Gestern stand einmal ein ganz besonderer Lauf an und zwar ein Lauf in einer Halle – der Niederlausitzhalle - in Senftenberg. Der sogenannte Hallenmarathon wird seit 2007 angeboten und neben den 10 km (meine Strecke) werden sowohl kürzere Distanzen (z.B. 3 km) als auch lange Distanzen, wie Marathon und ein Ultra über 50 km angeboten.
Eine Runde in der Niederlausitzhalle entspricht 250 m, was also bedeutete, dass ich 40 Runden bewältigen musste. Für die Marathonläufer standen sogar 169 Runden auf dem Plan!
Samstagfrüh fuhren mein Bruder, Amir (er plante den Marathon) und ich in Berlin los und nach ca. zwei Stunden Zugfahrt trafen wir in Senftenberg ein und nach einem kurzen Fußweg waren wir auch in der Niederlausitzhalle. Es war erst einmal kühler wie gedacht und der Untergrund der Laufbahn sah sehr hart aus. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Boden eher weich war und auch vibrierte. Dafür waren jedoch die Kurven sehr steil.
11:30 Uhr erfolgte in einem Pulk von ca. 70 Läufern der Startschuss. Glücklicherweise gab es eine Anzeige auf einem Bildschirm, der jedem Läufer anzeigte wieviele Runden bereits absolviert wurden. Man musste jedoch schon ganz genau hinschauen, um wirklich beim Laufen die entsprechenden Informationen auf dem Bildschirm zu finden.
40 Runden bedeuteten auch 40-mal die Möglichkeit etwas zu trinken – aber ich nahm diese Möglichkeit nicht wahr. Das Feld ist ziemlich schnell los und so benötigte ich für meinen ersten Kilometer auch nur knapp über 5 min, was für mich viel zu schnell ist (normal sind eher 5:45 bis 6). Schon bald wußte ich nicht mehr wieviele Runden ich bereits geschafft hatte und wieviele noch anstanden. Ab und an konnte ich diese Informationen auf dem Bildschirm finden. Zum Glück rief uns Amir dann auf den letzten Runden die entsprechende Zahl zu – ansonsten hätte ich da wirklich arge Probleme gehabt. Ich fand diese Runden wirklich sehr anstrengend und mochte gar nicht daran denken, wieviele Runden noch vor mir lagen. Ich lief zwar schnell (viel schneller als auf der Straße), aber fand den Lauf auch anstrengender auf der Straße aufgrund der vielen Runden.
Ich war total froh als endlich die letzte Runde anbrach und ich war so fix und fertig, dass ich gar nicht mehr in der Lage war noch einen Schlusspurt hinzulegen. Ich war einfach nur froh, dass es vorüber war! Aber ich war auch stolz, dass ich diese 40 Runden bewältigt hatte. Eigentlich hätten mir auch 5 km vollkommen genügt. Ich weiß gar nicht, wie die Marathonläufer die 169 Runden überstehen … Respekt!
Meine Zeit betrug 57:34 min, was meiner bisher zweitbesten 10-km-Zeit entspricht. Aber ich denke man kann diesen Lauf nicht mit einem normalen Straßenlauf vergleichen … Insgesamt belegte ich Platz 52 von 64 und Platz 8 von nur 15 Frauen.
Fazit: Wer das Außergewöhnliche sucht, ist beim Hallenmarathon in Senftenberg genau richtig! Außerdem muss man sich über das Wetter keine Gedanken mehr machen und auch die Zuschauer kommen viel mehr auf ihre Kosten als bei so vielen Straßenläufen
Einige von Euch haben es sicherlich schon mitbekommen, dass mein großes Ziel für 2012 der 
2011 sollte natürlich nicht ohnen einen Lauf enden und so hatte ich mich bereits vor einigen Monaten für den
Nach 37:37 min kam ich ins Ziel und war damit fast drei Minuten schneller als im letzten Jahr. Aber dieses Jahr hatten wir ja auch keinen Schnee
Es ist mal wieder soweit für einen sportlichen Jahresrückblick. Morgen steht zwar noch der 
Am letzten Sonntag stand der erste Lauf für mich auf dem spanischen Festland an. Ziel der Reise war Valencia, eine meiner Lieblingsstädte in Spanien. Schon sehr oft war ich bisher dort gewesen, aber an einem Lauf hatte ich bisher noch nicht teilgenommen.
Am Sonntagmorgen stand der Start für die Läufer des Marathons und des 10 km Laufs um 9 Uhr auf einer Brücke in der Ciudad de las Arts y las Ciencias an, wobei eine Abtrennung zwischen beiden Läufern vorhanden war. Das Wetter war toll – ca. 11° C und die Sonne zeigte sich auch ein wenig. Beim Start gab es sogar ein Feuerwerk, was ein tolles Erlebnis war. Bisher hatte ich noch nie bei einem Lauf ein Feuerwerk.
Schließlich kam die
Richtige Startnummern gab es auch nicht – das waren eher Starkärtchen, die man sich ansteckte. Der Start war dann auch ca. 500 m vom Sportplatz entfernt und 10:30 Uhr ging es für die ca. 100 Läufer auf die Strecke. Es waren 6 km und 12,5 km im Angebot und wir hatten uns für die längere Distanz entschieden. Das Wetter war sehr läuferfreundlich und die Wege waren zu Beginn auch noch gut zu laufen. Dann ging es jedoch plötzlich über sehr schmale Wege (wo man allein schon kaum Platz hatte) über die Wiesen und dann gab es sogar noch eine Passage durch den Sand. Die Umgebung war dort total schön und schon in der ersten Runde überlegte ich mir dann in der zweiten Runde noch unbedingt ein Foto zu knipsen. Es wurde immer beschwerlich und es kamen dann noch ein paar kleinere Hügel dazu. Dann war die zweite Runde gekommen (wie gern wären wir zum Ziel abgebogen) und wir waren plötzlich ganz allein. Die wenigen Läufer, die in der ersten Runde noch hinter uns gelaufen waren, waren alle zum Ziel abgebogen.
Teilweise wussten wir dann auch gar nicht mehr wo die Strecke denn nun weiterführte, aber irgendwie klappte es doch. Wir haben dann jedoch das Laufen aufgegeben und sind fast nur noch gegangen. So anstrengend hatten wir uns die Strecke beide nicht vorgestellt
Das Wetter versprach schön zu werden, aber dafür auch kühl. Heute morgen um 8 waren es wohl nur 1°C … Der Start war für die 10-km-Läufer sowie die Marathon- und Halbmarathonläufer alle um 10 Uhr auf der Ostra-Allee. Die Tiefgarage im Congress Center wurde übrigens als Kleiderbeutellagerstelle genutzt – hatte ich bisher auch noch nicht gesehen 
In diesem Jahr meinte es das Wetter besonders gut mit uns und uns erwartete blauer Himmel und Sonnenschein. Wir waren bereits am Donnerstag angereist und verbanden den
Mit meinem Fuß ging es irgendwie, aber ich behielt erst einmal das langsame Tempo bei. Wollte einfach nur das schöne Wetter und die Stimmung genießen. Der Lauf war recht international und es waren Teilnehmer aus über 59 Nationen am Start. Die Hälfte der Läufer kam jedoch aus Deutschland 