Verfasst von: Manu | Dezember 25, 2015

Es muss nicht immer Laufen sein oder „Gehen – ein leichtfüßiges Glück“ von Elisabeth Hör-Bogacz …

Gehen

Meine große Leidenschaft ist das Laufen. Warum lese ich dann also ein Buch zum Thema Gehen? Durch den Bandscheibenvorfall Anfang September war für viele Wochen erst einmal nicht mehr an Laufen zu denken. Und da kam das Gehen ins Spiel. Dies wird bei Rückenleiden besonders empfohlen und somit wurde das Gehen zu meiner hauptsächlichen sportlichen Betätigung in den Wochen nach dem Bandscheibenvorfall. Lange Spaziergänge im Sonnenschein durch das herbstliche Berlin haben mich im September darüber hinweg getröstet, dass ich nicht laufen konnte.

Aber auch vorher war ich schon immer viel zu Fuß gegangen. Damit gehöre ich in Deutschland zu einer Minderheit, denn laut Robert-Koch-Institut ist mehr als die Hälfte aller erwachsenen Deutschen weniger als 2,5 Stunden pro Woche körperlich aktiv.

Hör-Bogacz

Ich bin von den Vorteilen und dem Nutzen regelmäßigen Gehens überzeugt und daher wollte ich auch unbedingt das Buch „Gehen – ein leichtfüßiges Glück: Kreative Auszeiten für Körper, Geist und Seele“ von Elisabeth Hör-Bogacz lesen. Sie hat jedoch keinen Fitnessratgeber geschrieben, sondern vielmehr eine Art Impulsgeber für alle, die Lust darauf haben sich zu bewegen. Im Buch finden sich einerseits tiefere Einlicke ins Gehen, Wissenswertes aus der Forschung, aber andererseits auch konkrete Anregungen sowie Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen. Die Autorin zeigt warum das Gehen „ein Lebenselixier für Körper, Geist und Seele ist“ und erläutert, dass „zu Fuß gehen auch im 21. Jahrhundert kein Zeitverlust ist, sondern ein Geschenk„.

Wir Menschen sind dazu geschaffen uns zu bewegen und das Gehen bringt eine Menge gesundheitlicher Vorteile mit sich. So werden die Knochen stärker, das Immunsystem gestärkt und die Leistung des Herzens verbessert sich. Auch viele große Dichter und Denker, wie Goethe, Schoppenhauer oder Hesse, waren begeisterte Geher und erhielten dabei viele kreative Impulse.

Das Buch erinnert uns daran, dass wir das Gehen nicht als Zeitverlust ansehen sollen, sondern als Zugewinn an Lebensqualität. In diesem Sinne schreibt die Autorin: „Nehmen Sie sich Zeit fürs Unterwegssein.

Im letzten Abschnitt gibt Elisabeth Hör-Bogacz schließlich einige Anregungen für Entdeckungstouren, Spaziergänge und Auszeiten.

Fazit: „Gehen – ein leichtfüßiges Glück: Kreative Auszeiten für Körper, Geist und Seele“ hat mich als bereits überzeugten Fan des Gehens nur umso mehr angeregt, mir noch mehr Zeit für Spaziergänge zu nehmen. Ich empfehle dieses Buch allen, die mit der natürlichsten Art der Fortbewegung mehr zur Ruhe kommen wollen oder einfach mal eine kleine Auszeit nehmen wollen.

Anmerkung: Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die oben erwähnten Zitate stammen alle aus dem Buch.


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