Verfasst von: Manu | Juni 16, 2013

Blomstermila in Drøbak am 15. Juni 2013 …

OsloBisher habe ich (einschließlich Deutschland) an Läufen in acht Ländern teilgenommen. Für dieses Wochenende stand nun der erste Lauf in Skandinavien und damit Land Nummer 9 auf dem Plan. Eigentlich war geplant am Rock’n'Roll-Halbmarathon in Oslo teilzunehmen, aber nachdem wir bereits Flug und Hotel gebucht hatten, wurde dieser Lauf leider wieder abgesagt. Und wir hatten gedacht, dass uns eine Laufabsage so schnell nach New York nicht wieder passieren würde. Aber im Nachhinein betrachtet, war diese Absage vielleicht sogar gut :-)

Am Freitag flogen wir mit Air Berlin nach Oslo und nach nur 80 min erreichten wir das Land (übrigens das erste Mal für uns in Norwegen). Per Schnellzug ging es in nur 18 min ins Stadtzentrum und dort erreichten wir auch nach 10 min unser Hotel Park Inn bei Radisson.

HolmenkollenWir machten uns dann gleich auf den Weg zur berühmten Skischanze Holmenkollen und schon die Fahrt mit der Bahn dahin war beeindruckend. Die Skischanze ist wirklich imposant und der Blick von ganz oben toll!

Am Nachmittag trafen wir unsere Mitstreiter Jutta und Salvadore aus Deutschland, Ilse aus Finnland und Christine sowie Peter aus den USA. Auch sie wollten ursprünglich am Rock’n'Roll-Halbmarathon teilnehmen und wir hatten uns über Facebook kennengelernt und uns alle für den Ersatzlauf Blomstermila in Drøbak entschieden. Es war noch nie so schwierig gewesen Informationen zu einem Lauf zu bekommen, denn die Website war natürlich auf Norwegisch. Auch meinen ersten Mails wurden zunächst nicht beantwortet. Aber ca. eine Woche vor dem Lauf erhielt ich doch noch einige Informationen vom Veranstalter. Ich meldete mich online an und die Bezahlung konnte man noch vor Ort erledigen.

Oslo FjordAm Samstagvormittag begaben wir uns dann zum Hafen in Oslo und es ging von der Aker Brygge an Bord des Schiffs 602 nach Drøbak. Die Fahrt über den Oslo-Fjord dauerte 90 min und kostete ca. 12 Euro. Da es das Wetter gut mit uns meinte, saßen wir die ganze Zeit oben an Deck und genossen die tolle Landschaft, die es auf und am Oslo-Fjord zu sehen gab. Ich kann definitiv sagen, dass dies die bisher wunderschönste (und auch außergewöhnlichste) Anreise zu einem Lauf war!

DrobakNach 1,5 Stunden erreichten wir das kleine Städtchen Drøbak. Diese Stadt ist übrigens als die Weihnachtsstadt Norwegens bekannt und so haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen das Haus vom Weihnachtsmann und dessen Postamt zu besuchen. Nach einem leckeren Mittagessen begaben wir uns dann zum Badepark, wo der Blomstermila (das bedeutet übrigens Blumenmeile) starten sollte. Dort war auch schon das Zieltor aufgebaut und einige Leute waren auch bereits vor Ort. Toll war, dass sich der gesamte Bereich direkt am Wasser befand und wir somit auch direkt am Oslo-Fjord ins Ziel einlaufen würden. Einen schöneren Zieleinlauf hatte ich bisher auch noch nie.

Unsere Startunterlagen bekamen wir ganz schnell und ich bezahlte noch die Startgebühr von 250 Kronen (ca. 33 Euro). Neben dem 5-km-Lauf wurde außerdem noch ein 10er angeboten und ein Lauf über 500 m für die Kleinen. Diese gingen dann auch zuerst an den Start.

BlomstermilaFür mich wurde es dann 16 Uhr ernst und ich lief von unserer Truppe als Einzige diese Distanz. Die 5 km hatten aber auch die meisten Teilnehmer (ca. 170). Ich verstand zwar keine der norwegischen Ansagen, aber den Startschuss verstand ich :-) Meine norwegischen Mitläufer sausten auch wie verrückt los und obwohl ich in für mich sehr schnellen 5 min/km unterwegs war, so fiel ich doch sehr schnell ins hintere Feld ab. Und es ging gleich nach dem Start bergauf und leider war dies nicht der einzige Anstieg :-( Der Lauf sollte eine Aneinanderreihung von Anstiegen werden – zum Glück ging es aber auch bergab und so erreichten wir bei ca. km 1,5 das Meeresaquarium am Fjord. Doch danach ging es gleich wieder bergauf. Es war ein Mix aus ganz normalen Straßen, wo teilweise auch die Autos noch fuhren und kleinen Wald- und Feldwegen. An zwei ganz besonders fiesen Anstiegen bin ich dann auch gegangen, denn es mir war auch mittlerweile total warm geworden. Als es dann mal wieder bergab ging und ich einen tollen Blick auf den Fjord und einen kleinen Jachthafen hatte, musste ich auch unbedingt einen kurzen Fotostopp einlegen :-) Am liebsten wäre ich noch öfter für Fotos angehalten.

Blomstermila

Zum Glück gab es auch eine Getränkestation, denn ich hatte das Wasser dringend nötig – von wegen kalter Norden!

