Verfasst von: Manu | August 29, 2013

B2Run am 28. August 2013 in Berlin …

B2Run Berlin

 

Wenn der Chef mit der Sekretärin, die Kolleginnen von der Kasse bei Lidl und Mitarbeiter in einheitlichen Firmenschirts sich alle im sportlichen Laufoutfit auf den Weg zum Berliner Olympiastadion machen – dann steht der B2Run einmal wieder an.

Die B2Run-Laufserie findet seit neun Jahren deutschlandweit statt und 2013 konnten Firmen ihre Mitarbeiter in zehn Städten auf die Laufstrecke schicken.

Wir hatten bereits 2009 und 2010 am B2Run in Berlin teilgenommen und der Höhepunkt bei diesem Lauf ist und war immer der Zieleinlauf auf der blauen Bahn im Olympiastadion. In diesem Jahr hatten wir glücklicherweise einen Freistart und mussten uns deshalb wegen der hohen Startgebühr ab 18 Euro netto keine Sorgen machen 🙂

B2Run Berlin

 

Im Freistart enthalten war sogar ein T-Shirt, welches wir jedoch aus Temperaturgründen nicht trugen – ich laufe am liebsten ärmelfrei und das war an dem Abend auch die richtige Entscheidung! Apropos Ausstattung – neben meinen geliebten PureFlow von Brooks habe ich beim B2Run auch erstmalig meinen neuen Schatz, die GPS-Uhr vom TomTomm, ausgeführt. Da ich die Uhr erst am Vorabend bei einer Presseveranstaltung erhalten hatte, war nicht viel Zeit zum Aufladen und Vertrautmachen mit der Bedienung gewesen. Aber es hat alles geklappt und die Uhr hat meinen Lauf aufgezeichnet 😉 Um einen Vergleich mit meinem Garmin Forerunner 110 zu haben, trug ich übrigens beide Uhren.

Aber zurück zum Lauf … Gegen 18:30 Uhr trafen wir am Olympiastadion ein und holten uns am Eingang unsere Startunterlagen inklusive T-Shirt ab. Dann ging es auf zur Garderobe und wir warfen auch schon einen Blick ins Olympiastadion in welchem wir kurze Zeit später finishen sollten.

B2Run

 

Eine Viertelstunde vor dem Start vor dem Olympiastadion waren wir in unserem Block (der für die Läufer unter 40 min). Es war ja eine Seltenheit, dass ich mit meiner geplanten Zielzeit in den zweiten Block konnte – daran konnte man auch erkennen, dass es im Durchschnitt wohl eher ein langsamer Lauf werden sollte.

B2Run Berlin

 

FitnessFirst sorgte vor dem Start für das Warmup und halb 8 ging es los auf die 6 km. Da wir im zweiten Startblock waren, dauert es noch ein wenig bis wir auf die Strecke durften, aber es ging recht fix. Es ging kreuz und quer am Olympiastadion entlang und man traf dadurch ab und zu auch die Läufer, die vor einem liefen oder die noch hinter einem waren. Als wir zum Beispiel bereits den ersten Kilometer bereits hinter uns hatten, sahen wir noch sehr viele die Startlinie überqueren.

Die Temperatur war angenehm und zum Laufen hatte man auch einigermaßen Platz. Es gab jedoch so einige Teilnehmer, die schon nach kurzer Zeit mit Gehen anfingen. Das kennt man ja sehr gut von Firmenläufen und es ist ja auch gut, dass durch so einen Lauf überhaupt so einige ihren ersten Wettkampf wagen.

Mein erster Kilometer war noch recht fix, aber dann merkte ich bald meine Erschöpfung. War sehr müde (hatte in der Nacht zuvor nur etwa fünf Stunden geschlafen) und auch ein wenig hungrig – also keine idealen Voraussetzungen für einen schnellen Lauf. Und somit wurden dann die nächsten Kilometer auch immer langsamer. Gerettet hätte mich wohl nur eine Cola unterwegs, aber Getränke gab es erst wieder im Ziel. Dann waren wir jedoch wieder am Olympiastadion, wo noch eine große Runde zu laufen war, und somit konnte ich mich für die letzten Meter noch einmal motivieren. Ist immer wieder ein Gänsehautfeeling, wenn man in die Katakomben vom Olympiastadion kommt und schließlich ins Stadion einläuft. Auf der blauen Bahn läuft es sich einfach so großartig! Daher war es auch schade, dass wir nicht die ganze Runde sondern nur etwa 100 m darauf laufen durften. Ich erreichte das Ziel bei 33:21 min und belegte damit Platz 733 (von 2.927) Frauen.

B2Run Berlin

 

Dann ging es zunächst daran die Ausgabe für die Medaillen zu suchen, aber dort ging es dann ganz schnell. Nur leider sind die Medaillen dort nach wie vor nicht so besonders schön.

