Verfasst von: Manu | Juni 30, 2012

Ein sportlicher Rückblick – das erste Halbjahr 2012 …

Ende Juni ist gekommen und somit wird es Zeit für einen sportlichen Rückblick. Zunächst einmal kann ich sagen, dass das erste halbe Jahr ganz anders gelaufen ist wie gedacht – nämlich leider sportmäßig nicht so gut. Schaut man sich allerdings nur die puren Zahlen an, dann sieht es eigentlich sehr gut aus.

Ich habe ca. 273 Trainingskilometer bewältigt und damit sieben 🙂 Kilometer mehr als im selben Vorjahreszeitraum. Ich konnte zwei neue Bestzeiten aufstellen: Die 10-km-Bestzeit habe ich von 57:06 min auf 55:57 min verbessert (Türkei im März) und die 5-km-Bestzeit von 28:00 min auf 26:04 min (Fleesenseelauf im Juni).

Ingesamt neun Wettkämpfe habe ich bestritten – darunter waren ein Halbmarathon, sechs 10-km-Läufe (davon einer in der Halle) und zwei 5-km-Läufe. Das Highlight war der Halbmarathon in Madrid im Februar und der Bupa 10k im Mai in London.

Neben normalen Krafttraining im Fitneßstudio habe ich Fitnesskurse (wieder) entdeckt und habe diese nicht nur im Fitnessstudio sondern auch daheim vor dem Fernseher absolviert.

Was war dann also nicht so positiv? Ende März bekam ich plötzlich Beschwerden im linken Unterschenkel an der Innenseite über dem Knöchel. Diagnostiziert wurde die vielen Läufern bekannte Verletzung Shin-Splints. Vorher hatte ich nie damit zu kämpfen. Aufgrund dieser Beschwerden musste ich im April leider alle Wettkämpfe (unter anderem auch der Berliner Halbmarathon und Läufe in Madrid und Dresden) ausfallen lassen und in der Trainingsbilanz tauchen gerade einmal 3 km für April auf. Im Mai ging es dann wieder etwas los, wobei sich das Bein immer noch ab und an bemerkbar machte. Der erste Wettkampf war dann ein 10-km-Lauf in London und ich war so froh dort mitlaufen zu können. Zwei Wochen später folgte ein 5-km-Lauf am Fleesensee wo ich sogar meine 5-km-Zeit (aus 2008!) verbessern konnte. So langsam geht es wieder aufwärts, aber ob ich wirklich im November beim New-York-Marathon starten kann, steht noch in den Sternen. Vorsorglich habe ich mich daher für den 5-km-Lauf „Dash to the Finish Line“ am Vortag des New-York-Marathon angemeldet. Sollte es mit dem Marathon nicht klappen, dann laufe ich wenigstens diesen Lauf. Wir werden übrigens an der selben Stelle wie die Marathonis finishen 🙂

Anfang des Jahres sah es ja so super aus und ich stand auch richtig gut im Training. Mit Shin Splints hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war nur froh, dass ich im Endeffekt nur einen Monat überhaupt nicht laufen konnte und nicht wie in 2008/9 wegen Knieproblemen acht Monate pausieren musste. Auf jeden Fall habe ich aufgrund der Verletzung meinen „Gerätepark“ enorm erweitert – nun besitze ich ein Stabi-Pad, einen Balance-Kreisel, eine Black-Roll und ein Balance-Pad.

Nun hoffe ich, dass ich so langsam meine Umfänge wieder steigern kann (und auch wieder häufiger als nur zweimal pro Woche laufen kann) und vielleicht doch noch in die Marathonvorbereitung einsteigen kann. Spätestens Mitte August müsste ich damit starten und ich habe mir auch schon einen sehr humanen Trainingsplan herausgesucht.

Der nächste Wettkampf, der ansteht, ist die Citynacht auf dem Berliner Kudamm Anfang August (10 km) und dann folgen im August noch der Womens‘ Run in Köln (8 km) sowie der Dresdner Nachtlauf (13 km). Ich hoffe, dass ich diese Läufe ohne Probleme bewältige und damit eine gute Grundlage für den Marathon im November habe.

Selbst wenn ich den Marathon aus einer Kombination von Laufen und Walken finishen würde – schön wäre überhaupt zu finishen! Drückt mir bitte die Daumen!


Responses

  1. Tolles Resümee für dein erstes halbes Jahr! Trotz Verletzung hast du ja schon ordentlich etwas geschafft und vor allem schon so fleißig Wettkämpfe bestritten.

    Ich halte dir ganz fest die Daumen, dass du schnell weiter fit wirst und dir nichts dazwischen kommt, damit du deine Ziele im zweiten Halbjahr erreichen kannst. Vor allem natürlich New York.
    Aber klasse, dass du schon eine kleine Alternative hast, falls es doch nicht klappt. Ist sicher dennoch ein unglaubliches Erlebnis.


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