BlomstermilaGlücklicherweise war es dann nicht mehr weit zum Ziel und es ging kurz zuvor auch noch einmal einen Hügel zum Wasser hinab. Auf den letzten Metern konnte ich auch noch eine Frau überholen und bei 28:36 min erreichte ich die Ziellinie direkt am Wasser. Was für ein toller Zieleinlauf am Oslo-Fjord! Die Zeitmessung erfolgte übrigens per Hand und im Ziel wurde hierfür auch noch der Code von der Startnummer eingescannt. Eine Medaille gab es leider nicht, aber dafür eine Rose (auch für die Männer) und eine schöne Tasse als Erinnerung! Mit meiner Zeit belegte ich übrigens Platz 6 (von 10) in meiner Altersklasse und Platz 108 von 166 insgesamt.

Ich war froh diesen hügeligen Kurs gut überstanden zu haben und “warnte” den Rest unserer Truppe schon einmal vor. Sie mussten diesen anstrengenden Kurs sogar zweimal bewältigen. Und so gingen Ilse aus Finnland, Jutta und Salvador aus Deutschland sowie Christine und Peter aus den USA dann auf die Strecke. Ich glaube, dass die Organisatoren von Blomstermila noch sie so viele Starter aus dem Ausland hatten :-)

Und bei den 10 km war das Läuferfeld erneut wieder sehr stark! Alle von unserer Truppe sind ins Ziel gekommen und auch Jutta kann mit nur einer Runde stolz auf sich sein! Und Ilse hat sogar ein kleines Geschenk für den 3. Platz in ihrer Altersklasse gewonnen – Glückwunsch!

Blomstermila

Per Bus ging es dann wieder zurück nach Oslo, was ca. eine Stunde dauerte. Am Abend feierten wir dann unsere Erfolge in der -5° C kalten Icebar mit Drinks aus echten Eisgläsern!

Icebar Oslo

Alles in allem war das ein richtig tolles Lauferlebnis und im Nachhinein betrachtet war es wahrscheinlich sogar richtig gut, dass der Rock’n'Roll-Halbmarathon ausgefallen ist. Es war zwar einer der Läufe mit den meisten Anstiegen, aber auch den schönsten Eindrücken!

Drobak

Verfasst von: Manu | Juni 8, 2013

Tollenseseelauf am 8. Juni 2013 in Neubrandenburg …

TollenseseeIch sitze jetzt gerade auf der Terasse in unserem tollen Zimmer im Hotel Badehaus, schaue auf den Tollensesee und genieße ein Glas Rotwein. Das habe ich mir auch verdient, denn ich bin heute Vormittag 10 km beim Tollenseseelauf an diesem See entlang gelaufen.

Bereits zum dritten Mal reiste ich gestern in das kleine und süße Städtchen Neubrandenburg, welches ca. zwei Stunden Zugfahrt von Berlin entfernt ist. Diesmal hatten wir uns für das Badehaus direkt am Tollensesee entschieden. Und ich war völlig vom Hotelzimmer begeistert. Es war nicht nur groß, sondern die Terasse mit Blick auf den Tollensesee war einfach super!

TollenseseelaufDie Startunterlagen holte ich dann am späten Nachmittag im Jahnsportforum ab. Wie die Jahre zuvor standen bei mir wieder die 10 km auf dem Plan. Ansonsten hat man noch die Wahl zwischen Halb- und Marathon sowie Marathonstaffel. Die Startgebühr betrug übrigens nur 6 Euro – ein Schnäppchen!

Unser Hotel war übrigens nur 2 min vom Start- und Zielbereich im Kulturpark entfernt. Wir schauten uns dann heute Morgen um 10 Uhr noch den Start der Marathonläufer an und dann begaben wir uns zu unserem Bus, der uns zum Start in Klein Nemerow bringen würde. Die Fahrt dauerte ca. 15 min und wir unterhielten uns währenddessen nett mit einem Pärchen.

TollenseseelaufIn Klein Nemerow gab es Getränke und man hatte auch die Möglichkeit seine Sachen abzugeben (da es so warm war nahmen wir das jedoch nicht in Anspruch – die Getränke jedoch schon!).

Wir schauten noch den Marathon- und Staffelläufern zu und 11:15 Uhr sollte es dann auch für uns auf die Strecke gehen. Wir waren übrigens fast 400 Läufer. Leider gibt es bei diesem Lauf nur eine Bruttozeitmessung, aber wir standen zum Glück relativ weit vorn.

André begleitete mich heute – da er morgen beim Velothon mitfährt, wollte er den Lauf langsam angehen. Beim Start sagte er noch zu mir, dass er mich zu unter 55 min peitscht. Das lehnte ich jedoch dankend ab – vor allem in Anbetracht der Wärme.

Der erste Kilometer war bei mir sehr schnell und lag bei etwa 5 min/km. Und auch der zweite Kilometer war ähnlich schnell. Ich bekam dann sogar ein wenig Angst und selbst André war etwas erstaunt.

Ich war sehr froh, dass der Großteil der Strecke im Wald verlief, denn mir wurde sehr schnell sehr warm.

Ab Kilometer 3 wurde ich dann langsamer und es gab auch einige Hügel zu überwinden. Zum Glück gab es zwei Getränkepunkte und dank meinem Tempomacher hatte ich auch immer etwas zu Trinken griffbereit.

