Bisher habe ich (einschließlich Deutschland) an Läufen in acht Ländern teilgenommen. Für dieses Wochenende stand nun der erste Lauf in Skandinavien und damit Land Nummer 9 auf dem Plan. Eigentlich war geplant am Rock’n'Roll-Halbmarathon in Oslo teilzunehmen, aber nachdem wir bereits Flug und Hotel gebucht hatten, wurde dieser Lauf leider wieder abgesagt. Und wir hatten gedacht, dass uns eine Laufabsage so schnell nach New York nicht wieder passieren würde. Aber im Nachhinein betrachtet, war diese Absage vielleicht sogar gut
Am Freitag flogen wir mit Air Berlin nach Oslo und nach nur 80 min erreichten wir das Land (übrigens das erste Mal für uns in Norwegen). Per Schnellzug ging es in nur 18 min ins Stadtzentrum und dort erreichten wir auch nach 10 min unser Hotel Park Inn bei Radisson.
Wir machten uns dann gleich auf den Weg zur berühmten Skischanze Holmenkollen und schon die Fahrt mit der Bahn dahin war beeindruckend. Die Skischanze ist wirklich imposant und der Blick von ganz oben toll!
Am Nachmittag trafen wir unsere Mitstreiter Jutta und Salvadore aus Deutschland, Ilse aus Finnland und Christine sowie Peter aus den USA. Auch sie wollten ursprünglich am Rock’n'Roll-Halbmarathon teilnehmen und wir hatten uns über Facebook kennengelernt und uns alle für den Ersatzlauf Blomstermila in Drøbak entschieden. Es war noch nie so schwierig gewesen Informationen zu einem Lauf zu bekommen, denn die Website war natürlich auf Norwegisch. Auch meinen ersten Mails wurden zunächst nicht beantwortet. Aber ca. eine Woche vor dem Lauf erhielt ich doch noch einige Informationen vom Veranstalter. Ich meldete mich online an und die Bezahlung konnte man noch vor Ort erledigen.
Am Samstagvormittag begaben wir uns dann zum Hafen in Oslo und es ging von der Aker Brygge an Bord des Schiffs 602 nach Drøbak. Die Fahrt über den Oslo-Fjord dauerte 90 min und kostete ca. 12 Euro. Da es das Wetter gut mit uns meinte, saßen wir die ganze Zeit oben an Deck und genossen die tolle Landschaft, die es auf und am Oslo-Fjord zu sehen gab. Ich kann definitiv sagen, dass dies die bisher wunderschönste (und auch außergewöhnlichste) Anreise zu einem Lauf war!
Nach 1,5 Stunden erreichten wir das kleine Städtchen Drøbak. Diese Stadt ist übrigens als die Weihnachtsstadt Norwegens bekannt und so haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen das Haus vom Weihnachtsmann und dessen Postamt zu besuchen. Nach einem leckeren Mittagessen begaben wir uns dann zum Badepark, wo der Blomstermila (das bedeutet übrigens Blumenmeile) starten sollte. Dort war auch schon das Zieltor aufgebaut und einige Leute waren auch bereits vor Ort. Toll war, dass sich der gesamte Bereich direkt am Wasser befand und wir somit auch direkt am Oslo-Fjord ins Ziel einlaufen würden. Einen schöneren Zieleinlauf hatte ich bisher auch noch nie.
Unsere Startunterlagen bekamen wir ganz schnell und ich bezahlte noch die Startgebühr von 250 Kronen (ca. 33 Euro). Neben dem 5-km-Lauf wurde außerdem noch ein 10er angeboten und ein Lauf über 500 m für die Kleinen. Diese gingen dann auch zuerst an den Start.
