Verfasst von: Manuela Richter | Juli 15, 2014

Ein Marathon im Team oder Run & Bike beim Lausitzer Seenland 100 …

runandbike

Blut geleckt hatten wir letztes Jahr im Lausitzer Seenland bei unserem ersten Run & Bike. Diese Teamdisziplin wird beim Lausitzer Seenland 100 – eine Veranstaltung mit einer Vielzahl von Disziplinen – angeboten. Beim Run & Bike starten jeweils zwei Personen mit einem Fahrrad über die Marathondistanz. Gewechselt werden kann so oft wie man möchte – jedoch müssen Radfahrer und Läufer zusammen bleiben und natürlich auch gemeinsam das Ziel erreichen.

Damit wären die Regel für Run & Bike auch schon erklärt – gar nicht kompliziert :-)

Senftenberg

Samstagvormittag begaben wir uns mit zwei Rädern im Gepäck auf den Weg in die Stadt im Süden Brandenburgs. Diesmal nahmen wir zwei Räder mit nach Senftenberg, da wir vor Ort flexibler sein wollten und es so einfacher war von A nach B zu kommen.

Unser Nachtlager war diesmal ein Zimmer in den Apartments am Schlosspark. Damit waren wir nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt und zum Stadthafen am Senftenberger See war es auch nicht weit.

Stadthafen Senftenberg

Im Stadthafen, der erst im April 2013 eröffnet wurde, holten wir dann auch unsere Startunterlagen ab. Pro Person hatten wir 24 Euro bezahlt.

Nachdem wir am Nachmittag beide noch einen leckeren Eisbecher in der Innenstadt verputzt hatten, mussten wir uns kurz vor 5 erneut auf den Weg zum Stadthafen machen. Dort waren Start und Ziel für unseren Run & Bike.

Run & Bike

Kurz vor dem Start trafen wir noch Marek von den Running Twins sowie unsere Lauffreunde Dirk & Christian, die erstmalig am Run & Bike teilnehmen würden.

Lausitzer Seenland 100

Um 17 Uhr gingen die Marathonläufer auf die Strecke und fünf Minuten später ging es für uns los. Ich sollte für uns zunächst laufen und André saß auf dem Rad. Waren wir im letzten Jahr noch Beide längere Strecken gelaufen, so wollten wir diesmal kürzere Distanzen laufen und somit häufiger wechseln. Ich lief immer zwei Kilometer und André vier Kilometer.

Run & Bike

Wir liefen übrigens genau dieselbe Strecke wie die Marathonläufer. Da das Starterfeld jedoch übersichtlich war und sich schnell auseinander zog, gab es auch keine Probleme mit dem Platz.

Nach wenigen Kilometern zogen immer mehr dunkle Wolken auf und dann setzte leider Regen ein. Ich befürchtete schon das Schlimmste für die vor uns liegenden Stunden und war froh, wenigstens eine Jacke dabei zu haben. Doch glücklicherweise hörte der Regen irgendwann wieder auf und dann strahlte die Sonne. Dadurch wurde es recht warm und man wünschte sich schon fast wieder den kühlenden Regen zurück.

Run & Bike

Wie im letzten Jahr, so war ich wieder total von der Landschaft begeistert. Wir liefen auf Radwegen durch Wälder und entlang an Seen. Ich wäre am liebsten überall stehen geblieben und hätte gern Fotos gemacht. Teilweise konnte ich das ja auch in der Tat machen – immer dann wenn André lief und ich auf dem Rad saß. Aber man musste auch schon aufpassen, denn man wollte niemanden behindern und durfte auch seinen Partner nicht aus den Augen verlieren. Ein Foto auf Instagram und Twitter zu posten, war dann auch schon Stress genug :-)

Run & Bike

Anfangs dachten wir fast mit Schrecken an die noch vor uns liegenden Kilometer. Aber durch den stetigen Wechsel, verging die Zeit doch sehr schnell und ehe wir uns versahen, hatten wir auch schon die Halbmarathonmarke erreicht. In 1:50 h waren wir unseren Halbmarathon gelaufen/-fahren.

Dann ging es die Strecke auf dem selben Wege wieder zurück. Dadurch konnten wir sehen, dass noch einige Teams hinter uns lagen. Aber mehr waren es vor uns gewesen :-)

Run & Bike

Als es für uns nicht mehr weit war (es muss so bei Kilometer 33 gewesen sein), began plötzlich mein rechtes Knie an der Außenseite zu schmerzen. Dadurch mussten wir schon früher wie geplant wechseln und ich konnte dann auch nur nur maximal einen halben Kilometer am Stück laufen (wenn überhaupt). Das war natürlich nicht so toll für André, da er eh schon mehr gelaufen war. Eigentlich hatten wir geplant, dass ich wieder um die 16 km und er etwa 26 km laufen würde. Aber durch das blöde Knie kam ich dann letztendlich nur auf 13,2 km und für André waren es dann 29 km!

Das war schon voll ärgerlich! Zumal es bis dahin so gut gelaufen war und wir auch toll in der Zeit lagen.

Aber wiederum hätte es ja auch schon früher passieren können und dann hätten wir ein noch viel größeres Problem gehabt.

runandbike

Die letzten Kilometer schafften wir dann auch und den Zieleinlauf übernahm ich dann trotz Kniebeschwerden. Bei 3:46:31 h hatten wir unseren gemeinsamen Marathon geschafft und waren damit fast neun Minuten schneller als im Vorjahr. Wir belegten Platz 54 von 73 Teams insgesamt und bei den Mixed Teams Platz 26 von 34.

Lausitzer Seenland 100

Im Ziel erhielten wir eine sehr schicke Medaille, sprachen kurz mit Heiko und ließen uns die Urkunden ausdrucken. Außerdem gab es für jeden Teilnehmer eine Tüte Nudelnester :-) Apropos Essen – unterwegs gab es wirklich zahlreiche Verpflegungsstände und das mit großer Auswahl: Wasser, Cola, Iso und sogar Schokolade und Salzbrezeln. Perfekt!

Senftenberg

Am Sonntagmorgen erwarten uns blauer Himmel und Sonnenschein und somit stand fest: Ich gehe schwimmen! Also bin ich per Rad erneut zum Senftenberger See und habe das erste Mal in diesem Jahr in einem deutschen Gewässer gebadet! War das toll!

Senftenberg

Danach war ich noch voller Energie, dass ich mich auf den Sattel schwang und ein wenig am Ufer des Senftenberger Sees fahren wollte. Im Endeffekt bin ich dann sogar die komplette Runde um den See gefahren. Die fast 20 km musste ich dann sogar richtig schnell fahren, um unseren Zug noch zu schaffen. Ich kam schließlich fix und fertig am Bahnhof an und war froh, dass ich im Zug nur noch sitzen musste. Wobei Sitzen war auch nicht ganz so ideal – vom vielen Radfahren an dem Wochenende hatte ich doch ziemliche Schmerzen im Po :-)

Lausitzer Seenland

Fazit: So ein Run & Bike ist eine wunderbare Alternative zum reinen Laufen! Es macht total Spaß mit seinem Partner gemeinsam die Marathondistanz zu erobern und dann noch in so einer wunderschönen Landschaft wie dem Lausitzer Seenland. 2015 sind wir sicherlich wieder am Start!

 

Verfasst von: Manuela Richter | Juli 11, 2014

Run Happy oder Bloggertreffen in der Europazentrale von Brooks …

run happy

Run Happy! Das ist nicht nur mein Motto, sondern auch das meiner Lieblingsmarke Brooks. Die Europazentrale von Brooks befindet sich in der schönen Stadt Münster. Und dahin begab ich mich letzte Woche, um gemeinsam mit anderen Bloggern und Laufbegeisterten die neuesten Schuhmodelle zu bestaunen.

Aasee

Am Samstagnachmittag in Münster angekommen, machte ich einen kleinen Stadtrundgang und schlenderte schließlich am Aasee entlang. Noch viel lieber hätte ich mich dort den unzähligen Läufern angeschlossen, aber ich wollte meine Beine für den am nächsten Abend anstehenden Brooks Münster City Run schonen.

Sonntagmorgen frühstückte ich dann ausgiebig mit meinen Laufbloggerkollegen Michael und Hendrik und gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zur Zentrale von Brooks.

Brooks

Etwa 25 Blogger, Läufer und Schuhbegeisterte waren wir, die herzlich von Antonio empfangen wurden und sich zunächst einmal vorstellten. Die weiteste Anreise hatte übrigens Mario aus der Schweiz auf sich genommen.

Brooks

Das eigentliche Programm wurde dann durch Hendrik eingeläutet, der uns seine Liebe zum Trailrunning näher brachte. Danach wären wir alle am liebsten sofort losgelaufen :-)

Laufblogger

Nach einem leckeren Mittagessen, wo ich als Vegetarierin keinerlei Probleme hatte, stellte uns dann Bradley Fisher, Footwear Merchandising Manager, die neuesten Schuhmodelle vor. Er ließ keinen Zweifel daran, dass Schuhe seine große Leidenschaft sind und er hätte wohl problemlos den ganzen Tag zu diesem Thema erzählen können.

Brooks

Natürlich wurde eifrig von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Schuhe anzufassen und zu fotografieren. Nur ein Schuh durfte nicht auf ein Foto … Mehr darf ich leider erst einmal nicht verraten :-)

Brooks

Sehr witzig fand ich die Aussage “Shrink it and pink it.” – das ist ein Motto, welches wohl einige Hersteller anfänglich für Frauenlaufschuhe nutzten.

Für mich war gut zu wissen, dass im nächsten Jahr bereits das neue Modell vom Transcend erscheint. Darauf bin ich schon sehr gespannt!

TomTom Runnner Cardio GPS Uhr

Im Anschluss erzählte uns Sandra von TomTom etwas zur neuen Runner Cardio, die einen eingebauten Herzfrequenzmesser besitzt.

Am späten Nachmittag fuhren wir noch alle ins Gasolin, wo unser Pre-Race-Kaffeeklatsch stattfand. Und halb 8 standen wir dann gemeinsam an der Startlinie des Brooks Münster City Run.

Alles in allem, war das wieder ein schönes Wiedersehen von alten Lauffreunden und Kennenlernen von neuen Laufbegeisterten! Vielen Dank für den tollen Tag, Brooks! Run Happy!

 

 

Brooks Münster City Run

Meine Lieblingsschuhmarke Brooks hatte erneut gerufen und so fand ich mich letztes Wochenende – wie bereits ein Jahr zuvor – in der deutschen Fahrradstadt Münster wieder. Nachdem ich bereits einen entspannten Tag mit Bloggern und Läufern in der Europa-Zentrale von Brooks verbracht hatte, stand am Sonntagabend als Abschluss der Brooks Münster City Run an.

Die fünf Runden durch die wunderschöne Innenstadt von Münster kannte ich ja bereits aus dem letzten Jahr. Somit sollte es bezüglich der Strecke keine Überraschungen mehr geben.

Vor dem Lauf wurde es leider noch ein wenig hektisch, da wir eine halbe Stunde vor Start noch erfuhren, dass wir unsere Startunterlagen doch selbst abholen müssen. Und zu dem Zeitpunkt hatten sich die Meisten von uns noch nicht einmal umgezogen. Wir sind dann also auf dem schnellsten Weg zum Prinzipalmarkt und nachdem ich meine Startnummer in den Händen hielt, lief ich fix ins Hotel um mich dort in Windeseile umziehen.

Brooks Münster City Run

Immerhin war ich noch zehn Minuten vor dem Start wieder auf dem Prinzipalmarkt. Eigentlich mag ich so einen Stress vor einem Lauf ja überhaupt nicht. Aber glücklicherweise hatte noch alles geklappt und es blieb sogar Zeit für Fotos.

Brooks Münster City Run

Pünktlich halb 8 wurden fast 700 Läuferinnen und Läufer auf die fünf Runden geschickt. Auf den ersten Metern wurde es etwas eng, doch dann zog sich das Feld ziemlich schnell auseinander. Mit dem Wetter hatten wir insofern Glück als dass es kurz vorher noch ziemlich geregnet hatte. Aber recht warm war es immer noch.

Ich hatte mir keine spezielle Zeit vorgenommen – wollte aber wenn möglich unter einer Stunde bleiben. Anfangs ließ ich mich erstmal ziemlich mitreißen und lief die ersten zwei Kilometer in insgesamt 10 min. Das ist für mich total schnell.

Aber dann machte mir doch recht schnell das hohe Anfangstempo und auch die Wärme zu schaffen. Ich war auch froh, dass wir aufgrund der Runden so oft Wasser trinken konnte. Das hatte ich bitter nötig!

Etwas stressig war die Tatsache, dass die Spitze uns “normale” Läufer zweimal überholte und man dann nur von hinten ein “Alle nach rechts!” hörte und schon waren sie da. Das brachte ein wenig Aufregung in den Lauf.

Als ich erst in meiner zweiten Runde war, fluchte ich schon ziemlich, denn ich mag 10-km-Läufe über mehrere Runden so überhaupt nicht. Die ziehen sich immer total und demotivieren mich immer.

Aufpassen musste man übrigens auf der Passage unter den Bäumen – da war es ziemlich glatt und es soll wohl auch Stürze gegeben haben. Zum Glück sah ich nichts davon – dafür bekam ich aber mit, wie mindestens ein Läufer am Rand medizinische Hilfe benötigte. Da hatten sich Einige bei den Temperaturen wohl doch übernommen :-(

Ich lief also Runde um Runde vor mich hin und wünschte mir nichts sehnlicher als die letzte Runde herbei. In der vorletzten gab es dann leider kein Wasser für mich bzw. ich hätte stoppen müssen, um mir selbst Wasser in einen Becher zu gießen. Doch dafür war mir die Zeit zu schade.

Die letzte Runde war dann endlich gekommen, ich bekam glücklicherweise noch einmal Wasser und konnte noch einmal ein wenig schneller werden. Mittlerweile war auch klar, dass ich auf jeden Fall unter einer Stunde finishen würde.

Brooks Münster City Run 2014

Und so kam ich dann tatsächlich bei 57:16 und damit als 7. (von 15) in meiner Altersklasse ins Ziel. Insgesamt belegte ich Platz 96 von 186 Frauen. Damit war ich zufrieden. Ebenso zufrieden war ich mit meiner Schuhwahl – wie im letzten Jahr trug ich meine geliebten PureFlow. Auch das dünne ärmellose Shirt von Brooks stellte sich als gute Wahl heraus – ein Shirt mit Ärmeln wäre mir eindeutig zu warm geworden.

Brooks Münster City Run

Auch meine Mitstreiter hatte alle gut das Ziel erreicht und im Anschluss hatten wir noch einen netten Abend im Gasolin.

Auch wenn ich Rundenläufe hasse, so bin ich doch nächstes Jahr sicherlich wieder beim Brooks Münster City Run dabei! Vielen Dank an Brooks für den freien Startplatz!

 

Verfasst von: Manuela Richter | Juli 4, 2014

Run Happy als Brooks-Ambassador im Volkspark Friedrichshain …

Brooks Run Happy

Wie wohl allgemein bekannt ist, liebe ich Laufschuhe von Brooks :-) Und daher habe ich mich auch riesig gefreut, als ich aus der Europazentrale die Nachricht erhielt, dass ich ab sofort Ambassador für Brooks sein darf.

Und somit geht es morgen erneut nach Münster, um dort das Team von Brooks zu treffen und hoffentlich viele Neuigkeiten zu erfahren. Den Abschluss bildet dann wieder der Brooks Münster City Run.

Und als ob das nicht schon genug Brooks für eine Woche wäre, so stand am Mittwoch ein Laufschuhtest an. Laktat3 hatte diesen im Volkspark Friedrichshain organisiert und da musste ich doch unbedingt dabei sein. Schließlich ist dieser Park mein heimisches Laufrevier und wann bot sich schon einmal Gelegenheit ganz viele Brooks-Schuhe auf einmal testen zu dürfen.

Mit meiner Freundin Anke kam ich also am Mittwoch kurz nach 19 Uhr am Laden von Laktat3 auf der Ebertystraße in Friedrichshain an. Und gleich ging es laufend los zum Volkspark.

Brooks

Dort angekommen erwartete uns ein Auto von Brooks vollbeladen mit den schönsten Schuhen :-)

Meine erste Wahl fiel auf den PureConnect, der noch um einiges leichter als meine geliebten PureFlow ist. Der Schuh begeisterte mich auch beim Laufen und kommt auf jeden Fall auf meine Wunschliste. Sehen könnt Ihr ihn übrigens auf dem ersten Bild

Brooks

Danach wagte ich mich an die cool aussehenden T7 Racer - blaue Schrift auf weißem Schuh. Wow, waren die leicht! Aber beim Laufen merkte man damit auch jeden Kieselstein und ich kann mir nicht vorstellen, damit lange auf der Straße zu laufen. Auf einem Waldweg könnte ich mir das Laufen damit schon eher vorstellen.

Ein bisschen mehr Sohle darf es schon sein und somit war der Racer ST5 dann an der Reihe. Er gefiel mir zwar von der Farbe (orange-blau) her nicht so, aber das Laufgefühl war eindeutig besser als beim T7 Racer. Könnte mir durchaus vorstellen diesen Schuh auf kurzen Distanzen im Wettkampf zu laufen.

Brooks

Bisher sind ja meine Lieblingsschuhe der PureFlow für kurze Strecken und der Transcend für längere Distanzen. Ab und an trage ich im Training dann auch noch den Ghost.

Nummer 4 in der Brooks-Familie wird aber sicherlich in Kürze der PureConnect werden :-)

Brooks Run Happy

Am Mittwoch war es nicht nur toll soviele schicke Schuhe von Brooks probieren zu dürfen, sondern auch schön alte und neue Gesichter zu sehen. Endlich habe ich einmal Mandy von Go Girl! Run kennengelernt und auch die liebe Judith von Joshly Runs war mit dabei.

Und als ganz besonderes Leckerli gab es sogar spezielle Brooks-Kekse!

Run Happy!

Russisch

Здравствуйте! – so begrüßt man sich auf Russisch und das hatte ich bereits in der 5. Klasse gelernt. Russisch war meine erste Fremdsprache in der Schule und diese Sprache hat mich zehn Jahre lang begleitet. Doch leider hatte ich nie Gelegenheit sie einmal in der Praxis zu testen.

Doch diese Chance war nun gekommen. Russland sollte Land Nummer 17 werden, in dem ich an einem Lauf teilnehme.

Russland

Und so landeten wir Freitagnachmittag nach einem zweitstündigen Flug auf dem Pulkowo-Flughafen in St. Petersburg. Die Einreise war zum Glück unproblematisch – aber wir hatten ja auch ein Visum. Dieses hatten wir über eine Agentur beantragt – dafür waren neben einer Auslandskrankenversicherung auch eine Kopie der Gehaltsabrechnung und die Telefonnummer des Arbeitgebers notwendig! Und günstig ist so ein Visum auch nicht – pro Person hatten wir fast 140 Euro bezahlt. Teuer war übrigens nicht nur das Visum – auch der auserwählte Lauf war nicht gerade günstig. Wir hatten uns für die 10 km beim White-Nights-Marathon entschieden. Dort bezahlen wir als speziellen Preis für Ausländer 40 Euro pro Person! Die konnte man auch nicht so einfach per Kreditkarte bezahlen, da deutsche Karten aus irgendeinem Grund nicht akzeptiert wurden. Über Facebook erfuhren wir dann, dass wir die Startgebühr auf ein spanisches Konto überweisen sollten … Ich war etwas skeptisch, aber im Endeffekt war damit alles in Ordnung :-)

Russland

Im Minibus ging es dann für kleines Geld (ca. 55 Cent) zur Metrostation Moskowskaja, wo wir in die U-Bahn wechselten. Die Metrostationen sind ja wirklich gigantisch und die Rolltreppen irre lang.

Am Newski Prospekt, der Prachtstraße in St. Petersburg, stiegen wir aus und liefen noch ein wenig bis zu unserem Hotel Vremena Goda. Dieses Mini-Hotel befand sich in der 5. Etage eines Hauses und es gab keinen Fahrstuhl :-) Oben angekommen erwartete uns eine russische Dame, die kein Wort Englisch sprach. Doch glücklicherweise verstanden wir die wichtigsten Dinge – selbst das komplizierte Schließsystem, welches aus einem Schlüssel und zwei weiteren Chips bestand. Und wir erfuhren noch dass uns das Frühstück am Morgen vor die Tür gestellt wird :-)

St. Petersburg

Am Abend erkundeten wir die Gegend auf und um den Newski Prospekt und ich war besonders von der Auferstehungskirche begeistert. Genauso hatte ich mir Russland vorgestellt :-)

St. Petersburg

Toll war auch die Helligkeit am Abend. Das Foto oben entstand gegen 22 Uhr! Die Weißen Nächte in St. Petersburg sind schon etwas Besonderes! Und wir sollten die Stadt während unseres Aufenthalts auch nie im Dunkeln sehen.