TollenseseeIch wollte gar nicht an die noch vor mir liegenden Kilometer denken und hatte Angst vor einem Einbruch aufgrund der zwei ersten schnellen Kilometer und der Wärme. Immer wenn ich etwas Wasser durch die Bäume blitzen sah, wäre ich am liebsten sofort hin und reingesprungen!

André unterhielt sich dann noch mit einem Läufer und er begrüßte mich dann auch und gab mir die Hand. Schon diese kurze Vorstellung und Begrüßung fand ich total anstrengend :-)

Aber irgendwie kamen wir dem Kulturpark und demnach dem Ziel immer näher. Ich war auch total froh, dass es unterwegs zwei Getränkepunkte gab. Natürlich goss ich mir heute auch Wasser über den Kopf :-)

TollenseseelaufDann waren wir im Kulturpark, aber es waren leider immer noch etwa zwei Kilometer. Ich hörte schon den Zielsprecher, aber wußte, dass wir die letzten Meter noch in der prallen Sonne laufen müssen. Aber ich war mir mittlerweile auch sicher, dass es eine 55-er Zeit werden würde. Doch André trieb mich noch einmal richtig an und ich gab noch einmal richtig Gas. Und so kam ich tatsächlich bei 54:53 brutto ins Ziel! Aber ich war auch sehr geschafft :-) Über das Wasser und die Äpfel im Ziel habe ich mich total gefreut! Und ich habe mich gefreut, dass ich tatsächlich auf einer 10-km-Strecke unter 55 min laufen kann. Habe dies zwar theoretisch auch beim Nachtlauf in Schwerin geschafft, aber dort war die Strecke um einiges kürzer.

Noch mehr freute ich mich als ich beim Urkundenausdruck sah, dass ich Platz 4 (von 27) in meiner Altersklasse belegt habe. Bei den Frauen belegte ich Platz 27 (von 172).  Das war ein tolles Ergebnis für mich! Vielleicht lag es ja auch teilweise daran, dass ich heute das erste Mal mit den PureFlow von Brooks einen 10-km-Wettkampf gelaufen bin :-) Darin fliege ich einfach nur :-)

Gekrönt wurde das ganze nur noch durch das anschließende Bad im Tollensesee! Einfach herrlich!

Tollensesee

Verfasst von: Manu | Juni 2, 2013

Europamarathon (5 km) am 2. Juni 2013 in Görlitz …

GörlitzEigentlich hatte ich mich ja richtig auf den Europamarathon in Görlitz gefreut, denn diese Stadt kann ich einerseits fast als  meine Heimat bezeichnen (ich bin nur 30 km entfernt von Görlitz geboren und aufgewachsen) und andererseits bin ich hier bereits 2008 den Halbmarathon gelaufen. Dieser war mein bisher schnellster Halbmarathon und konnte diese Zeit bisher immer noch nicht verbessern.

Je näher der Lauf  jedoch rückte, desto weniger freute ich mich auf das Wochenende in der alten Heimat, denn die Wetteraussichten wurden von Tag zu Tag schlechter. Außerdem bestand sogar Hochwassergefahr an der Neiße, die Görlitz und Zgorzelec  (durch diese beiden Städte ging es beim Lauf) voneinander trennen. Ich hatte in der Tat mit dem Gedanken gespielt den Wochenendausflug ganz abzusagen, aber dann entschied ich mich doch dafür.

Am Samstag kam ich mit zwei Stunden Verspätung (aufgrund der Verspätung des ersten Zuges, erreichte ich den zweiten in Cottbus nicht mehr) am frühen Nachmittag bei Regen in Görlitz an. Ich bummelte ein wenig durch die schöne Innenstadt und holte im Augustum-Annen-Gymnasium die Startunterlagen ab. Außer der Startnummer und ein paar Flyern gab es jedoch nichts – wenn ich da so an den Tangermündemarathon mit ähnlichem Startgeld denke …

Europamarathon GörlitzDa der Regen das ganze Wochenende die Stadt nicht verlassen sollte, hatte ich mich dafür entschieden nur die 5 km statt der 10 km zu laufen. Außerdem hatte ich mit Entsetzen festgestellt, dass im Hotel Checkout bereits um 10 Uhr sein sollte – ich war von 12 Uhr ausgegangen. Die Ummeldung klappte jedenfalls ohne Probleme und ging schnell.

Samstagabend traf ich eine alte Freundin wieder und genehmigte mir sogar eine Weinschorle (sonst ist eigentlich Alkohol vor einem Lauf bei mir tabu).

Als ich heute Morgen aufwachte und aus dem Fenster sah, hatte sich das Wetter leider nicht geändert: immer noch Regen. Ich war sogar ganz kurz versucht den Lauf ganz sein zu lassen, aber da hätte ich mich wohl im Nachhinein geärgert. Also kam heute früh erstmalig mein Einweg-Regenumhang zum Einsatz, der sich schon seit längerer Zeit in meiner Lauftasche befindet. War echt gut, dass ich diesen hatte!

Europamarathon GörlitzZum Glück war mein Hotel Alt Görlitz nur ca. 8 min entfernt vom Start und somit begab ich mich auch wirklich erst 20 min vorher auf den Weg dorthin.

Die Marathon- und Halbmarathonläufer waren bereits gestartet und für die 10- und 5-km-Läufer ging es dann gemeinsam um 10:50 Uhr los. Noch kurz vor dem Start entledigte ich mich des Regenumhangs.

