Verfasst von: Manu | Juli 25, 2015

Vom Läufer zum Bergsteiger oder „Einfach laufen“ von Stefan Seibold …

„Mein Leben hatte etwas Regelmäßiges, fast Gewöhnliches bekommen. Ich musste schnell handeln und etwas finden, das meinen Alltag wieder spannender machte.“

Einfach laufen Stefan Seibold

Stefan Seibold beschließt zu seinem 40. Geburtstag, dass sich in seinem etwas Leben ändern muss. Ab nun wird wieder gelaufen! Doch wie fängt man am besten an? Unter anderem folgende Tipps gibt er den Lesern in seinem Buch „Einfach laufen: Wie ich die Form meines Lebens fand„:

  • Verabredungen zum Laufen helfen.
  • Ziele für das Laufen setzen – zum Beispiel für einen bestimmten Lauf anmelden.
  • Ein unvorteilhaftes Foto von sich selbst an den Kühlschrank kleben.
  • Rituale sind wichtig – zum Beispiel Lauftreff am Dienstagabend.

Der Einstig ins Laufen ist für Seibold sehr erfolgreich und er bleibt dran. Nach und  nach folgen immer mehr Marathonläufe. Doch irgendwann kommt er zu folgendem Punkt: „Ich wollte aufhören, nur ein Stadtmarathon-Wiederholungstäter zu sein, und dafür lieber die Natur laufend entdecken.“

Somit folgen der Rennsteiglauf, der Untertagemarathon in Sondershausen und schließlich sogar ein Halbmarathon am Kilimandscharo. Letzter ist wohl einer der schönsten Wettkämpfe in seinem Läuferleben und auch Grund dafür, dass das Buch entstand.

Stefan Seibold

Im Anschluss an den Halbmarathon am Kilimandscharo wagt sich Seibold an sein bisher größtes Abenteuer, die Besteigung dieses Berges. Die Hälfte aller Besteigungsversuche scheitert übrigens. Hauptgründe sind die Höhenkrankheit oder fehlende Fitness. Aber ihm glückt die Besteigung und eine neue Leidenschaft ist geboren. Das Bergsteigen führt ihn in den folgenden Jahren zum  Ebrus, den Chimborazo und den Pik Lenin. Er meint: „Ich glaube, dass die Berge da sind, damit man sich an ihnen messen kann.

Stefan Seibold

Fazit: Mich hat „Einfach laufen: Wie ich die Form meines Lebens fand“ sehr unterhalten. Mit viel Witz erzählt Stefan Seibold zunächst von seinen Lauferlebnissen. Später dürfen wir bei seinem spannenden Bergtouren dabei sein. Ein Bonus sind die Infokästen (mit teilweise amüsantem Inhalt) und auch die beeindruckenden Fotos von seinen Abenteuern. Empfehlenswert!

Anmerkung: Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch meine Meinung nicht beeinflusst. Die oben erwähnten Zitate stammen alle aus dem Buch.


Responses

  1. Liest sich wirklich interessant, Danke fürs Probelesen 😉

    • Ja, ich fand das Buch gut. Hätten nur vielleicht gegen Ende hin etwas weniger Berge sein sollen 🙂


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