Für mich wurde es dann 16 Uhr ernst und ich lief von unserer Truppe als Einzige diese Distanz. Die 5 km hatten aber auch die meisten Teilnehmer (ca. 170). Ich verstand zwar keine der norwegischen Ansagen, aber den Startschuss verstand ich
Meine norwegischen Mitläufer sausten auch wie verrückt los und obwohl ich in für mich sehr schnellen 5 min/km unterwegs war, so fiel ich doch sehr schnell ins hintere Feld ab. Und es ging gleich nach dem Start bergauf und leider war dies nicht der einzige Anstieg
Der Lauf sollte eine Aneinanderreihung von Anstiegen werden – zum Glück ging es aber auch bergab und so erreichten wir bei ca. km 1,5 das Meeresaquarium am Fjord. Doch danach ging es gleich wieder bergauf. Es war ein Mix aus ganz normalen Straßen, wo teilweise auch die Autos noch fuhren und kleinen Wald- und Feldwegen. An zwei ganz besonders fiesen Anstiegen bin ich dann auch gegangen, denn es mir war auch mittlerweile total warm geworden. Als es dann mal wieder bergab ging und ich einen tollen Blick auf den Fjord und einen kleinen Jachthafen hatte, musste ich auch unbedingt einen kurzen Fotostopp einlegen
Am liebsten wäre ich noch öfter für Fotos angehalten.

Zum Glück gab es auch eine Getränkestation, denn ich hatte das Wasser dringend nötig – von wegen kalter Norden!
Glücklicherweise war es dann nicht mehr weit zum Ziel und es ging kurz zuvor auch noch einmal einen Hügel zum Wasser hinab. Auf den letzten Metern konnte ich auch noch eine Frau überholen und bei 28:36 min erreichte ich die Ziellinie direkt am Wasser. Was für ein toller Zieleinlauf am Oslo-Fjord! Die Zeitmessung erfolgte übrigens per Hand und im Ziel wurde hierfür auch noch der Code von der Startnummer eingescannt. Eine Medaille gab es leider nicht, aber dafür eine Rose (auch für die Männer) und eine schöne Tasse als Erinnerung! Mit meiner Zeit belegte ich übrigens Platz 6 (von 10) in meiner Altersklasse und Platz 108 von 166 insgesamt.
Ich war froh diesen hügeligen Kurs gut überstanden zu haben und “warnte” den Rest unserer Truppe schon einmal vor. Sie mussten diesen anstrengenden Kurs sogar zweimal bewältigen. Und so gingen Ilse aus Finnland, Jutta und Salvador aus Deutschland sowie Christine und Peter aus den USA dann auf die Strecke. Ich glaube, dass die Organisatoren von Blomstermila noch sie so viele Starter aus dem Ausland hatten
Und bei den 10 km war das Läuferfeld erneut wieder sehr stark! Alle von unserer Truppe sind ins Ziel gekommen und auch Jutta kann mit nur einer Runde stolz auf sich sein! Und Ilse hat sogar ein kleines Geschenk für den 3. Platz in ihrer Altersklasse gewonnen – Glückwunsch!

Per Bus ging es dann wieder zurück nach Oslo, was ca. eine Stunde dauerte. Am Abend feierten wir dann unsere Erfolge in der -5° C kalten Icebar mit Drinks aus echten Eisgläsern!

Alles in allem war das ein richtig tolles Lauferlebnis und im Nachhinein betrachtet war es wahrscheinlich sogar richtig gut, dass der Rock’n'Roll-Halbmarathon ausgefallen ist. Es war zwar einer der Läufe mit den meisten Anstiegen, aber auch den schönsten Eindrücken!

Ich sitze jetzt gerade auf der Terasse in unserem tollen Zimmer im
Die Startunterlagen holte ich dann am späten Nachmittag im Jahnsportforum ab. Wie die Jahre zuvor standen bei mir wieder die 10 km auf dem Plan. Ansonsten hat man noch die Wahl zwischen Halb- und Marathon sowie Marathonstaffel. Die Startgebühr betrug übrigens nur 6 Euro – ein Schnäppchen!
In Klein Nemerow gab es Getränke und man hatte auch die Möglichkeit seine Sachen abzugeben (da es so warm war nahmen wir das jedoch nicht in Anspruch – die Getränke jedoch schon!).
Ich wollte gar nicht an die noch vor mir liegenden Kilometer denken und hatte Angst vor einem Einbruch aufgrund der zwei ersten schnellen Kilometer und der Wärme. Immer wenn ich etwas Wasser durch die Bäume blitzen sah, wäre ich am liebsten sofort hin und reingesprungen!
Dann waren wir im 
Eigentlich hatte ich mich ja richtig auf den
Da der Regen das ganze Wochenende die Stadt nicht verlassen sollte, hatte ich mich dafür entschieden nur die 5 km statt der 10 km zu laufen. Außerdem hatte ich mit Entsetzen festgestellt, dass im Hotel Checkout bereits um 10 Uhr sein sollte – ich war von 12 Uhr ausgegangen. Die Ummeldung klappte jedenfalls ohne Probleme und ging schnell.
Zum Glück war mein
Aber das Ziel war nicht mehr weit und es gab noch einmal einen Anstieg (an diesen konnte ich mich noch sehr gut vom damaligen 

Wie unzählige Deutsche reiste ich am Samstag nach London – mit dabei war auch Marius Müller-Westernhagen, der vor mir durch die Sicherheitskontrolle ging und in unserem Flieger nach London-Heathrow saß
Da in Großbritannien heute Feiertag ist, fand der Lauf nicht am Sonntag, so wie im letzten Jahr, sondern am heutigen Montag statt. Dafür fand gestern ein neuer Lauf – die
Wir sind dann also heute morgen direkt nach dem Frühstück in den Green Park zum Infozelt und erhielten dort sehr schnell die Startunterlagen. Die Zeitmessung erfolgte übrigens über den Ipico-Chip, der letztes Jahr bei mir leider den Dienst versagt hatte (das erste Mal, dass ich bei einem Lauf keine Zeit hatte). Diesen Chip mussten wir am Schuh befestigen.
Um 10 Uhr erfolgte der Start und ich durfte auch bereits nach 5 min die Startlinie übertreten. Insgesamt waren es wohl um die 11.000 Läuferinnen und Läufer, die sich an diesem Morgen vor dem Buckingham Palace auf die Strecke begaben.
Zum Glück gab es Wasser in kleinen Flaschen und diese Flasche behielt ich die ganze Zeit bei mir, denn es wurde immer wärmer. Wir waren ja wie erwähnt vor dem Buckingham Palace gestartet und dann ging es Richtung Big Ben an der Themse entlang. So einige Sehenwürdigkeiten haben wir auf und an der Strecke gesehen: Nelson’s Column, St. Pauls Cathedral und Leadenhall Market. Eine tolle Sightseeing-Tour im Laufschritt!
Bei 58:35 min erreichte ich dann das Ziel und mit dieser Zeit war ich zufrieden. Ich belegte damit Platz 206 (von 629) in meiner Altersklasse und Platz 1.524 (von 4.873) bei den Frauen.
Am heutigen Pfingstsonntag fand der mittlerweile
Wir schauten zunächst noch dem Lauf der Kleinen über 2,8 km zu bis es dann 10:15 Uhr für uns auf die 5,2 km ging. Mit uns gemeinsam starteten auch die Läufer über die 10 km. Für uns standen zwei und für die anderen entsprechend vier Runden auf dem Plan.
War auf jeden Fall eine gute Idee den Pfingssonntag mit Anne laufend im
Den Brückentag am Freitag hatten wir genutzt um eine für uns neue Stadt zu erkunden: Schwerin. Auch wenn Schwerin überhaupt nicht weit von Berlin entfernt ist (gerade mal 2,5 Stunden mit dem Zug), so war ich doch noch nie in dieser schönen Stadt gewesen. Schwerin hat touristisch so einiges zu bieten – ich erwähne nur das Schloss, alte Fachwerkhäuser und das viele Wasser in und um Schwerin. Und natürlich haben wir diesen Wochenendausflug wieder mit einem Lauf verbunden: dem
Der Lauf war für den Samstagabend geplant und es wurden neben mehreren Läufen für die Kleinen die folgenden Strecken angeboten: 5 km, 10 km, 15 km und 20 km. Wir hatten uns für unsere übliche Distanz entschieden – die 10 km. Der Start für alle Distanzen war um 20 Uhr und jeder musste mindestens eine Runde von 5 km (oder entsprechend mehr) bewältigen. Für uns standen somit zwei Runden an. Zunächst ging es um den Pfaffenteich und die ersten Meter war es recht voll. Aber das Feld zog sich zum Glück schnell auseinander. Nach ca. einem Kilometer startete dann leider ein leichter Regen, aber da war noch relativ mild war, empfand ich diesen nicht als ganz so schlimm. Nachdem der Pfaffenteich umrundet war, ging es auf die Haupteinkaufsstraße und dann in die Schloßstraße. Es galt übrigens viel Kopfsteinpflaster laufend zu überqueren. Auf der Schloßstraße hatte ich richtiges Glück, denn durch den plötzlich aufkommenden Wind flog ein großer Sonnenschirm aus einem Restaurant direkt hinter mir mitten in die Läufer. Ich hoffe, dass niemand ernsthaft verletzt wurde!
Schließlich ging es zum Burgsee und dort war der heftige Wind ziemlich zu spüren. Der Himmel sah auch sehr bedrohlich und nach Unwetter aus und ich überlegte schon, ob der Lauf vielleicht sogar mitten drin abgesagt wird. Aber das Wetter beruhigte sich etwas und auch wenn es weiter regnete, so verschwand der Wind zum Glück.
Ich hatte jedoch nicht mit einer zu kurzen Strecke gerechnet, denn das Ziel kam viel schneller als gedacht
Gestern abend trafen wir uns noch in netter Runde mit einigen Lauffreunden zum Pastaessen. Einige hatten auch, so wie ich, den Frauenlauf bereits bewältigt und andere freuten sich noch auf den
Heute morgen gab es Sonnenschein und blauen Himmel und bereits auf dem Weg zum Olympiastadion trafen wir ganz zufällig Agnes. Das mit den zufälligen Treffen sollte noch so weiter gehen – am Olympiastadion angekommen sahen wir Andreas und Kai. Nachdem wir unsere Sachen abgegeben hatten (das ging übrigens ganz fix) trafen wir noch José und Matthias sowie Manuela und Bianca.
Trotzdem erreichte ich nur eine Zeit von 1:05:46 und damit Platz 106 (von 165) in meiner Altersklasse. Aber bei diesem Lauf war ich noch nie so wirklich schnell 
Heute stand in Berlin der mittlerweile
Die gesamte Straße des 17. Juni war von pinkfarbenen Läuferinnen bedeckt und wir bahnten uns unseren Weg zum Start vorbei an zumbabegeisterten Frauen (Zumba wurde als Warm-Up angeboten). Zum Glück konnten wir uns noch recht weit vorn einordnen und das war auch gut so.
Die ersten Meter waren sehr schlimm, denn es war total voll und es waren noch viele langsame Läuferinnen vor uns. Aber nach ca. einem Kilometer wurde es besser (obwohl wir dann bereits auf den engen Wegen im Tiergarten unterwegs waren). Noch vor wir Kilometer 2 erreicht hatten, gab es übrigens den ersten Getränkepunkt, den ich aber links liegen ließ. Ich hatte vorher geschätzt, dass ich um die 30 min für die 5 km benötigen würde, denn ich wußte nicht, ob ich schon wieder topfit war. Vor einer Woche ging es ja in Madrid noch nicht so gut. Aber ich hatte immer ein Tempo von unter 6 min pro km und somit sollte ich auf jeden Fall die halbe Stunde knacken. Aber es war warm und ich merkte schon ein wenig das fehlende Training in der letzten Zeit. Dann waren es nur noch 1,5 km und ich sah, dass ich sogar unter 29 min schaffen sollte. Als wir km 4 erreichten, ging es so langsam mit dem Endspurt los und dort konnte ich noch so einiges wettmachen. Dadurch kam ich bei 27:49 min ins Ziel und erreichte damit meine zweitschnellste Zeit bei einem 5-km-Lauf. Damit hatte ich heute nicht gerechnet
Ich sah dann auch noch den Zieleinlauf von Gerda und sie erreichte exakt die Zeit, die ich ihr vorhergesagte hatte 
