Verfasst von: Manu | Juni 29, 2008

Airportrun am 29. Juni 08 in Berlin-Schönefeld …

Heute morgen war es mal wieder soweit – der nächste Halbmarathon (mittlerweile schon der vierte seit April – wenn man die „25 km von Berlin“ mitzählt) stand an. Ich hatte mich für den Halbmarathon beim 3. Airportrun in Schönefeld angemeldet. Da ich inzwischen schon über Halbmarathon-Erfahrung verfüge 🙂 machte ich mir mittlerweile keine Gedanken mehr, ob ich es nicht schaffen würde. Mich beunruhigte eher der Gedanke, dass es sehr warm werden könnte … André hatte sich für die 10 km angemeldet (wurde dieses Jahr erstmalig beim Airport-Run angeboten). Dann waren noch mein Bruder und Micha mit als unsere Zuschauer dabei. Start sollte eigentlich 9 Uhr sein, aber dieser verzögerte sich noch um ca. 15 min. Die ganzen Läufer mussten erstmal mit dem Bus zum Start gefahren werden und das dauerte ca. 20 min (viel länger wie gedacht). Und dann gab es auch einen fliegenden Start – d.h. wir liefen erstmal eine Weile bevor wir die Ziellinie überquert hatten. Vorher hatte ich noch Amir und Tobias getroffen und mit letzterem vereinbarte ich gemeinsam laufen zu wollen. Wir hatten schon etliche km beim „Berlin läuft 25 km“ gemeinsam bestritten. Dann ging es auch schon bald los und ich bekam schnell mit, dass die Strecke sehr öde werden würde. Anfangs fühlte man sich wie in einer Wüste und dann gab es eigentlich nur Felder und lange Straßen vor einem 😦 Dazu kam leider auch noch die Sonne und es wurde sehr warm. Zum Glück gab es ausreichend Getränkepunkte und auch Wassersprenkler zur Erfrischung 🙂 Aber ich stellte bald fest, dass ich irgendwie nicht so ganz fit heute war. Mein Bauch machte sich so komisch bemerkbar und ich hatte bald schwere Beine. Lag das an dem fehlenden Training in Peking? Oder war es heute einfach nicht mein Tag? Ich war froh, dass ich wenigstens noch Tobias an meiner Seite hatte – sonst wäre der ganze Lauf noch öder gewesen … Man sah auch kaum Zuschauer – nur überall Maisfelder … Ich war froh als wir die 10 km geschafft hatten und die Zeit dort deutete schon auf eine nicht so tolle Endzeit hin. Es sah da schon fast so aus, als ob ich Mühe hätte meine Zeit vom allerersten Halbmarathon überhaupt zu schaffen. Dann konnten wir beide gar nicht mehr und gingen ein Stück. Aber schließlich waren es nur noch 3 km und ich wollte dann doch so schnell wie möglich ins Ziel und verließ Tobias. Ich konnte zwar selbst kaum noch, aber ich holte endlich meinen iPod raus und mit Musik ging es ein wenig besser. Kündigte noch kurz per Handy mein baldiges Erscheinen im Ziel an und dann quälte ich mich die letzten Meter. Hätte nicht gedacht, dass ich heute solche Probleme haben würde. André gesellte sich auf den letzten Metern noch zu mir und ich fragte nur noch „Wie weit ist es noch?“. Ich wollte einfach nur noch im Ziel ankommen. Die Zeit war ohnehin schon egal … Komischerweise reichte es sogar noch für einen kurzen Schlusssprint und bei 2:25:23 überquerte ich völlig fertig die Ziellinie. Es gab eine schöne Medaille als Lohn für diese Mühen und dann sogar noch ein leckeres Eis 🙂 Soetwas hatte ich gerade gebraucht 🙂

Auch wenn meine Zeit heute nicht so toll war, so hat doch André mit 50:38 min eine neue Bestzeit über die 10 km aufgestellt – Glückwunsch 🙂

Wir machten es uns dann noch auf der Wiese gemütlich und hofften auf einen Gewinn bei der folgenden Verlosung – leider kein Glück gehabt 😦

Völlig fertig machten wir uns dann auf den Rückweg und ich war froh als ich dann endlich wieder zuhause war. Ich glaube so fertig war ich noch nie nach einem Lauf … und mit so einer „schlechten“ Zeit hatte ich auch nicht wirklich gerechnet. Nicht nach den fulminanten 2:07 vor einem Monat in Görlitz … Na ja, es kommen wieder bessere Tage und nächsten Sonntag geht es auf die 10 km beim Lichtenauer Wasserlauf 🙂 Last but not least: Danke an meine Zuschauer und danke an meinen Mitläufer Tobias 🙂


Responses

  1. Die Strecke war wirklich öde und langweilig. Ich bin auch sehr froh gewesen, dass wir uns wieder getroffen haben und zusammen gelaufen sind.

    Ca. ab km 17 hat mir die langweilige Strecke so sehr auf´s Gemüt geschlagen. dass ich schlechte Laune bekommen habe.

    So sind wir um 2 Erfahruengen reicher und nächste Mal wird alles wieder schön.

    Danke nochmals!


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