Verfasst von: Manu | September 11, 2009

B2Run am 9. September 2009 in Berlin …

Das nächtliche Olympiastadion

Das nächtliche Olympiastadion

Am Mittwoch (9. September 09) fand die erste Auflage des B2Run in Berlin statt. Neben der Berliner Teamstaffel und dem Berliner Firmenlauf sollte also ein weiterer Lauf für Unternehmen die Stadt erobern. Der B2Run wird bereits seit sechs Jahren in München (dieses Jahr mit 30.000 Teilnehmern) und außerdem in Hannover und Baden angeboten.

Das besondere Highlight des B2Run in Berlin sollte der Zieleinlauf im Berliner Olympiastadion werden. Um 19:30 Uhr ertönte vor dem Stadion auf dem Olympischen Platz der Startschuss über die 6 km. André und ich gingen an den Start und unsere treuen Fans waren Marcel und Micha 🙂 Mit dabei war auch Herthinho, das Maskottchen von Herta BSC, er versuchte es Berlino gleich zu tun 🙂

Die Strecke führte kreuz und quer um das Olympiastadion und an einigen Stellen sah man sowohl weiter vorn als auch weiter hinten liegende Läufer. Leider gab es kein Wasser unterwegs, aber dafür entdeckte ich schließlich noch die Kilometerschilder. Ich fand es noch recht warm und damit auch anstrengend. Außerdem plagten mich Seitenstechen, was bisher bei einem Lauf noch nie der Fall war. Aber egal, einfach nur weiterlaufen … Schließlich war km 5 gekommen und die Durchgangszeit erstaunlich gut: 29:09 min. So schnell war ich dieses Jahr nur einmal gewesen und das bei einem normalen 5-km-Lauf – das gibt Hoffnung 🙂 Dann war endlich das Olympiastadion gekommen und schnell ging es durch den Marathontunnel. Schließlich war das Stadion von Innen zu sehen und das war ein gigantischer Anblick – vor allem jetzt nach den Erlebnissen bei der Leichtathletik-WM. Ich durfte nun tatsächlich auf derselben Bahn laufen, auf der Usain Bolt zweimal Weltrekord gelaufen war! Toll war auch, dass ich erstmalig im Dunkeln ins Olympiastadion einlief – die zwei Male vorher war es immer tagsüber gewesen. Herthinho begrüßte jeden Läufer an der Stelle, wo es dann wirklich auf die blaue Bahn ging. Gänsehautfeeling war garantiert und ich wollte die wenigen Meter auf der blauen Bahn eigentlich noch viel mehr genießen. Aber ich war dann doch viel zu fertig und gab auch noch einmal Gas. Bei 34:30 min kam ich dann ins Ziel. André war schon bei 29:01 min angekommen, aber erwartete mich dann im Ziel. Mit meiner Zeit war ich sehr zufrieden – vor allem, da mich ja Seitenstechen geplagt hatte.

Im Anschluss gab es noch eine Medaille sowie diverse Getränke und Müsliriegel. Außerdem ließen wir ein tolles Fotos von uns schießen und im Internet konnte man sich dann am nächsten Tag die Urkunde ausdrucken. Ich belegte Platz 228 von 683 Frauen und insgesamt Platz 1.111 von 1.832. Den letzten Platz belegte übrigens Herthinho 🙂

Fazit: Ein sehr schöner Lauf mit garantiertem Gänsehautfeeling! Verbesserungswürdig wären nur Getränke auf der Strecke sowie freier Eintritt für die Fans.


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