Verfasst von: Manu | Oktober 21, 2012

Halbmarathon beim Dresden-Marathon am 21. Oktober 2012 …

Heute vormittag stand mein mittlerweile neunter Halbmarathon an und er sollte in Dresden stattfinden. Wie hatte am Freitag auf der Marathonmesse jemand noch so schön zu mir gesagt: Dresden als Zwischenstation zwischen Budapest und New York 🙂 Und so war es auch – in Dresden sollte der letzte Test für den in zwei Wochen anstehenden Marathon in New York stattfinden.

Aber von Anfang an … Am Freitagnachmittag traf ich in meiner zweitliebsten deutschen Stadt und Fast-Heimat Dresden ein und begab mich auch gleich zur Marathonmesse im Internationalen Congress Center. Dort stattete ich natürlich dem Stand des Oberelbemarathons einen Besuch ab und hielt erst einmal mit Ulf ein Pläuschchen. Dabei lernte ich auch jemanden kennen, der in zwei Wochen ebenfalls in New York starten würde.

Schließlich holte ich meine Startnummer ab und das ging ganz schnell. Bei Runners Point gab es tolle Angebot und so nennt sich jetzt ein blaues langärmliges Shirt mein Eigen – und das für gerade mal 10 Euro! Glücklicherweise gab es auch einen Stand von KT Tape und diese Gelegenheit nutze ich natürlich und ließ mir meinen Knöchel tapen. Mir wurde auch empfohlen mich mit KT Tape in New York einzudecken, da es dort um einiges günstiger ist.

Den Samstag nutzen wir um uns bei dem tollen Wetter mal den Zoo in Dresden anzuschauen. Schade, dass die am Samstag zurückgelegten Kilometer am Sonntag nicht angerechnet werden konnten …

Samstagabend stand Pastaessen in La Osteria an und wir waren ein nette Runde. Mit dabei unter anderem Ralf, der am nächsten Tag den Marathon laufen sollte, Katharina, die über die 10 km an den Start ging, Diana und Manuela mit Freundin, die auch den Halbmarathon planten und schließlich noch Thomas, unser Ultramarathonläufer 🙂 Es war ein total netter Abend!

Die Nacht vor dem Lauf hatte ich mal von Triathlon geträumt (will mir das etwas sagen?) und gegen 8 Uhr stand ich auf. In der Bäckerei neben dem Hotel gönnte ich mir ein süßes Frühstück und dann ging es auch schon auf zum Start. Ich war schon ein wenig aufgeregt, denn ich wußte nicht, was mein Bein so plante.

Im Startbereich traf ich die liebe Katharina und wir gaben in der Tiefgarage im Internationalen Congress Center unsere Sachen ab. Noch zeigte sich der Himmel etwas bedeckt und ich entschied mich daher doch mein langärmliges Shirt anzubehalten. Aber sobald wir im übervollen Startblock waren, zog ich es schon aus.

Der Dresden-Marathon ist übrigens der größte Marathon in den Neuen Bundesländern und dieses Jahr wurde mit über 8.600 Teilnehmern (der Ruder-Olympiasieger Tim Grohmann war auch mit dabei) wieder ein neuer Rekord erreicht. Im Angebot standen 4,3 km, 10 km, Halbmarathon und Marathon und Start war für alle Teilnehmer (bis auf die 4,3 km) um 10 Uhr.

Beim ersten Kilometer war es sehr voll, was mich jedoch nicht störte, da ich sowieso alles ganz langsam angehen wollte. Im Zuschauerfeld entdeckte ich gleich eine Laufbekannte aus Berlin und bei Kilometer 3 stand Sabine.

Die Sonne war dann auch schnell herausgekommen und die ersten Kilometer waren schnell vorüber, auch wenn ich bei der Abbiegung für die 10-km-Läufer auch gern schon abgebogen wäre 🙂 Es ging dann ein ganzes Stück an der Elbe entlang und etwa die Hälfte der Strecke war dann im Großen Garten erreicht. An den Getränkepunkten erlaubte ich mir immer ausgiebige Gehpausen und trank ganz in Ruhe mein Wasser und den leckeren Tee. Mit  meinem Bein war eigentlich alles okay – nur der Oberschenkel machte sich beim Gehen (aber nicht beim Laufen) etwas bemerkbar. Ich legte auch immer mal wieder eine kurze Pause für ein Foto zwischendurch ein.

