Verfasst von: Manu | Januar 27, 2017

Erfolgreiche Flucht aus dem eisigen Berlin oder die 10 km beim Gran-Canaria-Marathon …

gran-canaria-marathon

Sonne, Palmen und Strand – davon träumen wir doch alle heimlich im Januar in Deutschland. Ich wollte diesen Traum in die Realität umsetzen und recherchierte daher kurz vor Weihnachten nach sonnigen Laufreisezielen. Dabei wurde ich auf den Gran-Canaria-Marathon aufmerksam. Nach einer kurzen Recherche der Flugpreise und dem Okay vom Arbeitgeber, wurde schnell gebucht.

Und somit hoben wir letzte Woche Freitag mit Air Berlin Richtung Gran Canaria ab. Diese kanarische Insel ist die drittgrößte der Inselgruppe. Vor einigen Jahren hatten wir bereits ein paar Urlaubstage im Süden von Gran Canaria verbracht- gelaufen waren wir dort allerdings noch nicht.

Nach 4,5 Stunden Flug landeten wir am frühen Nachmittag auf Gran Canaria. Das Taxi brachte uns in weniger als 30 min nach Las Palmas. In der Hauptstadt hatten wir ein Hotelzimmer nur wenige Meter entfernt vom Las Canteras Strand gebucht.

Las Palmas de Gran Canaria

Am späten Nachmittag liefen wir an diesem Strand entlang zum Einkaufszentrum Las Arenas. In diesem konnten wir auf der Laufmesse unsere Startunterlagen abholen. Dort zeigte sich schon, dass diese Laufveranstaltung doch viel größer ist wie erwartet. Es war ziemlich viel los, aber wir erhielten unsere Startunterlagen sehr schnell.

Gran Canaria Marathon

Beim Gran-Canaria-Marathon sind neben dem Marathon noch ein Kinderlauf sowie 3 km, 10 km und ein Halbmarathon im Angebot. Wir hatten uns für die 10 km entschieden und hierfür vorab 20 Euro bezahlt. Dafür erhielten wir einen Rucksack mit Riegeln sowie ein schickes Funktionsshirt.

Am nächsten Morgen lief ich ein wenig an der Strandpromenade und am Strand entlang.

Las Palmas de Gran Canaria

Zufälligerweise wurde zum selben Zeitpunkt auch der 3-km-Lauf gestartet. Dieser Lauf war als Inklusionslauf gedacht. Wirklich jeder konnte teilnehmen – ob zu Fuß, im Rollstuhl oder mit Gehilfe. Der Spaß stand im Vordergrund! Ich war erstaunt wieviele Teilnehmer da zusammengekommen waren. Und die Stimmung war großartig!

Gran Canaria Marathon

Am Nachmittag waren wir noch bei der Pastaparty, die in der Startgebühr enthalten war. Dort gab es neben Pasta auch Obst sowie Getränke (einschließlich Bier).

Am Sonntagmorgen waren zunächst die Marathon- und Halbmarathonläufer dran. Unser Start war zum Glück erst für halb 12 geplant und so konnten wir ausschlafen.

Vom Hotel aus waren es gerade einmal 15 min zu Fuß bis zum Start – immer am Strand entlang.

Gran Canaria Marathon

Der Start selbst erfolgte vor dem Einkaufszentrum. Dort war es schon mächtig voll. Insgesamt waren es fast 2.500 Teilnehmer über die 10 km. Das Wetter war großartig: Sonnenschein und 23° C.

Bei bombastischer Stimmung wurden wir halb 12 auf die Strecke geschickt. Der grobe Streckenverlauf sah so aus: zunächst Richtung Hafen, dann durch die Altstadt und schließlich am Meer zurück Richtung Ausgangspunkt.

Mir wurde beim Laufen aufgrund der Sonneneinstrahlung schnell warm. Aber ich hatte sowieso keine zeitlichen Ambitionen. Der letzte Lauf über diese Distanz war zwei Monate her und ich wollte einfach nur ohne Rückenprobleme finishen.

Gran Canaria Marathon

Daher legte ich an den Getränkepunkten (die es reichlich gab) immer wieder kleine Gehpausen ein und hielt immer mal wieder für Fotos an.

Erstaunt war ich nicht nur über die Teilnehmerzahl, sondern auch über die zahlreichen Zuschauer.

Gran Canaria Marathon

Die ersten fünf Kilometer hatte ich immerhin noch in 30:30 min geschafft. Danach wurde ich jedoch deutlich langsamer. Ab Kilometer 7 begann dann der schönste Streckenabschnitt. Bis zum Ziel drei Kilometer am Atlantik entlang. Das war echt traumhaft!

Gran Canaria Marathon

Glücklicherweise machte mein Rücken keinerlei Probleme und somit konnte ich nach 1:03 h ins Ziel einlaufen. Damit belegte ich Platz 440 von 797 bei den Damen.

Im Ziel standen Getränke, Obst und Donuts für uns bereit. Und besonders freute ich mich über die schicke Medaille!

Gran Canaria Marathon

Die restlichen Stunden bis zum Abflug am folgenden Tag nutzten wir noch um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.

Fazit: Der Gran-Canaria-Marathon bietet nicht nur traumhafte Temperaturen im Winter, sondern auch einen perfekt organisierten Lauf mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich komme auf jeden Fall wieder!


Responses

  1. die Kanaren sind einfach wunderbar um dem kalten Winter zu entfliehen. Noch nah genug dran und doch weit genug weg, damit Urlaubsfeeling aufkommt:-)

    • Oh ja … Ich glaube ich muss nächstes Jahr wieder hin! 🙂

  2. Schön, daß es dir beim Laufen wieder gut geht! Aber bei solch herrlicher Kulisse 🙂 Echt beneidenswert!

    • Vielen lieben Dank, Astrid! Hoffe Dir geht es auch gut!

  3. Heiße Schuhe 😉 Machen gleich gute Laune. Und schön, dass der Rücken gehalten hat. Leider waren die Flüge von uns aus sehr teuer, ich hatte mir den Lauf für Frauchen auch schon angeguckt …. vamos a ver por el proximo año ….

    • Ja, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!

  4. Bei deinem Artikel möchte man auch sofort nach Gran Canaria fliegen! Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich so einen Lauf durchhalten würde.
    Na ja, vielleicht die 3 km 😉


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: