Verfasst von: Manu | November 29, 2013

„Läufers Fall“ von Lothar Koopmann


Es hat der Autor, wenn er schreibt, so was Gewisses, das ihn treibt.“ – dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe verwendet der Autor Lothar Koopmann in seinem Buch „Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde„. Dieses hatte ich bereits vor drei Jahren mit großem Vergnügen gelesen.

Nun erschien kürzlich sein zweites Buch mit dem Namen „Läufers Fall„. Im Gegensatz zu „Mission Marathon“ geht es diesmal nicht um seine eigenen Lauferfahrungen sondern wir haben es mit einem nicht ganz so todernsten Krimi zu tun. Dieser spielt sich jedoch auch in der Lauf- und Walkerszene ab. Eine Laufgruppe aus Duisburg findet beim Trainingslauf ihren Trainer sowie eine Walkerin tot im Wald – beide kamen durch Pfeile ums Leben. Wer steckt dahinter und warum wurden gerade Pfeile als Mordwaffe verwendet? Ambrosius, ein Detektiv, und Kai-Uwe, ein leidenschaftlicher Krimifan, machen sich an die Aufklärung dieses sehr ungewöhnlichen Falles.

Diese bizarre Geschichte wird auch dadurch noch ein wenig verwirrender, indem der Autor aktiv ins Geschehen eingreift (um das zu verstehen, muss man das Buch lesen) und auch die Protagonisten wollen ein Wörtchen beim weiteren Verlauf mitreden. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten. Ihr müsst selbst herausfinden was sich hinter dieser ungewöhnlichen Geschichte versteckt.

Bildquelle: Filthaut

Bildquelle: Filthaut

Der Autor Lothar Koopmann war so freundlich und hat mir drei Fragen zu seinem ungewöhnlichen Buch beantwortet:

Warum wurde es diesmal ein Krimi, und wie kam der Name zustande?
Nach meinen Lauferinnerungen „Mission Marathon“ wollte und musste ich das Thema meines nächsten Werks ändern, und ich kam auf die Idee, einen heiteren Krimi rund um die Läuferszene zu schreiben. Mit dem Titel „Läufers Fall“ möchte ich die Szene neugierig auf den Inhalt machen, obwohl sich bei der Lektüre schnell herausstellt, dass der Titel insofern doppeldeutig ist, als zwar ein Läufer „fällt“, aber der ermittelnde Detektiv Ambrosius Läufer heißt, also ebenso gut namensgebend sein kann.

Wie sind Sie auf den doch sehr ungewöhnlichen Tod durch Pfeile gekommen?
Die Geschichte in „Läufers Fall“ ist in vielen Passagen ein wenig absurd, und daher sollte auch die Mordwaffe ungewöhnlich sein.

Sie sind selbst begeisterter Marathonläufer – was sagen Sie zum Thema Walken?
Ich stehe dem Walken und dem Nordic Walken sehr wohlwollend gegenüber. Obwohl das kein Sport für mich ist, muss man anerkennen, dass die Walker sich bewegen und etwas für ihre Gesundheit tun, im Gegensatz zu den immer wieder zitierten „Couch-Potatoes“, die sich eben nicht bewegen.

Und das Beste zum Schluss – gewinnt das Buch!

Seid Ihr nun neugierig auf die Aufklärung von „Läufers Fall„? Dann habt Ihr die Chance das Buch demnächst zu lesen, denn ich verlose ein handsigniertes Exemplar. Was Ihr dafür tun müsst? Teilt mir bis zum 15. Dezember 2013 durch einen Kommentar mit, welches Laufbuch Ihr empfehlen könnt und warum. Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt.  Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Ich freue mich auf Eure Antworten und wünsche Euch viel Glück!


Responses

  1. Ich lese gerade 77 Läufer Tipps von Dr. Marquardt und ich lese es immer wieder gerne, weil es mit Läufermythen und Aberglauben aufräumt und gute Empfehlungen gibt.

  2. Ich lese zur Zeit das Buch „Sportlich fit das Leben genießen“ von Jayne Williams. Darin beschreibt die Autorin auf humorvolle Weise, „…wie schön es ist, fit zu werden und sein Leben aktiv zu gestalten.“ Sie erzählt in dem Buch, wie sie trotz Übergewicht in Schwung kam und die Bewegung genießt. Also für mich das passende Motivationsbuch, denn ich kämpfe ja auch immer noch mit meinem Übergewicht… 🙂

  3. oh gott, von so vielen gesundheitsbüchern kriege ich ja schlechtes gewissen. ich lese eher „schwere kost“ wie bspw. mein absolutes lieblingsbuch „meister und margarita“ von mihail bulgakov. hier vershmelzen zwei parallelwelten zusammen, zu einem wird auf satirische weise die starre sowjetische bürokratie kritisiert, zum anderen geht es um die auseinandersetzung mit gott und teufel, gutem und bösem. leben und tod. das beste roman aller zeiten!

  4. Ich kann „Boston Run“ und (quasi als zweiten Teil) „New York Run“ von Frank Lauenroth empfehlen. Zwei sehr spannende Bücher, die ich beide jeweils in zwei Tagen verschlungen habe.

