Verfasst von: Manu | September 7, 2013

SportScheck Nachtlauf am 6. September 2013 in Magdeburg …

Grüne Zitadelle

Bereits zum fünften Mal fand der SportScheck Nachtlauf in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts – im schönen Magdeburg – statt.

Nachdem wir bereits im letzten Jahr die 10 km bei diesem Lauf bestritten hatten, machten wir uns auch 2013 wieder auf den Weg in die Stadt an der Elbe.

Am frühen Nachmittag traf ich in Magdeburg ein und war wenige Minuten später (nur 200 m vom Bahnhof entfernt) im Maritim-Hotel auf der Otto-von-Guericke-Straße. Diese Straße wurde nach dem dem bekannten Physiker benannt, der vor allem durch seine Luftdruck-Experiemente mit den sog. Magdeburger Halbkugeln bekannt ist.

Otto-von-Guericke

Den Nachmittag nutzte ich um durch die Stadt zu schlendern und den tollen Sonnenschein zu genießen. Ich machte auch einen Abstecher zum Dom, genoß leckeren Kuchen im Café an der Grünen Zitadelle (Hundertwasserhaus) und spazierte an der Elbe entlang.

Dom Magdeburg

Die Startunterlagen holte ich mir dann in der Sportscheck-Filiale im Allee-Center ab. Wie bei dieser Laufserie üblich gab es ein Funktionsshirt dazu. Ich war nur ein wenig enttäuscht, dass diese Shirts nicht wie in den letzten Jahren mit einer kleinen Tasche ausgestattet sind.

Beim SportScheck Nachtlauf werden ein Kinderlauf sowie 5 und 10 km angeboten. Wir hatten uns natürlich für die längste Distanz entschieden.

Der Kinderlauf (kostenfrei) startete halb 8, der 5-km-Lauf eine Stunde später und die 10 km Läufer sollten schließlich halb 10 auf die Strecke gehen.

Start und Ziel waren auf dem Breiten Weg vor Magdeburgs größtem Einkaufszentrum, dem Allee-Center.  Bei den 5 km war eine Runde zu laufen und bei uns dann dementsprechend zwei Runden.

Da sich unser Hotel in unmittelbarer Nähe vom Start befand, machten wir uns erst 15 min vor dem Startschuss auf den Weg und sind dann auch direkt in den Startblock.

Nachtlauf Magdeburg

Ich wollte bei dem Lauf noch einmal beide Uhren – Garmin und TomTom – im Direktvergleich testen und trug somit an jedem Arm eine davon 🙂

Garmin TomTom

Pünktlich ging es auf die Strecke und es nach wenigen Metern bogen wir nach rechts auf die Ernst-Reuter-Allee ab und dann überquerten wir auf der Strombrücke die Elbe. Auf der anderen Seite angekommen war eine kleine Schleife zu laufen und dann ging es am Elbufer entlang zur Sternbrücke. Auf dem Weg dorthin passierten wir das Funkhaus und die Stadthalle.

Teilweise war es am Elbufer sehr dunkel, so dass man schon sehr konzentriert laufen musste. Ich war übrigens ein wenig zu schnell losgelaufen, denn ein 5er Pace auf dem ersten Kilometer ist schon sehr flott für mich. Doch spätestens beim Hochlaufen auf die Sternbrücke wurde ich langsamer 🙂

Magdeburg

Auf der anderen Elbseite ging es dann vorbei an der alten Hubbrücke Richtung Dom und dort ging es noch einmal bergan. Schließlich erreichten wir wieder den Breiten Weg und somit war die erste Runde geschafft. Beim Blick auf beide Uhren stellte ich fest, dass die Runde nur 4,75 km lang ist. Ich hatte eine kürzere Strecke auch noch vom letzten Jahr in Erinnerung.

Nachtlauf Magdeburg

Ich war heilfroh als es vor der Strombrücke einen Wasserstand gab, denn ich war total durstig. Zwei Becher mussten her!

Mittlerweile kannte ich ja schon die Strecke und es ging weiter. Ich wurde dann recht langsam und lief sogar knapp über 6 min/km. Komischerweise kam ich mir gar nicht so langsam vor. Interessant war auch, dass die Garmin mir immer eine langsamere Geschwindigkeit als TomTom anzeigte.

Magdeburg

Als die Sternbrücke das zweite Mal geschafft war, wußte ich, dass das Ziel nicht mehr weit entfernt ist und wurde langsam etwas schneller. Und auf dem Breiten Weg setzte ich dann zum Schlusssprint an. Vor allem als ich sah, dass ich noch unter 55 min bleiben könnte, gab ich noch mehr Gas 🙂

Und bei 54:52 min erreichte ich dann in der Tat den Zielbogen. Damit belegte ich Platz 24 (von 41) in meiner Altersklasse und Platz 106 (von 241) Frauen. Darüber hinaus war ich über 4,5 min schneller als im letzten Jahr. Doch das lässt sich nicht ganz vergleichen, da ich 2012 ein wenig Magenprobleme hatte.

Nachtlauf Magdeburg

Das Isogetränk nach dem Zieleinlauf schmeckte lecker! Und das Gläschen Wein auf dem Hotelzimmer im Anschluss erst recht 🙂

PS: Da es sich um einen Nachtlauf handelte, hatte ich die Fotos an der Elbe schon am Nachmittag geschossen – nur für den Fall, dass sich jemand wundert …

Auf Wiedersehen Magdeburg ! Vielleicht sehen wir uns 2014 erneut bei einem Lauf vorbei an Deinen schönen Sehenswürdigkeiten?

Hundertwasserhaus Magdeburg


Responses

  1. […] Links: https://laufwelt.wordpress.com/2013/09/07/sportscheck-nachtlauf-2013-magdeburg/ […]

  2. Glückwunsch. Auch wieder ne Wahnsinszeit!!

    • Herzlichen Dank! 🙂

  3. Glückwunsch zu Lauf 🙂 und wieder ganz tolle Bilder dabei…

    • Ganz lieben Dank! Bin ja schon auf Deinen Bericht zum heutigen Tierparklauf gespannt!

  4. Glückwunsch – so ein Nachtlauf hat schon seinen eigenen Flair finde ich 😉

    • Danke! Ja, in der Nacht laufen kann schon toll sein. Man muss halt nur etwas aufpassen, damit man keine Stolperfallen übersieht 🙂

  5. […] Schönstes Erlebnis: Nachtlauf […]


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