Verfasst von: Manu | Mai 28, 2013

BUPA London 10,000 am 27. Mai 2013 …

LondonWie unzählige Deutsche reiste ich am Samstag nach London – mit dabei war auch Marius Müller-Westernhagen, der vor mir durch die Sicherheitskontrolle ging und in unserem Flieger nach London-Heathrow saß 🙂 Mein Ziel war jedoch nicht das Champions League Finale, sondern der BUPA London 10,000. Dort waren wir bereits im letzten Jahr mitgelaufen und begeistert. Dieser Lauf ist der größte 10-km-Lauf in London und wird von den Organisatoren des London-Marathon organisiert.

Samstagnachmittag erreichten wir unser Hotel – das sehr empfehlenswerte Crowne Plaza – in der Nähe vom Buckingham Palace. Und dort mussten wir feststellen, dass es die Fanbase der Dortmund-Fans war 🙂 Wir gehörten wohl zu den wenigen Deutschen im Hotel, deren Interesse nicht dem Fußball galt 🙂

Westminster MileDa in Großbritannien heute Feiertag ist, fand der Lauf nicht am Sonntag, so wie im letzten Jahr, sondern am heutigen Montag statt. Dafür fand gestern ein neuer Lauf – die BUPA Westminster Mile – statt. Dort schauten wir auch schon kurz zu und ich hatte ja vorab auch kurz überlegt, ob wir diesen Lauf vielleicht auch noch mitnehmen 🙂

Schade finde ich, dass man die Startunterlagen nur am Tag selbst abholen kann und nicht schon vorher. Das wäre für uns weniger stressig gewesen. Die Läufer aus Großbritannien hatten übrigens ihre Unterlagen bereits per Post erhalten. Nur als Läufer aus Overseas musste man die Startunterlagen selbst abholen.

BUPA 10kWir sind dann also heute morgen direkt nach dem Frühstück in den Green Park zum Infozelt und erhielten dort sehr schnell die Startunterlagen. Die Zeitmessung erfolgte übrigens über den Ipico-Chip, der letztes Jahr bei mir leider den Dienst versagt hatte (das erste Mal, dass ich bei einem Lauf keine Zeit hatte). Diesen Chip mussten wir am Schuh befestigen.

Der Start war für 10 Uhr angesetzt und wie im letzten Jahr hatten wir blauen Himmel und die Sonne schien. Zum Glück war es aber nicht ganz so heiß wie 2012. Ich war im dritten Startblock und insgesamt gab es neun Blöcke. Sehr viele starteten wieder für diverse Charities – dies kennt man auch Deutschland ja nicht wirklich.

BUPA 10kUm 10 Uhr erfolgte der Start und ich durfte auch bereits nach 5 min die Startlinie übertreten. Insgesamt waren es wohl um die 11.000 Läuferinnen und Läufer, die sich an diesem Morgen vor dem Buckingham Palace auf die Strecke begaben.

Die ersten beiden Kilometer lief ich in ca. 5:30 min/km und das war recht fix. Danach wurde ich deutlich langsamer, denn wir wurde schnell warm. Kurz nach Kilometer 2 kam mir übrigens bereits Mo Farah entgegen und wie im letzten Jahr fand ich das so toll! Alle klatschten als er uns da wie eine Rakete entgegenkam und seinem fünften Sieg in Folge entgegenflog.

LondonZum Glück gab es Wasser in kleinen Flaschen und diese Flasche behielt ich die ganze Zeit bei mir, denn es wurde immer wärmer.  Wir waren ja wie erwähnt vor dem Buckingham Palace gestartet und dann ging es Richtung Big Ben an der Themse entlang. So einige Sehenwürdigkeiten haben wir auf und an der Strecke gesehen: Nelson’s Column, St. Pauls Cathedral und Leadenhall Market. Eine tolle Sightseeing-Tour im Laufschritt!

Als es dann wieder zurück ging (die selbe Strecke an der Themse) kam mir dieser Abschnitt recht lang vor, aber dafür war die Stimmung an/auf Victoria Embankment toll!

Noch einmal am Big Ben vorüber und dann war das Ziel vor dem Buckingham Palace nicht mehr weit entfernt. Es gab sogar Schilder, die darauf hinwiesen, dass es noch 400 und 200 m bis zum Ziel sind. Das hatte ich bisher bei noch keinem Lauf in Deutschland gesehen 🙂 Ebenso erstaunlich fand ich, dass es unterwegs mindestens dreimal die Möglichkeit gab auf Toilette zu gehen (und diese wurde übrigens auch genutzt)!

BUPA 10kBei 58:35 min erreichte ich dann das Ziel und mit dieser Zeit war ich zufrieden. Ich belegte damit Platz 206 (von 629) in meiner Altersklasse und Platz 1.524 (von 4.873) bei den Frauen.

London ist immer eine Reise wert und erst recht, wenn der BUPA London 10,000 stattfindet! Ich kann mir gut vorstellen, auch 2014 wieder am Start zu stehen! Die Startgebühr betrug übrigens 25 Pfund (also etwa 31 Euro). Darin enthalten waren neben der Medaille und dem Finishershirt (welches es wirklich erst im Ziel gab) auch eine recht gut gefüllte Finishertüte (u.a. mit Pasta, Getränken, Pistazien, Kaugummi, Zahnpasta, Keksen etc.)

BUPA 10k London


Responses

  1. Haha, da denke ich noch so bei den ersten Absätzen: hach schön. London ist immer eine Reise wert… und dann lese ich es auch direkt.

    Ein schöner Bericht und bitte! Sonne! Was für ein Glück du hattest.

    Herzlichen Glückwunsch natürlich auch zum Finish!

    • Danke! Und ja, das Wetter war wirklich toll! Bisher hatte ich aber eigentlich immer Glück mit dem Wetter in London 🙂

  2. Oh wie toll, London ist meine Traumstadt für einen Lauf…der Marathon wäre natürlich super, aber so einen 10km Lauf würde ich auch nehmen 🙂 Oh, da muss wohl jemand wirkliche Magenprobleme gehabt haben, wenn man auf dieser Strecke eine Toilette aufsuchen muss….
    Wenn es zu warm wird, ist das bei einem Wettkampf leider auch nicht so ideal – aber ich hoffe du konntest nach dem Lauf trotzdem noch die sonnigen Stunden genießen. Ich gratuliere dir natürlich auch ganz herzlich, LG

    • Ja, in London ist die Stimmung schon toll! Ich glaube aber, dass die Toiletten auch ohne Magenprobleme aufgesucht wurden, denn es war alles in allem ein recht langsamer Lauf (viele liefen auch das erste Mal überhaupt) und man sah beim Start auch viele, die eine Flasche bei sich trugen 🙂 Kann den Lauf auf jeden Fall sehr empfehlen!

  3. Hallo Manu,

    London ist tatsächlich immer eine Reise wert. Die Strecke ging dann wirklich an einem schönen Abschnitt vorbei, wenn ich in London bin gehe ich dort gern spazieren. Sehr schön ist dieser Teil auch Abends bei Dunkelheit. Ihr hattet scheinbar viel Spaß gehabt und die Dortmunder waren sicherlich nach dem Spiel ruhig 🙂

    • Ja, die Dortmunder waren nach dem Spiel ruhig 🙂


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