Verfasst von: Manu | August 5, 2007

Das war die Vattenfall-Citynacht …

Vattenfall CitynachtEs ist vollbracht: mein zweiter 5-km-Lauf ist überstanden! Gestern abend  verausgabte ich mich bei der Vattenfall-Citynacht auf dem Kudamm. Natürlich war ich nur bei 5-km-Lauf dabei und nicht wie viele andere bei 10 km. Start war kurz nach 20 Uhr an der Gedächtniskirche. Der Start war schon toll – ich bekam richtig Gänsehaut wegen der tollen Atmosphäre – die vielen Zuschauer und Läufer … Mit am Start waren noch André, der gleich nicht mehr zu sehen war und mein Bruder Marc, der noch ca. 1 km an meiner Seite blieb und dann jedoch langsamer wurde. Aber es war ja auch sein allererster Lauf und er läuft sowieso erst seit zwei Wochen! Die ersten zwei Kilometer waren ganz okay, auch wenn ich absolut kein Gefühl hatte wie ich in der Zeit lag. Doch dann zog sich die Strecke hin und ich merkte wie mir mehr und mehr die Kraft ausging. Ich wartete erstmal nur auf den Wendepunkt. Als der endlich kam war ich schon total fertig und ich glaubte auch nicht mehr wirklich daran eine Zeit unter 30 min zu schaffen (was eigentlich mein Ziel war). Es wurde dann auch sehr schwierig und ich versuchte mir gut zuzureden, auch wenn dann immer Gedanken kamen so von wegen: „Warum tust Du Dir das an?“ oder „Weshalb quälst Du Dich so?“ und „Ist Laufen überhaupt das Richtige für Dich?“. Mir schien es auch so als ob mich mehr Läufer überholten als ich noch in der Lage war andere zu überholen.

Dann kam endlich das Schild in Sicht, was signalisierte, dass nur noch 1 km zu bewältigen war. Und ich versuchte das Ziel zu erspähen, was dann irgendwann auch in Sicht kam. Und als ich das Ziel und schließlich auch die Zeitnahme erspähte, wurde ich plötzlich wieder schneller. Ich dachte eigentlich nicht, dass ich überhaupt noch Kraft für einen Sprint hatte. Aber mich beflügelte die Minutenzeit von 27. Da wußte ich, dass ein Sprint Sinn macht. Und so kam ich dann mit 28:00 min ins Ziel. Darüber war ich überglücklich. Mein Ziel war es ja nur gewesen die 30-min-Grenze zu knacken. André war mit 22:46 ins Ziel gekommen und mein kleiner Bruder traf ca. eine Minute nach mir ein. Wir hatten also alle unser Ziel übererfüllt 🙂

Alles in allem fand ich meinen zweiten Lauf viel anstrengender als den ersten (Lichtenauer Wasserlauf) und auch die Strecke schien mir ewig. Aber die Atmosphäre war natürlich toll gewesen!

Heute lagen dann die Ergebnisse vor und ich bin 7. in meiner Altersklasse (von 36)  geworden. Bei allen Frauen belegte ich Platz 43 von 289. Damit bin ich sehr zufrieden. André wurde sogar 3. in seiner Altersklasse.

Wir waren dann jedenfalls noch auf unseren Erfolg in der CSA-Bar anstoßen und ließen dort den Abend ausklingen.

Eigentlich würde ich gern gleich heute abend wieder laufen, aber ich denke die Ruhe sollte heute abend sein. Morgen geht es weiter mit Training 🙂


Responses

  1. Hey, Ich wollte auch schon aufgeben aber durch meine Schwester (Jette) und ihre Familie (Bernd, SKRG) hab Ich dann doch den Willen gehabt weiter zu laufen. Denn ich war wohl der einzige der Zittau repräsentierte und ich wollte meiner Heimatstadt Respekt erweisen.
    Trotz alledem hat mir die „Quälerei“ Spaß gemacht und ich werde auch weiter joggen damit ich im nächsten Jahr noch schneller bin.

    PS:Bevor ichs vergesse, wieder ein super geschriebener Text der sich flüssig liest.

  2. Gut gemacht, Glückwunsch! Netter Bericht und nettes Foto (vor der Bühne?)!


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