächst überhaupt nicht klar, ob ich starten könnte.

Am Samstagvormittag spazierten wir zur Laufmesse im World-Trade-Center (ja, das gibt es in der Tat in Dresden). Und ich hatte mittlerweile beschlossen auf die 5-km-Distanz umzumelden. In diesem Jahr wurde diese Strecke das erste Mal angeboten. Also Glück gehabt!

Die Ummeldung war ohne Probleme möglich. Für die 10 km hatte ich ursprünglich 20 Euro bezahlt. In der Startertüte waren wie im letzten Jahr neben diversem Papier ein Gel-Chip und Duschgel zu finden.

Aufgrund des nicht so tollen Wetters, stand an dem Samstag nicht mehr soviel an. Am Abend waren wir nur noch lecker in einem vietnamesischen Restaurant essen.

Sonntagmorgen trafen dann auch unsere Lauffreunde Dirk, Carsten und Britta im Hotel ein. Auch wenn die Drei zum Start ans Blaue Wunder fahren mussten, konnten wir zur gleichen Haltestelle gehen. Sie fuhren mit der Straßenbahn zu ihrem Startort und uns brachte der Bus 62 in die Nähe der Waldschlößchenbrücke (Haltestelle Neubertstraße). Die Busfahrt dauerte nur 10 min und wir Läufer konnten an diesem Tag gratis fahren.

Von der Bushaltestelle waren es noch 5 min bis an die Elbe. Dort sollte auf dem Elberadweg an der umstrittenen Waldschlößchenbrücke später der Startschuss erfolgen.

Glücklicherweise war der Wettergott uns Läufern wohl gesonnen, denn die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Damit waren auch die noch kühlen Temperaturen von etwa 8° C auszuhalten.

Wir trafen noch Katja und eine Freundin von ihr und beim netten Plaudern verging die Zeit wie im Fluge bis zum Start.

9:10 Uhr wurden dann knapp 400 Läuferinnnen und Läufer auf die 5 km geschickt. Ich hatte eigentlich angenommen, dass wir geradeaus Richtung Dresden laufen würden. Aber kurz nach dem Start mussten wir nach links abbiegen und liefen einen kurzen Abschnitt auf dem Käthe-Kollwitz-Ufer. Kurz danach durften wir wieder auf den Elberadweg.

Der Elberadweg ist nicht gerade breit und somit war es besonders am Anfang etwas schwierig mit dem Überholen. Daher wich ich auf die Wiese auf.

Ich wusste ja gar nicht wie mein Körper so reagieren würden und hatte keinerlei Pläne für diesen Lauf. Der erste Kilometer zeigte jedoch, dass es ganz gut lief und ich überholte so einige Läufer. Wie ich feststellte, hätte ich mich ruhig etwas weiter vorn im Startblock aufstellen sollen.

Wir liefen auf der gleichen Strecke, wie später die 10-km-, Halbmarathon- und Marathonläufer. Daher tauchte auch nach etwa 1,5 km bereits der erste Verpflegungspunkt auf. Dort brauchte ich jedoch noch nichts.

Immer weiter an der Elbe entlang und bald tauchte auch die wunderbare Silhouette von Dresden auf. Es macht immer so einen großen Spaß bei diesem Anblick zu laufen!

Der nächste Verpflegungspunkt wartete unterhalb der Brühlschen Terasse auf uns und dort schlug ich dann doch zu. Aufgrund der Sonne war es mittlerweile doch recht warm geworden.

Beim letzten Kilometer wartete dann noch ein kleiner Anstieg auf uns und dann kam zunächst das Gebäude der ehemaligen Zigarettenfabrik Yenidze in Sicht. Schließlich war ich am Heinz-Steyer-Stadion und die letzten Meter auf der Stadion-Runde konnten gesprintet werden. In 26:49 min erreichte ich das Ziel und lief damit meine schnellste 5-km-Zeit in diesem Jahr.

