Verfasst von: Manu | Dezember 10, 2014

Mühseliges Rundendrehen oder der Paarlauf in Berlin …

paarlauf

Anfang Dezember versammelten sich wieder Laufbegeisterte auf dem Sportplatz Holzmarktstraße in Berlin-Friedrichshain. Der Paarlauf, organisiert vom ABC Zentrum Berlin e.V. stand wieder an. Wir nahmen bereits zum zweiten Mal an dieser Veranstaltung teil.

Was man sich unter einem Paarlauf vorzustellen hat? Im Team – zwei Männer, zwei Frauen oder auch gemischt – läuft man entweder 30 oder 60 min auf einer 250-m-Runde auf dem Sportplatz bei Flutlicht. Jedes Teammitglied muss dabei mindestens eine Runde laufen und dann kann gewechselt werden.

17:45 Uhr ging es für uns auf die Strecke und die nächsten 30 Minuten hieß es dann Rundendrehen. Glücklicherweise war die Bahn in diesem Jahr trocken – die Glätte hatte mir letztes Jahr doch ziemliche Probleme bereitet. Dafür war es aber in diesem Jahr sehr kalt und ich hatte die gute Idee eine dicke Jacke für denjenigen, der pausierte, mitzunehmen. Das sollte sich in der Tat als perfekt herauszustellen.

Paarlauf

André lief zuerst los und wir wechselten immer aller zwei Runden. Nach dem ersten Wechsel lief ich zunächst sehr vorsichtig, denn so ganz traute ich der Bahn noch nicht. Aber es schien in der Tat nicht glatt zu sein. Dennoch musste man bei Laufen sehr gut aufpassen. Zunächst bestand Gefahr beim Überholen (wobei ich eher diejenige war, die überholt wurde) und schließlich auch beim Wechsel. Im Wechselbereich war es echt gefährlich, weil einerseits Läufer abrupt abbremsten und andererseits plötzlich lossprinteten. Mindestens einen Sturz hatte ich auch gesehen. Vielleicht waren es doch ein wenig zu viele Teilnehmer für diese enge Bahn … Die Teilnehmerzahl war ja schon begrenzt gewesen und aus diesem Grund waren beide Läufe auch vorab ausgebucht.

Für mich war der Paarlauf ein richtiges Tempotraining, denn wann laufe ich schon einmal in Höchstgeschwindigkeit so kurze Strecken und das mehrfach? Dennoch war es frustrierend wie schnell die Anderen so waren. Ich wurde so oft überholt – selbst von kleinen Kindern 😦

Und auch wenn wir gemeinsam nur 30 min zu laufen hatten, so war ich doch echt froh, als die Zeit vorüber war. Ich war beim Schlusssignal gerade auf der Strecke und musste stehenbleiben, damit die letzten Meter noch zu unserem Ergebnis hinzu addiert werden konnten. Das Team, welches in den 30 min die längste Strecke zurückgelegt hatte, sollte ja gewinnen. Dazu trugen beide Läufer einen Chip, womit die Runden gezählt wurden. Die Mehrzahl der Teams hat übrigens jeweils nach einer Runde gewechselt, aber ich fand zwei Runden für uns schon ideal. Im letzten Jahr hatten wir sogar noch seltener gewechselt.

Paarlauf

Durch die neue Wechselstrategie konnten wir auch unsere Distanz verbessern und liefen 6.636 Meter als Team. Davon war André 3.888 m und ich 2.748 m gelaufen. Wir belegten Platz 19 von 27 in der Mixed-Wertung.

Die Startgebühr hatte übrigens 6,50 Euro pro Person betragen und dafür gab es sogar eine kleine Startertüte mit Snacks.

Wie wir im Nachhinein erfahren haben, sollen wir wohl sogar etwas gewonnen haben. Aber was das war und wofür werden wir wohl leider nie erfahren 😦

Ich trug übrigens meine PureGrit von Brooks und diese stellten sich als gute Wahl für die Bahn heraus.


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