Verfasst von: Manu | Oktober 18, 2016

Wieder einmal auf Mallorca oder die 10 km beim Palma-Marathon …

palma-marathon-2016

Wieder einmal brachte uns Air Berlin am letzten Freitag auf unsere Lieblingsinsel. Auch wenn wir erst vor zwei Wochen Mallorca verlassen hatten, so war es dennoch erneut Zeit für die Baleareninsel. Diesmal wartete der Palma-Marathon auf uns!

Mallorca

Bereits viermal hatte ich über die 10 km am Palma-Marathon teilgenommen. Neben den 10 km werden die Marathondistanz und die Halbmarathondistanz angeboten.

Freitagmittag begrüßte uns Mallorca mit sommerhaften Temperaturen. Unser Domizil war erneut das Hotel Fontanellas Playa an der Playa de Palma.

Ich nutzte den Abend gleich aus um ein paar Kilometer Richtung Palma zu laufen. Die Laufstrecke führt dabei immer nur am Meer entlang – einfach nur schön!

Playa de Palma

Danach trafen wir noch Heiko, den wir vor einigen Jahren durch das Laufen auf Mallorca kennengelernt hatten.

Samstagmorgen liehen wir uns Räder aus und mit diesen fuhren wir dann die fast 9 Kilometer bis nach Palma. Auch die Radstrecke führt die ganze Zeit am Meer entlang. Es wäre aber noch schöner, wenn man da nicht laufend auf Hindernisse in Form anderer Radfahrer stoßen würde. Es kam sogar zu Stau auf dem Radweg!

Mallorca

Etwas entnervt erreichten wir dann Palma und dort befand sich wie in den Vorjahren an der Kathedrale die Startnummernausgabe und die Lauf-Expo. Diesmal war jedoch die Organisation um Längen besser! Letztes Jahr mussten die Läufer fast 1,5 Stunden warten – in diesem Jahr erhielten wir die Startnummern in zwei Minuten. Die Startgebühr betrug 20 Euro – hierfür gab es jedoch außer der Startnummer und einer Plastiktüte nichts. Aber enthalten waren auch die Pasta-Party sowie ein Getränk und Snack auf der After-Race-Party.

Palma Marathon

Auf dem Rückfahrt zu unserem Hotel machten wir unterwegs eine Pause und ich ließ mir leckere Tortilla schmecken.

Den Nachmittag verbrachte ich am breiten Sandstrand – Sonne satt!

Playa de Palma

Am Sonntag wollten wir eigentlich mit den Rädern zum Lauf fahren. Doch mein schmerzender Po (der war das Radfahren nicht mehr gewöhnt) verhinderte das. Wir fuhren stattdessen mit dem Bus. Der war für die Läufer kostenfrei.

Gegen 9 waren wir dann am Parque del Mar in Palma angekommen. Zu dem Zeitpunkt starteten gerade die Halb- und Marathonläufer.

Wir hatten noch etwas Zeit. Es war zu diesem Zeitpunkt schon recht warm.  Insgesamt waren es über alle Distanzen fast 7.000 Läuferinnen und Läufer. Die größte Gruppe aus dem Ausland stellten wohl die Deutschen.

Palma Marathon

Pünktlich um 9:40 Uhr wurden wir auf die Strecke geschickt. Die Sonne schien zu dem Zeitpunkt schon unbarmherzig vom Himmel.

Die Strecke ist schnell erklärt: 5 Kilometer auf einer breiten Straße immer am Meer entlang Richtung Cala Major und danach wieder zurück. Wir liefen einen Großteil der Strecke in der Sonne und mir wurde sehr schnell sehr warm. Glücklicherweise erwartete uns noch vor der der Hälfte der Strecke der erste Getränkepunkt. Und wie in Spanien üblich, wurden kleine Wasserflaschen verteilt. Das finde ich immer sehr praktisch, weil ich damit laufen kann und somit länger etwas davon habe.

Kurz bevor wir die Hälfte der Strecke erreicht hatten, mussten wir noch einen fiesen Anstieg erklimmen. Meine Lust sank deutlich 🙂

Palma Marathon

Kilometer 5 erreichte ich in knapp 29 min und dann ging es genau diesselbe Strecke wieder zurück. Die Kilometerschilder stimmten ab Kilometer 6 nicht mehr, aber ich hatte zum Glück meine Uhr.

Ich versuchte mich von der Hitze abzulenken indem ich an das kühle und nasse Berlin dachte. Und wie sehr ich das blaue Meer und die Palmen in Kürze wieder vermissen würde!

Dann war es nur noch ein Kilometer und es schien auf eine Zeit von um die 59 Minuten hinauszulaufen. So war es dann auch – bei 59:18  min erreichte ich das Ziel. Damit belegte ich 39 (von 191) in meiner Altersklasse.

Palma Marathon

Eine schicke Medaille gab es und danach stärkte ich mich an der Zielverpflegung. Diverse Getränke sowie Obst und Kekse standen für die Läufer bereit.

Zurück fuhren wir dann auch wieder mit dem Bus – wobei uns der erste Busfahrer zunächst nicht mitnehmen wollte. Angeblich wusste er nichts davon, dass die Läufer an dem Tag kostenlos fahren dürfen.

Am Abend schauten wir noch bei der After-Race-Party im Megapark vorbei. Für die Läufer gab es jeweils ein Bier und einen Hotdog – leider beides nichts für mich. Die Party selbst war Oktoberfest mit einigen Läufern dazwischen. Ausländische Teilnehmer waren vielleicht etwas irritiert 🙂

Palma Marathon

Am Montagmorgen war ich dann noch einmal am Meer laufen, denn ich wollte noch einmal Sonne und sommerliche Temperaturen genießen.

Mallorca

Montagabend brachte uns dann Air Berlin wieder zurück nach Berlin. Aber wir kommen bereits Anfang Dezember zurück nach Mallorca! Dann wollen wir ein vorweihnachtliches Wochenende in Palma de Mallorca genießen.

Fazit: Wer im Herbst noch einmal etwas Sonne und Sommerfeeling genießen möchte, dem empfehle ich Mallorca. Und für die Läufer bietet der Palma-Marathon einen wunderbaren Lauf unter Palmen! Man sollte sich nur darauf einstellen, dass es sehr warm werden könnte.

Ausstattung: Launch 3 von Brooks, Shorts und Shirt von Brooks, Formbelt, Fitbit Surge


Responses

  1. Mallorca ist schon herrlich. So lässt sich ganz prima der Sommer verlängern und auch noch ein Läufchen genießen. Wieder einmal sehr schöne Eindrücke, liebe Manu.

    • Vielen lieben Dank!

  2. … und mein Frauchen musste an dem Freitag, an dem Ihr eingetroffen seid, wieder zurück nach Deutschland. Gemein! Dabei hätte ich so gerne, wie 2013, wieder mit Euch gefinisht 😉 Und genau die richtigen Temperaturen wären das gewesen … ja, dieser Anstieg fast zur Hälfte ist wirklich fies, da denkt man, man hat es, und dann geht es nochmal um die Kurve nach oben … schöne Bilder!

    • Ja, echt schade dass Ihr nicht dabei wart! Vielleicht nächstes Jahr wieder?!

  3. So oft, wie du auf Mallorca läufst, müsstest du doch schon eine Ehren-Startnummer bekommen 😉 Das Wetter und der Strand sehen wirklich herrlich aus, aber ich glaube, 5 km auf einer breiten Straße hin und wieder zurück wäre mir vielleicht zu langweilig (na gut, manche laufen immer im Stadion im Kreis 😉

    • Na so langweilig war die Straße gar nicht, da man die ganze Zeit das Meer sah 🙂


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