Verfasst von: Manu | März 28, 2010

Vattenfall-Halbmarathon in Berlin am 28. März 2010 …

Es ist vollbracht! Ich bin wieder einen Halbmarathon gelaufen und im Ziel angekommen! Noch vor einem Jahr dachte ich, dass ich nie wieder an einem Lauf teilnehmen kann (Verletzung!) und und hatte ich nur ein Jahr später sogar wieder einen Halbmarathon geschafft. Darüber bin ich sehr glücklich!

Die Vorzeichen waren ja leider nicht so gut, denn durch den langen Winter ist das Training sehr kurz ausgefallen. Alles in allem habe ich wohl nur 5 Wochen am Stück trainiert und wäre der Ögermarathon Anfang März nicht gewesen, dann hätte es noch schlimmer ausgesehen. Aber ich wollte endlich den Beweis, dass ich wieder einen Halbmarathon schaffe und daher wollte ich heute auch teilnehmen.

Das Wetter war ja leider noch so ein Unsicherheitsfaktor und im strömenden Regen wollte ich auch nicht wirklich laufen. Heute früh hat es dann zwar genieselt, aber es gab zum Glück keinen Dauerregen. Dafür ist André als Mitläufer wegen einer Erkältung ausgefallen. Aber dadurch konnte er mich gut mit meinem Bruder an der Strecke unterstützen.

Offizieller Start war 10:45 Uhr, aber da ich im letzten Startblock startete, bin ich erst 11 Uhr über die Startlinie gelaufen. Anfangs regnete es auch, aber später schien dann auch noch richtig die Sonne, bevor es sich auf dem Weg zum Ziel wieder zuzog. Aber die Temperaturen von ca. 10°C waren auf jeden Fall ideal zum Laufen.

Ich ließ alles sehr langsam angehen, denn mein Ziel war ja wirklich nur Ankommen! Mein zweites heimliches Ziel war unter 2:30 h zu bleiben.km 17

Ich bin auch sehr konstant gelaufen und habe 7 min für den km gebraucht. Ich glaube wirklich, dass ich noch nie so konstant gelaufen bin. Ich musste wirklich nur auf die Uhr schauen um zu wissen wann das nächste Kilometerschild zu erwarten ist. Ich freute mich auch immer auf die nächsten Verpflegungspunkte, wo ich immer den süßen Tee trank und ein paar Schritte lief. Anfangs hatte ich zwar noch Respekt vor den vor mir liegenden Kilometern, aber so nach und nach habe ich die Kilometer abgearbeitet. So langsam begann es dann auch im rechten Oberschenkel zu ziehen und auch im linken Knie, aber es war auszuhalten. André und Marcel traf ich unterwegs dreimal und das war auch gut so.

Als ich dann auf dem Kudamm war, wusste ich, dass ich auf jeden Fall ins Ziel komme – egal wie!  Von da aus waren es ja auch nur noch ca. 9 km. Dann war ich auch plötzlich am Potsdamer Platz und von da aus war es wirklich nicht mehr weit. Über meine Kondition konnte ich mich gar nicht beklagen, nur meine Beine und Füße taten mir so langsam weh.

Aber dann kam das Ziel immer näher und auf der Getraudenstraße konnte dann auch mein Schlussspurt beginnen. Bei 2:26:35 kam ich schließlich ins Ziel und war damit sehr zufrieden. Ich war ja überhaupt glücklich mal wieder einen Halbmarathon geschafft zu haben 🙂

Ich bin auch erstaunt was ich noch für eine Grundlagenausdauer habe. Ich bin ja seit fast zwei Jahren nur noch maximal 10 km gelaufen und dennoch habe ich heute die doppelte Strecke bewältigt! Das gibt Hoffnung für die Zukunft!


Responses

  1. Ein super Bericht. Das zuschauen hat auch wieder Spaß gemacht und durch André bin ich ja auch etwas gelaufen 😉

  2. Interessant… Bist du den Ögermarathon mitgelaufen??? Ich bin 2 Wochen vorher den Frankfurter Halbmarathon mitgelaufen…als Abschluss meiner Vorbereitung….für den Berliner HM. Ich würde gerne Erfahrungen darüber austauschen. Gruß Dennis


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