Es war zwar nass, aber zum Glück nicht so kalt wie befürchtet. Mir wurde sehr schnell warm beim Laufen (ich trug ein kurzärmliges und darüber ein langärmliges Shirt). Start war auf der Elisabethstraße im Stadtzentrum von Görlitz und dann ging es gleich Richtung Neiße, welche wir über die Altstadtbrücke überquerten. Dann ging es im polnischen Zgorzelec weiter und ein ganzes Stück an der Neiße entlang. Für diesen Fluss war übrigens Hochwasserwarnstufe 1 gültig und man konnte auch gesperrte und überschwemmte Wege direkt am Fluss sehen. Dann gab es einen ganz fiesen  Anstieg und schon ging es auf die zweite Brücke und wieder zurück auf die deutsche Seite nach Görlitz. Unterwegs gab es sogar zwei Getränkepunkte, aber ich langte nur beim ersten zu. Als wir wieder auf der deutschen Seite waren, gab es dann auch die Trennung von 5- und 10-km-Läufern und ich war froh, dass ich mich für die kürzere Distanz entschieden hatte. Mittlerweile war der Regen nämlich schon ziemlich heftig geworden und ich war einfach nur noch nass.

Europamarathon GörlitzAber das Ziel war nicht mehr weit und es gab noch einmal einen Anstieg (an diesen konnte ich mich noch sehr gut vom damaligen Halbmarathon erinnern). Für einen Zielspurt war auch noch Kraft und ich konnte doch noch die Frau von der polnischen Feuerwehr schlagen :-) Wir hatten uns mehrmals gegenseitig während des Laufes überholt und uns ein kleines Duell geliefert.

Bei 27:03 min kam ich ins Ziel und belegte somit sogar Platz 1 (von 11) in meiner Altersklasse und Platz 12 (von 129) Frauen ingesamt. Über dieses Ergebnis habe ich mich sehr gefreut! Besonders schnell lief ich heute Kilometer 1 mit 4:57 min/km. Kilometer 4 war mit 5:57 der langsamste, aber auf dem letzten Kilometer erreichte ich dann noch einmal 5:20 min/km (trotz Anstieg).

Ich holte mir noch etwas zu trinken und einen Apfel und dann ging es schnell ins Hotel zurück. Natürlich vergaß ich auch nicht die schicke Glasmedaille. Die ist wirklich schön!

Europamarathon

Die Dusche nach dem Lauf hätte ich eigentlich nicht wirklich gebraucht, denn ich war schon klitschnass :-)

Es war übrigens der 10. Europamarathon in Görlitz und für mich also Nummer 2. Die Startgebühr betrug übrigens 12 Euro für die 10 km (für 5 km wären es nur 5 Euro gewesen).

Der Lauf heute war glaube ich mein Lauf unter den widrigsten Wetterbedingungen, an dem ich je teilnahm. So nass war ich jedenfalls nach einem Wettkampf noch nie! Daher geht mein Respekt heute besonders an die Zuschauer und Helfer, die dem Regen trotzten!

Verfasst von: Manu | Mai 31, 2013

Ein sportlicher Rückblick auf den Mai 2013 …

big 25

Nun ist auch wieder der Mai 2013  Geschichte und somit wird es erneut Zeit für den monatlichen Rückblick aus sportlicher Sicht. Das Lieblingssportbild des Monats findet Ihr wie immer oben. Und hier folgt nun der Rückblick auf den Mai 2013.

  • Laufkilometer: 45 km
  • Läufe (einschließlich Wettkämpfe): 6
  • Wettkämpfe: 5 (BUPA London, Lauf durch den Volkspark Friedrichshain, Nachtlauf Schwerin, BIG 25, Frauenlauf Berlin)
  • Radkilometer: 40 km (Ergometer)
  • Sonstiger Sport: Gerätetraining im Fitneßstudio und Kraftübungen zuhause
  • Besuche im Fitneßstudio: 4
  • Schönster sportlicher Moment: das Wochenende mit den zwei Läufen und dem Pastaessen in Berlin war toll und Mo Farah wieder live in London zu sehen war ebenso ein beeindruckender Moment!

Im Mai bin ich gerade mal einen Kilometer mehr gelaufen als im vorherigen Monat, aber dafür war ich auf dem Ergometer fast doppelt soviel wie im April unterwegs. Im Fitneßstudio war ich einmal pro Woche.

Soviele Wettkämpfe (und so wenig Training) wie im Mai hatte ich glaube ich auch noch nie. Aber es hat gut geklappt, denn ich habe eine neue Bestzeit über 10 km aufgestellt (54:19 min) und bin meine zweitbeste Zeit bei einem 5-km-Lauf gelaufen, wo ich sogar noch das erste Mal überhaupt den 4. Platz von allen Frauen belegte. Außerdem habe ich das erstmalig zwei Wettkämpfe an zwei Tagen hintereinander bewältigt :-)

Im nächsten Monat werde ich versuchen wieder mehr im Training laufen und vielleicht auch eine größere Kilometerzahl auf dem Ergometer zurückzulegen. Im Juni freue ich  mich besonders auf meinen mittlerweile dritten Lauf am Tollensesee!

Und wie war der Mai bei Euch so?

Verfasst von: Manu | Mai 28, 2013

BUPA London 10,000 am 27. Mai 2013 …

LondonWie unzählige Deutsche reiste ich am Samstag nach London – mit dabei war auch Marius Müller-Westernhagen, der vor mir durch die Sicherheitskontrolle ging und in unserem Flieger nach London-Heathrow saß :-) Mein Ziel war jedoch nicht das Champions League Finale, sondern der BUPA London 10,000. Dort waren wir bereits im letzten Jahr mitgelaufen und begeistert. Dieser Lauf ist der größte 10-km-Lauf in London und wird von den Organisatoren des London-Marathon organisiert.

Samstagnachmittag erreichten wir unser Hotel – das sehr empfehlenswerte Crowne Plaza – in der Nähe vom Buckingham Palace. Und dort mussten wir feststellen, dass es die Fanbase der Dortmund-Fans war :-) Wir gehörten wohl zu den wenigen Deutschen im Hotel, deren Interesse nicht dem Fußball galt :-)

Westminster MileDa in Großbritannien heute Feiertag ist, fand der Lauf nicht am Sonntag, so wie im letzten Jahr, sondern am heutigen Montag statt. Dafür fand gestern ein neuer Lauf – die BUPA Westminster Mile – statt. Dort schauten wir auch schon kurz zu und ich hatte ja vorab auch kurz überlegt, ob wir diesen Lauf vielleicht auch noch mitnehmen :-)

Schade finde ich, dass man die Startunterlagen nur am Tag selbst abholen kann und nicht schon vorher. Das wäre für uns weniger stressig gewesen. Die Läufer aus Großbritannien hatten übrigens ihre Unterlagen bereits per Post erhalten. Nur als Läufer aus Overseas musste man die Startunterlagen selbst abholen.

BUPA 10kWir sind dann also heute morgen direkt nach dem Frühstück in den Green Park zum Infozelt und erhielten dort sehr schnell die Startunterlagen. Die Zeitmessung erfolgte übrigens über den Ipico-Chip, der letztes Jahr bei mir leider den Dienst versagt hatte (das erste Mal, dass ich bei einem Lauf keine Zeit hatte). Diesen Chip mussten wir am Schuh befestigen.

Der Start war für 10 Uhr angesetzt und wie im letzten Jahr hatten wir blauen Himmel und die Sonne schien. Zum Glück war es aber nicht ganz so heiß wie 2012. Ich war im dritten Startblock und insgesamt gab es neun Blöcke. Sehr viele starteten wieder für diverse Charities – dies kennt man auch Deutschland ja nicht wirklich.

BUPA 10kUm 10 Uhr erfolgte der Start und ich durfte auch bereits nach 5 min die Startlinie übertreten. Insgesamt waren es wohl um die 11.000 Läuferinnen und Läufer, die sich an diesem Morgen vor dem Buckingham Palace auf die Strecke begaben.

Die ersten beiden Kilometer lief ich in ca. 5:30 min/km und das war recht fix. Danach wurde ich deutlich langsamer, denn wir wurde schnell warm. Kurz nach Kilometer 2 kam mir übrigens bereits Mo Farah entgegen und wie im letzten Jahr fand ich das so toll! Alle klatschten als er uns da wie eine Rakete entgegenkam und seinem fünften Sieg in Folge entgegenflog.

LondonZum Glück gab es Wasser in kleinen Flaschen und diese Flasche behielt ich die ganze Zeit bei mir, denn es wurde immer wärmer.  Wir waren ja wie erwähnt vor dem Buckingham Palace gestartet und dann ging es Richtung Big Ben an der Themse entlang. So einige Sehenwürdigkeiten haben wir auf und an der Strecke gesehen: Nelson’s Column, St. Pauls Cathedral und Leadenhall Market. Eine tolle Sightseeing-Tour im Laufschritt!

Als es dann wieder zurück ging (die selbe Strecke an der Themse) kam mir dieser Abschnitt recht lang vor, aber dafür war die Stimmung an/auf Victoria Embankment toll!

Noch einmal am Big Ben vorüber und dann war das Ziel vor dem Buckingham Palace nicht mehr weit entfernt. Es gab sogar Schilder, die darauf hinwiesen, dass es noch 400 und 200 m bis zum Ziel sind. Das hatte ich bisher bei noch keinem Lauf in Deutschland gesehen :-) Ebenso erstaunlich fand ich, dass es unterwegs mindestens dreimal die Möglichkeit gab auf Toilette zu gehen (und diese wurde übrigens auch genutzt)!

BUPA 10kBei 58:35 min erreichte ich dann das Ziel und mit dieser Zeit war ich zufrieden. Ich belegte damit Platz 206 (von 629) in meiner Altersklasse und Platz 1.524 (von 4.873) bei den Frauen.

London ist immer eine Reise wert und erst recht, wenn der BUPA London 10,000 stattfindet! Ich kann mir gut vorstellen, auch 2014 wieder am Start zu stehen! Die Startgebühr betrug übrigens 25 Pfund (also etwa 31 Euro). Darin enthalten waren neben der Medaille und dem Finishershirt (welches es wirklich erst im Ziel gab) auch eine recht gut gefüllte Finishertüte (u.a. mit Pasta, Getränken, Pistazien, Kaugummi, Zahnpasta, Keksen etc.)

BUPA 10k London

Volkspark FriedrichshainAm heutigen Pfingstsonntag fand der mittlerweile 21. Lauf durch den Volkspark Friedrichshain statt. An diesem Lauf hatte ich bereits vor zwei Jahren das erste Mal teilgenommen. Dieser Lauf ist ja etwas ganz Besonderes für mich, da er in meinem angestammten Laufrevier stattfindet. Ich kenne sozusagen fast jeden Meter der Strecke :-)

Das sind ja eigentlich gute Voraussetzungen, aber der Lauf hat auch seine Tücken. Es gilt nämlich den Kleinen Bunkerberg mit 48 m Höhe zweimal zur erklimmen. Und ich muss gestehen – bei meinem Training lasse ich diesen Berg – in Berlin darf man dazu Berg sagen :-) – immer aus.

