Verfasst von: Manu | Februar 27, 2012

Mitja Marató (Halbmarathon) am 26. Februar 2012 in Barcelona …

Am gestrigen Sonntagvormittag fand der Mitja Marató (also der Halbmarathon) in Barcelona statt. Dieser Halbmarathon war mit 8.500 Teilnehmern ausverkauft und somit war ich also nicht die einzige Läuferin, die von einem Saisonstart in Barcelona angetan war.

Wir hatten unsere Startplätze bereits vor einigen Monaten reserviert und ebenso Flüge und Hotel gebucht. Wir hatten das nh Podium gewählt, welches weniger als 5 min von Start und Ziel und ca. 8 min von der Startnummernausgabe entfernt war. Optimaler geht es wohl kaum 🙂

Wir kamen am frühen Freitagnachmittag in Barcelona an und im Flieger trafen wir bereits Andreas (und seine Frau Fatma) aus Berlin, der ebenfalls beim Halbmarathon starten wollte.

Am Freitagabend holten wir die Startunterlagen ab. Es gab dort jedoch keine Marathonmesse wie erwartet, sondern eigentlich nur die Ausgabe der Startunterlagen. Für jeden Läufer gab es außerdem ein neongelbes T-Shirt – mehr Auffallen geht nicht 🙂 Wir trafen dann noch einen Mitläufer aus Nürnberg (Peter) mit seiner Frau und tauschten uns bei einem Café con Leche erst einmal über unsere Lauferlebnisse aus. Ende April werden wir alle auch beim Oberelbemarathon in Dresden starten.

Das Wetter in Barcelona war ideal für Sightseeing, aber wohl etwas zu warm zum Laufen. Am Samstag hatten wir 22° C in der Sonne. Nur gut, dass der Start am Sonntag bereits um 8:45 Uhr stattfand. Nach einem kurzen Frühstück im Hotel (Kaffee und Brot mit Marmelade sowie eine Banane), ging es zum Start auf der Pg. Pujades. Die Startblöcke waren sehr voll. Auch wenn es bereits mein achter Halbmarathon war, so war ich doch im letzten Startblock zu finden – dort war jeder zu finden, der bisher noch nie unter zwei Stunden gelaufen ist.

Die Sonne strahlte und es war schon sehr mild. Meinen Pullover für den Weg hatte ich schon im Startblock wieder ausgezogen. Es hieß dann einige Minuten warten und dann ging es auch für den letzten Startblock auf die 21-km lange Reise.

Die ersten Kilometer fand ich fast am schlimmsten, denn mir wurde sehr schnell warm und ich dachte nur an die vielen Kilometer, die noch so kommen sollten. Aber so langsam kam ich dann in den richtigen Rhythmus und es war dann nicht mehr so schlimm. Es ging die Plaza Colón entlang und die Plaza Cataluna und schließlich kamen wir wieder beim Zielbereich vorbei (ca. km 9). Dort war dann auch richtig Stimmung. Ansonsten war es an der Strecke recht ruhig. Hier möchte ich mich jedoch für die besten Anfeuerungsrufe an der Strecke durch Fatma bedanken! Sie hat richtig für Stimmung gesorgt und ich durfte ihre Anfeuerung sogar dreimal genießen 🙂 Ansonsten war es auch schön mal auf Spanisch angefeuert zu werden und ich hörte ab und an: „Venga Manuela!“

Drei Getränkepunkte gab es auf der Strecke (km 5, km 10 und km 15) und dort gab es Gaterode und Wasserflaschen. Ich nahm jedes Mal Gatorade zu mir (nur leider gab es am letzten Punkt kein Gaterode mehr) und nahm auch immer eine Flasche Wasser mit. Ich war wirklich froh, dass es das Wasser in Flaschen gab und nicht nur in Bechern. Es zog sich dann ziemlich auf dieser langen Avenida Diagonal, aber danach war dann auch schon Kilometer 15 erreicht. Dort konnte man dann auch das Meer sehen und wusste, dass man bald im Ziel war. Mir ging es relativ gut und meine Knie machten sich nur ein wenig bemerkbar. Ich bin auch nur zweimal gegangen (an den ersten beiden Getränkepunkten). Der Blick auf die Uhr zeigte, dass ich sehr gut in der Zeit lag und so nahm ich mir vor bei mindestens 2:15 Uhr ins Ziel zu kommen. Somit wurden zwar die letzten zwei Kilometer noch etwas anstrengend, aber es handelte sich ja nur noch um ca. 12 min Quälerei 🙂 Außerdem feuerte mich Fatma noch einmal tüchtig kurz vor dem Ziel an!

Mir fiel auch auf, dass ich plötzlich viele Läufer überholte. Auf der ersten Hälfte des Halbmarathons wurde ich fast nur überholt. Weniger schön war dann zu sehen, dass ca. ein Kilometer vor dem Ziel ein Läufer beatmet werden musste …

Dann die letzte Kurve und das Ziel war in Sicht (direkt vor dem Arc de Triomf) und der Endspurt sicherte mir die Zeit von 2:14:32. Das war meine bisher zweitbeste Zeit bei meinem mittlerweile achten Halbmarathon. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet, denn es war erst der Saisonstart. Außerdem bin ich in der Vorbereitung nur maximal 12 km gelaufen und das auch nur einmal. Meine durchschnittliche Geschwindigkeit waren 9,41 km/h und ich habe durchschnittlich 6:23 min/km benötigt.

Im Ziel gab es Wasser, Gaterode, Bananen, Orangen und natürlich eine Medaille. Ich traf auch noch Peter, der tolle 1:39 h gelaufen ist. Ich musste dann leider schnell ins Hotel, denn wir mussten auch bald auschecken, da es noch am selben Abend nach Berlin zurückging. 

Fazit: Ein schönes Wochenende mit einer tollen Halbmarathonzeit und vielen netten Mitläufern und Unterstützern (Fatma, Andreas, Peter+ Frau)!


Responses

  1. Hallo Manu,
    herzlichen Glückwunsch zu deinem Superlauf!
    Übrigens für den Oberelbemarathon habe ich mich auch angemeldet. Dresden und Umgebung einfach Klasse.
    Liebe Grüße aus dem Südwesten (Freiburg)
    Ruth

    • Vielen Dank Ruth! Welche Strecke wirst Du beim OEM laufen? Ich bin über die 10 km dabei.

      • …versuche nach sehr langer Pause wieder mal die 42 km, der Streckenverlauf ist ja phantastisch.

      • Wow, viel Erfolg! Mein erster Marathon steht erst im November an.

  2. Hallo Manu,
    einen schönen Laufbericht hast Du da geschrieben. Glückwunsch zu Deinem Lauf.

    Noch ein Gruß aus dem Südwesten (Offenburg)
    Steffen

    • Vielen Dank!

  3. Glückwunsch zu deiner tollen Zeit, da ist sicher noch einiges möglich in dieser Saison!
    Schöner Bericht mit tollen Bildern; macht Lust auf Sommer.

    • Ja, das Wetter in Barcelona machte definitiv Lust auf den Sommer!

  4. Danke Manuela, für den schönen Bericht.
    Dem kann ich eigentlich nichts hinzufügen
    ausser einem Glückwunsch zu deiner HM-Zeit!
    Und jetzt viel Spaß in Antalya …

    Andreas

    • Vielen Dank! Wir sind soeben in Antalya angekommen 😉

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