Corinna hatte mich noch beim Spurt angefeuert und im Ziel traf ich André und Carsten. Dann traf auch Katja ein und wir warteten im Anschluss auf unsere 10-km-Läufer.

In der Zwischenzeit holte ich mir noch meine Urkunde ab. Offiziell gab es nur eine Altersklassenwertung für alle, die 18 und älter sind. Aber durch den SMS-Ergebnisdienst erfuhr ich, dass ich den 2. Platz in meiner Altersklasse belegt habe. Von den Frauen hatte ich Platz 35 (von 207) belegt.

Dank Gutschein an der Startnummer konnten wir uns dann noch eine Portion Pasta gönnen und im Sonnenschein über unsere Lauferlebnisse plaudern.

Die etwa 2 km zurück zum Hotel legten wir zu Fuß zurück. Dabei schauten wir an der Elbe noch den anderen Läufern zu.

Den restlichen Nachmittag genoss ich das ausgezeichnete Wetter in Dresden. Ich schlenderte meine übliche Runde vorbei an der Frauenkirche, dem Elbufer und dem immer wieder beeindruckenden Zwinger.

Am Abend trafen wir uns zum Essen bei unserem Stammitaliener La Osteria.

Aufgrund des Feiertages am Montag konnte ich Dresden noch einen Tag länger genießen. Da die Sonne so toll schien, entschied ich mich noch eine kleine Laufrunde einzulegen. Und somit wurden es noch einmal 5 km im wunderschönen Großen Garten.

Gegen Mittag hieß es dann Abschiednehmen. Der Flixbus brachte mich zurück nach Berlin. Aber glücklicherweise darf ich im August wieder ein Wochenende in Dresden verbringen. Dann steht der Dresdner Nachtlauf an. Es wird meine 8. Teilnahme und häufiger fand der Lauf bisher auch noch nicht statt.

Fazit: Der Oberelbemarathon ist ein wunderbarer Lauf an der Elbe entlang und bietet Distanzen für jeden Geschmack! Wir sind 2018 sicherlich wieder am Start – bist Du dabei?


Responses

  1. Tolles Prachtwetter, tolle Stadt. So lässt sich ein aktiver Ausflug vorzüglich verbringen. Vielleicht wäre das tatsächlich auch mal ein Ziel für mich. Schließlich ist es wirklich lange her, seit ich zuletzt in Dresden war.

    Viele Grüße
    Rainer

    • Ja, Dresden ist auf jeden Fall immer eine Reise wert! Vor allem wenn so wunderbare Läufe anstehen 🙂 Also für 2018 dick im Kalender markieren!

  2. Hallo Manu,

    auch für mich war es ein toller Lauf und das sogar mit neuer Bestzeit. Wer hätte das vorher gedacht. Schön, dass wir uns wieder getroffen haben. Auf ein Neues im nächsten Jahr – dann bestimmt wieder über die 10 km.

    Liebe Grüße
    Katja

    • Herzlichen Glückwunsch zur neuen Bestzeit! Und es war super, dass wir uns wieder getroffen haben! Hoffe es klappt auch noch irgendwie im August! LG

  3. Hallo Manu,

    ich bin entsetzt! Keine Eierschecke! 😉 Ansonsten Glückwunsch zur tollen Zeit. Ihr hattet ja wirklich Glückmit dem Wetter, und gut, dass die Hüfte gehalten hat. Gruß aus Nürnberg Iwan

  4. Gratuliere! Das ist ja spitze! Bestzeit nd dann noch AK-Treppchen!
    Gute Genesung der Hüfte!

    • Vielen Dank!

  5. Nach Dresden muss ich auch mal noch dringend. Auch wenn es da nicht unbedingt die Höhenmeter gibt die ich so liebe 🙂

    • In der Nähe von Dresden und zwar in der Sächsischen Schweiz findest Du auch jede Menge Höhenmeter 🙂


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