Heute früh begleitete mich übrigens die liebe Anne zum Lauf. Für sie war es der bisher dritte und auch kürzeste Lauf in ihrer Läuferkarriere.

Lauf durch den Volkspark FriedrichshainWir schauten zunächst noch dem Lauf der Kleinen über 2,8 km zu bis es dann 10:15 Uhr für uns auf die 5,2 km ging. Mit uns gemeinsam starteten auch die Läufer über die 10 km. Für uns standen zwei und für die anderen entsprechend vier Runden auf dem Plan.

Und es ging sogleich den Kleinen Bunkerberg hoch – das Gute daran war aber auch, dass man das Schlimmste gleich am Anfang hatte und wenn es hoch geht dann geht es natürlich auch wieder hinab :-) Das Läuferfeld war übrigens sehr übersichtlich – über die 5,2 km starteten insgesamt 50 Teilnehmer. Alles in allem sollen es an dem Tag wohl etwa 230 Läufer gewesen sein.

Kurz vor Ende der ersten Runde ging es noch einmal einen kleinen Hügel hoch und dann gab es zum Glück auch Wasser. Mir war inzwischen schon sehr warm geworden, obwohl wir eigentlich fast nur im Schatten liefen. In der Zeit lag ich trotz Anstiegen sehr gut – die Zeit pro Kilometer schwankte so zwischen 5:42 bis 5:52 min.

Bei der zweiten Runde fiel mir der Kleine Bunkerberg schon etwas einfacher, da ich wußte, das es das letzte Mal wäre :-) Und ehe ich mich versah war ich wieder beim kleinen Anstieg kurz vor dem Ziel. Kraft für einen kleinen Zielsprint hatte ich noch und so kam ich bei 26:44 min ins Ziel. Allerdings waren es auf keinen Fall 5,2 km – laut Garmin waren es ja noch nicht einmal 5 km. Wie auch immer – ich bin meine zweitschnellste Zeit bei einem 5-km-Lauf gelaufen. Und nicht nur das. Ich habe nicht nur in der WHK, sondern auch bei den Frauen insgesamt den vierten Platz belegt. Insgesamt hatten 23 Frauen teilgenommen. Von allen 50 Startern belegte ich Platz 12. Ich glaube das war in meiner gesamten Läuferkarriere die bisher beste Platzierung :-)

SAMSUNGNächstes Jahr bin ich beim Lauf durch den Volkspark Friedrichshain sicherlich wieder am Start. Die Startgebühr von 3 Euro ist auch unschlagbar! In der Startgebühr ist übrigens auch die Teilnahme an einer Tombala enthalten – leider hatte ich jedoch heute kein Glück.

Heute habe ich es auch nicht versäumt den leckeren Kuchen zu kosten, den mir ein Lauffreund schon beim letzten Mal empfohlen hatte, und auf die Urkunde zu warten (leider über zwei Stunden Wartezeit).

Lauf durch den Volkspark FriedrichshainWar auf jeden Fall eine gute Idee den Pfingssonntag mit Anne laufend im Volkspark Friedrichshain zu verbringen! Glückwunsch auch an Anne zu Platz 5 in der WHK! Weiter so!

Verfasst von: Manu | Mai 12, 2013

Schweriner Nachtlauf am 11. Mai 2013 …

SchwerinDen Brückentag am Freitag hatten wir genutzt um eine für uns neue Stadt zu erkunden: Schwerin. Auch wenn Schwerin überhaupt nicht weit von Berlin entfernt ist (gerade mal 2,5 Stunden mit dem Zug), so war ich doch noch nie in dieser schönen Stadt gewesen. Schwerin hat touristisch so einiges zu bieten – ich erwähne nur das Schloss, alte Fachwerkhäuser und das viele Wasser in und um Schwerin. Und natürlich haben wir diesen Wochenendausflug wieder mit einem Lauf verbunden: dem Schweriner Nachtlauf.

Nachtlauf SchwerinDer Lauf war für den Samstagabend geplant und es wurden neben mehreren Läufen für die Kleinen die folgenden Strecken angeboten: 5 km, 10 km, 15 km und 20 km. Wir hatten uns für unsere übliche Distanz entschieden – die 10 km. Der Start für alle Distanzen war um 20 Uhr und jeder musste mindestens eine Runde von 5 km (oder entsprechend mehr) bewältigen. Für uns standen somit zwei Runden an. Zunächst ging es um den Pfaffenteich und die ersten Meter war es recht voll. Aber das Feld zog sich zum Glück schnell auseinander. Nach ca. einem Kilometer startete dann leider ein leichter Regen, aber da war noch relativ mild war, empfand ich diesen nicht als ganz so schlimm. Nachdem der Pfaffenteich umrundet war, ging es auf die Haupteinkaufsstraße und dann in die Schloßstraße. Es galt übrigens viel Kopfsteinpflaster laufend zu überqueren. Auf der Schloßstraße hatte ich richtiges Glück, denn durch den plötzlich aufkommenden Wind flog ein großer Sonnenschirm aus einem Restaurant direkt hinter mir mitten in die Läufer. Ich hoffe, dass niemand ernsthaft verletzt wurde!

