Verfasst von: Manu | September 27, 2011

Mein Berlin-Marathon-Wochenende 2011 ohne Marathon!

Das Berlin-Marathon-Wochenende 2011 ist leider wieder Geschichte 😦 Auch wenn ich noch nie einen Marathon gelaufen bin (ich war nur 2008 angemeldet und konnte wegen Krankheit nicht teilnehmen), so ist dieses Wochenende doch auch für mich immer ein sehr tolles Wochenende.

Es ging am Samstagmorgen mit dem Frühstückslauf los. Dieser Lauf ist offen für jeden und startet am Schloss Charlottenburg. Im letzten Jahr hatte ich das erste Mal daran teilgenommen und fand die Atmosphäre schon super. In diesem Jahr nahm auch Ayse zum ersten Mal an diesem (und an einem Lauf) überhaupt teil. Die Stimmung war wieder super und viele hatten sich auch noch witzig verkleidet. Ganz locker und gemächlich ging es dann über 6 km zum Olympiastadion. Die Stimmung war ausgelassen und Vorfreude auf den Berlin-Marathon am nächsten Tag lag in der Luft. Wie immer war es toll im Olympiastadion einzulaufen – nur war es fast eher ein Gehen als ein Laufen, da es sich auf dem Weg ins Stadion doch ziemlich staute. Nach dem Einlauf im Stadion ging es dann wieder nach draußen und dort waren die Stände für das Frühstück aufgebaut. Es gab Bananen, Kaffee, Müsliriegel, Brötchen … Es war jedenfalls für jeden Läufer genügend da.

Danach ging es schnell nach Hause zum Umziehen und dann machte ich mich auf den Weg zur Vital-Messe auf dem Flughafen Tempelhof (vielen Dank an Tobias für das Ticket). Dort war es wie erwartet sehr voll. Ich habe mir dann alles in Ruhe angeschaut und mir viele neue Infos zu Läufen in 2012 gefunden. Auf dem Wunschplan für 2012 stehen nun Madrid, Riga und Istanbul 🙂

Am Nachmittag schaute ich mir dann natürlich auch noch die Inlineskater an und es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie so total schnell an einem vorbeirasen. Respekt!

Am frühen Abend ging es dann schließlich zur BMW-Marathon-Lounge auf dem Kurfürstendamm. BMW hatte dort für das gesamte Wochenende ein buntes Programm rund um das Thema Marathon zusammengestellt. Auch Achim Achilles sollte eine kurze Lesung halten. Und so war es dann auch. Vorher gab es sogar noch die Gelegenheit kurz mit Achim Achilles zu plaudern und ein paar Fotos zu knipsen. Die Lesung im Anschluss war zwar kurz, aber wie immer sehr witzig!

Am Sonntag war dann der große Tag für die Läufer: Marathon! Ich stand zunächst kurz vor km 12 am Strausberger Platz und sah dort die Laufgrößen Patrick Makau, Haile Gebrselassie, Irina Mikitenko und Paula Radcliffe. Bis auf Paula hatte ich ja schon alle mindestens einmal live gesehen … Im Anschluss bin ich dann zum Brandenburger Tor gefahren und stand somit nur wenige Meter vom Ziel entfernt. Zum Glück befand sich eine große Leinwand in der Nähe, wo ich das Geschehen verfolgen konnte. Und dann war es soweit: Patrick Makau lief die letzten Meter auf dem Weg zum neuen Weltrekord! Fantastisch! Begeistert war ich auch von Irina – was sie auf den letzten Metern noch einmal für einen Spurt hingelegt hatte!

Sehr schade fand ich den Ausstieg von Haile – ich hätte ihn gern noch einmal kurz vor dem Ziel gesehen. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich ja noch nicht, dass ich ihn an dem Tag noch einmal wiedersehen sollte …

Voll motiviert war ich am selbigen Abend auch noch einmal laufen und danach wollte ich es mir gerade auf dem Sofa bequem machen, als ich bei Twitter etwas sehr Interessantes las. Haile schrieb dort, dass er in wenigen Minuten die Ausstellung „Faces of Ethopia“ im „Epicentro“ eröffnet. Das ist nur 5 min von uns entfernt! In Windeseile zog ich mich an, trocknete meine Haare und bin dann ganz schnell los. Und tatsächlich – als ich dort ankam, stand Haile ganz vorn und hielt eine kurze Rede. War ich aufgeregt! So nah war ich meinem großen Idol noch nie gekommen. Und es wurde sogar noch besser. Ich holte mir natürlich ein Autogramm und dann gab es sogar noch ein gemeinsames Foto Arm in Arm mit Haile! 🙂 Haile war jedenfalls sehr geduldig und gab allen Fans Autogramme und ließ sich bereitwillig mit ihnen fotografieren.

Somit war ein tolles Marathonwochenende mit einem ganz unerwarteten Höhepunkt seinen Abschluss! Und selbst ohne den eigenen Marathonlauf hatte ich jede Menge Spaß und viele tolle Erlebnisse 🙂


Responses

  1. Einmal alle Stars getroffen – wie spannend und sicher sehr aufregend. Da hast du ja eine schöne Wunschliste für das kommende Jahr. Halte dir die Daumen für dein Training. Wien kann ich überigens auch nur empfehlen! Mein Marathon in diesem Jahr dort war klasse.

  2. Super Bericht. Du hast da ja echt viel erlebt. Schicke uns doch mal eine Nachricht über Facebook – dann kanst du die Socken testen. LG, Günter http://www.facebook.com/wrightsock

  3. Hey !

    ich beneide Dich um das Foto mit Haile. Ich finde Deine Art von Interesse am Marathon sehr interessant und finde es toll, das solche Menschen gibt.

    Weiter so,

    Gruß Bias

  4. […] https://laufwelt.wordpress.com/2011/09/27/mein-berlin-marathon-wochenende-2011-ohne-marathon/ […]

  5. […] großes Highlight in diesem Jahr war auch das persönliche Treffen mit dem Laufstar überhaupt: Haile Gebrselassie. Ich traf ihn recht spontan auf einer Ausstellung am […]

  6. […] Jahr gab es bereits einen ähnlichen Post von mir zum Thema Marathon in Berlin, ohne dass ich selbst daran teilgenommen hatte. Aber selbst als […]


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