Verfasst von: Manu | August 12, 2012

Women’s Run am 11. August 2012 in Köln …

Schon viel hatte ich in diversen Laufzeitschriften über den Women’s Run gelesen. Da dieser jedoch nicht in Berlin stattfindet (hier gibt es den Avon-Frauenlauf), habe ich noch nie am Women’s Run teilgenommen. Doch dieses Jahr sollte sich das ändern – ich meldete mich für den Women’s Run in Köln an, denn Köln ist immer eine Reise wert! Und ich sollte nicht alleine am Start sein, denn meine liebe Marion sowie meine Twitter-Freunde Anni, Nani, Julia, Kristin  … waren auch dabei. Somit wurde auch schon vorher ein gemeinsames Abendessen nach dem Lauf geplant.

Bereits am Freitagnachmittag reisten wir in Köln an. Laut Wettervorhersage sollte es ein warmes und sonniges Wochenende werden.

Zur Auswahl standen am Samstagnachmittag 5 km oder 8 km. Ich hatte mich natürlich für die längere Strecke angemeldet. Die Startunterlagen gab es noch nicht vorab sondern erst am Lauftag selbst. Es gab jedoch glücklicherweise keine langen Schlangen. Das Start- und Zielareal befand sich am Tanzbrunnen am Rhein. Kennzeichen des Women’s Run sind pinkfarbene T-Shirts und das Motto in diesem Jahr lautete „Laufwunder“. Von der Passform und dem Stoff her war ich sehr zufrieden mit dem Shirt – dennoch zog ich es nicht für den Lauf an, da es einfach zu warm war.

Bevor es jedoch ans Laufen ging, trafen wir uns erstmal mit Marion und Nani. Leider konnte Marion nicht starten, aber dafür sollte später Nani mit mir auf die Strecke gehen.

Wir sahen dann die 5-km-Läuferinnen auf ihren letzten Metern zu und irgendwann war es auch für uns soweit zum Startbereich zu gehen. Der Startschuss erfolgte bei super Stimmung halb 6 und es war immer noch sehr warm. Auf den ersten Metern war es sehr eng und es ging nur im Stop-and-Go vorwärts. Aber ab Kilometer 1 hatte sich das Feld auseinandergezogen und es gab mehr Platz. Wir liefen erst einmal im Rheinpark entlang. Schon bei Kilomter 2 hätte ich am liebsten aufgehört – es war mir einfach zu warm! Der erste Teil der Strecke führte auch fast nur in der Sonne entlang. Es ging am Rheinufer zur Deutzer Brücke und den Anstieg auf die Brücke fand ich noch einmal sehr schwierig – vor allem die pralle Sonne dabei. Hinter der Brücke gab es glücklicherweise Wasser und dort war dann auch schon die Hälfte der Strecke geschafft.

Am Rheinufer ging es zurück zur Hohenzollernbrücke und auf diese Brücke gelangten wir über die Treppen zum Dom hinauf. Ich nutzte diesen Treppenaufstieg zum Beinelockern und so war es dann gar nicht so schlimm. Auf der Brücke wurde es dann besser, denn es ging ja wieder Richtung Ziel und wir hatten auch mehr Schatten. Wir näherten uns wieder dem Messegelände und das Ziel war fast in greifbarer Nähe. Und auf den letzten Metern hatte ich tatsächlich noch Kraft für einen Endspurt und konnte wenigstens da noch ein paar Läuferinnen überholen (vorher wurde ich eigentlich fast nur überholt). Gefährlich waren auf den letzten Metern nur ein paar Treppenstufen. Sowas sollte es bei einem Lauf eigentlich nicht geben  und anders geplant werden.

Bei 49:19 min kam ich glücklich und erschöpft im Ziel an und wollte erst einmal ganz viel trinken. Glücklicherweise gab es auch lecker Obst in Form von Melone, Weintrauben, Ananas und Äpfeln im Ziel. Mein schnellster Kilometer war übrigens der letzte Kilometer mit 6:03 min/km und der langsamste Kilometer 6 mit 6:42 min/km.

Und schließlich gab es noch die Finisher-Tüte – eine der besten in meiner bisherigen Läuferkarriere überhaupt 🙂 Darin gab es unter anderem Kühlgel, Pistazien, Deospray, Haarspray, ein Reisgericht, Badezusatz, Nagelfeilen, Blasenpflaster, Mandelmilch … Aber wiederum betrug die Startgebühr auch 25€ – also einer der etwas teureren Läufe.

Alles in allem war der Women’s Run in Köln ein schönes Laufevent, denn wir haben viele nette Menschen (wieder)getroffen. Überhaupt nicht geeignet ist der Lauf allerdings für Bestzeiten – der Women’s Run ist eher ein Spaßlauf mit vielen Goodies 🙂 Etwa 7.000 Läuferinnen und Walkerinnen hatten sich übrigens für diesen Lauf entschieden!

Am Abend waren wir noch mit einigen Mitläuferinnen im Wellbeing, einem asiatischen veganen Restaurant, essen und tauschten unsere Lauferlebnisse aus.

Fazit: Ein tolles Wochenende in Köln mit vielen netten Menschen, interessanten Gesprächen und unterhaltsamen Lauf!


Responses

  1. Schöner Post! Wir haben uns ja leider gar nicht richtig unterhalten können. Sehr schade! Aber beim nächsten Mal wird sich das ändern!!! :))) Liebe Grüße nach Berlin, Mimi

    • Danke! Ja, leider hatten wir gar keine Zeit zum Quatschen 😦 Aber wir sehen uns hoffentlich bald wieder und dann holen wir das nach 🙂

  2. Hi Manu!
    Ich freue mich, dass wir uns kennengelernt haben. Ich glaube, heute schreibt jeder noch mal schnell darüber. 🙂 Morgen werde ich noch mal mehr zum eigentlich Bloggertreffen schreiben. Für mich waren das zwei tolle Events!

    http://www.selbstbewusstleben.com/2012/08/womens-run-in-koeln-2012.html

    Liebe Grüße Kristin

    • Ja, schön, dass wir uns kennengelernt haben! Schade, dass das Wochenende so schnell vorüber war … LG aus Berlin!

  3. […] August nahm ich mal wieder an der Citynacht auf dem Kudamm teil und erstmalig auch bei einem Womens Run und zwar in Köln. Außerdem stand meine dritte Teilnahme am Dresdner Nachtlauf an und der Monat […]

  4. […] in diesem Jahr kennengelernt. Im August haben wir uns dann das erste Mal persönlich zum Women’s Run in Köln getroffen. Ein großes Thema (wenn nicht überhaupt das größte Thema) in unseren Gesprächen war […]


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