Am Samstag machten wir uns mit der Metro auf den Weg zum Sportpalast um dort unsere Startunterlagen abzuholen. Auch dort stellte ich fest, dass Englischkenntnisse in St. Petersburg nicht so verbreitet sind. Und erneut haben mir meine Russischkenntnisse wieder geholfen. Wir erhielten Baumwollshirts, die es leider nicht mehr in der richtigen Größe gab. Für die Marathonis gab es Funktionsshirts.

White Nights Marathon

Am Sonntagmorgen stand zeitiges Aufstehen an. Nach deutscher Zeit um 6 Uhr klingelte uns das Handy aus dem Schlaf. Vorausschauend hatte ich mir zum Frühstück eine Banana und ein süßes Teilchen geholt, denn die Frühstücksboxen vom Hotel fand ich nicht so prickelnd … Und den Kaffee musste ich sogar schwarz trinken, da die Milch fehlte :-(

Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Schlossplatz an der weltberühmten Eremitage. Nach ca. 20 min kamen wir im Start- und Zielbereich an und mussten erstmal Fotos an den riesigen Matroschkas machen.

White Nights Marathon

Fast 5.000 Läufer hatten sich versammelt um über die 10 km und die Marathondistanz an den Start zu gehen. Wir machten auch einige deutsche Teilnehmer im Starterfeld aus.

White Nights Marathon

Startblöcke gab es nicht und so mischten wir uns einfach unter die Massen hinter der Startlinie. Um 9 Uhr fiel der Startschuss und auch wir mussten nicht lange warten bis wir die Startlinie überqueren durften. Direkt an der Eremitage zu starten hatte schon etwas – vor allem bei wunderschönem Sonnenschein.

Eremitage

Ich hatte mir für den Lauf keine bestimmte Zeit vorgenommen, da ich einfach die Stadt und die Atmosphäre genießen wollten. Außerdem war es recht warm und ich wußte, dass wir so einige Brücken überqueren würden.

Und nach 1,5 km ging es auch schon über die Blagoweschtschensky Brücke über die Newa. Somit erreichten wir die Petrograder Seite.

St. Petersburg

An der Kunstkammer und am Kriegsmarinemuseum vorbei liefen wir zur nächsten Brücke, die Tuchkov-Brücke. Dort hatten wir dann auch bereits die Hälfte der Strecke geschafft – ich hatte dazu unter 30 min benötigt. Zum Glück war hier auch ein Getränkepunkt und es gab Wasser in Flaschen für uns Läufer.

Glücklicherweise verschwand die Sonne dann hinter ein paar Wolken – mir war mittlerweile auch schon richtig warm geworden. Die Strecke war wirklich wunderschön und ich bereute es immer, dass ich nicht wirklich Zeit für Fotos hatte.

Wir passierten den Sportpalast und liefen Richtung Kronwerk. Am Troitskaya Platz bogen die Marathonläufer nach links und wir nach rechts ab. Damit hatten wir dann auch schon Kilometer 8 erreicht.

St. Petersburg

Über die Troitskybrücke liefen wir wieder auf die Moskauer Seite und das Ziel war nicht mehr weit. Eine Zeit von unter einer Stunde war eigentlich drin und ich beschleunigte noch einmal etwas.

Kurz vor der Eremitage sprach mich ein russischer Mitläufer an: Cко́лько вре́мени? Er wollte die Zeit wissen, da ich gerade auf die Uhr geschaut hatte :-)

White Nights Marathon

Schließlich erreichten wir erneut die Eremitage und ich fragte mich wie weit das Ziel noch entfernt ist. Irgendwie hatte ich schon das Gefühl dass die Strecke wohl länger ist und ich damit nicht unter einer Stunde laufen würde. Und als wir nach rechts auf den Schlossplatz abbogen, bestätigte sich dies auch. Das Ziel war doch noch weiter entfernt wie gedacht und somit benötigte ich über eine Stunde. Bei 1:00:42 h kam ich über die fast 10,2 km ins Ziel. Damit belegte ich Platz 350 (von 942) Frauen.

White Nights Marathon

Im Ziel erhielt jeder Läufer eine schicke Medaille. Leider musste ich jedoch recht lange auf das Wasser warten – es gab eine längere Schlange, da sich jeder das Wasser selbst aus einem Wasserspender zapfen musste.

White Nights Marathon

Aber ansonsten war es ein schöner Lauf! Ich kann den White Nights Marathon in St. Petersburg wirklich empfehlen, denn die Strecke ist wunderschön und sollte eigentlich langsam genossen werden :-)

Nicht so toll ist natürlich die Tatsache, dass man für diesen Lauf extra ein Visum beantragen muss. Aber wer mag, kann ja einfach auch noch ein paar Tage dran hängen um die Weißen Nächte in St. Petersburg so richtig zu genießen. До cвидания!

Russland

 

 

 

Verfasst von: Manuela Richter | Juni 22, 2014

Der Goitzsche-Seenlauf oder erneut Bestzeit am Bitterfelder Meer …

Goitzsche-Seenlauf

Das Wochenende verbrachten wir in der einstmals dreckigsten Stadt Europas und zwar in Bitterfeld. Etwa 25 km von Halle und 35 km von Leipzig entfernt findet man die Stadt am Großen Goitzschesee. Dieses Gewässer ist der größte See in Sachsen-Anhalt und entstand aus einem früheren Braunkohletagebau.

Bitterfeld

Samstagmittag trafen wir nach gerade einmal 50 min im ICE in Bitterfeld ein und auf den ersten Blick empfing uns eine ehemalige ostdeutsche Stadt mit teilweise heruntergekommenen und verlassenen Häusern.

Doch der Anblick besserte sich zusehends als wir unser Hotel, das Central, und den Marktplatz mit Rathaus und Kirche erreicht hatten.

Bitterfeld

Und ein noch schönerer Anblick erwartete uns am Goitzschesee. Um diesen Anblick richtig zu genießen, hatten wir uns Fahrräder ausgeliehen und wollten den See umrunden.

Goitzsche

Auf einem gut ausgebauten Radweg, der größtenteils flach war, fuhren wir teilweise direkt am See, aber auch mitten durch den Wald ganz einsam am sog. Bitterfelder Meer entlang. Aus der Großstadt kommend weiß man solch’ ruhigen Momente draußen in der Natur umso mehr zu schätzen.

Goitzsche

Bei unserer Radtour kamen wir vorbei an den Orten Pouch und Mühlbeck und sahen unter anderem den Pegelturm und die Villa am Bernsteinsee. Auf dem Rückweg hatten wir ziemlichen Gegenwind und somit hatten wir uns dann Kaffee und Kuchen im Stadthafen von Bitterfeld mehr als verdient.

Pegelturm Bitterfeld

Doch viel Zeit blieb nicht, denn wir mussten unsere Startunterlagen im Fritz-Heinrich-Stadion abholen. Dort erwartete uns eine Überraschung, denn wir erfuhren, dass sich für den 10-km-Lauf weniger als 20 Teilnehmer gemeldet hatten. Und auch für den zweiten Wettbewerb beim Goitzsche-Seenlauf, den Halbmarathon, waren es nicht viel mehr Teilnehmer. An einem Lauf mit einem deratig überschaubaren Teilnehmerfeld hatten wir auch noch nie teilgenommen :-) Die Startgebühr betrug übrigens 7 Euro.