Schwerin NachtlaufSchließlich ging es zum Burgsee und dort war der heftige Wind ziemlich zu spüren. Der Himmel sah auch sehr bedrohlich und nach Unwetter aus und ich überlegte schon, ob der Lauf vielleicht sogar mitten drin abgesagt wird. Aber das Wetter beruhigte sich etwas und auch wenn es weiter regnete, so verschwand der Wind zum Glück.

Ich war wieder einmal froh, den Garmin Forerunner 110 am Handgelenk zu haben, denn es gab leider keine Kilomterschilder. Aber dank meiner GPS-Uhr hatte ich immer den Überblick und wußte, dass es kein Problem sein sollte unter einer Stunde einzulaufen.

Nachdem wir am Schloss vorbeigelaufen sind, ging es wieder ins Stadtzentrum und über den Markt Richtung Pfaffenteich. Die zweite Runde empfand ich dann irgendwie gar nicht mehr als so schlimm (lag vielleicht auch am abgeschwächten Wind). Ich war auch relativ fix unterwegs. Trotz Regen war mir recht warm und ich habe zweimal etwas unterwegs getrunken. Fand jedoch weniger schön, dass es Wasser mit Kohlensäure gab. Bei Kilometer 8 realisierte ich, dass ich auf jeden Fall eine Zeit von 58 min laufen würde – bei einem schnellen letzten Kilometer wäre sogar eine 57er Zeit drin.

Schwerin NachtlaufIch hatte jedoch nicht mit einer zu kurzen Strecke gerechnet, denn das Ziel kam viel schneller als gedacht :-) Bereits bei 54:19 min überquerte ich die Ziellinie und erreichte somit ganz unerwartet eine neue Bestzeit :-) Allerdings zeigte mir meine Uhr auch nur 9,8 km an. Na ja, jedenfalls belegte ich heute Platz 5 (von 16) in meiner Altersklasse und Platz 39 von 92 Frauen. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis :-)

Alles in allem kann ich den Nachtlauf in Schwerin sehr empfehlen! Dieser Lauf lässt sich ideal mit einem Ausflug in diese tolle Stadt kombinieren. Ich hätte nur noch zwei kleine Verbesserungsvorschläge für den Lauf: Kilometerschilder und Wasser ohne Kohlensäure. Ansonsten war alles super! Übrigens hatten wir 14 Euro für den Lauf bezahlt und beinhaltet war auch ein Funktionsshirt. Dieses gab es allerdings nicht in speziellen Frauengrößen, so dass mir selbst Größe S zu groß war :-( Auch so, eine Medaille wäre übrigens auch eine super Idee (wäre mir sogar lieber gewesen als das zu große Shirt).

Verfasst von: Manu | Mai 5, 2013

BIG 25 (10 km) am 5. Mai 2013 in Berlin …

Dieses Wochenende sollte eine Premiere sein: zwei Wettkämpfe an zwei Tagen hintereinander. Gestern war ich bereits die 5 km beim Frauenlauf  in Berlin gelaufen und heute standen noch einmal 10 km beim BIG 25 auf dem Plan.

Bei diesem Lauf war ich heute bereits zum vierten Mal am Start. Bisher war ich hier einmal die 25 km und dreimal die 10 km gelaufen. Mittlerweile wird übrigens auch ein Halbmarathon angeboten.

pastaGestern abend trafen wir uns noch in netter Runde mit einigen Lauffreunden zum Pastaessen. Einige hatten auch, so wie ich, den Frauenlauf bereits bewältigt und andere freuten sich noch auf den BIG 25.

BIG 25Heute morgen gab es Sonnenschein und blauen Himmel und bereits auf dem Weg zum Olympiastadion trafen wir ganz zufällig Agnes. Das mit den zufälligen Treffen sollte noch so weiter gehen – am Olympiastadion angekommen sahen wir Andreas und Kai. Nachdem wir unsere Sachen abgegeben hatten (das ging übrigens ganz fix) trafen wir noch José und Matthias sowie Manuela und Bianca.

Mit Agnes begab ich mich dann in unseren Startblock und vor dem Start gab es noch eine Schweigeminute für Boston, bei der es auch fast ganz still wurde.

big 25

Punkt 10 Uhr ging es los und es war zu Beginn total voll. Es war ein ziemlicher Hindernislauf und es dauerte eine ziemliche Weile bis sich dieses Gedränge auflöste. So richtig Platz wurde eigentlich erst als wir 10-km-Läufer abbogen. Das war allerdings auch schon der Zeitpunkt, an dem ich feststellte, dass es für mich einfach zu warm war. Ich wurde immer langsamer und konnte es kaum erwarte bis die Getränkestation mit Wasser auftauchte. Dort schnappte ich mir auch gleich zwei Becher und ging auch ein paar Schritte.

Mit Schrecken dachte ich an die noch vor mir liegenden Kilometer und den langen Anstieg zum Olympiastadion … Zum Glück gaben mir die alles übertönenden Anfeuerungsrufe von Fatma (vielen Dank!) noch ein wenig Energie. Aber es ist schon ätzend, wenn man das Olympiastadion schon sieht, aber dann noch einmal soweit laufen muss, um schließlich ins Stadion zu dürfen. Aber sobald ich in den Katakomben des Stadions war, fühlte ich mich schlagartig besser und die Gänsehaut war auch wieder da (auch wenn ich dort heute bereits das 7. Mal einlief). Die letzten Meter im Stadion flog ich einfach nur so dahin und hatte plötzlich wieder Kraft :-) Aber es läuft sich auf dem blauen Belag einfach auch nur genial!

