Am letzten Sonntag stand der erste Lauf für mich auf dem spanischen Festland an. Ziel der Reise war Valencia, eine meiner Lieblingsstädte in Spanien. Schon sehr oft war ich bisher dort gewesen, aber an einem Lauf hatte ich bisher noch nicht teilgenommen.Am letzten Sonntag stand nun der Maratón Divina Pastora de Valencia an. Dieser Marathon gehört zu den ältesten Marathonläufen in Spanien, denn er findet bereits seit 1981 statt. Im Rahmen des Marathons fand auch ein 10 km Lauf statt und für diesen hatte ich mich angemeldet. Die Startgebühr betrug gerade einmal 10 Euro. Es war gut, dass ich mich rechtzeitig angemeldet hatte, denn beide Läufe waren im Endeffekt ausverkauft: 7.000 Plätze für den Marathon und 5.500 für den 10 km Lauf. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet.
Am Samstag holte ich meine Startunterlagen auf der Marathonmesse ab. Die Messe fand in der Ciudad de las Arts y las Ciencias statt. Ich erhielt neben der Startnummer mit Einwegchip auch ein Funktionsshirt, einen Schal, eine Lauftüte, Gel, einen Müsliriegel und ein Basecap. Darüber hinaus gab es unter freiem Himmel eine kostenlose Pastaparty für alle Läufer. Dort gab es neben der obligatorischen Pasta auch Brötchen, Wasser und Bier (kein alkoholfreies). In der Ciudad de las Arts und las Ciencias konnte man auch schon den Zieleinlauf bestaunen. Hierfür wurde extra in einem Wasserbecken eine Art Plattform angelegt. Man würde am nächsten Tag also tatsächlich über Wasser laufen. Dieser Anblick machte Vorfreude auf den nächsten Tag.
Am Sonntagmorgen stand der Start für die Läufer des Marathons und des 10 km Laufs um 9 Uhr auf einer Brücke in der Ciudad de las Arts y las Ciencias an, wobei eine Abtrennung zwischen beiden Läufern vorhanden war. Das Wetter war toll – ca. 11° C und die Sonne zeigte sich auch ein wenig. Beim Start gab es sogar ein Feuerwerk, was ein tolles Erlebnis war. Bisher hatte ich noch nie bei einem Lauf ein Feuerwerk.Die Strecke führte für die 10 km Läufer am Hafen entlang und schließlich wieder zurück zur Ciudad de las Arts y las Ciencias. Kilomterschilder waren unterwegs vorhanden und es gab eine Getränkestation mit Plastikflaschen (ich bevorzuge Flaschen gegenüber Bechern).
Ich hatte die letzten Wochen nicht wirklich viel trainiert und wollte daher nur entspannt laufen. Nach den ersten Kilometern zeigte sich jedoch, dass ich in der Lage sein sollte, unter einer Stunde zu finishen und das war dann auch mein Ziel.
Es gab übrigens kaum Zuschauer an der Strecke. Aber die Läufer an sich machten schon Stimmung genug, so dass die Zuschauer nicht wirklich fehlten
Schließlich kam die Ciudad de las Arts y las Ciencias wieder in Sicht und damit auch das Ziel. Die letzten Meter waren dann auch die schönsten. Ich bin bisher noch nie auf dem Wasser ins Ziel eingelaufen … Da ich noch einen Endspurt hinlegt, konnte ich aber leider den Zieleinlauf nicht wirklich genießen. Bei 58:49 min kam ich dann im Ziel an und dort gab es für jeden Läufer noch ein Netz Orangen Für mich war es ein sehr schöner Lauf mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis in meiner Lieblingsstadt! Hier bin ich sicherlich noch einmal in der Zukunft am Start!
Das macht natürlich neugierig. Tolle Bilder und toller Bericht!!
Von: femadika am November 30, 2011
um 6:15 pm
[...] An insgesamt zehn 10-km-Läufen nahm ich teil, unter anderem in Dubai, Prag, Palma de Mallorca und Valencia. Endlich ist auch meine alte PB aus dem Jahr 2008 (!) gefallen und ich verbesserte sie dieses Jahr [...]
Von: Mein sportlicher Jahresrückblick 2011 … « Meine Laufwelt – Laufend die Welt entdecken am Dezember 30, 2011
um 6:49 pm