Verfasst von: Manu | April 3, 2017

Sightseeing in Laufschuhen oder der Berliner Halbmarathon …

Der Berliner Halbmarathon gehört zu den Pflichtläufen bei mir. Das hat viele Gründe. So war dieser Halbmarathon 2008 mein erster Halbmarathon und seit einigen Jahren findet er quasi bei uns vor der Haustür statt.

Bisher hatte ich sechsmal am Berliner Halbmarathon teilgenommen. Die diesjährige Teilnahme sollte eigentlich der erste Halbmarathon nach dem Bandscheibenvorfall vor 1,5 Jahren werden. Aber dann kam Barcelona dazwischen, wo ich im Februar schon 21 km gelaufen war.

Erneut war der Berliner Halbmarathon ausverkauft. Ich hatte mich bereits vor vielen Monaten angemeldet. Da ich noch einen Gutschein wegen meiner Nichtteilnahme im letzten Jahr hatte, kostete mich die Startgebühr in diesem Jahr nur 15 Euro. Normalerweise wäre die doppelte Summe fällig gewesen.

Am Freitagnachmittag holte ich meine Startunterlagen auf der Vital-Messe ab. Zunächst wurden Ausweis und Starterpass kontrolliert und dann gab es ein schickes Armband. Nur mit diesem Band war eine Teilnahme möglich. Auf der Messe traf ich Mandy und Jochen und wir verbrachten dort einen entspannten Nachmittag.

In der Startertüte waren übrigens Deo, Duschgel, Waschmittel und ein Gel.

Samstagabend stand Pasta-Party mit Lauffreunden aus Berlin, Frankfurt, Brandenburg und Eindhoven an. Wie immer ein toller Abend!

Mehr als 33.000 Läuferinnen und Läufer waren für Sonntag angekündigt. Der Startschuss für Block A war für 10:05 Uhr geplant. Da ich in Block E war und wir nur 5 min vom Start entfernt wohnen, machte ich mich erst 9:45 Uhr auf den Weg. Im Startblock war auch noch genügend Platz.

Das Wetter war mit ca. 13° Grad und Sonnenschein auch perfekt. Die Stimmung im Startblock war gut und nach 25 min Warten durften wir dann auch auf die 21 km durch Berlin.

Mein Ziel für diesen Halbmarathon war einfach nur Genießen und problemfrei ins Ziel kommen. Daher lief ich im Wohlfühltempo und genoß die Stimmung, die Hauptstadt und den Sonnenschein.

Am Alexanderplatz bogen wir nach links in die Karl-Liebknecht-Straße und nach Unter den Linden liefen wir durch das Brandenburger Tor. Das ist immer ein besonderes Highlight!

Danach weiter auf der Straße des 17. Juni, wo ich sogar Robert noch zufällig traf.

Kurz hinter der Siegessäule waren die ersten 5 km geschafft und ich hatte hierfür etwas über 30 min benötigt.

André, der heute leider nicht mitlaufen konnte, erwartete mich kurz danach, und es gab ein Küsschen.

Schließlich endlich der erste Verpflegungspunkt mit Wasser, Iso und Tee. Mir war mittlerweile schon recht warm geworden und ich war froh, dass ich mich für die kurzen Laufsachen entschieden hatte.

Am Ernst-Reuter-Platz bogen wir nach rechts in die Otto-Suhr-Allee ab. Bald kam das Schloß Charlottenburg in Sicht und von der Schloßstraße liefen wir Richtung Kudamm. Vorher passierten wir noch Kilometer 10 und die Uhr zeigte bei mir 1:03 h. Am nächsten Getränkepunkt genoß ich süßen Tee und gut gestärkt ging es weiter.

Kurz vor dem Kudamm traf ich noch Christian und hielt ein Schwätzchen mit ihm.

Die Stimmung auf dem Kudamm war super und ich freute mich Maty und Ulf am Streckenrand zu entdecken.

Kurz nach der Gedächtniskirche wartete dann auch André wieder auf mich und kurz danach ein weiterer Getränkepunkt. An der Urania erreichten wir Kilometer 15 und bis hierher hatte ich 1:36 h benötigt.

Dann war es nicht mehr weit bis zum Potsdamer Platz. Dort traf ich erneut André und kurz darauf auch Anna.

Mir ging es immer noch gut und ich hatte glücklicherweise keinerlei Beschwerden. Nur die Beine waren schon etwas schwer. War in der Vorbereitung ja auch nur einmal 15 km gelaufen …

Aber es waren ja nur noch vier Kilometer bis zum Ziel! Die letzten Kilometer schaffte ich auch noch und auf den letzten Metern kurz nach dem Einbiegen auf die Zielgerade auf der Karl-Marx-Allee war auch ein Sprint drin.

2:18:12 h lautet meine Zeit und das war sogar meine zweitschnellste Zeit bei einem Berliner Halbmarathon. In meiner Altersklasse belegte ich Platz 900 (von 4.624) und Platz 6.774 (von 13.327) bei den Damen.

Ich war sehr zufrieden mit meinem 7. Halbmarathon! Er war mit Abstand der entspannteste Halbmarathon in Berlin. Und endlich einmal gab es auch eine ansprechende Medaille! Die in den letzten Jahren waren ja eher nicht so das Highlight gewesen …

Am Abend trafen wir uns noch zum Anstoßen bei André im Büro. Von da aus liefen wir dann noch die wenigen Meter bis zur Puro-Lounge, wo die offizielle After-Race-Party stattfand. Und ich hatte sogar noch Kraft zum Tanzen! Der Ausblick von dort war übrigens auch großartig!

Fazit: Der Berliner Halbmarathon bietet eine großartige Möglichkeit die Hauptstadt in Laufschuhen kennenzulernen! Ich kann dieses Event uneingeschränkt empfehlen! Ich bin 2018 auf jeden Fall wieder dabei!


Responses

  1. Dann Glückwunsch zur guten Zeit. Auch wenn Du es abstreitest – in der Wärme läuft es sich besser 😉 Ich gehe mal davon aus, dass André zu den verschiedenen Punkten mit der U-Bahn gefahren ist – sonst hätte er ja auch quasi den HM absolviert …. wirklich eine eindrucksvolle Strecke.

    • Vielen lieben Dank! André war mit dem Rad unterwegs 🙂

  2. […] anderen auch, herrlich frische und leckere Pasta. Insgesamt waren wir fast zehn Personen, die Manu im Rahmen des Berliner Halbmarathon zu diesem privaten Vorabend-Event eingeladen hatte. Natürlich wurden dann mit Fortschreiten des […]

    • Das war ein tolles Wochenende! Schön dass Du bei unserem Pastaessen dabei warst!

  3. Super Manu! Immer wieder beeindruckend wie gut du dich von deinem Bandscheibenvorfall erholt hast ☺ und natürlich sehr praktisch so eine tolle Laufveranstaltung direkt vor der Haustür zu haben. LG Astrid

    • Vielen lieben Dank!


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