Per Rad ging es schnell zurück ins Hotel zum Umziehen und kurze Zeit später standen wir wieder in unseren Laufsachen an der Startlinie im Stadion. 18 Uhr wurden gemeinsam mit den Halbmarathonis auf die Strecke geschickt. Die weniger als 50 Teilnehmer rasten in einem Wahnsinnstempo los und ich ließ mich erst einmal davon anstecken und lief den ersten Kilometer in 4:53 min/km. Leider hatte meine Garmin das GPS-Signal nicht schnell genug gefunden, so dass die Aufzeichnung erst ein paar Meter später begann.

Nachdem wir das Stadion verlassen hatten, passierten wir die Blaue Bank und liefen  zunächst entlang des Goitzsche-Sees.

Goitzschesee

Bei Kilometer 3 ging es in den Wald und da war ich immer noch in einem guten Tempo unterwegs. Im Wald war ich dann schon fast alleine beim Laufen. Doch ich war froh, dass ich noch Läufer vor mir sah. Ansonsten hätte ich Angst gehabt, dass ich mich im Wald verlaufe. Es gab zwar Markierungen, aber wie genau passt man denn beim Laufen auf … Über den Verpflegungspunkt bei Kilometer 5 freute ich mich sehr, denn mir war mittlerweile schon sehr warm geworden. Für die Hälfte der Strecke hatte ich etwa 26:15 min benötigt, was auf eine gute Endzeit hindeutete. Allerdings war ich mir nicht wirklich sicher wie ich in der Zeit lag, denn ich wußte nicht genau wieviel später ich meine Uhr in Gang gesetzt hatte.

Goitzsche

Aber erstmal nur Weiterlaufen … Nachdem wir im Wald zunächst einen Dinosaurier am Wegesrand entdeckt hatten, stand da plötzlich ein Bär. Zum Glück waren Beide nicht echt gewesen :-) Aber eine nette Abwechslung, über die ich sehr schmunzeln musste.

Die Strecke an sich war schön zum Laufen – wenn auch recht einsam. Ein wenig erinnerte mich die Umgebung an den Halbmarathon in Helsinki. Schilder und Markierungen auf dem Weg wiesen mir den Weg zurück zum Stadion.

Als ich aus dem Wald kam und den Gegenwind spürte, musste ich ziemlich fluchen. Der vorletzte Kilometer war dann mit 5:40 min/km auch der langsamste dieses Laufes. Als ich jedoch sah, dass das Stadion nicht mehr weit entfernt ist, konnte ich noch einmal etwas beschleunigen und die halbe Runde im Stadion etwas aufdrehen. Und als ich dann noch hörte, dass eine 52er-Zeit drin ist, musste ich einfach noch einmal alle Kräfte mobilisieren.

Goitzsche-Seenlauf

Und in der Tat – mit 52:52 min erreichte ich das Ziel und schaffte eine Verbesserung der erst letzte Woche aufgestellten Bestzeit über die 10 km. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet! Zumal ich erst wenige Stunden vorher über 30 km Rad gefahren war (meine längste Radtour in diesem Jahr).

Goitzsche-Seenlauf

Aber irgendwie hat die Radtour mir wohl nicht geschadet – eher im Gegenteil – und ich konnte eine neue Bestzeit aufstellen :-) Bei den Damen hatte ich Platz 6 (von 9) belegt. Insgesamt waren in der Tat nur 22 Läufer ins Ziel gekommen, wobei sich wohl einer noch im Wald verlaufen hatte … Von den 22 Läufern kamen übrigens 21 in einer Zeit von unter 59 min ins Ziel! Ach so, und erneut hat mich das Schuhwerk von Brooks mit einer Bestzeit ins Ziel getragen – diesmal trug ich meine geliebten Transcend.

Wir schauten uns am Abend dann noch das Fußballspiel Deutschland gegen Ghana an und heute Vormittag stand noch eine kleine Radtour zum Bitterfelder Bogen auf dem Programm. Von dieser begehbaren Großskulptur hat man einen tollen Blick über Bitterfeld und Umgebung.

Bitterfelder Bogen

Im Anschluss ging es noch einmal an den Goitzsche-See um den wunderschönen Blick aufs Wasser zu genießen.

Goitzschesee

Und zur Mittagszeit brachte uns der Intercity dann wieder zurück nach Berlin – und im Gepäck viele schöne Erinnerungen an ein wunderbares Wochenende am Bitterfelder Meer.

Fazit: Die Stadt Bitterfeld ist ein lohnenswertes Reiseziel für eine Wochenendreise – Laufen und Radfahren in wunderschöner Natur! Und dem Goitzsche-Seenlauf wünsche ich im nächsten Jahr mehr Zuschauer – verdient hat es sich der Lauf allemal! Vielleicht bin ich ja auch wieder dabei …

Goitzsche

Verfasst von: Manuela Richter | Juni 21, 2014

5 Fragen an: Die Flitzpiepen …

Flitzpiepen

Heute stelle ich Euch einen weiteren Laufblog vor – diesmal ist es keine einzelne Person sondern gleich eine ganze Gruppe von Läufern. Der erste, den ich von den Flitzpiepen kennenlernte, war Chris, den ich letztes Jahr beim B2Run traf.

1) Wer steckt hinter Die Flitzpiepen?

Mehr als man denkt. Wir sind 12  sportbegeisterte Berliner mit einem leichten Frauenüberschuss :-) Wir kennen uns zum größten Teil seit vielen Jahren und verbringen viel Zeit, sowohl beim Sport als auch bei gemeinsamen außersportlichen Aktivitäten miteinander. Wir motivieren uns gegenseitig zu neuen Bestleistungen, fahren als großes Team durch halb Deutschland (z.B. StrongmanRun-Nürburgring ; Urbanathlon-Hamburg ; BraveHeartBattle-Münnerstadt uvm.) um gemeinsam den Spaß am Wettkampf zu teilen!

Flitzpiepen

2) Warum bloggst du/ihr?

Weil wir Spaß am Laufen und Sport allgemein haben und diesen Spaß gerne mit anderen teilen. Von der spontanen Idee sich als Gruppe mal zu einem Wettkampf als “Die Flitzpiepen” anzumelden, wurde das Projekt immer mehr zum Selbstläufer. Mit eigenem Blog und stets wachsender Community. Über Twitter , Facebook, Youtube und natürlich im Blog selbst tauscht man sich aus und verabredet sich zu diversen Events. So lernen wir immer mehr andere Läufer/Sportler/Triathleten kennen, die unsere Freude am Laufen und dem Sport teilen und mit denen man sich austauschen kann.

Flitzpiepen

3) Warum läufst Du?

Weil walken zu langweilig ist :)
Für mich (Chris) war es am Anfang, wie wohl bei den meisten, um Gewicht zu reduzieren und einen Ausgleich für den eher sportarmen Beruf zu finden. Durch unsere Flitzpiepen hab ich soviel Gefallen dran gefunden, das ich letztes Jahr sogar den Berlin-Marathon mitlief. Wie eine Sucht man will immer mehr und weiter…

Flitzpiepen

4) Was macht Euren Blog ganz besonders?

Das jeder bei uns schreiben kann, was und wie er es möchte. Seine eigenen Eindrücke und Erlebnisse rund um die Events auch mal aus seiner Sicht zu schildern. Jeder hat seinen eigenen Stil und die Mischung macht es. Dadurch das wir nicht nur das gemeinsame Hobby Laufen teilen, sondern auch außerhalb der Wettkämpfe und Trainings viel gemeinsam unternehmen, schweißt uns das noch enger zusammen. So kommen immer neue Ideen und Konzepte zusammen, die wir denn zu neuen Projekten bei uns verarbeiten.

Flitzpiepen

5) Was möchtest Du den Lesern noch mit auf den Weg geben?

Lest unseren Blog! Nein, natürlich ein Spaß :-) – macht was euch Spaß macht und das mit Herz und Seele und teilt diese Erlebnisse mit anderen, das macht es nämlich noch schöner :)

Verfasst von: Manuela Richter | Juni 15, 2014

Die 10 km beim Tollenseseelauf oder die ungeplante neue Bestzeit …

Tollensesee

Grüne Wälder, blaue Seen und Bilderbuchlandschaften – diese Wünsche werden in Neubrandenburg und Umgebung erfüllt. Und genau deshalb begab ich mich am Freitagvormittag bereits zum vierten Mal in die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. 2009 war ich das erste Mal in Neubrandenburg gewesen – Anlass war damals der Tollenseseelauf gewesen. Und vor fünf Jahren hatte ich mich in die Stadt und auch den Lauf verliebt und daher auch 2012 und 2013 wieder am Tollenseseelauf teilgenommen.

Insgesamt fand der Lauf bereits zum 24. Mal statt und die Hauptdistanzen sind der Marathon (auch als Staffel), Halbmarathon und die 10 km. Für mich sollten es auch in diesem Jahr wieder die 10 km werden.

Freitagmittag traf ich also nach einer Fahrtzeit von unter zwei Stunden in Neubrandenburg ein und machte mich auf den Weg ins Hotel. Diesmal war die Wahl auf das Parkhotel gefallen, welches sich im Kulturpark (und somit nicht weit entfernt vom Zielbereich) befindet. Ich hatte extra ein Zimmer mit Balkon gebucht, da ich die Sonne genießen wollte.

Parkhotel Neubrandenburg

Ich bummelte am Nachmittag durch die Stadt und war erneut begeistert von der noch erhaltenen Stadtmauer mit den vier Toren.

Neubrandenburg

Am Nachmittag holte ich die Startunterlagen in der Stadthalle im Kulturpark ab. Die Startgebühr hatte 9 Euro betragen. Danach verbrachte ich noch ein Stündchen am wunderschönen Tollensesee.

Am Abend traf ich mich mit Corinna, Kersten und Ulf und unsere Pre-Race-Party fand beim Chinesen im Kulturpark statt. Also mal nicht die typische Pasta am Vorabend :-)

Tollenseseelauf

Kurz vor 10 war ich am Samstag dann an der Stadthalle (ein kurzer Fußweg vom Hotel) und ich sah noch wie sich Ulf und Kersten auf die Marathonstrecke begaben. Bei  meinem ersten Besuch in Neubrandenburg war ich die 42 km mal mit dem Rad gefahren und wußte wie hügelig der Lauf wird. Daher gilt mein Respekt allen Marathonläufern!

Mit Corinna und Anna warte ich dann vor der Stadthalle auf unseren Bus, der uns zum Start nach Klein Nemerow bringen sollte. Aufgrund der hohen Meldezahlen waren diesmal fünf Busse notwendig, um alle Läufer mitnehmen zu können. Nach ca. 15 min Fahrt setzte uns der Fahrer an einer Straße ab und wir durften noch mindestens einen Kilometer auf einem Feldweg zum Startbereich laufen. Das Aufwärmen war damit also auch schon erledigt :-)

Tollenseseelauf

Im Startbereich hatten wir noch etwa eine halbe Stunde Zeit bevor wir auf die Strecke durften. Ich wollte mich eigentlich weit vorn einordnen, da es nur eine Bruttozeitmessung gab, aber irgendwie blieb ich dann doch bei Anna und Corinna. Das waren dann leider am Ende die Sekunden die mir fehlen würden …

Tollenseseelauf

11:15 Uhr ging es für fast 500 Teilnehmer auf die Strecke. Auf den ersten Metern war es sehr voll und ich versuchte auf dem Seitenstreifen zu überholen. Und spätestens als wir dann am See waren, hatte ich auch genügend Platz. Der erste Kilometer verging wie im Fluge und war mit einem 4:53er Tempo auch sehr schnell für mich. Zum Glück liefen wir unter schattigen Bäumen und somit konnte ich auch auf dem zweiten Kilometer einen Schnitt von knapp über 5 min/km beibehalten.

Da ich die Strecke ja bereits kannte, überraschten mich die Hügel auch nicht mehr und hatten irgendwie auch ihren Schrecken verloren. Ich stellte sogar fest, dass es auch eigentlich recht oft bergab ging.

Tollenseseelauf

Nach etwa drei Kilometern gab es zum Glück schon den ersten Getränkepunkt und das Wasser hatte ich auch dringend nötig. Die Hälfte der Strecke war dann auch bald geschafft und sogar in einer Zeit von unter 26 min (das wäre somit neue Bestzeit auf 5 km gewesen).

Tollensesee

Es machte total Spaß entlang des Tollensesees zu laufen und gar zu gern wäre ich immer mal stehen geblieben um den tollen Blick auf das Wasser zu genießen oder sogar in selbiges reinzuspringen.

Aber ich wollte ja heute schon unter einer Stunde laufen und hatte so 58 oder 57 min angepeilt.

Tollenseseelauf

Kilometer 8 wurde dann der langsamste und danach verließen wir den Wald leider erstmal. Dafür durften wir uns jedoch an einer zweiten Getränkestation erfrischen. Als ich mal wieder auf die Uhr blickte, dachte ich erst ich würde nicht richtig schauen. Da sah es doch tatsächlich so aus als ob eine neue Bestzeit drin wäre. Die bisherige betrug 54:19 min – aber eigentlich war das keine echte Bestzeit, denn die Strecke war bei diesem Lauf viel zu kurz gewesen.

Wir waren dann mittlerweile im Kulturpark angelangt. Dort mussten wir jedoch noch einmal eine große Runde laufen und das teilweise in der Sonne. Das ist immer der schwierigste Teil bei diesem Lauf. Aber meine neue Bestzeit war eigentlich sicher und ich musste nur noch weiterlaufen. Kilometer 10 wurde dann mit 4:55 min/km sogar noch einmal richtig schnell.

Bei 52:56 netto (laut meiner Uhr) und 53:03 brutto erreichte ich das Ziel. Schon ärgerlich, dass mir die Sekunden, die ich am Start warten musste, am Ende fehlten. Aber es war ja trotzdem neue Bestzeit! Und diesmal konnte ich mich auch wirklich darüber freuen, denn die Streckenlänge stimmte hier auch. Laut meiner Uhr waren es sogar 50 Meter mehr.

Tollenseseelauf

Zunächst aber konnte ich meine neue Bestzeit noch gar nicht richtig realisieren, denn sie war ja so gar nicht geplant gewesen. Im letzten Jahr war ich 54:48 min gelaufen – damals aber mit meinem privaten Pacer :-)

Die neue Bestzeit verhalf mir zu Platz 4 (von 38) in der Altersklasse und Platz 26 (von 206) bei den Damen. Gelaufen bin ich übrigens in meinen PureFlow von Brooks. Die trug ich auch im letzten Jahr bereits und sie haben sich erneut bewährt.

Tollenseseelauf

Ich empfing noch Corinna (auch sie war neue Bestzeit gelaufen) und Anna im Ziel. Auch Andreas hatte dann mittlerweile seinen Halbmarathon geschafft und schließlich erreichten unsere Helden Ulf und Kersten das Ziel nach ihrem Marathon. Glückwunsch an alle!

Tollenseseelauf

Meine Urkunde hatte ich mir mittlerweile ausdrucken lassen und eine schicke Medaille gab es außerdem für jeden Finisher.

Tollenseseelauf

Am Nachmittag bummelte ich noch ein wenig durch die Stadt, als ich Kai und seine Truppe aus Berlin zufällig traf. Sie nahmen mich dann mit ins Turmcafé, von wo sich uns ein toller Blick über Neubrandenburg bot.

Neubrandenburg

Den Abend ließ ich mit einem Gläschen Wein auf dem Balkon im Hotel ausklingen.

Heute Vormittag konnte ich es mir dann nicht nehmen lassen noch einen kleinen Entspannungslauf zu machen. Wäre es schön so ein tolles Laufrevier vor der Haustür zu haben …

Tollensesee

Mittlerweile bin ich leider schon wieder zurück in Berlin. Aber eins steht fest: 2015 bin ich wieder beim Tollenseseelauf dabei! Ein Lauf mit gutem Preis-Leistungsverhältnis in einer wunderschönen Umgebung! Also bis zum nächsten Jahr, mein geliebter Tollensesee!

Tollensesee

 

 

Verfasst von: Manuela Richter | Juni 8, 2014

Halbmarathon in Helsinki oder ein unerwarteter Landschaftslauf …

Helsinki

Auch wenn wir im letzten Jahr bereits Schweden und Norwegen laufend erkundet hatten, so fehlte uns noch Finnland. Bisher hatten wir dieses Land noch nie betreten, aber Pfingsten 2014 sollte es soweit sein. Die Flüge hatten wir bereits Anfang des Jahres gebucht. Wie passend, dass ein neuer Lauf gerade zu Pfingsten in der finnischen Hauptstadt stattfinden sollte. Der Halbmarathon in Helsinki war unser Ziel.

Freitagnachmittag trafen wir nach 1,5 Stunden Flug in Helsinki ein und der Flughafenbus brachte uns in 30 min ins Zentrum. Unser Hotel Scandic Marski hatten wir nach einem kurzen Fußweg erreicht. Dieses lag sehr günstig. Nicht nur von der Laufmesse, sondern auch von Start und Ziel war es nur wenige Minuten zu Fuß entfernt.

Helsinki Half Marathon

Am Freitagnachmittag trafen wir uns mit unserer Lauffreundin Ilse (wir hatten uns letztes Jahr in Oslo kennengelernt) auf der Laufmesse. Die war recht übersichtlich und unsere Startnummer hatten wir auch super schnell. Jeder Starter erhielt noch ein blaues oder lila Funktionsshirt. Die Startgebühr betrug übrigens 50 Euro.

Helsinki

Nachdem wir unsere Startunterlagen hatten, erkundeten wir die Helsinki. Wir schlenderten am Hafen entlang und bewunderten unter anderem den beeindruckenden Dom.

Helsinki

Der Lauf stand dann am Samstagvormittag an. Zum Glück war der Start erst für halb 11 eingeplant, so dass wir ausschlafen konnten. Mit der Zeit kam man hier ja schnell durcheinander. Neben der Stunde Zeitverschiebung, wurde es hier erst sehr spät dunkel. Selbst um Mitternacht war es noch nicht einmal vollständig dunkel!

Ilse holte uns also am Samstag vor dem Lauf in unserem Hotel ab und wir gingen gemeinsam zum Startbereich. Dieser war in ca. 10 min erreicht und befand sich direkt neben der Finnland-Halle. Dort gab es sogar kostenfreies Internet, so dass wir unsere Fotos vor dem Start zeitnah auf Facebook posten konnten :-)

Helsinki Half Marathon

Die Menge war gut überschaubar, denn es gab nur etwa 2.000 Teilnehmer. Erstaunlich war jedoch die hohe Anzahl weiblicher Starterinnen. Ich denke, dass wirklich die Hälfte des Feldes weiblich war.

Zum Start um 10:30 Uhr schien die Sonne und ich bereute schon nicht mein ärmelloses Laufshirt angezogen zu haben. Der Start war schnell vollzogen – ich hatte nur das Gefühl, dass danach erst einmal relativ langsam gelaufen wurde. Das war selbst mir erst einmal zu langsam :-) Aber an sich wollte ich den Halbmarathon schon langsam angehen. Ich hatte ja nicht wirklich dafür trainiert und mein längster Lauf in der Vorbereitung waren gerade einmal 11 km gewesen!

Helsinki Half Marathon

Mir wurde schnell total warm, denn die Sonne schien weiterhin und wir mussten auch gleich ein wenig bergauf laufen. Wir liefen entlang eines Parks und dann durch den Park. Das war eigentlich ganz schön, auch wenn es immer wieder Anstiege gab. Doch dafür war die Landschaft toll. Wenig später wandelte sich das Bild leider etwas, denn wir liefen entlang der Bahnstrecke. Das war jetzt nicht wirklich so prickelnd…

Helsinki Half Marathon

Doch wenig später erreichten wir dann einen tollen See. Dort wurde es dann auch ein wenig kühler und die Sonne war mittlerweile glücklicherweise auch verschwunden. Somit wurde das Laufen angenehmer. Dennoch war mir immer noch so warm und ich verspürte den Wunsch ins Wasser zu springen. Doch das war nicht nötig, denn mittlerweile hatte ich auch schon den zweiten Getränkepunkt erreicht. Dort gab es Wasser und Isogetränke und sogar die Wasserbecher trugen das Logo des Helsinki-Halbmarathons!

Helsinki Half Marathon

Schließlich überquerten wir eine Brücke und liefen entlang eines Flusses, wo wir sogar einen kleinen Wasserfall zu sehen bekamen. Dort erreichten wir dann auch bald den Kilometer 10. Das war dann auch mit der schönste Teil der Strecke, denn wir liefen durch den Wald. Für die ersten zehn Kilometer hatte ich übrigens inklusive Fotostopps 1:08 h benötigt.

Helsinki Half Marathon

Dadurch, dass wir größtenteils in der Natur liefen, bekamen wir natürlich nur wenige Zuschauer zu Gesicht. Aber die wenigen feuerten uns dann auch ganz lieb an und es gab sogar immer wieder musikalische Unterhaltung – und sei es nur ein kleines Mädchen, welches Flöte spielte.

Helsinki Half Marathon

Schließlich änderten wir die Richtung und wir machten uns auf den Rückweg nach Helsinki. Mit mir zusammen liefen fast ausschließlich Frauen und ich wurde immer mal wieder auf Finnisch angesprochen. Sehr kommunikativ die Damen aus Finnland!

Leider liefen wir dann auch auf dem Rückweg wieder ein ganzes Stück entlang der Bahntrasse und sogar an der Autobahn ging es kurz entlang. Aber es waren ja nur noch wenige Kilometer. Mittlerweile hatte ich schon schwere Beine und vor allem die Passagen bergab fielen mir sehr schwer. Und der Kurs war schon recht hügelig – damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet.

Mitterweile hatte ich mir auch ausgerechnet, dass ich eine Zeit von unter 2:30 h erreichen sollte und legte dann auf den letzten Kilometern keine Fotopausen mehr ein. Und selbst am letzten Getränkepunkt gestattete ich mir keine Pause mehr wie an denen vorher.

Helsinki Half Marathon

Ich zog das Tempo noch einmal an und korrigierte meine Wunschzeit auf unter 2:25 h. Auf dem letzten Kilometer habe ich noch einmal richtig viele Läufer überholt und im Zielbereich drehte ich noch einmal an der Temposchraube. Somit schaffte ich es sogar mit 2:23:30 das Ziel zu erreichen. Damit war ich sogar schneller als bei meinem letzten Halbmarathon, obwohl ich dort viel mehr trainiert hatte und weniger Pausen eingelegt hatte. In meine Altersklasse belegte ich übrigens Platz 83 von 103. Bei den deutschen Teilnehmerinnen belegte ich zwar Platz 3, aber es waren auch insgesamt nur 4 :-)

Helsinki Half Marathon

Und noch ein paar mehr Zahlen: Helsinki war mein Halbmarathon Nummer 15 und Land Nummer 16, in dem ich an einem Wettkampf teilgenommen hatte.

Im Ziel gab es eine Proteinmilch, die nach einer Mischung aus Kakao und Pfefferminztee schmeckte, Wasser und zum Essen einen Riegel und etwas was wie trockenes Katzenfutter aussah :-)

Helsinki Half Marathon

Auch wenn ich eigentlich einen Stadtlauf durch Helsinki erwartet hatte, so hat mir dieser Lauf vorbei an Seen, Flüssen und durch Wälder auch sehr gefallen. Und trotz fehlender Zuschauer war mir nicht langweilig, denn ich hatte noch nicht einmal meinen iPod eingeschalten.

Am Abend ließen wir uns natürlich nicht die After-Run-Party in der Aussie-Bar entgehen. Dort gab es ein BBQ und Getränke zu ermäßigten Preisen. Wir unterhielten uns auch nett mit einer finnischen Läuferin und ich wechselte ein paar Worte mit einem bekannten finnischen Stabhochspringer.

Aussie Bar Helsinki

Den Tag nach dem Lauf nutzen wir dann für einen Ausflug zur Seefestung Suomenlinna, die sich auf mehreren Inseln vor Helsinki befindet. Nach nur 20 min Fahrt mit dem Schiff betraten wir die erste Insel und machten uns daran diese Inselgruppe zu erkunden. Die Festung war übrigens schon in schwedischem und russischen Besitz und nun gehört sie den Finnen.

Suomenlinna

Vorbei an der Kirche von Suomenlinna und durch den Festungshof erreichten wir das süße Café Vanille. Von dort genoßen wir bei Kaffee den tollen Blick auf das blaue Meer. Danach erkundeten wir den Pfad entlang der Küste. Von dort boten sich uns wunderschöne Blicke auf das kristallblaue Wasser. Das waren Ansichten zum Träumen! Auch den kleinen Strand ließen wir uns nicht entgehen.

Suomenlinna

Die Kanonen von Kustaanmiekka waren ebenso wie die Königspforte ein beliebtes Fotomotiv. Kein Wunder dass Suomenlinna in der Weltkulturerbeliste der UNESCO nicht fehlt.

Suomenlinna

Am Nachmittag mußten wir die Insel leider wieder verlassen – vergessen werden wir die Bilder jedoch nicht so schnell. Und genauso wenig werden wir die Bilder vom Abend vergessen. Dort genoßen wir den Blick von der Ateljee-Bar auf dem Dach des Hotel Torni. Auch wenn das Glas Wein fast zehn Euro kostete, so war die Aussicht von da oben doch wunderschön! Und selbst von der Damentoilette darf man noch den tollen Blick genießen :-)

Helsinki

Fazit: Es war die richtige Entscheidung Pfingsten in Helsinki zu verbringen! Und wann hat man schon einmal Gelegenheit bei der Premiere eines Laufes im Ausland als einer von wenigen Deutschen mit dabei zu sein! Den Halbmarathon in Helsinki können wir empfehlen!

Helsinki

 

 

 

 

Verfasst von: Manuela Richter | Juni 2, 2014

Ein sportlicher Rückblick auf den Mai 2014 …

Laufen

Die Zeit vergeht so schnell und bevor der Juni zu Ende geht, soll es noch fix den monatlichen Rückblick aus sportlicher Sicht für den Mai geben. Das Lieblingssportbild des Monats findet Ihr wie gewohnt oben. Und hier folgt der Rückblick auf den Mai selbst:

Laufkilometer:  69 km
Läufe:  8 (inklusive 8 Wettkämpfe)

Medaillen
Wettkämpfe: Oranienburger Gedenklauf, Wittenberger Nachtlauf, Berliner Frauenlauf, Lauf durch den Volkspark Friedrichshain, Riga-Marathon (10 km), Elsterlauf Bad Liebenwerda, Berliner Firmenlauf, We own the Night Berlin

Elsterlauf

Radkilometer: 21 km (Ergometer)
Sonstiger Sport: Gerätetraining im Fitneßstudio, Kraftübungen zuhause
Besuche im Fitneßstudio: 2

Viktor Röthlin
Schönster sportlicher Moment: Training mit Viktor Röthlin und das erste Mal auf einem Siegerpodest :-)

Oranienburg Gedenklauf
Gelesene Laufbücher: -
Neuanschaffungen: -

Im Fitneßstudio war ich wieder immerhin zweimal – ein wenig mehr wäre schon besser :-)

Im Juni geht es weiter mit den Laufwettkämpfen. Besonders freue ich mich auf die 10 km beim Marathon in St. Petersburg. Ansonsten hoffe ich auf tolles Wetter, so dass ich auch im Freien schwimmen kann. Und ein wenig Radfahren wäre auch nicht schlecht …

Und wie war der Mai bei Euch so? Worauf freut Ihr Euch in diesem Monat?

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