BIG 25Trotzdem erreichte ich nur eine Zeit von 1:05:46 und damit Platz 106 (von 165) in meiner Altersklasse. Aber bei diesem Lauf war ich noch nie so wirklich schnell :-) Dafür hatte es ja auch schon gestern beim Frauenlauf mit einer schnellen Zeit geklappt.

Wir trafen dann noch Alex aus Hamburg und sie hat sogar den zweiten Platz in ihrer Altersklasse geschafft! Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

BIG 25

Das war ein tolles Laufwochenende und ich bin froh, dass ich die zwei Läufe hintereinander auch so gut verkraftet habe. Ist also durchaus machbar :-)

Verfasst von: Manu | Mai 4, 2013

Der 30. Berliner Frauenlauf am 4. Mai 2013 …

Frauenlauf BerlinHeute stand in Berlin der mittlerweile 30. Frauenlauf an. Für mich sollte es jedoch erst Frauenlauf Nummer 3 werden. Ich war bisher einmal über die 10 km und einmal über die 5 km an den Start gegangen. In diesem Jahr sollte es nur die kürzere Distanz werden, da morgen gleich der nächste Wettkampf ansteht.

An sich bin ich ja nicht so die große Liebhaberin von reinen Frauenläufen, aber da es dort immer nette Geschenke und Shirts gibt, war ich dabei :-)

Die Startunterlagen hatte ich mir bereits am Donnerstag abgeholt – mit dabei war ein pinkfarbenes Funktionsshirt, was auch gut passte.

Heute Nachmittag trafen wir uns dann mit Gerda und Heiko und für Gerda sollte es der allererste Wettkampf im Leben werden.

Berliner FrauenlaufDie gesamte Straße des 17. Juni war von pinkfarbenen Läuferinnen bedeckt und wir bahnten uns unseren Weg zum Start vorbei an zumbabegeisterten Frauen (Zumba wurde als Warm-Up angeboten). Zum Glück konnten wir uns noch recht weit vorn einordnen und das war auch gut so.

Wir mussten nicht mehr lange warten und dann erfolgte schon der Startschuss. Schon beim Warten war mir recht warm, denn die Sonne schien und wir hatten sicherlich 20° C.

Berliner FrauenlaufDie ersten Meter waren sehr schlimm, denn es war total voll und es waren noch viele langsame Läuferinnen vor uns. Aber nach ca. einem Kilometer wurde es besser (obwohl wir dann bereits auf den engen Wegen im Tiergarten unterwegs waren). Noch vor wir Kilometer 2 erreicht hatten, gab es übrigens den ersten Getränkepunkt, den ich aber links liegen ließ. Ich hatte vorher geschätzt, dass ich um die 30 min für die 5 km benötigen würde, denn ich wußte nicht, ob ich schon wieder topfit war. Vor einer Woche ging es ja in Madrid noch nicht so gut. Aber ich hatte immer ein Tempo von unter 6 min pro km und somit sollte ich auf jeden Fall die halbe Stunde knacken. Aber es war warm und ich merkte schon ein wenig das fehlende Training in der letzten Zeit. Dann waren es nur noch 1,5 km und ich sah, dass ich sogar unter 29 min schaffen sollte. Als wir km 4 erreichten, ging es so langsam mit dem Endspurt los und dort konnte ich noch so einiges wettmachen. Dadurch kam ich bei 27:49 min ins Ziel und erreichte damit meine zweitschnellste Zeit bei einem 5-km-Lauf. Damit hatte ich heute nicht gerechnet :-) Wenn ich mich nicht verzählte habe, erreichte ich mit meiner Zeit sogar Platz 27 (von 460) in meiner Altersklasse.

Frauenlauf BerlinIch sah dann auch noch den Zieleinlauf von Gerda und sie erreichte exakt die Zeit, die ich ihr vorhergesagte hatte :-) Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, dass das nicht der letzte gemeinsame Lauf war!

Das war heute alles in allem ein schöner Lauf, auch wenn es mir wieder zu voll war. Aber dafür hat das Wetter gestimmt und ich durfte Gerda bei ihrem ersten Wettkampf begleiten.

Verfasst von: Manu | Mai 1, 2013

Ein sportlicher Rückblick auf den April 2013 …

april

Auch der vierte Monat in 2013  ist nun Geschichte und somit wird es wieder Zeit für den monatlichen Rückblick aus sportlicher Sicht. Das Lieblingssportbild des Monats findet Ihr wie immer oben. Und hier folgt nun der Rückblick auf den April 2013.

Ich bin mit dem April nicht ganz zufrieden, da ich recht wenig gelaufen bin, weniger auf dem Ergometer aktiv war und das Fitneßstudio auch weniger häufig als im Vormonat besuchte. Aber das lag vor allem daran, weil ich zwei Wochen Sportpause wegen einer Virusinfektion einlegen musste. Aber dafür gab es dennoch drei Wettkämpfe, wovon ich besonders die 10 km beim Elbdeichmarathon in guter Erinnerung behalten werde. Im nächsten Monat werde ich versuchen wieder mehr zu laufen und auch eine größere Kilometerzahl auf dem Ergometer zurückzulegen. Höhepunkt wird sicherlich der BUPA10k Ende Mai in London.

Und wie war der April bei Euch so?

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