Dann war mehr als die Hälfte der Strecke geschafft und wir verließen wieder den Großen Garten. Ich wußte dass jetzt eigentlich nichts mehr passieren kann, weil ich den Rest auf jeden Fall auch gehend schaffen würde. Aber zu dem Zeitpunkt lief ich sogar noch – mein Bein verhielt sich sehr still.

Über die Carolabrücke ging es dann noch einmal auf die andere Elbseite und dort machte sich dann plötzlich mein rechtes Knie (Außenseite) bemerkbar. Daher fing ich dann an zu walken und lief nur noch ab und an. Ich traf Sightrunning auf dem Fahrrad und Ulf als Radbegleitung der Spitzenläufer beim Marathon überholte mich auch.

Dann ging es noch einmal über die Brücke und dann war das Ziel fast erreicht. Ich versuchte es noch einmal mit Laufen, aber das Knie schmerzte doch ein wenig. Daher lief ich ganz gemächlich auf das Ziel zu, welches ich in 2:24:28 h erreichte. Bis auf  mein Knie ging es mir sehr gut und ich war auch nicht wirklich erschöpft. Ich traf Katharina wieder und später auch noch Sabine.

Dann musste ich zurück zum Hotel (wie toll, dass das nh-Hotel am Altmarkt am Sonntag ein Late-Check-Out bis 17 Uhr anbietet) und wenig später ging es dann auf zum Bahnhof und zurück nach Berlin.

Der letzte Test vor dem New-York-Marathon ist gut gelungen und ich hoffe jetzt nur noch, dass mein Knie sich nur heute bemerkbar gemacht hat.

Fazit: Den Dresden-Marathon mit seinem Streckenangebot für jeden, kann ich nur empfehlen! Der Halbmarathon hatte 35 Euro gekostet und dafür gab es sogar noch Pasta und natürlich auch eine schöne Medaille im Ziel. Nach Dresden komme ich immer wieder gern und beim nächsten Mal gibt es natürlich auch wieder Eierschecke 🙂


Responses

  1. Beim nächsten Lauf in Dresden sehen wir uns bestimmt. Sa es ja diesmal nicht so geklappt hat.
    Tolle Leistung und viel Erfolg in zwei Wochen on NY.

    • Ja, vielen Dank! Denke, dass ich im März wieder beim Citylauf in Dresden bin 🙂

  2. Hallo Manu,
    ich gratuliere Dir zu Deiner Leistung. Ich bin die Dritte im Bunde auf dem Bild mit Katharina. Für New York drücke ich Dir die Daumen und vielleicht sehen wir uns ja im März zum Citylauf in Dresden wieder.

    • Vielen Dank! Ich gratuliere Dir natürlich auch zu Deinem ersten 10-km-Wettkampf! Super gemacht! Und ja, ich hoffe wir sehen uns im März wieder in Dresden – dann kommst Du vielleicht auch mit zur Pastaparty 🙂

  3. Wünsch dir alles gute, dass sich deine Knie bis NY gut erholen!

    • Vielen Dank! Das hoffe ich auch 🙂

  4. […] es auch in New York zu schaffen. Außerdem bestritt ich Mitte Oktober noch erfolgreich einen Halbmarathon in Dresden. Den Startplatz für New York hatten wir uns übrigens durch Ali Schneider Marathonreisen besorgt […]

  5. […] Halbmarathons: 2 (Dresden, […]

  6. […] Oktober stand auch noch der Asics Grand 10 an und zum Monatsabschluss gab es den Halbmarathon in Dresden. Der lief richtig gut, denn ich konnte bis ca. Kilometer 18 […]

  7. Schöner Bericht mit schönen Fotos. Hoffe das Knie hält in NY durch … muss es einfach. Der Marathon in NY ist ja schon ein klasse Ding, hast du denn auch die Laufweste welche es bei RunnersWorld kostenlos zu empfangen gibt/gab! Wie ich sehe bist du ja auch eine dailymilerin, ich schicke dir mal ein request 😉 Also alles Gute und viel Spaß wie auch Erfolg beim Marathon im Big Apple!

    • Danke! Der Artikel war leider schon vom letzten Jahr und der Marathon ist New York ist ja dann schließlich ausgefallen 😦


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: