Verfasst von: Manu | Januar 22, 2012

Hallenmarathon in Senftenberg am 21. Januar 2012 …

Gestern stand einmal ein ganz besonderer Lauf an und zwar ein Lauf in einer Halle – der Niederlausitzhalle - in Senftenberg. Der sogenannte Hallenmarathon wird seit 2007 angeboten und neben den 10 km (meine Strecke) werden sowohl kürzere Distanzen (z.B. 3 km) als auch lange Distanzen, wie Marathon und ein Ultra über 50 km angeboten.

Eine Runde in der Niederlausitzhalle entspricht 250 m, was also bedeutete, dass ich 40 Runden bewältigen musste. Für die Marathonläufer standen sogar 169 Runden auf dem Plan!

Samstagfrüh fuhren mein Bruder, Amir (er plante den Marathon) und ich in Berlin los und nach ca. zwei Stunden Zugfahrt trafen wir in Senftenberg ein und nach einem kurzen Fußweg waren wir auch in der Niederlausitzhalle. Es war erst einmal kühler wie gedacht und der Untergrund der Laufbahn sah sehr hart aus. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Boden eher weich war und auch vibrierte. Dafür waren jedoch die Kurven sehr steil.

11:30 Uhr erfolgte in einem Pulk von ca. 70 Läufern der Startschuss. Glücklicherweise gab es eine Anzeige auf einem Bildschirm, der jedem Läufer anzeigte wieviele Runden bereits absolviert wurden. Man musste jedoch schon ganz genau hinschauen, um wirklich beim Laufen die entsprechenden Informationen auf dem Bildschirm zu finden.

40 Runden bedeuteten auch 40-mal die Möglichkeit etwas zu trinken – aber ich nahm diese Möglichkeit nicht wahr. Das Feld ist ziemlich schnell los und so benötigte ich für meinen ersten Kilometer auch nur knapp über 5 min, was für mich viel zu schnell ist (normal sind eher 5:45 bis 6). Schon bald wußte ich nicht mehr wieviele Runden ich bereits geschafft hatte und wieviele noch anstanden. Ab und an konnte ich diese Informationen auf dem Bildschirm finden. Zum Glück rief uns Amir dann auf den letzten Runden die entsprechende Zahl zu – ansonsten hätte ich da wirklich arge Probleme gehabt. Ich fand diese Runden wirklich sehr anstrengend und mochte gar nicht daran denken, wieviele Runden noch vor mir lagen. Ich lief zwar schnell (viel schneller als auf der Straße), aber fand den Lauf auch anstrengender auf der Straße aufgrund der vielen Runden.

Ich war total froh als endlich die letzte Runde anbrach und ich war so fix und fertig, dass ich gar nicht mehr in der Lage war noch einen Schlusspurt hinzulegen. Ich war einfach nur froh, dass es vorüber war! Aber ich war auch stolz, dass ich diese 40 Runden bewältigt hatte. Eigentlich hätten mir auch 5 km vollkommen genügt. Ich weiß gar nicht, wie die Marathonläufer die 169 Runden überstehen … Respekt!

Meine Zeit betrug 57:34 min, was meiner bisher zweitbesten 10-km-Zeit entspricht. Aber ich denke man kann diesen Lauf nicht mit einem normalen Straßenlauf vergleichen … Insgesamt belegte ich Platz 52 von 64 und Platz 8 von nur 15 Frauen.

Fazit: Wer das Außergewöhnliche sucht, ist beim Hallenmarathon in Senftenberg genau richtig! Außerdem muss man sich über das Wetter keine Gedanken mehr machen und auch die Zuschauer kommen viel mehr auf ihre Kosten als bei so vielen Straßenläufen :-)

Verfasst von: Manu | Januar 14, 2012

Mein Weg zum New York City Marathon 2012 …

Einige von Euch haben es sicherlich schon mitbekommen, dass mein großes Ziel für 2012 der ING New York City Marathon ist. Eigentlich dachte ich ja immer, dass mein erster Marathon mal der Berlin-Marathon wird. Aber der ING New York City Marathon liegt von der Zeit her einfach günstiger, denn wenn es ein sehr heißer Sommer werden sollte, dann habe ich immer noch den vollen September und Oktober zum Trainieren. Beim Berliner Marathon hingegen sähe es nicht so gut aus.

Die Strecke in New York ist zwar um einiges schwerer als in Berlin, aber dafür ist die Atmosphäre an der Strecke auch noch besser als in Berlin. Wir durften die Atmosphäre in New York schon beim Halbmarathon 2011 erleben und die war einmalig.

Natürlich ist es auch viel einfacher und günstiger in Berlin zu starten – in New York hatten wir nur die Chance über einen Reiseveranstalter. Wir haben über Ali Schneider Marathonreisen gebucht. Startplatz und Hotel sind also gebucht und letzte Woche gab es auch bei Runners Point gleich noch zwei paar neue Laufschuhe: die adidas Supernova Glide und die adidas adiStar Ride.

Wie sieht nun das Training für den ING New York City Marathon aus? Der steht noch nicht so ganz fest und ich hasse eigentlich auch Trainingspläne. Zum Glück ist mein Ziel zur Ankommen. Auf jeden Fall ist das Ziel für Januar jetzt erst einmal nur drei Läufe pro Woche. Nächste Woche steht auch der erste Wettkampf in diesem Jahr an – 10 km beim Hallenmarathon in Senftenberg. Im Februar steht dann noch einmal ein 10-km-Wettkampf an – der Frostwiesenlauf in Burg – und der Monat wird dann durch den Halbmarathon in Barcelona beendet. Somit hätte ich dann also schon einer 21er im Februar und ich arbeite mich so langsam an die 42 im November heran. Meine bisher längste Strecke waren übrigens 25 km und diese bin ich bei Berlin läuft im Jahre 2008 gelaufen. Damals wollte ich dann eigentlich auch den Marathon in Berlin laufen, aber dann kam ITBS dazwischen und ich musste erst einmal 8 Monate pausieren. Daher hoffe ich, dass dieses Jahr alles gut läuft und ich am 4. November die Ziellinie beim New York Marathon im Central Park überqueren werde. Vor dem Marathon an sich habe ich übrigens gar nicht so die große Angst (denn ich werde einfach gehen wenn ich nicht mehr laufen kann) – eher vor den langen Läufen in der Vorbereitung …

Auf jeden Fall werde ich weitere über meine Trainingsfortschritte berichten …

Verfasst von: Manu | Januar 7, 2012

Die schnellsten 10-km-Läufe in Deutschland …

„aktiv laufen“ hat in der Ausgabe vom November/Dezember 2011 eine Liste der schnellsten 10-km-Läufe in Deutschland veröffentlicht. Folgende Läufe wurden dort aufgelistet:

Bisher lief ich nur beim Asics Grand 10 Berlin mit und habe dort tatsächlich im Oktober 2011 meine neue Bestzeit über die 10 km aufgestellt. Im April werde ich das erste Mal am Paderborner Osterlauf teilnehmen und ich bin gespannt wie schnell die Strecke wirklich ist. Immerhin wurde dort 1993 der noch bis heute gültige deutsche Rekord durch Carsten Eich aufgestellt.

Vielleicht hat schon jemand an den Läufen in Düsseldorf, Hamburg oder Würzburg teilgenommen und kann mir mitteilen, ob diese Strecken wirklich so schnell sind?

Verfasst von: Manu | Januar 2, 2012

Geplante Wettkämpfe in 2012 …

Ja, ich liebe Wettkämpfe und brauche sie zur Motivation! Darüber hinaus bieten sie eine exzellente Gelegenheit das Laufen mit meinem zweiten großen Hobby, dem Verreisen, zu verbinden. In 2011 nahm ich an 22 Läufen teil – mal schaun, wie viele es 2012 so werden … :-) Das ganz große Ziel für 2012 ist natürlich der Marathon in New York!

Die ersten Laufanmeldungen für 2012 sind natürlich bereits getätigt und bisher sieht der Wettkampfplan folgendermaßen aus:

* angemeldet

Vielleicht sieht man sich ja bei dem einen oder anderen Lauf?! :-)

Verfasst von: Manu | Januar 1, 2012

Berliner Silvesterlauf am 31. Dezember 2011 …

2011 sollte natürlich nicht ohnen einen Lauf enden und so hatte ich mich bereits vor einigen Monaten für den Berliner Silvesterlauf im Grunewald angemeldet. Im letzten Jahr fand dieser Lauf im schneebedeckten Wald statt, doch dieses Jahr war weit und breit kein Schnee in Sicht. Zum Glück war es aber auch trocken und so waren kaum Pfützen zu überwinden.

Ich hatte mich für die 6,3 km angemeldet – es standen jedoch auch noch 9,9 km zur Wahl. Die Wetterbedingungen waren optimal. Allerdings ist die Strecke sehr tückisch, denn es gilt so einige Höhenmeter zu überwinden (ja, die gibt es auch in Berlin!). Wir hatten zwar diese Woche auf Fuerteventura noch einige Läufe mit Höhenmetern absolviert, aber so wirklich schien das nicht geholfen zu haben. Ich quälte mich dann doch ganz schön – wenigstens konnte ich aber am höchsten Punkt der Strecke noch einige Läufer überholen. Schön war es dann wieder abwärts zu laufen und selbst da konnte ich sogar noch andere Läufer überholen.

Nach 37:37 min kam ich ins Ziel und war damit fast drei Minuten schneller als im letzten Jahr. Aber dieses Jahr hatten wir ja auch keinen Schnee :-) Mit diesem Ergebnis belegte ich Platz 6 in meiner Altersklasse und Platz 141 (von 366) ingesamt. Im Ziel gab es für jeden eine Erinnerungsurkunde und einen Pfannkuchen. Ein schöner letzter Lauf in 2011!

Verfasst von: Manu | Dezember 30, 2011

Mein sportlicher Jahresrückblick 2011 …

Es ist mal wieder soweit für einen sportlichen Jahresrückblick. Morgen steht zwar noch der Berliner Silvesterlauf über 6,3 km an, aber ansonsten ist das Jahr 2011 sportlich gelaufen. Sportlich gesehen (und auch privat) war das Jahr 2011 ein sehr gutes Jahr. Ich habe alle Ziele erreicht und sogar noch mehr geschafft wie geplant :-)

Gelaufen bin ich in diesem Jahr ca. 550 km, was 100 km mehr als im letzten Jahr sind. Die Zahl der Wettkämpfe war in 2011 auch so groß wie noch nie. Insgesamt habe ich (den morgigen Silvesterlauf eingerechnet) an 22 Wettkämpfen teilgenommen und darunter waren drei Halbmarathons und zwar in New York (März), Berlin (April) und Köln (Oktober). Das Highlight war natürlich der Halbmarathon in New York, aber in Köln bin ich dafür meine bisher zweitbeste Halbmarathonzeit gelaufen. An insgesamt zehn 10-km-Läufen nahm ich teil, unter anderem in Dubai, Prag, Palma de Mallorca und Valencia. Endlich ist auch meine alte PB aus dem Jahr 2008 (!) gefallen und ich verbesserte sie dieses Jahr beim Asics Grand 10 in Berlin auf 57:06. Sehr zu empfehlen ist der Dresdner Nachtlauf über 13,6 km, an dem ich bereits zum zweiten Mal teilnahm.

Ein ganz großes Highlight in diesem Jahr war auch das persönliche Treffen mit dem Laufstar überhaupt: Haile Gebrselassie. Ich traf ihn recht spontan auf einer Ausstellung am Berlin-Marathon-Wochenende.

Zum Glück gab es dieses Jahr keine ernsthaften Verletzungen und ich musste keinen einzigen Lauf wegen Beschwerden aufgeben oder ausfallen lassen. Die regelmäßigen Dehnübungen und Besuche im Fitneßstudio scheinen also zu helfen.

Das große Ziel für 2012 ist der New York Marathon am 4. November 2012! Ich wünsche Euch allen ein tolles 2012 mit vielen erfolgreichen Läufen, interessanten Erlebnissen auf der Strecke und ganz viel Gesundheit!

Verfasst von: Manu | November 30, 2011

Valencia-Marathon (10 km) am 27. November 2011 …

Am letzten Sonntag stand der erste Lauf für mich auf dem spanischen Festland an. Ziel der Reise war Valencia, eine meiner Lieblingsstädte in Spanien. Schon sehr oft war ich bisher dort gewesen, aber an einem Lauf hatte ich bisher noch nicht teilgenommen.
 
Am letzten Sonntag stand nun der Maratón Divina Pastora de Valencia an. Dieser Marathon gehört zu den ältesten Marathonläufen in Spanien, denn er findet bereits seit 1981 statt. Im Rahmen des Marathons fand auch ein 10 km Lauf statt und für diesen hatte ich mich angemeldet. Die Startgebühr betrug gerade einmal 10 Euro. Es war gut, dass ich mich rechtzeitig angemeldet hatte, denn beide Läufe waren im Endeffekt ausverkauft: 7.000 Plätze für den Marathon und 5.500 für den 10 km Lauf. Damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet.
 
Am Samstag holte ich meine Startunterlagen auf der Marathonmesse ab. Die Messe fand in der Ciudad de las Arts y las Ciencias statt. Ich erhielt neben der Startnummer mit Einwegchip auch ein Funktionsshirt, einen Schal, eine Lauftüte, Gel, einen Müsliriegel und ein Basecap. Darüber hinaus gab es unter freiem Himmel eine kostenlose Pastaparty für alle Läufer. Dort gab es neben der obligatorischen Pasta auch Brötchen, Wasser und Bier (kein alkoholfreies). In der Ciudad de las Arts und las Ciencias konnte man auch schon den Zieleinlauf bestaunen. Hierfür wurde extra in einem Wasserbecken eine Art Plattform angelegt. Man würde am nächsten Tag also tatsächlich über Wasser laufen. Dieser Anblick machte Vorfreude auf den nächsten Tag.
 
Am Sonntagmorgen stand der Start für die Läufer des Marathons und des 10 km Laufs um 9 Uhr auf einer Brücke in der Ciudad de las Arts y las Ciencias an, wobei eine Abtrennung zwischen beiden Läufern vorhanden war. Das Wetter war toll – ca. 11° C und die Sonne zeigte sich auch ein wenig. Beim Start gab es sogar ein Feuerwerk, was ein tolles Erlebnis war. Bisher hatte ich noch nie bei einem Lauf ein Feuerwerk.
 
Die Strecke führte für die 10 km Läufer am Hafen entlang und schließlich wieder zurück zur Ciudad de las Arts y las Ciencias. Kilomterschilder waren unterwegs vorhanden und es gab eine Getränkestation mit Plastikflaschen (ich bevorzuge Flaschen gegenüber Bechern).
 
Ich hatte die letzten Wochen nicht wirklich viel trainiert und wollte daher nur entspannt laufen. Nach den ersten Kilometern zeigte sich jedoch, dass ich in der Lage sein sollte, unter einer Stunde zu finishen und das war dann auch mein Ziel.
 
Es gab übrigens kaum Zuschauer an der Strecke. Aber die Läufer an sich machten schon Stimmung genug, so dass die Zuschauer nicht wirklich fehlten :-)
 
Schließlich kam die Ciudad de las Arts y las Ciencias wieder in Sicht und damit auch das Ziel. Die letzten Meter waren dann auch die schönsten. Ich bin bisher noch nie auf dem Wasser ins Ziel eingelaufen … Da ich noch einen Endspurt hinlegt, konnte ich aber leider den Zieleinlauf nicht wirklich genießen. Bei 58:49 min kam ich dann im Ziel an und dort gab es für jeden Läufer noch ein Netz Orangen :-) , Wasser und ein Isogetränk.
 
Für mich war es ein sehr schöner Lauf mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis in meiner Lieblingsstadt! Hier bin ich sicherlich noch einmal in der Zukunft am Start!
Verfasst von: Manu | Oktober 30, 2011

Crosslauf um die Kaulsdorfer Seen am 30. Oktober 2011 …

Heute nahm ich zum ersten Mal an einem Crosslauf teil und das war der Crosslauf um die Kaulsdorfer Seen. Ayse war als neues Teammitglied der Berliner Laufbären auch mit am Start.

Schon auf dem Hinweg zum Sportplatz in Berlin-Kaulsdorf haben wir uns verlaufen, aber dennoch kamen wir rechtzeitig an. Es gab sogar Umkleideräume und Duschen – ich hätte also auf dem Weg eigentlich nicht in halblanger Laufhose frieren müssen :-)

Richtige Startnummern gab es auch nicht – das waren eher Starkärtchen, die man sich ansteckte. Der Start war dann auch ca. 500 m vom Sportplatz entfernt und 10:30 Uhr ging es für die ca. 100 Läufer auf die Strecke. Es waren 6 km und 12,5 km im Angebot und wir hatten uns für die längere Distanz entschieden. Das Wetter war sehr läuferfreundlich und die Wege waren zu Beginn auch noch gut zu laufen. Dann ging es jedoch plötzlich über sehr schmale Wege (wo man allein schon kaum Platz hatte) über die Wiesen und dann gab es sogar noch eine Passage durch den Sand. Die Umgebung war dort total schön und schon in der ersten Runde überlegte ich mir dann in der zweiten Runde noch unbedingt ein Foto zu knipsen. Es wurde immer beschwerlich und es kamen dann noch ein paar kleinere Hügel dazu. Dann war die zweite Runde gekommen (wie gern wären wir zum Ziel abgebogen) und wir waren plötzlich ganz allein. Die wenigen Läufer, die in der ersten Runde noch hinter uns gelaufen waren, waren alle zum Ziel abgebogen.

Teilweise wussten wir dann auch gar nicht mehr wo die Strecke denn nun weiterführte, aber irgendwie klappte es doch. Wir haben dann jedoch das Laufen aufgegeben und sind fast nur noch gegangen. So anstrengend hatten wir uns die Strecke beide nicht vorgestellt :-) Es war übrigens eine Gegend mit Wildschweinen und ich hörte sie auch. Hätten sie sich gezeigt, dann wäre ich wohl auch schneller gelaufen :-)

Dann war das Ziel in der Nähe, aber irgendwie war das Schild verschwunden, welches den Weg zum Ziel weisen sollte. Zum Glück hatten wir uns die Abzweigung gemerkt :-) Am Ziel war man dann auch ganz erstaunt, dass doch noch zwei Läufer kommen :-) Wir waren in der Tat die letzten Beiden, die noch erwartet wurden (oder die man schon aufgegeben hat :-) . Wir haben in der Tat für 12,5 km 1:30 h benötigt. War zwar eine witzige Angelegenheit, aber ich werde so schnell an keinem Crosslauf mehr teilnehmen :-) Da bevorzuge ich doch Straßenläufe! Aber die Gegend war nichtsdestrotz wirklich toll und das Wetter war heute auch phantastisch (wenn auch etwas zu warm)!

Damit sind die vier Wettkämpfe im Oktober Geschichte: Halbmarathon Köln, Asics Gran10 Berlin, 10k Mallorca, 10k Dresden und der heutige Crosslauf! Ist der erste Monat in meinem Läuferleben mit einem Wettkampf an jedem Wochenende … Aber es gab auch Jahresbestzeit im HM, neue PB 10 k und zweitbeste Zeit im Jahr 10k :-)

Verfasst von: Manu | Oktober 23, 2011

Dresden-Marathon (10 km) am 23. Oktober 2011 …

Heute vormittag stand der bereits vierte Lauf in Dresden an – wir sind dort bereits beim Oberelbemarathon und zweimal beim Dresdner Nachtlauf gestartet. Geplant war der Start beim Dresden-Marathon schon lange, aber letztes Jahr sind wir am selben Tag in Magdeburg gestartet.

Wir haben den Lauf natürlich wieder mit einem Wochenende in dieser schönen Stadt verbracht und waren bereits am Freitag angereist. Auf der Hinfahrt waren zufällig auch zwei andere Läufer im Abteil, die auch zum Dresden-Marathon fuhren und so verging die Zugfahrt wie im Fluge :-)  Am Nachmittag holte ich auf der Marathonmesse im Internationalen Congress Center die Startunterlagen ab. Außerdem hatte ich endlich einmal Gelegenheit Ralf und Ulf persönlich kennenzulernen. Außerdem nutzte ich auch gleich die Gelegenheit uns für den Oberelbemarathon 2012 ermäßigt anzumelden.

Das Wetter versprach schön zu werden, aber dafür auch kühl. Heute morgen um 8 waren es wohl nur 1°C … Der Start war für die 10-km-Läufer sowie die Marathon- und Halbmarathonläufer alle um 10 Uhr auf der Ostra-Allee. Die Tiefgarage im Congress Center wurde übrigens als Kleiderbeutellagerstelle genutzt – hatte ich bisher auch noch nicht gesehen ;-)

Da alle Läufer gemeinsam starteten, war es am Anfang sehr eng und ich kam kaum durch. Dabei merkte ich schnell, dass ich heute in einer guten Verfassung war und so war es ein wenig schade, dass ich nicht so laufen konnte wie ich wollte. Ab km 3 wurde es dann zum Glück besser und kurz vor km 5 konnten die 10-km-Läufer auch abbiegen. Der Lauf war eine echte Sightseeingtour – es ging vorbei am Goldenen Reiter, an der Brühlschen Terasse, der Semperoper, dem Zwinger und über diverse Brücken. Und dazu gab es schönsten Sonnenschein. Unterwegs gab es sogar zwei Getränkepunkte und der zweite sogar mit Iso-Getränken, wo ich auch zugriff. Ich lief immer stetig den Kilometer unter 6 min und stellte mir daher das Ziel bei unter einer Stunde ins Ziel zu laufen. Es lief sehr gut – nur die letzten 1 1/2 km wurden dann etwas schwer. Mein Fuss, der mir noch vor einer Woche auf Mallorca Probleme gemacht hatte, machte sich zum Glück auch gar nicht bemerkbar.

Dann war endlich das Ziel in Sicht :-) Was mich nur etwas verwirrte, war die Tatsache, dass die Zeitmessmatte sich nicht unter dem Zieltor sondern einige Meter dahinter befand. Das hatte ich bisher noch nicht erlebt. Fast alle Läufer hörten auch schon vorher mit laufen auf, aber ich versuchte auch noch bis zur Matte zur Laufen. Bei erstaunlichen 58:14 min kam ich ins Ziel und das war somit die zweitbeste Zeit in diesem Jahr und die drittbeste Zeit überhaupt. Damit hatte ich ja gar nicht gerechnet. Vor einer Woche auf Mallorca war ich noch über 11 min langsamer gewesen … Hier in Dresden belegte ich Altersklassenplatz 48 von 103.

Im Ziel gab es dann für jeden eine Medaille sowie Wasser, Tee, alkoholfreies Bier, Bananen und Äpfel. Wir sind dann schnell ins Hotel zurück und dann ging es schon wieder per Zug zurück nach Berlin.

Der Dresden-Marathon hat uns super gefallen und wir laufen sicherlich mal wieder mit!

Verfasst von: Manu | Oktober 18, 2011

TUI-Marathon auf Mallorca am 16. Oktober 2011 …

Am letzten Sonntag nahmen wir das zweite Mal am TUI-Maraton auf Mallorca teil. Bereits im letzten Jahr sind wir dort über die 10 km gelaufen.

In diesem Jahr meinte es das Wetter besonders gut mit uns und uns erwartete blauer Himmel und Sonnenschein. Wir waren bereits am Donnerstag angereist und verbanden den TUI-Maraton auf Mallorca mit einem Kurzurlaub an der Playa de Palma.

Bereits am Samstag hatten wir uns die Startunterlagen in Palma im Parc de la Mar unterhalb der Kathedrale abgeholt. Dazu gab es einige Stände, aber alles in allem war die Marathonmesse nicht sehr groß. Für den Start hatten wir 19 € bezahlt – dafür gab es eine Startertüte, eine Medaille und eine After-Race-Party. Außerdem konnte man mit der Startnummer am Tag des Laufes selbst die Busse kostenlos nutzen.

Am Sonntag stand der Start um 9 Uhr an. Der Start erfolgte gemeinsam mit dem Halbmarathon und dem Marathon. Die ersten Meter war es recht voll, aber das war nicht ganz so schlimm, da ich keine neue Bestzeit plante :-) Mein Fuß machte mir noch immer Probleme und ich war mir gar nicht so sicher, ob ich überhaupt 10 km laufen kann. Daher ging ich den Lauf ganz langsam an und benötigte für den ersten Kilometer 7 min! Es ging die ganze Zeit am Meer entlang und dann den Passeig Maritim bis zur Estació Maritima, wo der Wendepunkt war. Es gab sogar zwei Getränkepunkte und dort gab es Wasser in Flaschen und Gaterode. Ich persönlich finde ja Wasserflaschen immer besser, weil man diese dann noch mitnehmen kann und auch nicht soviel Wasser beim Laufen verschüttet.

Mit meinem Fuß ging es irgendwie, aber ich behielt erst einmal das langsame Tempo bei. Wollte einfach nur das schöne Wetter und die Stimmung genießen. Der Lauf war recht international und es waren Teilnehmer aus über 59 Nationen am Start. Die Hälfte der Läufer kam jedoch aus Deutschland :-) Es waren auch einige Prominente, wie Mickie Krause, Indira Weis und Jürgen Milski am Start – habe jedoch keinen von ihnen zu Gesicht bekommen.

Etwa drei Kilometer vor dem Ziel habe ich dann mitbekommen, dass mein Fuß keine weiteren Probleme machen sollte und so konnte ich das Tempo etwas anziehen. Kurz vor dem Ziel dann noch ein Endspurt und es war ein schönes Gefühl endlich mal beim heutigen Lauf nur noch zu überholen :-) Die ersten Kilometer wurde ich ja nur überholt. Auch wenn ich heute wohl meine bisher langsamste Zeit bei einem 10-km-Lauf überhaupt gelaufen bin, so wollte ich wenigstens noch unter 1:10 h ins Ziel kommen und so war es dann auch: 1:09:47 h. Damit war ich über 12 min langsamer als bei meinem letzten Lauf vor einer Woche :-) Dafür war ich dann aber auch ganz entspannt im Ziel und ich war ja froh überhaupt gefinished zu haben … Im Ziel erhielt jeder eine Medaille und es gab noch Wasser, Getränke, Bananen, Äpfel und Pfannkuchen. Wir sind dann zurück ins Hotel an der Playa de Palma und schauten dann noch ganz entspannt beim Mittagessen den Marathonläufern zu, die sich an der Playa de Palma quälten.

Am Abend waren wir dann noch zur After-Race-Party im Megapark, wo es für jeden Läufer ein Freigetränk und eine Currywurst gab.

Wer einen Lauf und Urlaub verbinden möchte, den kann ich den TUI-Maraton auf Mallorca uneingeschränkt empfehlen! Nächstes Jahr werden wir wohl aber an dem Tag in Istanbul starten, aber das Jahr danach steht sicherlich wieder der TUI-Maraton auf Mallorca an!

Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.