Verfasst von: Manu | August 11, 2013

Women’s Run in Köln am 10. August 2013 …

Köln

Am Freitagvormittag ging es einmal wieder mit der Deutschen Bahn nach Köln. Aufgrund der Hochwasserschäden verlängerte sich die Fahrt um eine Stunde, so dass wir über 5,5 Stunden unterwegs waren. Dafür gab es für die Fahrgäste kostenlose Tageszeitungen und Haribo.

Am frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt am Rhein und es ging sogleich in das in Bahnhofsnähe befindliche Hilton. Dort hatten wir bereits zweimal übernachtet und waren immer sehr zufrieden.

Freitagabend gab es noch Tapas in La Bodega auf der Friesenstraße und im Anschluss leckere Cocktails in der IceBar, die zum Hilton gehört.

Womens Run
Der Women’s Run stand Samstagnachmittag an. Dieses Jahr hatte ich den Startplatz über Facebook gewonnen. Ansonsten wäre ich wohl auch eher nicht auf die Idee gekommen noch einmal nach Köln zu fahren. Hatte den Women’s Run ja dort bereits im letzten Jahr erlebt und ca. 24 Euro Startgebühr sind auch nicht gerade wenig.

Wir waren diesmal recht spät dran und bekamen somit gar nichts mehr vom Lauf über die 5 Kilometer mit. Mitbekommen haben wir nur die Schlangen beim Urkundendruck und damit wurde es in der Halle, wo ich die Startunterlagen abholte, auch sehr voll. Total ärgerlich fand ich, dass Größe S beim Laufshirt nicht mehr vorhanden war (dabei hatte man die Größe bei der Anmeldung angegeben). Somit musste ich mit M vorliebnehmen und werde das Shirt daher wohl nie tragen …

Womens Run

Bis zu meinem Start über die 8 km waren dann noch etwa 45 min zu warten – die Zeit nutzten wir um uns von zwei Ständen noch Goodies abzuholen. Dabei war eine faltbare Trinkflasche mit Karabiner von Siemens. Finde ich erstmal eine tolle Idee, aber muss natürlich noch getestet werden.

Womens Run

Halb 6 erfolgte der Startschuss und zum Glück hatte ich mich recht vorn im Feld eingeordnet. Bevor es losging, gab es noch Karnevalsmusik und Luftballons stiegen in den Himmel.

Die ersten Meter waren so wie im letzten Jahr: schrecklich! Es war sehr voll und leider hatten sich viele langsamere Läuferinnen sehr weit vorn eingeordnet. Somit war ich erst einmal nur damit beschäftigt Lücken zu finden, um überholen zu können.

Wir liefen die ersten zwei Kilometer kreuz und quer durch den Rheinpark und dann ging es am Rhein entlang zur Deutzer Brücke. Dort hatte mich dann jedoch schon irgendwie die Energie verlassen und ich wurde immer langsamer. Warm war es auch, aber zum Glück war die Sonne nicht die ganze Zeit zu sehen. Außerdem hatten wir Wind – der auf der Deutzer Brücke jedoch als Gegenwind nervte.

Womens Run

Auf der anderen Rheinseite ging es die Brücke wieder hinab und dort gab es zum Glück auch Wasser, welches ich dringend nötig hatte. Bei toller Stimmung ging es am Rhein entlang Richtung Dom und dort warteten die Treppenstufen auf uns, die ich noch vom letzten Jahr in „guter“ Erinnerung hatte.

Köln

Die bewältigte ich nur gehend und oben angekommen war ich recht geschafft. Aber dann ging es zum Glück wieder zurück auf der Hohenzollernbrücke (da war eine Seite für die Läuferinnen gesperrt). Schließlich liefen wir wieder wieder zum Messegelände und dann war das Ziel nicht mehr weit. Gefährlich finde ich jedoch immer noch, dass sich nur wenige Meter vor dem Ziel Treppenstufen befinden, die nach unten führen. Das verhindert einen ordentlichen Zielspurt doch ziemlich.

Womens Run

Bei 47:13 min erreichte ich das Ziel und auch wenn ich es nicht erwartetet hatte, so war ich doch über zwei Minuten schneller gewesen als im letzten Jahr. Insgesamt belegte ich Platz 93 (von 329) in meiner Altersklasse und Platz 665 (von 2.155) ingesamt.

Womens Run

Die Zielverpflegung ließ keine Wünsche offen: Bananen, Ananas, Melone, Äpfel, Weintrauben … Ich holte mir noch meine Finishertüte ab, die auch wieder prall gefüllt war (Trinkflasche, Duschgel, Pistazien, Runners World, Waschmittel etc. ). Darüber konnte man sich wirklich nicht beklagen!