Schließlich lief ich zu unserem Teamstand im Inneren des Stadions und traf dort auch endlich einmal Chris von den Flitzpiepen sowie weitere Bekannte. Außerdem gab es noch ein Foto mit Joey Kelly, wobei ich mir neben ihm so riesig vorkam 😉

B2Run Berlin

 

Im Anschluss stärkten wir uns noch bei einer Portion Pasta (ja, man darf diese auch nach dem Lauf essen :-)) und dann ging es nach Hause.

Meine dritte Teilnahme am B2Run hat mir super gefallen und bei einem Freistart nehme ich auch gern 2014 wieder daran teil. Und es macht immer wieder Spaß bekannte Gesichter zu treffen, auch wenn ich leider so einige leider nicht gesehen habe.


Responses

  1. Eine wirklich tolle Veranstaltung. Muss ich mir für das kommende Jahr unbedingt vormerken.

    Herzlichen Glückwunsch und danke für den schönen Bericht. So war ich quasi fast mit dabei.

    • Nadin, Du warst tatsächlich noch nie beim B2Run am Start? Dann wird es aber wirklich mal Zeit 🙂

  2. Herzlichen Glückwunsch zum Ergebnis 😉
    Wieder ein schöner Bericht über einen schönen Lauf.

    • Danke! 🙂 Ja, das Olympiastadion ist immer wieder ein Erlebnis!

  3. Wow – im Olympiastadion – das muss sicher eine richtig tolle Atmosphäre gewesen sein! Und das dann noch nach 5 Stunden Schlaf – Du hast meine volle Bewunderung!

    Liebe Grüsse
    Ariana

    • Ja, Olympiastadion ist immer wieder toll und vor allem die blaue Bahn! Müde laufen geht schon irgendwie – laufen macht ja munter 🙂

  4. Hallo Manu,
    Du kennst in diesem Jahr keine Pause oder 🙂

    Überall wo ein Lauf stattfindet ist auch Manu aus Berlin dabei, Klasse. Das Olympiastadion fehlt mir noch auf meiner Laufliste, da muss ich irgendwann mal hin, vielleicht zu den 25 km von Berlin oder so….

    Gruß Heiko

    • Ja, Du kennst mich doch Heiko! 🙂 Das Olympiastadion solltest Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen und den BIG25 kann ich Dir empfehlen! Ich werde dort wohl wieder die 10 km laufen.

  5. Die Läufe sind ansich schon eine tolle Sache. Gerade um in einer Firma oder Gemeinschaft gemeinsam Sport zu machen oder sich einfach nur zu bewegen.
    Was ich aber eine Frechheit bei diesen Läufen finde, sind die Startgebühren. 18€ sind einfach zu viel. Da kann man nur hoffen, dass den Firmen die Mitarbeiter wichtig sind und diese die Gebühren übernehmen!

    • Ja, ich würde vermuten, dass der Großteil der Teilnehmer die Startgebühr nicht selbst zahlen musste. Denn ein großer Teil der Teilnehmer ist auch mit Firmenshirt gelaufen.

  6. Das Olympiastadion sieht großartig aus. Da einzulaufen muss wirklich für Gänsehaut sorgen – ging mir beim Lesen schon fast so!

    Business- oder Firmenläufe sind einfach tolle Veranstaltungen, die auch andere Kollegen auf die sportliche Seite ziehen, motivieren oder süchtig werden lassen. Einfach eine schöne Sache 🙂

    18 Euro Startgebühr finde ich für so einen Lauf dann aber doch etwas heftig :/

    Liebe Grüße,
    Markus

    • Du musst auf jeden Fall mal nach Berlin kommen um dort den Zieleinlauf im Olympiastadion zu erleben! Die Startgebühr finde ich auch recht hoch – aber meistens wurde diese ja durch die Firma übernommen.

  7. Glückwunsch zu deinem fast schlaflos erzielten Ergebnis 😉

    Ich war ja ebenfalls zum ersten Mal dort, wenn auch nur als Zuschauer und fand es schade, dass man als „Fan“ bis auf den ersten Kilometer gar nicht an die Strecke kann! Und der Eintrittspreis von 5 Euro für „Fans“, die im Olympiastadion den Zieleinlauf ihrer Leute miterleben wollen, ist auch nicht gerade billig…

    Ansonsten stimme ich dir aber zu: eine tolle Atmosphäre!

    • Danke! 🙂

      Ja, ich finde es auch nicht so toll, dass die Zuschauer für den Eintritt bezahlen müssen, denn beim BIG25 ist das ja auch nicht so.

  8. Glückwunsch zur tollen Zeit und mal wieder nen sehr guter Bericht!

    • Danke! Ganz lieben Dank!


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