  5. „Im Land des Laufen“, hier ist der Autor und Läufer Adharanand Finn auf der Suche nach dem Erfolgsrezept der Kenianer. Er lebt für eine Zeit lang dort, trainiert mit den Kenianern und gründet ein eigenes Laufteam mit dem er bei Wettkämpfen startet. Ich finde, ein tolles Buch, bei dem man ein wenig von den kenianischen Trainingsmethoden und der Einstellung der Läufer erfährt.

  6. Born To Run fand ich fantastisch 🙂 Und bei diesem Buch hört es sich total spannend an, wie der Autor in die Geschichte eingreift – das hat mich direkt neugierig gemacht! Aber ich möchte das Buch dennoch nicht gewinnen – ich bin viel zu ängstlich und kann mir gut vorstellen, dass ich danach nie mehr im Wald walken gehen würde (wenn es unheimlich ist) 🙂
    Liebe Grüsse
    Ariana

  7. Wunderbar das du hier die ganzen Bücher vorstellst. Ich kann dir auf jedenfall das Buch „Trans Amerika“ von Tom Mc Nab ans Herz legen.
    – Es ist der größte Lauf der Geschichte: Auf dem Gipfelpunkt der Großen Depression richtet der schillernde Promoter C.C. Flanagan den Trans-Amerika-Super-Marathon aus. Ein atemberaubender Wettkampf quer durch das brodelnde Amerika der 30er Jahre beginnt. Manch einer läuft um sein Leben, doch nur einer kann gewinnen-

    Der Roman ist spannend und irgendwie authentisch. Manchmal findet man sich selbst unter den Charakteren wider.
    Gruß Olli

    • Oh ja, das Buch ist klasse und das lese ich auch immer wieder. Pflichtlektüre 🙂
      Gruß Anette

  8. Na dann versuche ich doch einfach mal mein Glück 😉 Meine Empfehlung: „Jubiläumsbecher in der Busspur“ von heidi Schmitt 😉 Mehr kenne ich leider nicht, aber das isz super 😀

  9. Da man sein eigenes Buch ja sowieso super findet, aber es nicht selbst empfehlen will 😉
    Hier unser Tipp: 42 mal 42, Marathon-Erlebnisse von Antalya bis Zermatt, von Klaus Duwe. Duwe ist die 42 Marathons in einem Jahr alle selbst gelaufen, er berichtet ausführlich von der Strecke, dem Ambiente, was gut und schlecht ist bei dem jeweiligen Lauf. Gut für Läufer, die neue Anregungen suchen!
    Gruß Anette und Iwan

    • Herzlichen Glückwunsch! Du hast gewonnen! Bitte schicke mir doch Deine Postanschrift an laufwelt.blog@gmail.com. Vielen Dank!

      • Schon geschehen 🙂 Danke schön, toll, freue mich!
        Anette

  10. „Born to Run“ halte ich für das Laufbuch schlechthin! Ganz einfach weil es beschreibt was wirklich wichtig ist beim LAufen!

  11. Ich bin wieder bei Herbert Steffny hängengeblieben. Ist zwar eher ein Sachbuch, aber einfach ein Klassiker. Cassidys Lauf von John Parker habe ich auch gelesen, aber das Buch ist jetzt nicht der Brüllet.

  12. Ich kann das große Runners World Buch empfehlen. Wenn ich Tipps brauche oder einfach mal eine Antwort suche, werde ich meistens fündig. Und darin zu stöbern hilft jedes Tief zu überwinden. Läufers Fall würde ich sehr gerne lesen.

  13. „Once a runner“ (englisch) – vom Laufanfänger bis zum Marathon“junkie“…ziemlich fesselnd 🙂

  14. Die fehlen noch:
    -Cassidys Lauf von John L. Parker
    -„Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“ von Haruki Murkami
    -„The Four-Minute Mile“ von Roger Bannister
    -„Die Einsamkeit des Langstreckenläufers“ von Alan Sillitoe
    -„Laufen“ von Jean Echenoz

  15. Echt toll.

  16. Definitiv der Steffny. Einfach weil er fűr alle Distanzen die besten Trainingspläne hat.

  17. Vielen lieben Dank für die vielen Kommentare und tollen Lesetipps!

    Die Glücksfee hat entschieden … der Gewinner des Krimis „Läufers Fall“ ist Annette! Herzlichen Glückwunsch!

    Bitte sende mir Deine Postanschrift, damit ich Dir das Buch schicken kann! Viel Spaß beim Lesen!

    • Juchhu, da freue ich mich sehr und bin schon ganz gespannt auf den Krimi!
      Liebe Grüße aus Nürnberg Anette

  18. Danke schön nochmal an Dich, Manu! Habe den Krimi gestern in wenigen Stunden durchgelesen. Hat Spaß gemacht, die Idee, dass Autor und Figuren in die Handlung eingreifen, ist wirklich originell. Ansonsten teilweise etwas zu bizarre Zufälle … Fazit: Note 2 minus – kurzweilig ist er auf jeden Fall! Gruß aus Nürnberg

    • Du bist ja wirklich schnell beim Lesen 🙂 Schön, dass Du Dich beim Lesen gut unterhalten hast.

  19. Das Buch ist klasse gemacht! Es ist spannend und wegen der vielen Doppeldeutigkeiten und Schusseligkeiten der Figuren amüsiert man sich auch noch köstlich.

    • Vielen Dank für Deinen netten Kommentar! Freut mich zu lesen, dass Dir das Buch auch viel Spaß gemacht hat.


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