Womens Run

Ich bin noch schnell zum Urkundendruck (da gab es glücklicherweise noch keine Schlange) und dann ging es zurück zum Hotel. Am Abend ließen wir es uns noch bei Maredo bei Salat und Kartoffelecken gutgehen.

Ob ich noch einmal bei einem Women’s Run starten werde, weiß ich nicht. Die Idee an sich finde ich ja gut (Frauen ans Laufen heranzuführen), aber mich haben diese Massen an Damen auf einem Fleck doch ein wenig genervt. Ich finde gemischte Läufe irgendwie besser … Aber dafür gibt es dort natürlich keine prallgefüllte Finishertüte 🙂


Responses

  1. mhh na das klingt ja nicht so begeistert. Ja ich denke auf Zeit sollte man so einen Lauf sowieso nicht laufen wollen. Die meisten von den Mädels sind ja doch recht selten bei Rennen dabei und wissen nicht wo man sich einzuordnen hat. Ich lauf am 14.9. in München mit. Es wird mein erster Womens Run! Mal schauen:-) Ich bin vor allem auf die Finisher Tüte sehr gespannt.
    Das mit dem TShirt geht natürlich gar nicht!!! Du kannst es aber zum Schlafen anziehen:-) Echte Läufer schlafen auch in Funktionskleidung lach.

    • Ich bin gespannt was Du vom Women’s Run in München berichten wirst! Auf die Finishertüte kannst Du Dich auf jeden Fall freuen 🙂 Und ich mochte Deinen letzten Satz 🙂

  2. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis! 🙂
    Toller Bericht zu diesem Lauf. Das mit dem Shirt ist natürlich ärgerlich, kenn ich auch, wenn auch aus einer anderen Situation heraus…
    Wenn du jetzt 2x Köln gelaufen bist, dann könntest du ja nächstes Jahr eine andere Stadt beim Woman’s Run ins Auge fassen… 😉

    • Ja, wenn überhaupt noch einmal Women’s Run, dann wohl eher in einer anderen Stadt …

  3. Also auch das „S“ ist dieses Jahr so groß ausgefallen, dass Frauchen fast rausfällt … Frankfurt können wir von der Strecke her nur empfehlen – viel Waldwege, und schöner langer Schlußspurt möglich. Richtig: so viel geballte Weiblichkeit muss man einfach ausblenden, und das mit den Langsameren überholen müssen kennt Frauchen auch zur Genüge. In Frankfurt entzerrt sich´s aber immer recht schnell.
    Aua – Treppen – das geht ja gar nicht!

    • Gut, wenn sogar die Größe S so groß war, dann muss ich mich ja nicht so ärgern. „Geballte Weiblichkeit“ ist übrigens der richtige Ausdruck 🙂 Ich mag eindeutig die gemischten Läufe …

  4. Hey, klasse! Glückwunsch. Schöner Bericht und ein tolles Ergebnis.

    Schade mit dem Shirt! Würde mich auch total ärgern. Beim Sprint-Tri hatte ich eins in S bekommen. Das ist aber so groß wie eine L oder größer. Also direkt weiterverschenkt…

    • Ja, ist vor allem schade mit dem Shirt, dass es eigentlich ein tolles Funktionsshirt ist und ich es sicherlich mal getragen hätte. Na ja, ich habe ja noch das aus dem letzten Jahr 🙂

  5. Hallo Manu,
    erstmal Glückwunsch zu Deiner Leistung. Ehrlich, ich sehe die Sache mit den Frauenläufen kritisch. Verstehe den Sinn da nicht wirklich. Bei reinen Männerläufen würde es sicherlich viele kritische Stimmen geben. Die Sache mit den langsamen Läuferinnen kommt mir bekannt vor. Ist irgendwie bei allen Läufen das gleiche. Da müssen wir wohl durch.

    • Danke, Heiko! Ja, ich verstehe schon, dass Frauenläufe eine gute Sache sind, um Anfängerinnen ans Laufen heranzuführen. Aber für das schnelle Laufen bzw. einen richtigen Wettkampf sind diese Läufe eher nicht so geeignet … Aber dafür gab es ja die tolle Finishertüte 🙂

  6. Uii, ganzschön viel Pink 🙂
    Aber hauptsache man läuft. Egal in welcher Farbe 🙂

    • Ja, nur ich bin bei meinem schwarzen Wettkampfoutfit geblieben 🙂 Dafür waren meine Schuhe Pink 🙂

  7. […] Schönstes Erlebnis: Women’s Run Köln […]

  8. Hihi! Das pinkfarbene Shirt hätte ich auch gern gehabt… 😉

    • Ich habe es zwar, aber leider ist es zu groß 😦


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